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Dr. Riedl trifft Dr. Georgi: ‘Wie können Patienten mit einem Reizdarm entspannter leben?’


Iss dich gesund - epaper ⋅ Ausgabe 4/2021 vom 07.05.2021

Experten-Talk

Frei leben, nach Lust und Laune verreisen, spontan sein - mit Reizdarm-Syndrom meist ein Ding der Unmöglichkeit. Doch der überempfindliche, unberechenbare Bauch lässt sich gut beruhigen. Zwei Fachärzte wissen den Weg


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Bildquelle: Iss dich gesund, Ausgabe 4/2021

1 Das Thema „Reizdarm“ ist beiden getesteten Experten so wichtig, dass sie sich trotz Corona zusammen an den Diskussions-Tisch setzen. Zur Begrüßung gibt’s aber nur einen Ellenbogen-„ Handschlag“


2 Für Ernährungs- Doc Dr. Matthias Riedl bei der Therapie absolut wichtig: Der Darm muss zwischen den Mahlzeiten Erholungs- und Regenerations- Pausen von mindestens fünf Stunden bekommen


Zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr will jeder Gas geben. Im Job, auch privat. Ausgerechnet dann müssen zehn bis 15 Prozent der Deutschen wegen ihres Reizdarm- Syndroms auf die Bremse treten. Denn sie leiden an wiederkehrenden Blähungen, Bauchkrämpfen, Durchfall und Verstopfung im Wechsel. Im ...

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... Unterschied zu üblichen Verdauungsproblemen treten die Beschwerden beim Reizdarm in einem Vierteljahr wenigstens an drei Tagen pro Monat auf. Mit mindestens zwei dieser drei Anzeichen: Die Symptome bessern sich nach dem Stuhlgang, die Stuhl-Konsistenz ist mal härter als sonst, mal ultra-weich. Und die Häufigkeit der Toiletten-Besuche nimmt je nachdem zu oder ab. Die Krankheit ist eben trickreich, schwer zu fassen, weil sie zum Teil auch so viele eher harmlos anmutende Gesichter hat. Im medicum Hamburg hat Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl mit dem Berliner Allgemeinmediziner und Reizdarm-Experten Dr. Sven Georgi über die vielschichtige Krankheit gesprochen. Über neue Erkenntnisse, wirksame Therapien.

Vor rund 15 Jahren war es kaum ein Thema. Heute sind so viele davon betroffen. Ist das Reizdarm-Syndrom eine Modekrankheit?
Dr. Sven Georgi: Nein. Damals war in der Gesellschaft die Hemmschwelle deutlich höher, um darüber offen zu sprechen. Vor allem aber hat sich seitdem unser Lebensstil gravierend verändert. Alles hat mehr Geschwindigkeit aufgenommen. Zeitgleich ist unser Stress-Level gestiegen. Das bekommt auch der sensible Darm zu spüren. Bei einer stressbedingten, gesteigerten Aktivierung des „Anspannungs- Nervs“ Sympathikus wird automatisch die Verdauung heruntergefahren, damit auch die Produktion der Verdauungssäfte. Zeitweilig wird obendrein die Muskelarbeit des Darms gedrosselt. Und es kommt zu den typischen Reizdarm-Beschwerden.
Dr. Matthias Riedl: Wir dürfen bei der Ursachen-Aufzählung nicht die Ernährung vergessen. Sie hat sich in den vergangenen Jahren eklatant verschlechtert. Reichlich leere Kohlenhydrate, viel zu viel hochindustriell produzierte Lebensmittel, Fast Food - alles Faktoren, die selbstverständlich den Darm belasten. Mehr noch: Ihre mangelnde Nährstoff-Dichte gibt vor allem den Dickdarm-Bakterien sozusagen zu wenig zu essen.
Dr. Sven Georgi: Genau. Um mal ein Beispiel zu nennen: Mit dem Früh-stücks-Klassiker Weizenbrötchen mit einer Scheibe Käse oder Salami drauf bekommt das Mikrobiom im Grunde null Nährstoffe - vor allem keine Ballaststoffe.
Dr. Matthias Riedl: Und es ist ja leider eine traurige Wahrheit, dass die meisten Deutschen bei ihrer Ernährung nicht einmal auf die empfohlene Tages-Mindestmenge von 30 Gramm an Ballaststoffen kommen. In afrikanischen Ländern oder Teilen von Asien, in denen die Menschen noch ursprünglich, artgerecht essen, ist der Reizdarm eher kein Thema. Zumindest noch nicht. Denn die zunehmend hinüberschwappenden Ernährungsgewohnheiten westlicher Industrie-Nationen werden perspektivisch auch in diesen Ländern zu einer Reizdarm-Problematik führen.
Dr. Sven Georgi: Ich muss mal ganz klar sagen: Das Reizdarm-Syndrom haben wir uns schon ein bisschen selbst gemacht. Insofern kann man es auch eine verhaltensbedingte Erkrankung nennen.

