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Digitalisierung ist Chefsache


vb versicherungsbetriebe - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 20.09.2019

KOBIL bietet Sicherheits-Plattform für Versicherungen. Brüssel erwägt die Aufl egung eines Staatsfonds in Höhe von 100 Mrd. Euro zur Finanzierung europäischer Industrieunternehmen. Damit wollen EU-Beamte die Wettbewerbssituation und Konkurrenzfähigkeit gegenüber US-Konzernen, die als „GAFA“ (Google, Apple, Facebook und Amazon) bekannt sind, verbessern.


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Bildquelle: vb versicherungsbetriebe, Ausgabe 4/2019

mPower bietet digitale Identität und Sicherheit – getragen von fünf integrierten Technologien: mIDentity, mChat, mSign, mPay, mBusiness – Identität, Chat à la WhatsApp, Signature, Online-Transaktionen, Business-Logik


„Wir müssen diese Vorreiterrolle ...

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... stoppen“, sieht sich Ismet Koyun, Geschäftsführer der KOBIL Systems GmbH aus Worms, mit seinen neuen innovativen Internet-Plattformen zu den Plänen von Brüssel bestätigt. Wie er betont, „schaffen Sie sich ein Google-ähnliches eigenes Eco-System, und benutzen Sie es als sichere Kommunikations-Plattform zu I–– hren Geschäftspartnern und Kunden.

Wir waren schon 2001 mit unseren Klasse-3 Chipkarten-Lesegeräten Vorreiter und haben die Verbreitung des Online-Banking vorangetrieben. Mittlerweile werden in Deutschland mit dem Folgeprodukt mehr als 70 Prozent aller TAN Generatoren für Online-Banking von uns geliefert. Wir sind immer noch innovativ und kreativ und verfolgen nach wie vor unsere Visionen. Wir waren mit unseren Produkten immer die Verfolgten“.

Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch, und zwar nicht nur in der täglichen Kommunikation – längst macht sie auch vor dem konservativen Versicherungssektor nicht mehr Halt. Fast die Hälfte der 14-bis 40jährigen Deutschen können sich laut einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom vorstellen, künftig in fast allen Situationen ausschließlich bargeldlos zu bezahlen. Sie nutzen es bereits in anderen Bereichen digital zu kommunizieren, Verträge mit Versicherungen digital abzuwickeln oder Online-Angebote zu nutzen. Versicherungsunternehmen müssen diesen Anforderungen gerecht werden, Internet-Portale aufzubauen und einzelne Versicherungsprodukte sowie Kommunikations-und Vertriebskanäle anzupassen. Wichtig hierbei: Sicherheit (Security), Vertraulichkeit, Identität (Identity) und Authentifi zierung müssen gewährleistet sein.

Das auf Internet-Security spezialisierte Unternehmen KOBIL Systems aus Worms sieht sich den Gefahren im neuen digitalen Zeitalter gewappnet, bietet neue Geschäftsmethoden und reagiert mit Lösungen auf geändertes Kundenverhalten – gerade im Versicherungswesen. Kern der KOBIL-Philosophie ist es, ein durchgängiges Identitäts-und mobiles Security-Management auf allen Plattformen und allen Kommunikationskanälen zu ermöglichen. „Mit mehr als 250 Mitarbeitern weltweit sind wir das älteste und größte Internet-Security-Unternehmen Europas“.

Das Wormser Unternehmen bringt zum Herbst gleich zwei Weltneuheiten auf den Markt, die diesen Anforderungen ent sprechen:
1. Eine digitale Hardware-Lösung der sign-Reihe, die als mobile Plattform sichere Online-Transaktionen per App realisiert und die unabhängig von Smartphone oder Desktop über einen gesicherten Internet-Zugang Transaktionen aller Art tätigt.
2. Mit „mPower“ wird eine neue, sichere, verbindliche und digitale Kommunikations- Plattform angeboten, die als ein eigenes Eco-System ein Unternehmen mit Partnern, Kunden, Institutionen und Behörden verbindet.

„Wir können künftig gegen Google nur bestehen, wenn wir etwas anderes, etwas eigenes haben“, so Koyun.


