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Doppelinterview


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versöhnend – das Begleitheft zum Treffen der Weltkirche in Karlsruhe - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 03.08.2022

Sie sind die Platzhirsche in Deutschland: Die katholische und die evangelische Kirche. Fast die Hälfte der Deutschen bekennen sich zu einer der beiden großen Kirchen, die wiederum seit vielen Jahren ein enges Miteinander pflegen. Annette Kurschus (59) steht als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) seit November 2021 vor. Der Limburger Bischof Georg Bätzing (61) wurde im März 2020 zum Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz gewählt.

Das Welttreffen der ökumenischen Kirchen in Karlsruhe schuf eine Premiere, erstmals stellten sich die beiden höchsten Repräsentanten der katholischen und der evangelischen Kirche in einem Doppelinterview per Videokonferenz den Fragen. Das Gespräch führten Daniel Meier und Klaus Gaßner.

„Die Liebe Christi bewegt, versöhnt und eint die Welt“ – Insbesondere der Gedanke der Versöhnung scheint ein Schlüssel zu sein in unserer Zeit, die ...

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... stark von Spaltungen geprägt ist. National, aber auch international. Wo sehen Sie denn die größte Notwendigkeit zu „versöhnen“?

Kurschus: Es wird viel von einer gespaltenen Gesellschaft geredet, ich spreche lieber von einer Zersplitterung. Da gibt es sehr viele unterschiedliche Stimmen. Dies ist nicht neu, relativ neu ist aber diese störrische Unwilligkeit, Kompromisse zu schließen. Und die wird noch verschärft durch ein binäres Denken, das nur die Alternative von „richtig“ und „falsch“ kennt. Wir müssen unbedingt wieder die Fähigkeit erlernen, Kompromisse zu schließen. Denn es gibt ja zugleich eine große Sehnsucht danach, dass wir tatsächlich gemeinsam unterwegs sein und etwas schaffen können. Das gilt auch für das ökumenische Streben nach Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

Bätzing: Wir stehen in der Gefahr der Segmentierung, auseinanderzudriften in der Gesellschaft. Und leider Gottes haben wir ja auch in der Kirche die Erfahrung gemacht, dass es von Anfang an Tendenzen gibt, sich zu spalten, eher Unterschiede zu betonen statt zu einen. Aber klar ist doch: nicht in der Spaltung liegt die Zukunft, sondern in der Einigung. Die ökumenische Bewegung ist das Werk des Heiligen Geistes, hat das Zweite Vatikanum uns gelehrt. Die christliche Botschaft von Friede und Versöhnung wird eher durchdringen, wenn wir als Christen untereinander versöhnt sind. Wir müssen da dran bleiben, nicht nur um der Einheit der Kirche willen, sondern auch als Dienst an der Welt.

Nun zeigt sich ja, dass die Einigkeit hierzulande zwischen evangelischer und katholischer Kirche sehr ausgeprägt ist, dass die Ökumene hierzulande wunderbar funktioniert, dass sie aber weltweit eher holprig daherkommt, …

Kurschus: …. genau das macht den Ökumenischen Rat der Kirchen so stark, dass er nicht nur konfessionell orientiert ist, sondern weltweit auch unterschiedliche Kulturen an einen Tisch bringt. Aber klar ist, dass bei der Vollversammlung auch Konflikte auf den Tisch kommen werden. Und das sollen sie auch. Da wird es darum gehen, immer wieder das einigende Band zu finden. Bätzing: Es wird bei der ÖRK-Vollversammlung zum Beispiel auch die Frage unseres Verhaltens in der Pandemie gestellt werden.

„Kreisten wir in der Pandemie nicht sehr um uns selbst statt über weltweite Solidarität zu reden?“

Georg Bätzing

Sind wir in der Pandemie und deren Bewältigung nicht sehr um uns selbst gekreist statt über eine weltweite Solidarität zu reden?

Inwieweit ist in der katholischen Kirche die Idee einer starken Stellung des Papstes hilfreich, solche weltweite kulturelle Spannungen zum mildern?

