Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 8 Min.

DUELL DER BOLIDEN


video - epaper ⋅ Ausgabe 12/2018 vom 02.11.2018

UHD-Blu-ray-Player sind geeignet, das letzte Quentchen an Bildund Tonqualität zu liefern. Jetzt kommen Panasonic und Pioneer mit neuen BD-Boliden, die das Zeug zum ultimativen Alles-Player haben. Schafft das einer? Oder schaffen’s gar beide?


Artikelbild für den Artikel "DUELL DER BOLIDEN" aus der Ausgabe 12/2018 von video. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: video, Ausgabe 12/2018

Wenn ein Verstärker zehn Kilo wiegt, dann ist das keine Besonderheit. Für einen Blu-ray-Player hingegen schon, denn der braucht weder gewichtige Trafos noch fette Kühlkörper. Unsere beiden Testkandidaten sind nun trotzdem echte Schwergewichte, bringt doch der Panasonic DP-UB9004 knapp acht Kilo auf die Waage und der Pioneer UDP-LX500 sogar mehr als zehn. Der Grund: ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 3,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von video. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 12/2018 von Eine neue Ära. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Eine neue Ära
Titelbild der Ausgabe 12/2018 von EINE NEUE TV_ÄRA. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
EINE NEUE TV_ÄRA
Titelbild der Ausgabe 12/2018 von QLED-DIE SATTESTEN FARBEN DER WELT. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
QLED-DIE SATTESTEN FARBEN DER WELT
Titelbild der Ausgabe 12/2018 von QUO VADIS VIRTUAL REALITY?. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
QUO VADIS VIRTUAL REALITY?
Titelbild der Ausgabe 12/2018 von SHORT NEWS. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
SHORT NEWS
Titelbild der Ausgabe 12/2018 von HÄNDLER DES MONATS: „Was ich wollte, gab es nicht“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
HÄNDLER DES MONATS: „Was ich wollte, gab es nicht“
Vorheriger Artikel
Smart mit Stick
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel REPORT: 8K CONTENTPRODUKTION: 8K SELBST GEMACHT
aus dieser Ausgabe

... Die Hersteller haben in die Laufruhe ihrer Player investiert, denn eine große Masse wirkt störenden Vibrationen der Laufwerke entgegen. Nur so viel vorweg: Beide Geräte spielen flüsterleise, und das ist für Blu-ray-Player außergewöhnlich.

Das hohe Gewicht unterstreicht auch den Qualitätsanspruch der brandneuen Player, die immerhin je 1000 Euro kosten. Das Hauptaugenmerk freilich haben die Hersteller auf die Bild- und Tonqualität gelegt sowie auf die Vielfalt abspielbarer Medien.

Um die riesige Speicherkapazität und die hohe Datenrate der UHDBlu-ray-Disc voll auszureizen, hat Panasonic für den DP-UB9004 ein ausgefuchstes Farb-Upsampling entwickelt und möchte damit einen neuen Maßstab in Sachen Bildqualität setzen. Der Audiobereich wirkt ebenfalls vielversprechend, so gibt es eine Dreifach-Strategie gegen die bei HDMI-Video-/Audioübertragung entstehende Klangbeeinträchtigung durch HDMI-Jitter bis hin zu analogen 7.1-Einzelausgängen.

Wie der Panasonic-Player so beherrscht auch der UDP-LX500 Dolby Vision. Zur optimalen und einfachen Display-Anpassung hat Pioneer einen praktischen Preset-Modus implementiert. Die jitterfreie HDMI-Tonausgabe kann über separate Video-/Audio-Buchsen erfolgen, aber auch unter Nutzung der Jitter-Unterdrückung per speziellem PQLS-Schaltkreis.

