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Duell mit der Profi-Kamera: Macht das iPhone 14 Pro bessere Bilder?


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Mac Life - epaper ⋅ Ausgabe 1/2023 vom 04.12.2022

Foto-Vergleich

Jahr für Jahr betont Apple im Rahmen seiner September-Keynotes vor allem die Leistungsfähigkeit der iPhone-Kameras. Die Promo-Clips des US-Konzerns zeigen aufwendige Drehs und Shootings unter anderem in Studio-Umgebungen, die professionelle Fotograf:innen und Regisseur:innen mit dem Apple-Smartphone durchführen.

Die Clips vermitteln den Eindruck, dass das Handy technisch locker mit Profi-Kameras mithält und die sündhaft teuren Fotoapparate ersetzt. Und Equipment wie einen Gimbal – denn der neue Action-Modus des iPhone 14 soll für entsprechend ruhige Videos sorgen. Das ist ein Angriff auf renommierte Actioncam-Hersteller wie Gopro und Insta360, die in diesem Bereich herausragend sind. Ist das Apple-Handy also der Alleskönner für Foto-Fans? Wir haben das geprüft und die Pro-Max-Version gegen Topmodelle aus den Kategorien Vollformatkamera und Actioncam antreten lassen.

Die Gegenspieler ...

Artikelbild für den Artikel "Duell mit der Profi-Kamera: Macht das iPhone 14 Pro bessere Bilder?" aus der Ausgabe 1/2023 von Mac Life. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Mac Life, Ausgabe 1/2023

Sonys Alpha 1 samt Profi-Objektiven, die Insta360 One RS 1-Zoll 360 Edition und die Gopro Hero11 Black fordern das iPhone 14 Pro Max heraus ? und das Apple-Handy schlägt sich prima.
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Allerdings knipst das iPhone Bilder mit dieser Auflösung nicht immer. Nur mit der Hauptkamera (Modus: 1x) erstellt es die Rohdaten. 48-MP-Bilder im Ultraweitwinkelmodus, mit der Telelinse oder im Porträt-Modus sind nicht drin. Und im Nachtmodus bei Langzeitbelichtung sowie bei aktiviertem Blitz schaltet das Handy sogar in allen Einstellungen automatisch auf eine 12-MP-Auflösung herunter. Sonys „Alphatier“ schafft die 50 MP hingegen jederzeit.

Die iPhone-Kameras

Auf der Rückseite des iPhone 14 Pro sitzt – neben Blitz und LiDAR-Scanner – ein Kamera-Trio, das vier optische Zoomstufen umfasst: 0,5x (Ultra-Weitwinkel mit 13 Millimeter Brennweite), 1x (Hauptkamera mit 24 Millimeter), 2x (Hauptkamera mit 48 Millimeter) und 3x (Tele mit 77 Millimeter). Darüber hinaus bietet das Smartphone einen 15-fachen Digitalzoom, der Bilder mit maximal 15-facher Vergrößerung einfängt (9-fach bei Video) – die Aufnahmen verlieren dabei zwar an Qualität, für einen Instagram-Post reicht es aber in der Regel.

Apple setzt bei der Hauptkamera einen gegenüber dem iPhone 13 Pro um knapp zwei Drittel größeren Sensor mit Quad-Pixel-Technologie ein, dank dem das Handy bei der „Entwicklung“ eines Fotos auf viermal so viele Informationen zurückgreift: Im RAW-Modus sind Aufnahmen mit einer 48-Megapixel-Auflösung drin, die qualitativ überzeugen.

Gelungen ist auch die verbesserte 12-MP-TrueDepth-Kamera an der Front, die nun einen Autofokus besitzt, der etwa Gesichter stets scharf stellt – ein Pluspunkt gegenüber dem iPhone 13 Pro.

Gerade bei Nachtaufnahmen zeigt sich in der Praxis jedoch, dass Profi-Kameras nicht für den schnellen Schnappschuss zwischendurch gedacht sind: Um in solchen Lichtsituationen Top-Bilder zu schießen, bedarf es einiger Justierungen – der Automatik-Modus verhaut ein ums andere Mal die Einstellungen. Die Folge: Bilder sind etwa verrauscht, weil die Kamera etwa eine zu hohe ISO gewählt hat. Die Algorithmen der iPhone-Kamera hingegen verarbeiten „Schnellschüsse“ selbst in schwierigen Lichtsituationen ordentlich. Perfekt für Einsteiger:innen.

Obendrein verwackeln aus der Hand geschossene Aufnahmen beim iPhone seltener, da die Stabilisierung des Handys besser arbeitet als die der Sony-Kamera (samt Objektiv). Neben einiger Einstellarbeiten ist also auch ein Stativ vonnöten, um optimale Aufnahmen mit der Alpha 1 in schwierigen Lichtsituationen zu erzielen, die die iPhone-Bilder qualitativ dann aber teils deutlich überflügeln. Wer primär an Astrofotografie interessiert ist, erzielt aufgrund der Möglichkeit längerer Belichtungszeiten und lichtempfindlicherer Objekte mit der Sony-Kamera klar die besseren Ergebnisse. Bis zur Dämmerung jedoch fallen die Qualitätsunterschiede überraschend gering aus.