1 Dr. Matthias Riedl weiß aus aktuellen Studien, dass es kein erblich bedingtes Reizdarm- Syndrom gibt. Wohl aber eine genetische Neigung dazu. Kommt dann z. B. noch eine Infektanfälligkeit mit häufiger Antibiotika-Gabe als Folge, eine Junkfood-Ernährung hinzu, stehen die Zeichen voll auf Reizdarm


2 Auch Dr. Sven Georgi berichtet, dass es nach bisheriger Studienlage kein Reizdarm-Gen gibt. Doch die Qualität des Mikrobioms wird in einer Familie z. B. durch Stillen, Schmusen von einem Mitglied auf das andere übertragen. Seine Artenvielfalt ist buchstäblich Familienangelegenheit


‘Öfter entpuppt sich eine Laktose- Intoleranz als nicht erkannter Reizdarm’
DR. SVEN GEORGI


3 Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen, haben aber beide tagtäglich mit verzweifelten Reizdarm-Patienten im Sprechzimmer zu tun. Diese sind schon von Pontius zu Pilatus gerannt, haben oft eine leidvolle Arzt-Odyssee von bis zu vier Jahren hinter sich gebracht


‘Das Darm-Syndrom raubt zwar Lebensqualität, aber keine Lebensjahre’
DR. MATTHIAS RIEDL


Beschränken sich die gesundheitlichen Auswirkungen eigentlich nur auf den Darm?
Dr. Sven Georgi: Nein. Es ist nicht nur der Verdauungsprozess im Darm betroffen. Die „unter-“ und fehlernährten Bakterien, insbesondere des Dickdarms, verändern auf Dauer auch die Reaktionen des Immunsystems, das sich zu 70 bis 80 Prozent im Mikrobiom befindet. Ein Reizdarm fördert so etwa Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Psoriasis, Hashimoto. Untersuchungen zeigen eindrucksvoll, dass ein Reizdarm auch bei der Entstehung des Diabetes Typ 2 die Finger mit im Spiel hat. Damit also auch bei der schlechten Ansprechrate des Insulins an spezielle Rezeptoren der Zelloberflächen.
Dr. Matthias Riedl: Nicht nur das. Es ist mittlerweile hinreichend bekannt, dass die Kommunikation zwischen Darmflora und Gehirn ein Wechselspiel ist. So kann eine veränderte Darmflora wie beim Reizdarm z. B. die Stimmung beeinflussen, sogar zu Schlafproblemen, Ängsten oder Depressionen führen. Andererseits kann ein durch ein längerfristig hohes Stress-Level oder den eben genannten Problemen belastetes Gehirn die Darmflora in eine Dysbalance bringen. Ich habe neulich gelesen, dass sich das Mikrobiom je nach psychischer Verfassung und aktueller Qualität der Ernährung von Stunde zu Stunde verändert. Ein ganz komplexes Thema, das wir aufgrund unseres aktuellen Wissensstandes bislang noch überhaupt nicht in seiner Gesamtheit nachzeichnen können.

Oft ist von einer Reizdarm-Persönlichkeit die Rede. Ist da was dran?
Dr. Sven Georgi: Ja, schon. Ruhigere, entspanntere, stoische Menschen sind nicht so anfällig für ein Reizdarm-Syndrom. Wer eher sensibel, dünnhäutiger ist, hat von Natur aus ein aktiveres Nervengeflecht um den Darm herum. Und reagiert so empfindlicher etwa auf Hektik, Hetze und Stress.

