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Diese IT-Berufe bieten die besten Zukunfts-Chancen


Computerwoche - epaper ⋅ Ausgabe 7/2020 vom 07.02.2020

LinkedIn hat auf Grundlage der Aktivitäten und Profilanpassungen seiner Mitglieder 15 Jobs ermittelt, die 2020 besonders im Trend liegen. Auch die Orte, an denen entsprechende Arbeitsplätze entstehen, kennt das soziale Netzwerk.


Top 15 Trendberufe

LinkedIn hat die Berufe ermittelt, die auf dem deutschen Arbeitsmarkt aktuell am stärksten an Bedeutung gewinnen, und 15 davon als Trendberufe des Jahres 2020 identifiziert. Für das Ranking wurden Angaben von Arbeitnehmern und Unternehmen ausgewertet, die über ein öffentliches Profil auf LinkedIn verfügen. Auf der Basis in diesem Jahr vorgenommener ...

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... Profiländerungen von Nutzern, die in den vergangenen fünf Jahren in Vollzeit beschäftigten waren, hat LinkedIn die Stellenprofile mit der höchsten Wachstumsrate ermittelt.

1. KI-Spezialist
2. Site Reliability Engineer
3. Customer Success Specialist
4. Datenschutzbeauftragter
5. Human Resources Partner
6. Data Consultant
7. Data Engineer
8. Data Scientist
9. IT-Security-Spezialist
10. DevOps Engineer
11. Chief Digital Officer (CDO)
12. Unity-Entwickler
13. Produktmanager Digital
14. Agile Coach
15. Salesforce Consultant

Auf Platz eins im Ranking der bedeutendsten Berufe identifiziert LinkedIn den „KI-Spezialisten”. Das zu Microsoft gehörende Business-Network sieht darin einen Beleg dafür, dass sich „beim Schlüsselthema künstliche Intelligenz” etwas bewege. Im Vergleich zu 2015 habe es im vergangenen Jahr 19-mal so viele Angestellte gegeben, die diesen Jobtitel tragen.

Die digitale Transformation ist offenbar ein maßgeblicher Treiber der aktuellen Veränderungen in der Arbeitswelt. In der Folge sind viele Jobs mit Entwicklungspotenzial im technischen Bereich angesiedelt. Umso auffälliger ist, dass mehr als zwei Drittel (69 Prozent) dieser Positionen von Männern besetzt werden. Verweigern sich Frauen auf Dauer den technischen Berufen, drohen ihnen negative Konsequenzen vor allem bei der Vergütung ihrer Arbeit. Für sie kommt dann die zweite, ebenfalls stark wachsende Jobkategorie in Frage, bei der Kontakte mit Menschen im Vordergrund stehen. Diese Jobs sind mindestens ebenso bedeutsam, wurden aber bislang meist schlechter bezahlt.

Im Aufwärtstrend bewegen sich auch Berufe, in denen Menschen mit Maschinen zusammenarbeiten. Außerdem gibt es in Deutschland immer mehr Agile Coaches, die Unternehmen helfen, Strukturen aufzubrechen, und bei Transformationsprojekten unterstützen.

Lernbereitschaft wird wichtiger

Dass fachliche Qualifikationen und Soft Skills noch nicht das ganze Bild einer perfekten Arbeitskraft ausmachen, hatte die COMPUTERWOCHE-Publikation „Arbeitswelt 2025: Die Jobs der Zukunft” gezeigt. Zunehmend gefragt ist demnach die Bereitschaft, ständig dazuzulernen und sich neue Themen selbst anzueignen. Ebenso sollten Talente die Fähigkeit und Flexibilität mitbringen, sich schnell an neue Anforderungen im Job zu gewöhnen und auch unter sich ständig ändernden Rahmenbedingungen Verantwortung zu übernehmen.

Die besten Standorte für die Trendberufe

Wo entstehen die Trendjobs? Mit 23 Prozent der Nennungen ist Berlin aktuell der interessanteste Standort für die 15 Berufe mit Zukunftspotenzial. Allerdings holen andere Orte stark auf. Das stärkste Wachstum verzeichnet mit einem Anstieg von 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahr Bielefeld. Es folgt Garching bei München (46 Prozent), wo mittlerweile 6.500 Studenten der TU München Informatik studieren. Das hat viele Technologieunternehmen angelockt, um sich dort niederzulassen. Zuletzt machte SAP mit einem neuen Forschungszentrum in Garching von sich reden. Auch Dresden gehört mit 39 Prozent noch zu den attraktivsten Standorten.

Die Trendjobs entstehen in Deutschland also nicht nur in den Metropolen, sondern auch in kleineren Städten. In Ländern wie Frankreich oder Großbritannien ist das anders, dort sind Paris und London mit großem Abstand die Hotspots, in denen neue Jobs entstehen.

Auffällig ist zudem, dass sich der internationale Wettbewerb um die knappen Talente zuspitzt. So sind die neuen Qualifikationen nicht nur in Deutschland, sondern auch im benachbarten Ausland gefragt. Am häufigsten zieht es Data Scientists und DevOps Engineers ins Ausland – bevorzugt in die Schweiz, die Niederlande und nach Österreich. (am)