Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 5 Min.

DOPPEL-INTERVIEW: Dr. Heilmann ist endlich wieder unter der Haube


SUPERillu - epaper ⋅ Ausgabe 17/2019 vom 18.04.2019

Thomas Rühmann undJulia Jäger sind das neue Traumpaar der Sachsenklinik. SUPERillu hat die beiden am Set von „In aller Freundschaft“ (IaF) besucht


Artikelbild für den Artikel "DOPPEL-INTERVIEW: Dr. Heilmann ist endlich wieder unter der Haube" aus der Ausgabe 17/2019 von SUPERillu. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: SUPERillu, Ausgabe 17/2019

Seit 16. April in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ ein Liebespaar: Thomas Rühmann und Julia Jäger


Beim Gespräch mit SUPERillu in der Cafeteria der Sachsenklinik gaben sich die beiden fröhlich und entspannt


Liebe liegt in der Sachsenklinik in der Luft! Thomas Rühmann, 63, hat in seiner Rolle als Chefarzt Dr. Roland Heilmann endlich wieder sein Herz verschenkt. Drei Jahre nach dem Tod seiner Frau Pia (gespielt von Hendrikje Fitz) hatte er zuletzt ...
Viele TV-Zuschauer werden die 49-Jährige als Paola Brunetti, die Frau von Commissario Brunetti, kennen, die sie seit 2003 regelmäßig spielt. SUPERillu hat das Serien-Liebespaar nach Drehschluss in Leipzig zum Gespräch getroffen und sofort gespürt: Hier stimmt die Chemie! ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 1,99€
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von SUPERillu. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 17/2019 von Geteilte Familien. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Geteilte Familien
Titelbild der Ausgabe 17/2019 von Die Goldene Henne feiert 25. Jubiläum. Seien Sie dabei!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Die Goldene Henne feiert 25. Jubiläum. Seien Sie dabei!
Titelbild der Ausgabe 17/2019 von FERNSEHEN: „Die eine oder andere Runde drehe ich noch“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
FERNSEHEN: „Die eine oder andere Runde drehe ich noch“
Titelbild der Ausgabe 17/2019 von TRAUERFEIER: Angela Merkel nimmt Abschied von ihrer Mutter. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TRAUERFEIER: Angela Merkel nimmt Abschied von ihrer Mutter
Titelbild der Ausgabe 17/2019 von OSTER-TRADITIONEN: Das setzt dem Hasen die Krone auf. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
OSTER-TRADITIONEN: Das setzt dem Hasen die Krone auf
Titelbild der Ausgabe 17/2019 von POLITIK-INTERVIEW: „Wir wollen Hartz IV hinter uns lassen!“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
POLITIK-INTERVIEW: „Wir wollen Hartz IV hinter uns lassen!“
Vorheriger Artikel
GESUNDHEIT & MEDIZIN: So lachen Sie den Schmerz einfach weg
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Claus Theo Gärtner nimmt Kurs auf Malle
aus dieser Ausgabe

Liebe liegt in der Sachsenklinik in der Luft! Thomas Rühmann, 63, hat in seiner Rolle als Chefarzt Dr. Roland Heilmann endlich wieder sein Herz verschenkt. Drei Jahre nach dem Tod seiner Frau Pia (gespielt von Hendrikje Fitz) hatte er zuletzt angefangen, mit verschiedenen Frauen zu flirten und sich nun für die forsche und lebenslustige Katja Brückner entschieden, die von Schauspielerin Julia Jäger verkörpert wird.
Viele TV-Zuschauer werden die 49-Jährige als Paola Brunetti, die Frau von Commissario Brunetti, kennen, die sie seit 2003 regelmäßig spielt. SUPERillu hat das Serien-Liebespaar nach Drehschluss in Leipzig zum Gespräch getroffen und sofort gespürt: Hier stimmt die Chemie!