„mPower“ – eine Plattform zwischen Partner, Kunden, Unternehmen


Mit mPower, einer sicheren digitalen Kommunikations-Plattform, können Nutzer und ihre Partner dank Business Logic (BL) schnell neue, innovative Lösungen, Anwendungen oder Dienstleistungen zu allen Geschäftsprozessen oder dem privaten Nutzen gestalten. KOBIL will den Weg in eine sichere, vernetzte und effi zientere digitale Gesellschaft ebnen und bietet dazu eine geschützte digitale Kommunikation und eine sichere Identität. Die Kommunikation wird durch Autorisierung verbindlich und hebt die Anonymität auf. Sie bietet Versicherungen, Krankenkassen und Banken zu ihren Kunden und Ärzten mit Patientenakten neue digitale Geschäftsprozesse. Vertragsabschlüsse geraten nicht in falsche Hände – eine Transaktion von A nach B kommt sicher dort an. Jedes Unternehmen soll sein Potential nutzen und ein eigenes Eco-System und eigenes Netzwerk bilden können, in dem sicher die Identität gewahrt ist.mPower bietet die sichere Verbindung zwischen den Partnern und behält die Kontrolle über die eigenen Daten. Das Wechseln in diese digitale Welt ist denkbar einfach. KOBIL will den „Datensammlern“ mit mPower das Geschäft verderben. „Wir wollen mit dieser Plattform-Technologie die Welt verändern“, so KOBIL-Geschäftsführer Ismet Koyun. Seiner Idee mit mPower folgen die EU-Beamten der europäischen Kommission, die mit dem Fond ein „Bollwerk Europa“, auch mit Google-ähnlichen Eco-Systemen, gegen die mächtigen US-Großkonzerne oder die chinesischen Geschäftskonkurrenten aufbauen wollen, heißt es. Das neue Mandat, mit dem Brüssel hofft, ein defensiveres Europa aufbauen zu können, nennt sich Mandat Mauro Bottaro/Europäische Union. „Jeder in Europa soll gegen die US-Dominanz konkurrieren können. Wir bieten mit mPower einen starken Beginn“, erklärt Koyun.


Schütze dein Geschäft, sei nicht nur Zuschauer


mPower setzt zum Schutz der digitalen Identität auf Verbindlichkeit und Sicherheit, getragen durch fünf integrierte Technologien:
1. mIDentity – sichere und verbindlicheIdentität mit der bewährten Technologie: I AM, I KNOW, I HAVE, I SIGN.
2. mChat – sichere und verbindlicheKommunikation. Ein sicheres Echtzeit- Messaging-System, das ein eigenes und verbindliches Kommunikationssystem für das Unternehmen darstellt – alle Daten bleiben im Unternehmen.
3. mSign – sichere und verbindlicheSignatur . Bearbeiten, signieren und versenden von elektronischen Dokumenten, rechtsverbindlich und sicher mit digitaler Signatur-Technologie (PKI-Technologie). Es verwaltet und kontrolliert alle elektronischen Dokumente sicher und zuverlässig.

Ismet Koyun, Geschäftsführer der KOBIL Systems GmbH



„Wir wollen mit dieser Plattform- Technologie die Welt verändern.“


4. mPay – sicheres und verbindlichesPayment-System . Realisiert das sichere inhouse Bezahl- und Payment-System, das sich schnell und sicher neuen Zahlungsmethoden anpassen lässt.
5. mBusiness – sicheres und verbindlichesBusiness Logic . Sichere und verbindliche Kommunikation mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern. Workfl ow gestalten und defi nieren.

Der Ratschlag von Ismet Koyun, Pionier in der digitalen Sicherheit: „Schützen Sie Ihre Identität, bewahren Sie Ihre digitale Sicherheit, bauen Sie eine eigene Digitalisierung und ein eigenes Eco-System mit Ihren Kunden und Partnern auf, in dem Ihre persönlichen Daten nicht missbraucht werden können“.

Die handliche Security-Hardware hat zur Bestätigung von Transaktionen nur zwei Tasten (rot und grün) und den Touchscreen zur Bedienung. Wenn die Transaktion zur Bestätigung an den Nutzer gesendet wird, meldet sich dieser über seinen signPod an, überprüft die Transaktion und gibt sie durch Klicken der Schaltfl äche frei


Security-Hardware für sensible Online-Transaktionen

Neue, sichere Hardware bringt KOBIL mit drei sign-Modellen als mobile Plattform für sichere Online-Transaktionen mit Banken auf den Markt. Nutzer der digitalen Hardwarelösung, die zunächst in drei Modellversionen verfügbar ist, sind Anwender, die unabhängig von Smartphone, Desktop, Betriebssystemen oder Vernetzung sein wollen. Über einen gesicherten Internet-Zugang lassen sich Transaktionen aller Art tätigen und bequem mit einem kurzen Klick bestätigen. Das System weiß jederzeit, wo sie sich befi nden und ist weltweit einsetzbar. Ein unabhängiger Sicherheitskanal sowie ein vertrauenswürdiger Server schützen die gesamte Kommunikationsumgebung.