Und wie sieht’s mit der Geschlechter- Verteilung aus?
Dr. Sven Georgi: Das Karolinska Institutet in Stockholm hat 2018 in einer Studie mit 32.000 Probanden entdeckt, dass es ein Gen gibt, das einen Reizdarm anschiebt. Bei Frauen tatsächlich häufiger als bei Männern. Ungefähr im Verhältnis von 3:1. Auf drei Frauen kommt also ein betroffener Mann.
Dr. Matthias Riedl: Interessant, Herr Kollege! Die Medizin weiß ja auch, dass Reizdarm-Patienten eine leicht erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Reizblase oder Fibromyalgie haben. Dabei handelt es sich um Krankheiten, die - sagen wir mal - vermehrt auf einen labileren Gesundheitszustand hindeuten. Wie der Reizdarm sind sie ebenfalls oft schwer zu fassen.

Wer den Suchbegriff „Reizdarm“ googelt, trifft oft auf das Kürzel „Sibo“. Was hat das damit auf sich?
Dr. Sven Georgi: Sibo kommt aus dem Englischen und steht für „Small intestinal bacterial overgrowth“. Gemeint ist eine Fehlbesiedlung des Dünndarms durch Bakterien, die normalerweise im Dickdarm siedeln. Zu ihrer Wanderung kommt es z. B., wenn Menschen vor lauter Stress zu wenig essen. Die Dickdarm-Bakterien geraten dann in eine Art Hungerkrise. Und wandern auf der Suche nach Nahrung vom Dickdarm hoch in den Dünndarm. Dort finden sie reichlich und nicht so weit vorverdautes „Essen“ vor. Ein Riesenproblem, das die bekannten Reizdarm- Symptome nach sich ziehen kann. Rund 70 Prozent der Patienten leiden an einer nicht erkannten Sibo. Neben dem bereits erwähnten Übermaß an Stress kann ein Reizdarm-Syndrom auch etwa durch Dysbalancen an Verdauungsenzymen oder einem Mangel daran hervorgerufen werden. Eine häufige Ursache ist zudem eine bakterielle Artenarmut des Mikrobioms.
Dr. Matthias Riedl: Das Krankheitsbild Reizdarm-Syndrom ist in der Tat ein Sammelbecken für diverse Auslöser. Natürlich muss der Gastroenterologe schwerwiegende Ursachen wie z. B. Morbus Crohn oder Darmkrebs ausschließen. Danach ist der Patient beim Reizdarm- Experten in guten Händen. Selbst wenn dieser manchmal keine fassbare Erklärung findet. Symptomatisch kann er ihm allemal helfen, wobei die Ernährungstherapie eine tragende Rolle spielt.

1 Einigkeit am Hamburger Talk-Tisch: Für die beiden Experten ist die Ernährung ein fundamentaler Therapie-Baustein


‘Ein Reizdarm ist nicht gefährlich, kann aber Hashimoto, Arthritis, Neurodermitis triggern’
DR. SVEN GEORGI


2 Laut Dr. Riedl beruhigt und reguliert sich durch eine gezielte, gesunde Ernährung nicht nur der Reizdarm. Sie schenkt dem Patienten auch den Benefit: „Mir geht es besser, ich fühle mich rundum wohler, habe sogar abgenommen“


‘Ein Reizdarm ist für den Patienten Stress pur, der ihn schon verschlimmern kann’
DR. MATTHIAS RIEDL


3 Meist plädiert Reizdarm-Spezialist Dr. Georgi für eine strikte Ernährungsumstellung von nur ca. fünf Wochen. Danach kann der Patient schon 20 Prozent seiner Food-Spielregeln lockern - und nur 80 Prozent strikt verfolgen


An welchen Schalthebeln kann sie denn entscheidend drehen?
Dr. Matthias Riedl: Besonders an der gesunden Bakterien-Vielfalt des Mikrobioms. Welchen ent-scheidenden Einfluss die Ernäh-rung da hat, zeigen spektakuläre Forschungsergebnisse eines Tierversuches. Demnach verarmt die Vielfalt der Darmflora durch Junkfood innerhalb von vier Generationen - also binnen 70 bis 80 Jahren - enorm. Die Keimarten halbieren sich von 1.000 auf 500. Davon sind in der westlichen Welt schon 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung betroffen. Tendenz steigend.