Bätzing: Wir spüren ja, dass auch in der katholischen Kirche Spannungen da sind. Es ist die große Aufgabe, die sich der Papst gestellt hat, die Synodalität als Türöffner in die katholische Weltkirche zu tragen. Aber Synodalität muss man üben. Da bleiben Streit und Konflikte nicht aus. Wir können da sehr gut aus der ökumenischen Arbeit lernen, da hilft ein Blick nach links und rechts, das ist sehr hilfreich.

Ganz konkret fordert der Konflikt in der Ukraine auch die Kirchen, inwieweit müssen und können denn die Kirchen Position beziehen?

Kurschus: Das tun wir auch, indem wir den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands klar verurteilen. Kirchen aus anderen Teilen der Welt sagen aber auch: Jetzt stellt ihr euch im Westen auf die Seiten der Ukrainer und tut alles, damit sie unterstützt werden. Aber wo wart ihr denn in Syrien? Und wie viele andere Kriege gab es, die nicht von den Augen der Europäer gesehen wurden. Auch die Situation in Israel und Palästina wird bei der Vollversammlung eine Rolle spielen. Als Kirche in Deutschland tragen wir aufgrund unserer deutschen Geschichte eine spezifische Verantwortung. Das bestimmt unsere Sicht auf die Konflikte im Heiligen Land, bei der wir unsere doppelte Solidarität gegenüber dem Staat Israel und mit dem palästinensischen Volk betonen. Das sehen andere Kirchen in der Ökumene zum Teil anders.

Bischof Feige sprach von einer „ökumenischen Zeitenwende“. Muss die Kooperation mit Kyrill beendet werden?

Bätzing: Patriarch Kyrill hat sich mehrfach in einer Weise über den Krieg in der Ukraine geäußert, die ich für völlig unakzeptabel halte. Wie vor diesem Hintergrund ein offener und ehrlicher Dialog stattfinden könnte, sehe ich nicht. Man muss aber genau hinschauen und differenzieren. Es gibt in der Russischen Orthodoxen Kirche auch kritische Stimmen gegenüber der offiziellen Haltung zum Ukraine-Krieg. Hier muss man anknüpfen.

Kurschus: Ja, Kyrills Rechtfertigung dieses Krieges als göttliche Mission ist eine gotteslästerliche Ideologie. Aber wir müssen alles tun und tun auch alles, damit Brücken zur Russischen Orthodoxen Kirche mit all ihren unterschiedlichen Stimmen nicht abbrechen. Brücken, die wir brauchen, um wieder ins Gespräch miteinander zu finden. Wir sind uns ja einig darin, dass keine Waffe alleine Frieden schafft. Um Frieden wiederherzustellen, müssen wir miteinander reden.

Wir erleben gerade das Ende vieler Gewissheiten der Realpolitik, wir erkennen, dass vieles nicht planbar ist. Müssen Kirchen in einer solchen Phase nicht viel stärker eine andere Dimension ansprechen, die Unvollkommenheit der Welt, der Umgang mit Leiden, die Hoffnung auf ein Jenseits?

Bätzing: Dahinter steckt die Frage, die bereits in der Pandemie gestellt wurde: Sind die Kirchen systemrelevant, wenn sie auf der Ebene der gesellschaftlichen und politischen Diskurse einer unter vielen sind? Nein, wir haben eine eigene Rolle!

Georg Bätzing

Georg Bätzing stammt aus Niederfischbach im Westerwald. Er studierte Theologie und Philosophie, wurdw 1987 zum Priester geweiht. Er war anschließend unter anderem Regens des Priesterseminars in Trier und Generalvikar, 2016 wurde er zum Bischof von Limburg ernannt, 2020 zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt.

Das Thema Versöhnung ist ein spezifisch christliches Thema; ebenso die Themen Sünde und Schuld, die Abgrenzung von Hedonismus und Egoismus, vom manischen Auf-sich-selbstbezogen-sein. Das Thema der ÖRK-Vollversammlung ist ja eine gewaltige Provokation. „Die Liebe Christi bewegt, versöhnt und eint die Welt“, das macht doch klar: Allein werden wir das alles nicht schaffen, es geht nicht ohne die Kraft Gottes, der schöpferisch am Werk ist. Das deutlich zu machen, ist der Auftrag von Kirche.