Die Fälle von Datenpiraterie, Attacken durch Schadsoftware und Sicherheitslücken in mobilen Geschäftsprozessen nehmen rasant zu. Mit den sign-Produkten können alle Online-Aktivitäten, insbesondere auch signierte Transaktionen getätigt werden – mit einem Höchstmaß an Datensicherheit, Authentizität und Vertraulichkeit. KOBIL bietet ab Oktober mit signPod zunächst eins der drei neuen Modelle an, das weltweit für Banken verfügbar ist

„Jegliche Art von sensiblen Online- Transaktionen kann über die drei Sign- Modelle signDot, signPod und signPad und deren integrierten Internet-Zugang mit einem hohen Komfort-Level realisiert werden“, so Ismet Koyun. „Wir sind auch mit dieser Plattform Vorreiter der kommenden Forderung nach starker Kundenauthentifizierung, wie es die SCA (Strong Customer Authentifi cation) vorschreibt, um ein Betrugsrisiko möglichst zu reduzieren“.

Sichere Kommunikationsumgebung unumgänglich

Eine hoch sichere Kommunikationsumgebung zwischen der geschützten App und dem dezidierten Sicherheits- Server schützt und kontrolliert die Anwenderseite. Bei der ersten Aktivierung, bei jedem Start der App, führt der Sicherheitsserver von KOBIL eine Reihe von Fernprüfungen an den geschützten Lösungen durch. Er kontrolliert unter anderem, ob die mobile App wirklich auf dem ursprünglich registrierten Gerät wie Smartphone, Tablet oder Desktop läuft oder auf ein anderes Gerät kopiert wurde. Diese Kontroll- und Schutzmechanismen verhindern Zugriffe von Fake-Apps auf Online-Dienste oder umfunktionierte Original-Apps.

Sicherheit mit einfacher Bedienung

Alle Modelle sind durch die einfache Bedienung, ihre hohe Sicherheit und hohe Flexibilität bislang einzigartig auf dem Markt. Sie ergänzen herkömmliche Mobilgeräte bei sicherheitsrelevanter Kommunikation, ohne etwa Smartphone abzulösen. Insbesondere sollen Anwender angesprochen werden, die für diese Zwecke aus Sicherheitsbedenken kein Smartphone nutzen möchten oder im Unternehmensumfeld nicht nutzen dürfen. Dabei ist die handliche, benutzerfreundliche Hardware-Lösung in der Version signDot wesentlich kleiner und kompakter als ein Smartphone.

Ebenso wie signPod und signPad bietet es durch ein gehärtetes Betriebssystem (OS) über die App höchste Sicherheit. Die Kommunikation wird durch eine speziell entwickelte Hardware und einen eigenen Internet-Kanal samt eigener, spezieller Datenverbindung über die IoT (Internet-of-Things)-Technologie gewährleistet. Durch das eigene APN-Network fallen für Nutzer keine Roaming- Gebühren an und es sind weder SIMKarten noch ein Internetvertrag nötig. In Kombination mit einer 7-Layer-of-Security wird höchster Sicherheitsstandard geboten.

„Durch die integrierte OS-Software und den geschützten Kanal ist der Nutzer vor Phishing und Angriffen durch Dritte geschützt. Gesichert wird zudem die Identität des Kunden, als auch die des digitalen Endgerätes. Die Geräte sind fl exibel, mehrsprachig sowie Multi-User- und Multi-Banking-fähig“, betont Koyun.

Funktionsvielfalt für unterschiedliche Anforderungen

Die drei Modelle unterscheiden sich durch unterschiedliche Funktionen: der „signDot“ ist kompakt und hat zur Bedienung ein zweizeiliges Farbdisplay mit Bestätigungsknöpfen, der „signPod“ kann mit einem farbigen 2,8 Zoll Multi- Touch-Display Transaktionsdetails anzeigen; und der „signPad“, als Tablet- Version, ist mit einem 7,9 Zoll Farb- Touchscreen ausgestattet, um beispielsweise PDF oder komplette Banking Anwendungen darstellen zu können. Zudem verfügt es über einen „signPen“ mit Bestätigungsknöpfen. In allen kompakten, nicht zu öffnenden Gehäusen dient zum Laden der Batterie ein USBC- Anschluss. Die Bestätigung von Transaktionen erfolgt über die drei Knöpfe (Power, OK, Cancel), die Bedienung über den Touchscreen. Zum Aufnehmen von QR-Codes ist eine Minikamera integriert.


