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Dst unser Kind hochbegabt?


Leben & erziehen - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 05.06.2019

Mathecrack, Künstler, Bewegungstalent – Intelligenz hat viele Gesichter. Wie man Begabungen erkennt und fördert


Intelligenz hat unterschiedliche Facetten“, sagt Hochbegabungsexpertin Martina Rosenboom. Intelligenztests messen vor allem die sprachliche, räumliche und mathematische Begabung, aber Kinder können auch in anderen Bereichen überdurchschnittlich „schlau“ sein. Der Erziehungswissenschaftler und Harvard-Professor Howard Gardner unterscheidet acht Intelligenzbereiche.
Auf Ihr Kind treffen in einem oder mehreren Gebieten im Vergleich zu Gleichaltrigen viele Aussagen zu? Dann könnte es in diesem ...

Artikelbild für den Artikel "Dst unser Kind hochbegabt?" aus der Ausgabe 7/2019 von Leben & erziehen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Leben & erziehen, Ausgabe 7/2019

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Intelligenz hat unterschiedliche Facetten“, sagt Hochbegabungsexpertin Martina Rosenboom. Intelligenztests messen vor allem die sprachliche, räumliche und mathematische Begabung, aber Kinder können auch in anderen Bereichen überdurchschnittlich „schlau“ sein. Der Erziehungswissenschaftler und Harvard-Professor Howard Gardner unterscheidet acht Intelligenzbereiche.
Auf Ihr Kind treffen in einem oder mehreren Gebieten im Vergleich zu Gleichaltrigen viele Aussagen zu? Dann könnte es in diesem Bereich besonders begabt sein.

Hochbegabung liegt oft in der Familie

Hochbegabte Kinder brauchen je nach Begabung etwas mehr Futter für den Kopf als andere (s. rechts). Und wie erklärt man es den Kindern? „Ehrlich und in kindgerechten Worten“, sagt Martina Rosenboom. Nicht gleich von hochbegabt sprechen und schon gar nicht sollte der Nachwuchs damit in Kita und Schule hausieren gehen. Leon haben wir das Testergebnis so erklärt: Dass manche seiner Fußballfreunde Wahnsinnstore schießen können. Dass auch er ein prima Fußballer ist, aber noch besser Geschichten erfinden und in ein paar Sätzen seiner kleinen Schwester die Harry-Potter-Welt erklären kann.
Tatsächlich liegt Hochbegabung oft in der Familie – wenn auch Angehörige nicht immer auf dem gleichen Gebiet begabt sind. Unsere Tochter Lilli (4) interessiert Harry Potter nicht die Bohne. Dafür hat sie es mit Zahlen und will gerade alles messen und abzählen. Auch wenn Ferraris alle ziemlich flott fahren, sind die Fahrer am Steuer trotzdem grundverschieden.

Frisches Futter für

kluge Kopfe

Wer mehr Stoff braucht, soll mehr Stoff kriegen. So zum Beispiel

Ab in die Tiefe

Begabte Kinder wollen es immer ganz genau wissen. Statt Themen nur anzukratzen, Zeit für Fragen lassen, eine Runde im Museum drehen oder das passende Lexikon organisieren.

Nicht alles so genau nehmen

Altersangaben bei Büchern oder Hörspielen orientieren sich am Durchschnitt. Kleine Schlaumeier sind aber oft schon weiter und interessieren sich für „älteren“ Stoff. Das ist okay, solange es nicht zu spannend oder gruselig wird.

Ofter mal was Neues

Lamawanderung, Origami falten oder eine Ferien-Geschichtenwerkstatt. Viele Kinder lieben und brauchen ungewöhnliche Erfahrungen.

Neue Freunde finden

Der Fünfjährige spielt lieber mit dem zehnjährigen Nachbarskind? Prima, dass sich die zwei gefunden haben. Eher einsame hochbegabte Kinder können über Vereine Spielkameraden treffen, die ähnlich ticken. Mütter und Väter finden dort Elterngruppen zum Austausch (z. B. Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind, www.dghk.de).


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