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DIENSTAG, 16. NOVEMBER 2021


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MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 01.10.2021

Margareta (um 1046–1093) war Königin von Schottland und wird dort als Patronin verehrt. Sie wurde in Ungarn geboren und war die Tochter des aus England vertriebenen Eduard Atheling und der ungarischen Prinzessin Agatha. Mit zehn Jahren kam Margareta an den englischen Königshof und wurde dort erzogen. Nach der Eroberung Englands durch die Normannen floh sie nach Schottland und heiratete dort um 1070 den schottischen König Malcolm III. Sie war eine gute Landesmutter, die sich für eine bessere Volksbildung einsetzte und die Armen unterstützte. Aus tiefem Glauben heraus reformierte sie das kirchliche Leben in Schottland, schaffte alte keltische Bräuche ab und förderte die christliche Erziehung. Auf sie geht die Gründung der Abtei Dunfermline zurück.

Schrifttexte: Lesung: Jes 58, 6–11; Evangelium: Joh 15, 9–17

Namenstag: hl. Otmar von St. Gallen (Abt, † 759) · sel. Waltger von Herford (Walter, ...

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... Klostergründer, † um 825) · hl. Edmund von Abingdon (Erzbischof von Canterbury, † 1240)

Ökumenischer Gedenktag: Johann Amos Comenius (böhm. Theologe und Pädagoge, 1592–1670)

Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen.

Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Hymnus

Morgenglanz der Ewigkeit,

Licht vom unerschaffnen Lichte,

schick uns diese Morgenzeit

deine Strahlen zu Gesichte

und vertreib durch deine Macht

unsre Nacht.

Deiner Güte Morgentau

fall auf unser matt Gewissen;

lass die dürre Lebens-Au

lauter süßen Trost genießen

und erquick uns, deine Schar,

immerdar.

Gib, dass deiner Liebe Glut

unsre kalten Werke töte,

und erweck uns Herz und Mut

bei entstandner Morgenröte,

dass wir, eh wir gar vergehn,

recht aufstehn.

Ach du Aufgang aus der Höh,

gib, dass auch am Jüngsten Tage

unser Leib verklärt ersteh

und, entfernt von aller Plage,

sich auf jener Freudenbahn

freuen kann.

Leucht uns selbst in jener Welt,

du verklärte Gnadensonne;

führ uns durch das Tränenfeld

in das Land der süßen Wonne,

da die Lust, die uns erhöht,

nie vergeht.

Christian Knorr von Rosenroth 1684; teilweise nach Martin Opitz 1634 EG 450 · mit anderem Text: GL 84 · GL 1975 668 · KG 671

Psalm 10

Verse 12–18

Herr, steh auf, Gott, erheb deine Hand, *

vergiss die Gebeugten nicht!

Warum darf der Frevler Gott verachten *

und in seinem Herzen sagen: „Du strafst nicht“?

Du siehst es ja selbst, *

denn du schaust auf Unheil und Kummer.

Der Schwache vertraut sich dir an; *

du bist den Verwaisten ein Helfer.

Zerbrich den Arm des Frevlers und des Bösen,

bestraf seine Frevel, *

sodass man von ihm nichts mehr findet.

Der Herr ist König für immer und ewig, *

in seinem Land gehen die Heiden zugrunde.

Herr, du hast die Sehnsucht der Armen gestillt, *

du stärkst ihr Herz, du hörst auf sie:

Du verschaffst den Verwaisten und Bedrückten ihr Recht. *

Kein Mensch mehr verbreite Schrecken im Land!

Ehre sei dem Vater ...

Du denkst an die Armen und Schwachen, du enttäuschst ihr Vertrauen nicht. Treuer Gott, mach unsre Herzen stark, stille unsre Sehnsucht.

Lesung

Röm 13, 11b–13a

Die Stunde ist gekommen, sich vom Schlaf zu erheben. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts! Lasst uns ehrenhaft leben wie am Tag.

Benedictus – Lobgesang des Zacharias

Antiphon zum Benedictus: Einen starken Retter hat der Herr uns erweckt, wie er verheißen hat durch den Mund seiner Propheten.