Zusätzlich zu BD-, DVD- und CDScheiben spielt der Pioneer die HiRes-Audio-Discs SACD und DVDA ab. Panasonic kontert mit Web-Zugriffsmöglichkeiten auf Netflix, Prime und Co. Dadurch sind die Top-Eigenschaften des UHD-BD-Players auch für Online-Services nutzbar.

Panasonic DP-UB9004 // 1000 Euro

REFERENZ
TESTSIEGER


Testurteil: überragend
Preis/Leistung: überragend 91%

Bereits beim Auspacken wird der hohe Qualitätsanspruch signalisiert, denn für einen Blu-Ray-Player ist das Gewicht von knapp acht Kilo beträchtlich. So besteht das Gehäuse des Panasonic aus dicken, präzise gefertigten Aluminium-Platten, die Front fein gebürstet, Deckel und Boden doppellagig. Das trägt zum vibrationsarmen Betrieb des optischen Laufwerks bei, dazu bietet selbiges eine ordentliche Qualität, fährt präzise ein und aus, erzeugt zudem geringe Laufgeräusche.

Als Discformate akzeptiert der DP-UB9004 die 4K Blu-ray mit Dolby Vision und HDR10+, Standard BD-Typen – nach wie vor auch in 3D –, DVD außer RAM, des Weiteren CD. Leider bleiben SACD und DVDAudio außen vor und damit auch der Titel „Alles-Player“. ISO-Abbilder jeglicher Scheiben laufen üblicherweise nicht über die Quellen Netzwerk/ DLNA und USB, wohl aber die aufgelösten Formate HEVC, AVCHD in 2D und 3D, MKV, MPEG4 und MPEG2. DSD – das Format der SACD – gibt der Player in Multikanal bis 5,6 MHz und in Stereo bis bis 11,2 MHz wieder. PCM-Audioformate schafft der Panasonic bis 384 kHz Abtastfrequenz und 32 Bit Auflösung.

Für den Videobereich enthält der DP-UB9004 alle beiden dynamischen HDR-Verbesserer Dolby Vision und HDR10+ und arbeitet dazu mit dem von Panasonic entwickelten HCXProzessor (Home Cinema Experience). Der glänzt mit ausgefuchster Farbkonvertierung durch höchst intelligente Umrechnung des Chroma-Subsamplings. Dabei wird auch die Positionierung der Farbsamples im Ausgangssignal mit einbezogen.

Super Farbkonvertierung

Der Panasonic-Player bietet neben separaten HDMIBuchsen für Video/ Audio auch 7.1 Analogausgänge und symmetrische XLRBuchsen für den Stereobetrieb. Der Lüfter dient der Kühlung des HCXVideo-Prozessors.


Der DP-UB9004 erlaubt den Zugriff auf Dienste wie Netflix, Prime und Youtube.


Der Aufwand hat sich gelohnt, denn sowohl in den Messungen als auch im Sehtest ließen sich neben der hervorragenden Gesamt-Bildqualität des DP-UB9004 auch Verbesserungen bezüglich Schärfe und Sauberkeit feststellen. In diesem Punkt hat der Panasonic gegenüber seinem Konkurrenten von Pioneer die Nase vorn, da Letzterer für die Farbkonvertierung nur eine einfache Interpolation anwendet.

Um HDR-Filme auch auf UHDTVs ohne HDR mit höherem Kontrast darzustellen, setzt Panasonic den feinfühlig einstellbaren HDR Optimizer ein, der das Tone Mapping verbessert und die Helligkeit den Eigenschaften des Fernsehers anpasst. über Analogausgänge, die der DP-UB9004 in 7.1 und Stereo sogar in symmetrischer Form anbietet. Um dieses Niveau über (separates Audio-) HDMI zu erreichen, braucht es schon einen AV-Receiver mit Top-Wandlern.

Das Innenleben des DP-UB9004 umfasst links das Netzteil mit allein Zehnfach-Spannungsversorgung für D/A-Wandlung und Ausgangsstufen. Hinter dem optischen Laufwerk sitzen die analogen Audio-Ausgänge und rechts der gekühlte HCX-Videoprozessor.