„Digitalisierung ist Chefsache, wer dies nicht beachtet, wird ein Verlierer. Wir arbeiten mit mehr als 200 Mitarbeitern an sicheren Lösungen.“


Ismet Koyun, Geschäftsführer der KOBIL Systems GmbH


Autor: Jürgen Gocke, PR-Manager bei KOBIL Systems GmbH

Sicherheit braucht gehärtete Softwareund Security-Hardware


Wer seine Daten nicht schützt, wird zum Verlierer

Durch die Digitalisierung wird der Faktor Sicherheit wichtiger denn je. Heutige Gewinner sind noch Firmen wie Google, Amazon, Facebook, Alibaba, UBER, PayPal oder Apple Pay. Die US-Dominanz wird immer stärker – die deutsche Bundesbank warnt davor. Es wird Gewinner, aber auch Verlierer geben. KOBIL, ein deutsches Security-Unternehmen zeigt, wie man zum Gewinner wird und den „Großen“ Paroli bieten kann. Darf man es noch wagen, seinen Datentransfer oder gar sein Online-Banking über Dritte wie PayPal, Apple Pay, Apple Card, Google Pay oder Amazon zu realisieren? „Europa braucht einen eigenen digitalen Bezahlservice“, so die Deutsche Bundesbank, „wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, dass die Wettbewerber aus Übersee die Konditionen und Rahmenbedingungen versuchen zu diktieren. Wir sollten nicht in die Situation geraten, dass wir nur zwischen amerikanischen und chinesischen Anbietern wählen können. Wir brauchen eine eigene Marke für Zahlungsverkehrsdienstleistungen. Wir dürfen nicht zulassen, nur Zahlungsabwickler im Hintergrund zu werden“. Sollte man Facebook seine Identität und seine persönlichen Informationen, den Tagesablauf, ja Bilder anvertrauen? Was macht Facebook mit diesen gesammelten Daten und Informationen von uns? Zeigte nicht gerade Facebook, wie fahrlässig das Unternehmen Ende 2018 Dritten den Zugriff auf Nutzerdaten aus dem zugekauften Messaging-Dienst WhatsApp ermöglichte? Je nach ‚gelikten‘ Informationen ist Facebook Werbeplattform, News-, Verhaltensund Bilder-Sammler in Einem. Allein 32 Mio. Deutsche zählen zu ihren Nutzern und geben großzügig ihre Identität und Privatsphäre preis. Das vermeintlich soziale Netzwerk Facebook kann auf jedes E-Mail-Konto und jedes Smartphone über WhatsApp zugreifen und durchsuchen, Adressen übernehmen und speichern und anhand dessen von jedem ein Profi l nach sozialen Beziehungen und Verhaltensweisen durch Algorithmen spezifi zieren. Ja sogar Handy-Fotos automatisch mit Profi len aus sozialen Netzwerken verknüpfen. Facebook wird eine Bedrohung durch sein demoskopisches Wissen – ein digitales Orakel beginnt, wenn dem nicht Einhalt geboten wird, das sagt sogar einer der Gründer von Facebook. So werden viele Teilhaber dieser digitalen Welt manipulierbar, weil die US-Konzerne wissen, wie der Einzelne „tickt“ und entsprechende Informationen/Werbung streut – war es nicht auch so bei der „Trump-Wahl“? Irgendwann wird der Mensch keine eigenen Wünsche mehr haben – er bekommt sie ‚durch das System‘ abgenommen. So wird, was das Kaufverhalten anbelangt, jedes Einzelne analysiert, wo kauft er übers Internet ein, welche Internetseiten besucht er, ja sogar die Bewegungen und Schritte, die jeder macht, können über GPS registriert werden. Vom Markt gezielte Werbung auf seine Mail-Adresse oder Handy wird kommentarlos angenommen und letztlich wird der Mensch sich nicht mehr fragen, was kaufe ich, sondern aus „ich möchte“ kaufen wird „ich werde gemöchtet“ zu kaufen! Durch gezielte Werbung wird der Mensch steuerbar. Der Verlust der Privatsphäre muss vermieden werden.

Das Szenario ist erschreckend, UBER ist das größte Taxi-Unternehmen der Welt, besitzt aber keine eigenen Fahrzeuge. Facebook ist der weltweit beliebteste Medieninhaber, erstellt aber keine eigenen Informationen, Airbnb ist wichtigster Anbieter von Unterkünften, besitzt aber keine einzige Immobilie, und Alibaba ist im Besitz der führenden Plattform für den Globalen Handel, hat aber keine eigenen Waren. Die Strategie der US-Unternehmen ist, Daten und Informationen zu sammeln. Sie besitzen neben persönlichen Daten auch Verhaltensdaten wie Kaufverhalten, Bewegungsdaten oder die Verbindungen untereinander von Millionen Kunden und off erieren dazu IHR eigenes Eco-System. Kunden und Anwender müssen teilweise die Bekanntgabe ihrer persönlichen Daten abtreten. „Seien Sie der Gewinner und bewahren Sie Ihre Daten für sich. Jeder braucht eine eigene Identität. Für die sichere Kommunikation zwischen den Geschäftspartnern muss eine neue, sichere Kommunikations-Plattform geschaffen werden“, betont Ismet K oyun, Geschäftsführer der KOBIL Systems GmbH.


© Kobil

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