Kurschus: Wir müssen keine harten Entscheidungen wie in der Politik treffen und umsetzen. Die Kirche hat die Aufgabe, den nachdenklicheren Part zu übernehmen – auch um den Preis, dass wir unmittelbare klare Antworten vermissen lassen. Da sind dann auch Sätze erlaubt, wie: Ich tue das, obwohl ich Zweifel daran habe. Dieses Zwiespältige, Ambivalente kann sich leider keine Politikerin und kein Politiker leisten. Das ist nicht nur unser Vorrecht, ich halte es für unsere Pflicht. Die Stärke der Botschaft des Evangeliums liegt auch darin, dass sie die Angst der Menschen, das Gespür der Endlichkeit und auch das Erschrecken über eigene Schuld wahrnimmt. Hinzu – und das ist entscheidend! – kommt eine andere, eine göttliche Dimension: Kein Mensch ist mit seiner Schuld allein, und Versöhnung ist ein Prozess, der sich nicht nur „zwischenmenschlich“ ereignet. Wir sind nicht in diese Welt hineingestolpert, wir sind gewollte Geschöpfe. Niemand darf da zum Heiligen stilisiert werden; niemand darf zum Teufel gemacht werden, und wenn er noch so verirrt, verbohrt und böse handelt.

„Die Kirche hat die Aufgabe, den nachdenklicheren Part zu übernehmen – auch um den Preis, dass wir unmittelbare klare Antworten vermissen lassen.“

Annette Kurschus

Er bleibt auch dann noch Mensch mit unverlierbarer Würde. Selten gab es eine Zeit, in der die Notwendigkeit dieser Botschaft so groß war.

Aber gibt es auch die richtigen Rezepturen, um diese Botschaft in die säkulare Welt zu tragen, die Talkshows räsonieren eher über Waffenlieferungen, eloquente Theologen sind Mangelware. Wie erreichen Kirchen die Menschen?

Kurschus: Ja. Sie sprechen da einen wunden Punkt an. Warum dringt unser Tun nicht so in die Öffentlichkeit, wie wir uns das wünschen? Wir haben eine starke Stimme, wir haben Menschen mit starker Stimme, vor allem, wenn wir als Christen gemeinsam mit einer Stimme sprechen. Umso wichtiger ist diese Vollversammlung in einer Gesellschaft, die gerne auf die großen Events und großen Bühnen blickt.

Bätzing: Sicher ist die öffentliche Wahrnehmung von Kirche schwächer geworden. Wir stellen als Christinnen und Christen in diesem Land nur noch knapp die Hälfte der Bevölkerung dar. Wir werden uns stärker auf das Bild des Sauerteigs ausrichten müssen. Es gibt noch sehr viele Menschen, die aus ihrer eigenen christlichen Überzeugung heraus in die Gesellschaft wirken. Das war und ist unsere Stärke, die sich gezeigt hat bei der Willkommenskultur in der Flüchtlingskrise 2015 oder jetzt bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine.

Nun reden wir ja über ein deutsches Phänomen, weltweit ist das nicht so. Was können wir von anderen Ländern lernen?

Bätzing: In vielen Kirchen ist die persönliche Überzeugung „Ich bin gefragt“ sehr viel stärker ausgeprägt als bei uns. Die Kraft der Evangelisierung ist die Aufgabe jedes Einzelnen, sie ist nicht delegierbar an die Hauptamtlichen, das können wir lernen. Kurschus: Mir wird der Wert einer großzügigen und offenen kirchlichen Haltung immer stärker bewusst. Es ist gut, dass Menschen dazugehören können und willkommen sind, die manchmal nur noch eine ganz schwache Verbindung zu Gemeinde und zum christlichen Glauben haben. Ich halte für ganz wichtig, dass die Kirche die Türen offenhält auch für die Zweifler, für diejenigen, die womöglich im Moment überhaupt nichts anfangen können mit dem Glauben und trotzdem dabeibleiben wollen. Ich kenne etliche Menschen, die sich selbst nicht als bekennende Christen bezeichnen würden, aber trotzdem sagen: Kirche ist wichtig. Ich halte es für eine große Stärke der Volkskirche, gerade für solche Menschen dazusein. Die Hand Gottes bleibt ausgestreckt, auch wenn ich Jahre oder Jahrzehnte erlebe, in denen das für mich keine Rolle spielt. Der Glaube ist lebendiges Geschehen, kein gleichbleibender Zustand.