Bitten

Gott hat uns Menschen auf Gemeinschaft hin erschaffen und jede, jeden mit einer unvertretbaren Verantwortung betraut. Ihn bitten wir um Beistand für unseren persönlichen Weg:

A: Mach uns stark, du unser Fels.

– Dass wir nicht leichtfertig den Massen hinterherlaufen, sondern geradlinig und unabhängig bleiben.

– Dass wir uns einen wachen Sinn dafür bewahren, was recht, richtig, gut und menschlich ist.

– Dass wir uns auch schwierigen Fragen stellen und sie mit Gemeinsinn und schöpferischen Lösungskonzepten angehen.

Vaterunser

Oration

Herr, neige dein Ohr und vernimm das Morgengebet deiner Gläubigen. Erhelle und heile, was in der Tiefe unseres Herzens krank ist, damit kein Begehren uns in seinem Bann gefangen hält, die wir erleuchtet wurden durch das Licht der himmlischen Gnade. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil

und führe uns zum ewigen Leben.

Texte zur Eucharistiefeier

Tagesgebet

Allmächtiger Gott, dir verdanken wir unsere Freiheit und unser Heil, denn du hast uns durch das kostbare Blut deines Sohnes erlöst. Lass uns aus deiner Kraft leben und unter deinem beständigen Schutz geborgen sein. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Lesung aus dem zweiten Buch der Makkabäer

2 Makk 6, 18–31

In jenen Tagen war unter den angesehensten Schriftgelehrten Eleasar, ein Mann von hohem Alter und edlen Gesichtszügen. Man sperrte ihm den Mund auf und wollte ihn zwingen, Schweinefleisch zu essen. Er aber zog den ehrenvollen Tod einem Leben voll Schande vor, ging freiwillig auf die Folterbank zu und spuckte das Fleisch wieder aus.

In solcher Haltung mussten alle herantreten, die sich standhaft wehrten zu essen, was man nicht essen darf – nicht einmal um des geliebten Lebens willen.

Die Leute, die bei dem gesetzwidrigen Opfermahl Dienst taten und die den Mann von früher her kannten, nahmen ihn heimlich beiseite und redeten ihm zu, er solle sich doch Fleisch holen lassen, das er essen dürfe, und es selbst zubereiten. Dann solle er tun, als ob er von dem Opferfleisch esse, wie es der König befohlen habe. Wenn er es so mache, entgehe er dem Tod; weil sie alte Freunde seien, würden sie ihn mit Nachsicht behandeln.

Er aber fasste einen edlen Entschluss, wie es sich gehörte für einen Mann, der so alt und wegen seines Alters angesehen war, in Würde ergraut, der von Jugend an vorbildlich gelebt und – was noch wichtiger ist – den heiligen, von Gott gegebenen Gesetzen gehorcht hatte. So erklärte er ohne Umschweife, man solle ihn ruhig zur Unterwelt schicken.

Wer so alt ist wie ich, soll sich nicht verstellen. Viele jungen Leute könnten sonst glauben, Eleasar sei mit seinen neunzig Jahren noch zu der fremden Lebensart übergegangen. Wenn ich jetzt heucheln würde, um eine geringe, kurze Zeit länger zu leben, würde ich sie irreleiten, meinem Alter aber Schimpf und Schande bringen. Vielleicht könnte ich mich für den Augenblick der Bestrafung durch die Menschen entziehen; doch nie, weder lebendig noch tot, werde ich den Händen des Allherrschers entfliehen.

Darum will ich jetzt wie ein Mann sterben und mich so meines Alters würdig zeigen. Der Jugend aber hinterlasse ich ein leuchtendes Beispiel, wie man mutig und mit Haltung für die ehrwürdigen und heiligen Gesetze eines schönen Todes stirbt. Nach diesen Worten ging er geradewegs zur Folterbank.

Da schlug die Freundlichkeit, die ihm seine Begleiter eben noch erwiesen hatten, in Feindschaft um; denn was er gesagt hatte, hielten sie für Wahnsinn.