Für die digitale Tonausgabe über einen einzigen HDMI-Ausgang setzt Panasonic einen CTS-Stabilisierer ein, der den HDMI-Jitter und das damit verbundene leicht erhöhte Rauschen im Audiosignal verringern soll. Allerdings lässt sich der Jitter durch Nutzung des separaten HDMI-Audioausgangs völlig vermeiden.

Die Bedienung des Players läuft sehr flüssig und umfasst extrem vielfältige Einstellmöglichkeiten über die gut gestaltete Benutzeroberfläche, wobei besonders der Videofreak angesprochen wird. Bereits jetzt hat Panasonic die Steuerung über Amazon Alexa oder Google Sprachassistenten für einige Transportfunktionen realisiert, eine Erweiterung ist geplant.

Bei der CD-Wiedergabe erscheint eine Tabelle mit Titelnummern jedoch ohne Tags. Per FreeDB sollte das doch realisierbar sein. Gapless-Wiedergabe ist zwar einschaltbar, hinterlässt zumindest bei MP3 aber noch kleine Lücken. Erfreulich im Zeitalter der digitalen Foto-Überflutung ist die Diashow mit allerhand Einstellmöglichkeiten und Musikuntermalung.

Fazit

Mit dem DP-UB9004 setzt Panasonic einen neuen Maßstab für die Bildqualität von Blu-ray-Playern. Das intelligente Farb-Upsampling ist einfach klasse! Aber auch im Audiobereich kann der Player voll überzeugen, und mit Netflix/ Prime zapft Panasonic Online-Quellen für Dolby Vision und HDR10+ an.

Der gewichtige Panasonic-Geber kommt mit vielen beleuchteten Tasten, mit gut erkennbaren Zeichen und richtig ausgelegtem Druckpunkt.


AUS DEM MESSLABOR

Intelligente Farbkonvertierung
Panasonic gelingt es in dieser Ultra-HD-Messung, die kritischen Farbanteile bis zu den höchsten Frequenzen (Hälfte der Helligkeit wegen 4:2:0) scharf abzubilden und für die HDMI-Übertragung präzise zu interpolieren. Das bringt saubere feinste Farbkanten.


Sehr gute Audiofrequenzgänge
Die hohe Qualität der D-/A-Wandler ermöglicht sehr ausgewogene Audiofrequenzgänge an den Analogausgängen. Lediglich bei der Abtastfrequenz 192 kHz kommt es am oberen Bandende zu einem leichten Pegelabfall. Das Rauschen ist mit 115 dBA sehr gering.


Pioneer UDP-LX500 // 1000 Euro

Testurteil: sehr gut
Preis/Leistung: sehr gut 87%

Auch der Pioneer überrascht durch sein hohes Gewicht und bringt sogar 10 Kilogramm auf die Waage. Erreicht wird das zum Beispiel durch eine 3-mm-Stahlplatte im doppellagig ausgeführten Boden. Die große Masse mit tiefliegendem Schwerpunkt soll den Betrieb des optischen Laufwerks stabilisieren und Vibrationen unterbinden, die durch die hohe Drehzahl von maximal 5000 pro Minute entstehen können. Das Gehäuse selbst ist gekapselt und ohne Kühlgebläse aufgebaut, als Resultat sind die Laufgeräusche für einen BD-Player extrem niedrig und sogar noch etwas geringer als bei dem sehr leisen Panasonic-Player. Vom Materialaufwand und der Anmutung her kann der Pioneer aber in puncto Verarbeitungsqualität nicht ganz mit dem Panasonic mithalten.

Bezüglich möglicher Discformate gibt sich der UDP-LX500 souverän, kann er doch nicht nur die 4K Blu-ray mit Dolby Vision und HDR sondern auch Standard BDs in 2D und 3D, DVDs und CDs abspielen. Zudem gibt er auch die HiRes-Audiodiscs SACD und DVD-Audio wieder und ist somit ein echter Alles-Player.

