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DIGITALE “KREDITKARTE” VOM FINTECH 2.0


creditshelf - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 22.11.2019

IM HERBST 2018 KAM DIE A.B.S. GLOBAL FACTORING MIT QUICKPAID AUF DEN MARKT. WAS ES DAMIT AUF SICH HAT, ERLÄUTERT CEO THORSTEN KLINDWORTH IM INTERVIEW.



Herr Klindworth, in einem Satz: Was ist quickpaid?
Klindworth: quickpaid ist die neue digitale Zahlungsoption für den Mittelstand - ähnlich wie eine Kreditkarte. Damit lassen sich Einkäufe schnell und fl exibel fi nanzieren.

Wie funktioniert quickpaid?

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Gibt es einen Unterschied zwischen quickpaid und Einkaufsfactoring?
Klindworth: Klassisches Einkaufsfactoring ist eine bewährte Methode, die sich an Unternehmen mit Key-Suppliern richtet, die in ständigen Lieferantenbeziehungen stehen und große Volumina benötigen. Während Einkaufsfactoring relativ komplex ist, funktioniert quickpaid viel schneller, unkomplizierter und fl exibler. Damit eignet es sich bestens, um Saisonspitzen abzudecken und verschiedene Lieferantenrechnungen sofort zu begleichen.

Welche Vorteile bietet quickpaid?
Klindworth: Lieferanten erhalten sofort ihr Geld und müssen kein Ausfallrisiko tragen. Für unsere mittelständischen Kunden ermöglichen wir gleichzeitig eine sichere Liquiditätsplanung durch terminierbare Zahlungsziele von 60 bis 120 Tagen. Durch sofortiges Bezahlen der Lieferantenrechnung können sie zudem Skonto ziehen, was die quickpaid-Kosten in vielen Fällen sogar überkompensiert.

Wie nehmen die Unternehmen ihr Produkt an?
Klindworth: Unsere Kunden sind derzeit kleinere Mittelständler, Gewerbetreibende, Apotheker, Freiberufl er oder Handwerker sowie die klassischen mittelständischen Unternehmen, mit denen wir bereits im Factoring auf der Absatzseite zusammenarbeiten. Sie alle schätzen den Einsatz von quickpaid als fl exibles Finanzierungsinstrument, um Saisonspitzen und Wachstumspeaks abzufedern sowie günstige Einkaufschancen zu nutzen. Zudem haben wir ein Konzept für die Absatzfi nanzierung von Lieferanten erarbeitet. Jetzt können Unternehmen ihren Kunden quickpaid als virtuelle Kreditkarte anbieten und sich damit Marktvorteile sichern.

quickpaid ist ein Produkt von A.B.S. Global Factoring. Wo liegen die Stärken ihres Unternehmens?
Klindworth: Als bankenunabhängiges, privates, inhabergeführtes Finanzdienstleistungsunternehmen analysieren wir jede Finanzierungssituation individuell. Das heißt: Wir stellen uns auf die jeweiligen Besonderheiten des Unternehmens ein und sind bereit, auch schwierige und außergewöhnliche Wege zu gehen. Deshalb vertrauen mittelständische Unternehmen seit Jahren auf unsere Factoring-Dienstleistungen und die anderen Finanzierungstools. Mit rund 150 Mitarbeitenden bewegen wir für unsere Kunden jährlich ein Volumen von rund 2,7 Mrd. EUR. Dabei sind wir überall dort aktiv, wo auch unsere Kunden Geschäft machen – also praktisch global.

Was verbindet ihr Haus mit creditshelf?
Klindworth: Wir pfl egen seit einiger Zeit eine enge Partnerschaft, sind gemeinsam in Netzwerken und im Vertrieb aktiv. creditshelf ist für uns ein angenehmer und innovativer Marktpartner. Wie wir verfügt auch creditshelf über Banken-Know-how und Risikoerfahrung, was sehr vielen Fintechs fehlt. Daher zählen wir uns beide zu den Fintechs 2.0.

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Thorsten Klindworth


Jahrgang 1970, verheiratet, studierte BWL in Regensburg und schloss als Diplom-Kaufmann zum Thema „Lohnt sich Factoring für den Anwender?“ ab. 1996 gründete er die A.B.S. Global Factoring AG in Wiesbaden. Seither ist er alleinvertretungsberechtigter Vorstand und seit 2011 Vorsitzender des Vorstands. Er engagiert sich ehrenamtlich beim A.S.U. Verband der Familienunternehmer, ist Senator h.c. und Mitglied im Europasenat des Wirtschaftskomitees Deutschland sowie Mitglied des Gesamtpräsidiums des Bundesverbands Groß-, Außenhandel und Dienstleistung. Zu seinen Hobbies zählen Schwimmen, Sport, Musik, Fotografi e, Elektronik und Automobile.

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