Als man ihn zu Tode prügelte, sagte er stöhnend: Der Herr mit seiner heiligen Erkenntnis weiß, dass ich dem Tod hätte entrinnen können. Mein Körper leidet qualvoll unter den Schlägen, meine Seele aber erträgt sie mit Freuden, weil ich ihn fürchte.

So starb er; durch seinen Tod hinterließ er nicht nur der Jugend, sondern den meisten aus dem Volk ein Beispiel für edle Gesinnung und ein Denkmal der Tugend.

Antwortpsalm

Ps 3, 2–7

Kehrvers:

Der Herr nimmt sich meiner an.

Herr, wie zahlreich sind meine Bedränger; *

so viele stehen gegen mich auf.

Viele gibt es, die von mir sagen: *

„Er findet keine Hilfe bei Gott.“ – Kehrvers

Du aber, Herr, bist ein Schild für mich, *

du bist meine Ehre und richtest mich auf.

Ich habe laut zum Herrn gerufen; *

da erhörte er mich von seinem heiligen Berg. – Kehrvers

Ich lege mich nieder und schlafe ein, *

ich wache wieder auf, denn der Herr beschützt mich.

Viele Tausende von Kriegern fürchte ich nicht, *

wenn sie mich ringsum belagern. – Kehrvers

Kehrvers vgl. Vers 6b, ferner GL 651, 3 (IV. Ton) oder GL 1975 528, 1 · KG 794 (I. Ton)

Ruf vor dem Evangelium

1 Joh 4, 10b Halleluja. Halleluja.

Gott hat uns geliebt und seinen Sohn gesandt als Sühne für unsere Sünden.

Halleluja.

Aus dem hl. Evangelium nach Lukas

Lk 19, 1–10

In jener Zeit kam Jesus nach Jericho und ging durch die Stadt. Dort wohnte ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich. Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein. Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste.

Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.

Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf. Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt.

Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.

Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

Impuls zum Evangelium

Einer, der für die anderen, und wohl auch für sich selbst, nichts übrig hat. Sein unbedingter Wille zum Erfolg ist die Kehrseite seines Mangels, seiner Verwundbarkeit. Dass er noch vor allem Leisten und Haben gut und liebenswert sei, das hat ihn niemand gelehrt. Diese Hoffnung hat er gründlich begraben. Nur gerade jetzt wagt sie eine kleine, uneingestandene Auferstehung. „Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei.“ Darum sitzt Zachäus heute, wo er sitzt, über den Köpfen der anderen, wie immer, aber diesmal ungesichert in einem Gewirr von Ästen und Blättern und nicht hinter einem imponierenden Schreibtisch auf der Führungsetage. Nach der unwahrscheinlichen Begegnung aber ist alles anders geworden. „Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf.“ Von Jesus erkannt, erkennt Zachäus, wer er ist, was er hat, und vor allem: was er übrig hat. Ihm ist Gottes Fülle in Person begegnet: „Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben.“ Jesu Freundschaft macht den Menschenfeind zum Menschenfreund, und sie bringt ihm auch die ihm versagte und schließlich verzweifelt weggeworfene Freundschaft mit sich selbst zurück. Von Jesus, Gottes Christus, mit Ansehen beschenkt, tut Zachäus in Windeseile alle Schritte, die es braucht, um die Verstiegenheiten eines verletzten und verhärteten Selbst hinter sich zu lassen. Gott, den Nächsten und sich selbst lieben: Manchmal braucht es dazu nur den rechten Augen-Blick.

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe.

Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Innehalten am Abend

Es ist nichts inkonsequenter als die höchste Konsequenz, weil sie unnatürliche Phänomene hervorbringt, die zuletzt umschlagen.

Johann Wolfgang von Goethe (deutscher Dichter, 1749–1832)

• Dieses Umschlagen starr durchgezogener Konsequenz ins Negative: wo habe ich dieses Phänomen schon beobachtet?

• Was hat meine eigene Kindheit geprägt?