ISO-Files von Discs sind auch mit dem Pioneer nicht zu machen, per USB und DLNA laufen aber alle wichtigen Formate von 4K bis SD, mit dabei ist WMV, eine Auflistung finden Sie in unserer Tabelle.

SACD und DVDA abspielbar

Für die jitterfreie Audio-Wiedergabe ist der UDP-LX500 mit getrennten Audio-/ Video-HDMIBuchsen ausgestattet. Den Analogausgang gibt.s nur in Stereo. Über die Zero-Signal-Buchse lässt sich eine eindeutige Masseverbindung herstellen.


Der UDP-LX500 spielt auch hochauflösende DVDA- und SACD-Discs in 2.0 und 5.1 ab.


Für Audio-Fans: DSD kann der UDP-LX500 bis 5,6 bzw. 2,8 MHz bei Stereo bzw. 5.1 und PCM-Formate bis 192 kHz/24 Bit wiedergeben.

Die Video-Sektion bietet zwar Dolby Vision und HDR, (noch) nicht aber HDR10+. Für die Farbabtastung setzt Pioneer auf lineare Interpolation, verzichtet also auf intelligentes Farb-Upsampling à la Panasonic. Dadurch wird das Pioneer-Bild etwas schärfer und härter, wirkt bei Panasonic allerdings gefälliger. Das Testbild mit konzentrischen Kreisen präsentierte der Panasonic perfekt, der Pioneer hingegen mit Moiree-Muster und gestuften Bereichen. Damit kommt er in diesem Punkt zum ähnlichen Ergebnis wie der Oppo UDP-205, zeigte aber zusätzlich ein Banding, zuweilen sichtbar bei Himmelsverläufen. Für die Performance-Anpassung an TV-Geräte und Projektoren bietet Pioneer einen komfortablen Preset-Modus.

In der Audio-Sektion setzt Pioneer als wichtigen Klang bestimmenden Baustein den hochwertigen D/AWandler AK4490 von Asahi Kasei ein. Doch reizt Pioneer – wie auch Panasonic – die jeweils verbauten Wandler nicht aus, da der AK44090 DSD bis 11,2 MHz und PCM bis 768 kHz in 32 Bit-Auflösung wiedergeben kann. Die zentrale Elektronikplatine ist in sechs Schichten gefertigt und schafft die Basis für reduziertes Rauschen im Digital- und Analogbereich.

Seine tolle Wandlerqualität vermag der Pioneer nur im Zweikanalbetrieb über asymmetrische Cinch-Anschlüsse auszureizen. Für die Digitalausgabe lässt sich etwaiger HDMI-Jitter durch separaten HDMI-Audiotransfer zum AV-Receiver umgehen. Bei Nutzung eines gemeinsamen HDMI-Kabels für Audio/Video bietet der UDP-LX500 über sein Schaltungskonzept PQLS eine jitterfreie Audio-Übertragung, jedoch nur im Zusammenspiel mit einem geeigneten (Pioneer-)Receiver.

Web-Dienste wie Netflix und Prime fehlen derzeit noch. Für Blurays stellt der Player umfangreiche Infos bereit – auch über Quellformate. Als geradezu spartanisch sind hingegen die Infos während der Wiedergabe von CDs und SACDs zu bezeichnen. Dabei erscheinen auf dem TV-Bildschirm nur Titelnummern und Spielzeiten. Aus Dateien werden hingegen Metadaten mit Bild angezeigt. Für Fotos gibt’s Diashows ohne Musik.

Fazit

Um eine extrem niedrige Geräuschentwicklung zu erzielen, hat Pioneer das Laufwerk voll gekapselt, und auch das lüfterlose Gehäuse ist frei von Öffnungen. Das Innengehäuse hinter dem Laufwerk dient der Abschirmung der Hauptplatine.