Herr Rühmann, was ist das für ein Gefühl, die gleiche tolle Partnerin zu haben wie Commissario Brunetti?
Thomas Rühmann: Da bin ich sehr stolz drauf. Dass zwei ehemalige Schauspieler vom Maxim Gorki Theater in Berlin eine Frau wie Julia Jäger unter ihre Fittiche nehmen konnten, finde ich ganz wunderbar. Mein Vorteil ist: Uwe Kockisch ist weit weg. Ich muss also nicht eifersüchtig oder neidisch sein.
Julia Jäger: Ich bin mir nicht mal sicher, ob Uwe von dem zweiten Mann in meinem Leben weiß. Ich sehe ihn ja nur alle zwei Jahre.

Und wer ist nun der bessere Partner, der Arzt oder der Kommissar?
Jäger: Ganz ehrlich, ich finde beide großartig. Sowohl als Spielpartner als auch als Figuren.
Rühmann: Entschuldige, wenn ich mich hier reinhänge. Aber im Gegensatz zu Uwe, mit dem Julia schon seit vielen Jahren vor der Kamera liiert ist, sind wir beide mitten in der prickelnden Umwerbungsphase. Mit Kockisch hat sie eine reife Beziehung – bei uns brennt die Luft.
Jäger: Schöner hätte ich es nicht ausdrücken können. (lacht )

Man merkt, zwischen Ihnen stimmt die Chemie. Wurden Sie denn auch vom Rest des Teams so herzlich empfangen?
Jäger: Sehr herzlich. Und mit offenen Armen. Aber mittlerweile bin ich ja schon nicht mehr ganz „die Neue“. Das Casting für die Rolle war im August und im September begann der Dreh.

Kannten Sie beide sich schon vorher?
Rühmann: Julia war vor einigen Jahren schon mal hier, weil sie in einer Episode die Hauptrolle übernommen hatte. Da haben wir in meinem Zimmer ein langes Gespräch geführt. Schon damals haben wir sehr gut miteinander harmoniert.

Und da haben Sie zur Produktion gesagt, die Julia Jäger soll meine Neue werden?
Rühmann: Nein, ganz so war’s nicht. Wir haben 22 Frauen für diese Rolle gecastet und mit allen 22 habe ich auch gespielt. Aber es war interessant zu sehen und zu spüren, dass es nur die EINE sein konnte. Und das war eben Julia. Selbst wenn ich einige andere auch gut fand. Aber am meisten stimmte die Chemie zwischen ihr und mir. Und das sah zum Glück auch die Produktion so. Julia Jäger ist ein Glücksfall. Das meine ich ganz ehrlich.
Jäger: Für mich war es ein großes Glück, überhaupt zu diesem Casting eingeladen worden zu sein und eine dieser 22 Frauen sein zu dürfen.

Dr. Heilmann war jetzt drei Jahre Single bzw. Witwer. Hatten auch Sie das Gefühl, dass er mal wieder eine Frau an der Seite braucht?
Rühmann: Ja, unbedingt. Bevor Katja in Heilmanns Leben trat, gab es mal eine Episode mit seiner Nachbarin. Er hatte ihr bei einer Havarie geholfen und die zwei kamen sich dann ein bisschen näher. Aber überall standen noch Pias Bilder und Heilmann konnte nicht so recht raus aus seiner Haut. Nach zwei Folgen hat die Nachbarin dann die Reißleine gezogen und zu ihm gesagt: „Weeßte Roland, wir lassen das mal sein. Du bist so ein richtiger Schluffi!“ Wortwörtlich. Und er zurück: „Ich weiß. Aber ich kann nicht anders.“ Doch irgendwann kam der Zeitpunkt, da wollte Roland kein trauernder Schluffi mehr sein. Und auch ich als Schauspieler hatte das Gefühl, jetzt muss mal wieder eine Verlebendigung eintreten.

Szene aus „IaF“ vom 16. April: Katja Brückner schreibt Roland Heilmann ihre Handynummer auf die Hand


Irgendwann kam der Zeitpunkt, da wollte Roland kein trauernder Schluffi mehr sein


►0020Was hätte Pia, Heilmanns verstorbene Frau, zu der neuen Partnerin gesagt?
Rühmann: Sie hätte gesagt: wunderbar! Pia hätte Katja sehr gemocht.

