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Dienstag, 1. Mai 2018: Heiliger Josef, der Arbeiter


MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 5/2018 vom 01.04.2018

Im Jahr 1889 wurde der 1. Mai als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen und wird seitdem auf der ganzen Welt als „Tag der Arbeit“ begangen. 1955 gab Papst Pius XII. diesem Tag einen christlichen Hintergrund, indem er ihn dem heiligen Josef als dem Schutzpatron der Arbeiter widmete. Damit soll nicht nur der heilige Josef geehrt, sondern auch der Wert der menschlichen Arbeit gewürdigt werden.
Lesung zur Auswahl: Gen 1, 26–2, 3 oder Kol 3, 14–15.17.23–24; Evangelium: Mt 13, 54–58

Namenstag: Theodulf von St. Thierry (Abt, † um 590) · sel. Arnold von Hiltensweiler († nach 1127) · Peregrinus Laziosi ...

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... (Ordensmann, † 1345) · Augustin Schoeffler (Märtyrer, † 1851)

Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen. Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

Hymnus

Du Friedefürst, Herr Jesu Christ, wahr’ Mensch und wahrer Gott, ein starker Nothelfer du bist im Leben und im Tod.
Drum wir allein im Namen dein zu deinem Vater schreien.

Recht große Not uns stößet an von Krieg und Ungemach, daraus uns niemand helfen kann denn du; drum führ die Sach.
Den Vater bitt, dass er ja nit im Zorn mit uns verfahre.

Gedenke, Herr, jetzt an dein Amt, dass du ein Friedfürst bist, und hilf uns gnädig allesamt jetzt und zu aller Frist.
Lass uns hinfort dein göttlich Wort im Fried noch länger schallen.
Jakob Ebert 1601
EG 422

Psalm 33

Ihr Gerechten, jubelt vor dem Herrn; * für die Frommen ziemt es sich, Gott zu loben.

Preist den Herrn mit der Zither, * spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!

Singt ihm ein neues Lied, * greift voll in die Saiten und jubelt laut!

Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig, * all sein Tun ist verlässlich.

Er liebt Gerechtigkeit und Recht, * die Erde ist erfüllt von der Huld des Herrn.

Durch das Wort des Herrn wurden die Himmel geschaffen, * ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes.

Wie in einem Schlauch fasst er das Wasser des Meeres, * verschließt die Urflut in Kammern.

Alle Welt fürchte den Herrn; * vor ihm sollen alle beben, die den Erdkreis bewohnen.

Denn der Herr sprach, und sogleich geschah es; * er gebot, und alles war da.

Der Herr vereitelt die Beschlüsse der Heiden, * er macht die Pläne der Völker zunichte.

Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig bestehen, * die Pläne seines Herzens überdauern die Zeiten.

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, * der Nation, die er sich zum Erbteil erwählt hat.

Der Herr blickt herab vom Himmel, * er sieht auf alle Menschen.

Von seinem Thronsitz schaut er nieder * auf alle Bewohner der Erde.

Der ihre Herzen gebildet hat, * er achtet auf all ihre Taten.

Dem König hilft nicht sein starkes Heer, * der Held rettet sich nicht durch große Stärke.

Nichts nützen die Rosse zum Sieg, * mit all ihrer Kraft können sie niemand retten.

Doch das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren, * die nach seiner Güte ausschaun;

denn er will sie dem Tod entreißen * und in der Hungersnot ihr Leben erhalten.

Unsre Seele hofft auf den Herrn; * er ist für uns Schild und Hilfe.

Ja, an ihm freut sich unser Herz, * wir vertrauen auf seinen heiligen Namen.

Lass deine Güte über uns walten, o Herr, * denn wir schauen aus nach dir.

Ehre sei dem Vater …

Heiliger Gott, du bewahrst, die deine Gerechtigkeit suchen, und errettest, die sich auf dich verlassen. Deinem Namen singen wir unser Lob; gib, dass es die ganze Erde erfüllt.

LesungDtn 30, 2–3a

Wenn du zum Herrn, deinem Gott, zurückkehrst und auf seine Stimme hörst in allem, wozu ich dich heute verpflichte, du und deine Kinder, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele: dann wird der Herr, dein Gott, dein Schicksal wenden, er wird sich deiner erbarmen, sich dir zukehren und dich aus allen Völkern zusammenführen, unter die der Herr, dein Gott, dich verstreut hat.

Benedictus – Lobgesang des Zacharias

Benedictus, Magnificat und Nunc dimittis finden Sie auf einem heraustrennbaren Gebetsblatt am Anfang des Heftes. Die dazugehörigen Antiphonen werden jeweils vor und nach diesen Gesängen aus dem Evangelium gebetet.