Bei der Reizdarm-Ernährung fällt meist automatisch das Schlagwort FODMAP-Diät. Was ist sie, was kann sie therapeutisch leisten?
Dr. Matthias Riedl: Eine FODMAP-Diät - das Kürzel steht für „Fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccharide, Zuckeralkohole“ - hat sich sehr bewährt. Hier wird für eine begrenzte Zeit auf Lebensmittel verzichtet, die bestimmte Zuckerarten, -alkohole enthalten. Sie werden im Dickdarm fermentiert, können die Beschwerden auslösen. Der Verzicht auf sie bringt oft deutliche Besserung. Eine Liste gibt es z. B. über fodmap-info. de. Aber: Ein dauerhafter Verzicht auf FODMAPs kann gesunden Darm-Keimen schaden. Denn sie dienen „guten“ Milchsäure-Bakterien als Nahrungsquelle. Deshalb rate ich dazu, in Absprache mit einem Arzt, einer Ernährungsberaterin nur für ca. fünf Wochen auf FODMAPs zu verzichten. Um dann einen langfristigen Ernährungs-Plan aufzustellen.

Sie richten Ihren Fokus bislang überwiegend auf eine Ernährungs- Umstellung. Was bringt die multimodale Therapie?
Dr. Sven Georgi: Weil so mannigfaltige Faktoren auf die Mikrobiom- Bakterien einwirken, sollte auch die Therapie vielfältig sein. Neben der Ernährungs-Umstellung sind z. B. verdauungsfördernde Präparate, eine Verhaltenstherapie erfolgversprechend. Vor allem, wenn die Module maßgeschneidert sind.
Dr. Matthias Riedl: Da bin ich ganz bei Ihnen. Die meisten Betroffenen profitieren von einer multimodalen Therapie. Vor allem, wenn keine direkte Ursache für die Beschwerden gefunden wird. Das ruft besonders psychotherapeutische Behandlungen auf den Plan, die bei der Verarbeitung der belastenden Krankheit helfen. Sehr erfolgreich ist die Darmhypnose, die über die Hirn-Stress-Achse beruhigend auf den Darm wirkt. Stressreduzierend für Psyche und Darm sind auch Entspannungs-Techniken und Bewegungstherapien.

Ist der Reizdarm auch ein Fall für die Naturheilkunde?
Dr. Sven Georgi: Ich empfehle therapieunterstützend erfolgreich Phytotherapeutika. Z. B. mit Bitterstoffen, Oregano, Ingwer, Löwenzahn, Schafgarbe, Melisse, Myrrhe, Kurkuma, Knoblauch. Sie wirken vor allem bei einer Sibo, reduzieren Fäulnisbakterien.
Dr. Matthias Riedl: Auch Omega-3- Fettsäuren, z. B. in Nüssen, sind eine Art Phytotherapie. Ebenso top: fermentiertes Gemüse, Wasser- Kefir, Molke. Sie alle halten das Mikrobiom gesund. Eher problematisch sind Snacking, Salz, Zucker, Alkohol, Weizenprodukte, Milch, Kohlgemüse, Zwiebelgewächse, Hülsenfrüchte, zu viel Fleisch. Unterm Strich erzielt die Ernährungstherapie eine hoffnungsvolle Erfolgsquote von stolzen 60 Prozent.

ZUR PERSON

Dr. Sven Georgi (49) ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Experte für Biologische Medizin, Ernährungsmediziner.
Er gründete 2006 eine Gemeinschaftspraxis für ganzheitliche Reizdarmtherapie. Mit über 20 Mitarbeitern ist sie eine der größten Reizdarmpraxen Berlins.
Mit seinem Partner Dr. Thomas Fiedler etablierte er 2019 das Portal reizdarmsos.de (plus Tests für Patienten mit Dünndarmfehlbesiedlungen).


Foto: privat