Pia wurde von Hendrikje Fitz verkörpert, mit der Sie eng befreundet waren. Wie sehr ist sie drei Jahre nach ihrem Tod noch präsent?
Rühmann: Ich vermisse sie sehr. Hendrikje und ich haben sehr viel auf der Bühne meines Theaters gestanden … Bei jedem meiner Konzerte, die ich mit meiner Band spiele, singe ich ein Lied für sie. Das ist von Johannes R. Becher und heißt „Ich liebe dich“. Das ist ein Lied für eine verlorene Freundin.

Nun ist Anfang Februar auch Ursula Karusseit gestorben, mit der Sie ebenfalls befreundet waren …
Rühmann: Ja, auch Usch fehlt mir sehr ... Mein „Theater am Rand“ hat für sie eine Gedenkfeier veranstaltet. Da habe ich auch ein Lied für sie gesungen: „Doch im Grund singt mein Mund nur für dich, doch im Grund singt mein Mund“. Das war eindeutig ein Lied für Usch … Manchmal kann man mit Singen mehr sagen als mit Reden.


„Bei jedem meiner Konzerte singe ich ein Lied für Hendrikje. Das ist von Johannes R. Becher und heißt ‚Ich liebe dich‘. “
Thomas Rühmann


Von 1998 bis zu ihrem Tod 2016 war Hendrikje Fitz alias Pia Heilmann die große Liebe des Doktors


Sie und Julia Jäger sind sehr umtriebig. Sie drehen viel, spielen Theater oder geben Konzerte und haben beide eine Familie ... Wie organisiert und plant man all das, sodass nichts zu kurz kommt?
Jäger: Meine Kinder sind mittlerweile in dem Alter, dass sie sich freuen, wenn mein Mann und ich mal nicht da sind. Auch gern übers Wochenende.
Rühmann: Ich hab schon oft ein schlechtes Gewissen. Ich würde gern mehr zu Hause sein, aber ich habe noch keine Lösung dafür gefunden, mir mehr Zeit freizuschaufeln. Denn all das, was ich tue, tue ich aus vollster Überzeugung und mit ganz viel Herz.
Jäger: Ich freue mich schon sehr darauf, Thomas in seinem Theater in Brandenburg zu besuchen und mal ganz andere Facetten von ihm kennenzulernen.
Rühmann: Sie kommt im Mai mit ihrem Mann und schaut sich an drei Tagen drei Stücke an. Drei Zweimann-Stücke mit mir und Tobias Morgenstern. Das finde ich ganz toll.

Sie werben ja auch einige „IaF“-Kollegen für Ihr „Theater am Rand“ im Oderbruch an. Haben Sie es schon bei Frau Jäger versucht?
Rühmann: Wer sich auf den Weg zu meinem Theater macht, hat große Chancen, selbst einmal auf der Bühne zu stehen. Mir bedeutet das wirklich viel, wenn Kollegen neugierig sind und sich eine Vorstellung anschauen. Das macht mein Herz immer ganz warm. Und diese Kollegen frage ich dann auch ganz gern, ob sie nicht mal hier spielen möchten.
Jäger: Wie, dann muss ich bei dir arbeiten? Dann muss ich mir das noch mal überlegen, ob ich komme. (lacht )

Für Sie, Frau Jäger, müssen sich die Tage, die Sie in Leipzig drehen anfühlen, als ob Sie nach Hause kommen, oder?
Jäger: Ja, total. Ich hab ja in Leipzig studiert und war hier einige Jahre am Theater. Bis 1995. Jetzt wieder hier zu sein, ist sehr schön und sehr besonders.

Thomas Rühmann lebt bereits in Leipzig. Meinen Sie, Sie packen auch bald die Kartons und ziehen von Berlin hier runter?
Jäger: Das hängt ein bisschen davon ab, wie sich die Beziehung zu Dr. Heilmann entwickelt … Ausschließen würde ich nichts.Rühmann: Wie!?! Das verschlägt mir jetzt den Atem.
Jäger: (lacht) Na hör mal, hast du deiner Frau noch nichts von uns erzählt … !?!


FOTOS: SUPERillu/Claudia Masur, MDR/Sebastian Kiss

FOTOS: MDR/Sebastian Kiss/Thomas&Thomas