Die Pioneer-Fernbedienung wirkt edel, ist aber recht schwer. Die vielerlei Tasten sind zumeist beleuchtet, die Druckpunkte nicht sehr markant.


Der UDP-LX500 präsentiert sich als edler UHD-Blu-ray-Player mit sehr guter Bild- und Tonqualität. Der Zugriff auf Netflix und Co. ist derzeit noch nicht möglich, dafür laufen aber die HiRes-Audio-Scheiben SACD und DVDA. Und somit verdient der Pioneer für Discs den Titel „Alles-Player“.

AUS DEM MESSLABOR

Farbkonvertierung durch einfache Interpolation
Für Pioneer steht die maximale Schärfe im Vordergrund. Der Helligkeitsfrequenzgang (graue Linie) ist in den Spitzen kontrastreicher als bei Panasonic, Farbanteile CbCr (rote Linie) werden ohne Filterung interpoliert, was feinste Inhalte etwas chaotisch umsetzt.


Exzellente Audiofrequenzgänge
Die hohe Qualität der D-/A-Wandler ermöglicht sehr ausgewogene Audiofrequenzgänge an den Analogausgängen. Lediglich bei der Abtastfrequenz 192 kHz kommt es am oberen Bandende zu einem geringfügigen Pegelabfall. Das Rauschen ist mit 109 dBA sehr gering.


Auf die Farbe kommt es an

Ein bestimmter Skalierungsvorgang muss bei der Wiedergabe jedes Filmmaterials vom Player oder TV-Gerät vorgenommen werden: das Farbupsampling. Gespeichert werden alle Medien und Streams in YCbCr 4:2:0 Farbabtastung. Das heißt, jeweils einer Vierergruppe (2x2 Pixel) an Schwarz-/Weiß-Bildpunkten wird dieselbe Farbinformation zugeordnet. Die Farbauflösung beträgt also nur die Hälfte der Helligkeitsauflösung, horizontal wie vertikal. Das spart 50 % Speicherplatz bzw. Bandbreite und wird vom Auge kaum als Fehler wahrgenommen. Da aber im TV jedes Pixel jede Farbe annehmen kann, muss das Signal wieder hochgerechnet werden. Dies kann geschehen, indem alle vier Pixel dieselbe Farbinfo bekommen (Pioneer, Bild unten), oder aus mehreren umliegenden Informationen die best mögliche Farbe interpoliert wird, auch diagonal – so wie es Panasonic (Bild oben) macht.

Damit haben wir getestet

Download // Betrachtungsabstand 4k , Unser Testfilm zum idealen Betrachtungsabstand Ultra-HD enthält allerfeinste Details. Jeder kann die Datei herunterladen unter „video-magazin.de/sehabstand“. Von einem USB-Stick spielen sie fast alle TVGeräte und UHD-Player ab.

• = ja // – = nein

Meine Meinung

REINHARD PAPROTKA ,
HIFI-SPEZIALIST


Derzeit sind UHD-Blu-ray-Player am besten geeignet, die Video- und Audioqualität bei der Medienwiedergabe auszureizen. Das hat unser Duell der Boliden eindrucksvoll gezeigt. Sowohl Panasonic als auch Pioneer haben in ihren Geräten aufwendige Maßnahmen umgesetzt und zum Teil neue Qualitätsmaßstäbe erreicht. Panasonic brilliert mit Top-Farb-Upscaling, Pioneer gibt auch die audiophilen SACD- und DVDA-Discs wieder. Damit ist zumindest für die physischen Datenträger der Titel „Alles-Spieler“ gerechtfertigt. Ich meine allerdings, dass im Netz-Zeitalter auch die Medien aus Web-Services und Heimnetz in komfortabler Weise abspielbar sein sollten. Und dafür gibt es noch einiges zu tun.