Antiphon zum Benedictus:
Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Halleluja.

Bitten

Lasst uns beten zu Jesus Christus, der unser Friede ist:
A: Christe, eleison.
– Schenke uns deine Gerechtigkeit.
– Teile mit uns deine Freude an der Schöpfung.
– Öffne unsere Hände für die Armen.

Vaterunser

Oration

Allmächtiger Gott, durch die Auferstehung deines Sohnes hast du uns neu geschaffen für das ewige Leben. Festige uns im Glauben und in der Hoffnung, damit wir die Erfüllung deiner Verheißung voll Zuversicht erwarten. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Bei den Orationen, die mit „Darum bitten wir durch Jesus Christus“ enden, soll die oben angegebene abschließende Formel gebetet werden.

Der erhabene Gott, der hinabschaut in die Tiefe und den Schwachen aus dem Staub emporhebt, er segne uns und alle, die uns nahe sind.

Er schenke uns Frieden und Freude.
Nach Ps 113, 6 f.

Texte zur Eucharistiefeier

Preist unseren Gott, alle, die ihn fürchten, klein und groß! Denn gekommen ist die Rettung und die Macht und die Herrschaft seines Gesalbten. Halleluja.
Vgl. Offb 19, 5; 12, 10

Tagesgebet(Oration des Morgengebetes)

Lesung aus der ApostelgeschichteApg 14, 19–28

In jenen Tagen kamen Juden von Antiochia und Ikonion und überredeten die Volksmenge. Und sie steinigten den Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, in der Meinung, er sei tot. Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt. Am anderen Tag zog er mit Barnabas nach Derbe weiter.

Als sie dieser Stadt das Evangelium verkündet und viele Jünger gewonnen hatten, kehrten sie nach Lystra, Ikonion und Antiochia zurück. Sie sprachen den Jüngern Mut zu und ermahnten sie, treu am Glauben festzuhalten; sie sagten: Durch viele Drangsale müssen wir in das Reich Gottes gelangen.

In jeder Gemeinde bestellten sie durch Handauflegung Älteste und empfahlen sie mit Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubten.

Nachdem sie durch Pisidien gezogen waren, kamen sie nach Pamphylien, verkündeten in Perge das Wort und gingen dann nach Attalia hinab. Von dort fuhren sie mit dem Schiff nach Antiochia, wo man sie für das Werk, das sie nun vollbracht hatten, der Gnade Gottes empfohlen hatte.

Als sie dort angekommen waren, riefen sie die Gemeinde zusammen und berichteten alles, was Gott mit ihnen zusammen getan und dass er den Heiden die Tür zum Glauben geöffnet hatte. Und sie blieben noch längere Zeit bei den Jüngern.

AntwortpsalmPs 145, 10–13b.20–21

Kehrvers: Halleluja– oder:
Kündet den Menschen Gottes machtvolle Taten!

Danken sollen dir, Herr, all deine Werke * und deine Frommen dich preisen.

Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden, * sollen sprechen von deiner Macht.– Kehrvers

Sie sollen den Menschen deine machtvollen Taten verkünden * und den herrlichen Glanz deines Königtums.

Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten, * deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht.– Kehrvers

Alle, die ihn lieben, behütet der Herr, * doch alle Frevler vernichtet er.

Mein Mund verkünde das Lob des Herrn. * Alles, was lebt, preise seinen heiligen Namen immer und ewig!– Kehrvers
Kehrvers vgl. Vers 12a, ferner GL 454 oder KG 36 (VI. Ton) oder GL 1975 529, 6 (II. Ton)

Ruf vor dem Evangeliumvgl. Lk 24, 46.26

Halleluja. Halleluja.
Christus musste leiden und von den Toten auferstehen, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen. Halleluja.

Aus dem hl. Evangelium nach JohannesJoh 14, 27–31a

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.

Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat.