„Für die wichtigsten Zukunftsthemen der Menschheit gibt es keine evangelische oder katholische, keine orthodoxe oder sonstwie konfessionelle Lösung.“

Georg Bätzing

Was ist Ihr Lieblings-Ökumene-Projekt?

Bätzing: Für die wichtigsten Zukunftsthemen der Menschheit gibt es keine evangelische oder katholische, keine orthodoxe oder sonstwie konfessionelle Lösung. Um die Herausforderungen von Schöpfungsgerechtigkeit und Klimafreundlichkeit anzugehen, ist es unabdingbar, dass wir alle unsere Kräfte bündeln. Kurschus: Die Partnerschaften, die wir mit den unterschiedlichsten Kirchen rund um den Globus pflegen. Ich lerne nirgends so intensiv und hautnah wie bei unseren Besuchen hin und her in den Partnerkirchen. Da wird spürbar: Jede Kirche ist ganz Kirche, und keine einzelne Kirche ist die ganze Kirche. Gemeinsam sind wir Kirche Jesu Christi in der Welt.

Bitte lesen Sie weiter auf Seite 31.

Annette Kurschus

Annette Kurschus aus dem hessischen Rotenburg an der Fulda wuchs in einem evangelischen Pfarrhaus auf. Nach ihrem Theologiestudium war sie Gemeindepfarrerin, 2011 wurde sie zur Präses der evangelischen Kirche Westfalen gewählt, 2016 wurde sie zunächst stellvertretende Ratsvorsitzende, 2021 dann Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands.

Was war Ihr schönstes ökumenische Erlebnis?

Kurschus: Es war beim Dortmunder Kirchentag 2019, im Abschlussgottesdienst im Iduna-Stadion: Während die Menschen um uns herum das Abendmahl feierten, kam Bruder Bätzing auf mich zu und bat mich, ihn zu segnen. Das war für mich eine sehr berührende Erfahrung und ein tiefgehendes ökumenisches Erlebnis.

Bätzing: Für mich war das ohne Zweifel die Christus-Wallfahrt zum Heiligen Rock 2012 in Trier. Sie war in früheren Jahrhunderten ein wirklich trennendes Ereignis, 2012 wurde zum ersten Mal gemeinsam mit der Evangelischen Kirche im Rheinland dazu eingeladen. Das war für mich die schönste ökumenische Erfahrung.

Was würde Ihnen ohne katholische Kirche fehlen, Frau Kurschus?

Kurschus: Mich beeindruckt, wie die katholische Kirche mit ihren Ritualen und Traditionen den Menschen ganzheitlich einbezieht, samt allen Sinnen. Rituale und Traditionen können einen Mantel an Geborgenheit geben. Auch versteht sich die katholische Kirche sichtbar als Weltkirche, das merkt jeder Mensch, der nach Rom kommt.

Und was würde Ihnen ohne evangelische Kirche fehlen, Herr Bischof?

Bätzing: Der Stachel und die Herausforderung, die Heilige Schrift als Quelle allen Lebens zu sehen und zu lieben. Als kürzlich Vertreter des Rates der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz in Ludwigshafen zusammenkamen, da hat Schwester Kurschus eine Betrachtung zu Psalm 85 „Gerechtigkeit und Friede küssen sich“ vorgetragen. Diese Variationen von Ihnen gehen mir bis heute nach. Ein Beispiel dafür, wie mich evangelische Christinnen und Christen immer wieder positiv herausfordern. ❚