Confiteor (Seite 22) – oder – Erbarme dich (Seite 36)

Hymnus

Nun um mich her die Schatten steigen,

stellst du dich ein, willkommnes Schweigen,

du, aller tiefsten Sehnsucht wert.

Sehr hab ich unter Lärm und Last

des Tags nach dir, du scheuer Gast,

wie einem lieben Freund begehrt.

Das wirre Leben ist verklungen,

in Höhen ging und Niederungen

längst jeder laute Schall zur Ruh.

Urstimmen, die der Tag verschlang,

erklingen, mystischer Gesang –

ja, süßes Schweigen, rede du.

Was über deinen stillen Mund

aus einem rätseltiefen Grund

mit leisem Murmeln quillt herauf,

ich halte zitternd meine Schalen

und fang die feinen Silberstrahlen

verborgner Quellen selig auf.

Gustav Falke (1853–1916), Schweigen

Psalm 14

Die Toren sagen in ihrem Herzen: *

„Es gibt keinen Gott.“

Sie handeln verwerflich und schnöde; *

da ist keiner, der Gutes tut.

Der Herr blickt vom Himmel herab auf die Menschen, *

ob noch ein Verständiger da ist, der Gott sucht.

Alle sind sie abtrünnig und verdorben, *

keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger.

Haben denn all die Übeltäter keine Einsicht? *

Sie verschlingen mein Volk.

Sie essen das Brot des Herrn, *

doch seinen Namen rufen sie nicht an.

Es trifft sie Furcht und Schrecken; *

denn Gott steht auf der Seite der Gerechten.

Die Pläne der Armen wollt ihr vereiteln, *

doch ihre Zuflucht ist der Herr.

Ach, käme doch vom Zion Hilfe für Israel! /

Wenn einst der Herr das Geschick seines Volkes wendet, *

dann jubelt Jakob, dann freut sich Israel.

Ehre sei dem Vater ...

Gott der Geduld und des Erbarmens, vor dir kann niemand behaupten, gerecht zu sein. Gepriesen bist du, dass du es immer neu mit uns wagst.

Lesung

1 Thess 5, 9–10

Gott hat uns nicht für das Gericht seines Zornes bestimmt, sondern dafür, dass wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, das Heil erlangen. Er ist für uns gestorben, damit wir vereint mit ihm leben, ob wir nun wachen oder schlafen.

Nunc dimittis – Lobgesang des Simeon

Antiphon zum Nunc dimittis:

Sei unser Heil, o Herr, wenn wir wachen, und unser Schutz, wenn wir schlafen; damit wir wachen mit Christus und ruhen in seinem Frieden.

Fürbitten

Im heutigen Evangelium hören wir erneut vom Unwillen der Frommen gegenüber Jesus, die nicht verstehen können, dass er sich den Außenseitern, den Sündern zuwendet. Bitten wir Jesus, unseren Bruder, um seine heilbringende Nähe:

V: Christus, höre uns.

A: Christus, erhöre uns.

Wir beten für Menschen, die Fehler begangen haben und sie bereuen:

– Lass sie Bestärkung erfahren auf ihrem Weg der Buße und der Erneuerung.

Wir beten für die christlichen Kirchen:

– Hilf ihnen, wach zu werden und den Weg zur Einheit im Glauben und in der Liebe zu suchen.

Wir beten für alle Katechetinnen und Katecheten, Priester und Ordenschristen:

– Schenke ihnen die Kraft der Liebe, wenn sie Menschen an entlegenen Orten nachgehen, ihnen in Slums, Gefängnissen und Flüchtlingslagern nahe sind.

Wir bitten für unsere lieben Verstorbenen und für alle Toten:

– Lass ihr Leben in deiner entgegenkommenden Liebe rund und heil werden.

Vaterunser

Oration

Herr, schenke uns eine ruhige Nacht und erholsamen Schlaf. Was wir heute durch Wort und Werk an Gutem ausgesät haben, das lass Wurzel schlagen und wachsen und heranreifen für die ewige Ernte. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende

gewähre uns der allmächtige Herr.

Salve Regina (Seite 362)