Impuls zum Evangelium

Frieden lasse ich euch zurück! Wir leben in einer unfriedlichen, einer gefährlich aggressiven Welt. Ob die Welt von heute friedloser und aggressiver ist als die Welt von gestern, sei dahingestellt. Allerdings, die Tötungs-, die Übertötungskraft der Waffen ist ebenso angewachsen wie ihre Verbreitung. Terrorismus schwappt aus anderen Weltgegenden ins Paradies Europa. Begreifliche und, in diesem Sinne, berechtigte Ängste, vor dem Fremden, und um den eigenen Status, werden gewissenlos geschürt. Die Welt scheint voller Staatsführer zu sein, die enthemmte Streit- und Angriffslust mit Stärke verwechseln – und von ihrer Klientel dafür mit johlender Zustimmung belohnt werden. Endlich zeigt es denen einer! Endlich redet einer Tacheles! War es je anders? Im Westen, in einer aufs Ganze gesehen kurzen historischen Zeitspanne, vielleicht. Meinen Frieden gebe ich euch. Wenn Jesus „mein“ sagt, dann ist das kein Possessivpronomen. Dann meint er den Vater, dann meint er seine Wirkeinheit mit dem Vater. Der Sohn handelt vollkommen aus dem Willen des Vaters heraus. Und ist dabei kein Vatersöhnchen, sondern der freieste Mann. Der Vater liebt seine Schöpfung so sehr, will ihre Heilung und Vollendung so sehr, dass er im Wirken Jesu, des ersten freien Menschen, „noch immer am Werk ist“ (Joh 5, 17). Der unbedingte göttliche Liebeswille ist der Wille, aus dem heraus Jesus lebt und liebt und stirbt. Und eben dieser Geist bedingungsloser Liebe geht auf die Jünger und Jüngerinnen Jesu über. Jesus jedenfalls ist davon überzeugt: „So fängt der Friede an.“

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe. Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater … Halleluja.

Die vollständige Fassung der Eröffnungen von Morgen- und Abendgebet finden Sie mit Noten auf Seite 393.

Innehalten am Abend

Wer sein Leben mit der Arbeit seiner Hände verdient, ist größer als derjenige, der sich in seiner Frömmigkeit einschließt.
Jüdische Spruchweisheit

• Wovor verschließe ich mich?
• Was lässt mich präsent sein, wann bin ich ganz da?

Confiteor– oder – Erbarme dich(Seite 27)

Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe – ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken – durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Engel und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.

Hymnus

Lass erschallen die Posaune, Zion, sing ein neues Lied, dass die Welt es hör und staune, wenn sie deine Freuden sieht!
Denn es kommt der Herr des Lichtes, der Ersehnte aller Welt, Herr und Mittler des Gerichtes, der das Reich des Heils bestellt.

Komm, o König, Fürst des Lebens, Kraft der Seele, ewges Licht! Keiner seufzt nach dir vergebens, komm, o Herr, und säume nicht! Gieße deinen Segen nieder, pflanze deinen Friedensbaum, sammle deine Herde wieder: Herrsche durch den Weltenraum!
Heinrich Bone 1847 / regionale Fassung 1974, GL 747 (Anhang Limburg)

Psalm 21Verse 2–8.14

An deiner Macht, Herr, freut sich der König; * über deine Hilfe, wie jubelt er laut!

Du hast ihm den Wunsch seines Herzens erfüllt, * ihm nicht versagt, was seine Lippen begehrten.

Du kamst ihm entgegen mit Segen und Glück, * du kröntest ihn mit einer goldenen Krone.

Leben erbat er von dir, du gabst es ihm, * viele Tage, für immer und ewig.

Groß ist sein Ruhm durch deine Hilfe, * du hast ihn bekleidet mit Hoheit und Pracht.

Du machst ihn zum Segen für immer; * wenn du ihn anblickst, schenkst du ihm große Freude.

Denn der König vertraut auf den Herrn, * die Huld des Höchsten lässt ihn niemals wanken.

Erhebe dich, Herr, in deiner Macht! * Deiner siegreichen Kraft wollen wir singen und spielen.

Ehre sei dem Vater …

Gütiger Vater, durch deinen geliebten Sohn hast du uns als deine Kinder angenommen. Schenke uns dein göttliches Leben und gib, dass alle Menschen durch uns Segen erlangen.

LesungEph 1, 9–10

Gott hat uns das Geheimnis seines Willens kundgetan, wie er es gnädig im Voraus bestimmt hat: Er hat beschlossen, die Fülle der Zeiten heraufzuführen, in Christus alles zu vereinen, alles, was im Himmel und auf Erden ist.

Magnificat – Lobgesang Mariens

Antiphon zum Magnificat:
Wenn ihr mich liebt, müsst ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe. Halleluja.

Fürbitten(Gebetsanliegen des Papstes)

Wir bitten für die Laien:
– Christen sind in der heutigen Welt vielfach herausgefordert; sie mögen ihrer besonderen Sendung gerecht werden.Näheres zu diesem Gebetsanliegen erfahren Sie auf www. magnificat.de/aktuelles.

Vaterunser: Oration

Allmächtiger Gott, durch die Auferstehung deines Sohnes hast du uns neu geschaffen für das ewige Leben. Festige uns im Glauben und in der Hoffnung, damit wir die Erfüllung deiner Verheißung voll Zuversicht erwarten. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende gewähre uns der allmächtige Herr.

Regina caeli(Seite 394)