Der Star ist die KI

Was regelmäßig verblüfft, ist der HDR-Effekt (High Dynamic Range, hoher Dynamikumfang): Der Dynamikbereich – also die Reichweite vom hellsten zum dunkelsten Areal eines Motivs – ist bei iPhone-14-Pro-Schnappschüssen oft größer als bei Alpha-1-Fotos. Das bedeutet: Der Himmel etwa ist nicht nur eine helle Fläche, sondern strukturiert und farbstark – unter anderem sind die Wolken zu sehen. Gleichzeitig sind Details in dunklen Bildbereichen gut zu erkennen. Um ein Foto mit einem entsprechend großen Dynamikbereich mit der Alpha 1 aufzunehmen, musst du in vielen Situationen mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen machen, die du nachträglich mit einer Software am Computer zusammenfügst. Beim iPhone übernimmt das ohne dein Zutun die künstliche Intelligenz (KI): Mit dem Auslösen der Aufnahmetaste speichert das Handy gleich mehrere mit unterschiedlichen Belichtungszeiten geschossene Bilder und setzt aus ihnen das bestmögliche Foto zusammen. Das bringt nicht nur einen erhöhten Dynamikumfang, sondern ermöglicht besonders detailund kontrastreiche Bilder. Apple nennt die mit dem iPhone 11 eingeführte Technik Deep Fusion.

Doch manchmal versagen die Algorithmen des Smartphones – bei Aufnahmen im Porträt-Modus etwa. Da erzeugt das Handy künstlich einen Unschärfeeffekt (Bokeh), der den Hintergrund verschwimmen lässt. Das Freistellen von feinen Strukturen klappt dabei nicht immer perfekt, vor allem Haare bereiten der KI Probleme. Das Ergebnis wirkt oft unnatürlich. Wer ein lichtstarkes Objektiv mit einer großen Blende (ab f/2.8) an seine Alpha 1 schraubt, hat dahin gehend keine Sorgen. Damit gelingt das Bokeh garantiert immer perfekt – ganz ohne KI-Unterstützung.

Für die Alpha 1 spricht auch das Serienbildtempo: Nutzt du den elektronischen Verschluss, zündet die Kamera den Turbo und schießt bis zu 30 Einzelbilder in der Sekunde – beim iPhone sind es bis zu zehn. Das extreme Tempo ist allerdings primär für Profis wie Sportfotograf:innen interessant, die (beruflich) keinen Moment verpassen wollen – oder dürfen. Im Alltag reicht das iPhone-Tempo locker aus.

Die Videoqualität

In dieser Disziplin schlägt Sonys Alpha 1 die Konkurrenz. Das liegt unter anderem an der maximal möglichen Auflösung von 8K (7680 × 4320 Bildpunkte) – beim iPhone sind „nur“ 4K (3840 × 2160) drin. Der Vorteil der knackscharfen Clips: Der Bildausschnitt lässt sich deutlich stärker vergrößern, bevor er verpixelt. Daraus ergeben sich beim Videoschnitt tolle Möglichkeiten. In einer Interview-Situation beispielsweise lassen sich mit nur einer Aufnahme mehrere Einstellungen des Gegenübers einfangen beziehungsweise erstellen – etwa eine Porträt-Ansicht und eine Totale.

Ferner erreicht die Vollformatkamera bei 4K-Auflösung bis zu 120 Bilder pro Sekunde (frames per seconds, fps). Beim iPhone laufen die Aufnahmen mit bis zu 60 fps über den Schirm. Die höhere Bildrate ermöglicht es Sony-Filmer:innen, noch langsamere – und somit spektakulärere – Zeitlupen zu verwenden, da mehr Einzelbilder zur Verfügung stehen.

Einen Vorteil hat Sonys Flaggschiff auch bei schlechten Lichtverhältnissen. In solchen Situationen wirken Videos noch detailreich, scharf und bei ISO-Werten bis 3200 vergleichsweise rauschfrei. Das iPhone hält bis zur Dämmerung prima mit, danach fällt es ab und zeigt Szenen verwaschener und mit weniger Details.

Bei Tageslicht ist hingegen kaum ein Unterschied zu erken- nen. Nur in puncto Bokeh hat die Vollformatkamera bei Verwendung eines lichtstarken Objektivs die Nase klar vorn. Der vom iPhone im Kinomodus (maximal 30 fps) erzeugte Unschärfeeffekt sieht zwar weitestgehend natürlich aus, stößt jedoch gelegentlich an technische Grenzen: Problemstellen wie Haare fallen – analog zum Porträt-Modus – bisweilen unschön auf.

Herausragend hingegen schlägt sich das iPhone bei der Bildstabilisierung, der 5-Achsen-Stabilisator der Alpha 1 hat da keine Chance. Selbst wenn du stark bei Aufnahmen wackelst, liefert das Handy vergleichsweise ruhige Szenen – dazu musst du nicht mal den neuen Action-Modus aktivieren.

Apropos: Dieses Feature hat Apple dem iPhone 14 spendiert, um Actioncam-Spezialisten wie Insta360 und Gopro Konkurrenz zu machen. Und tatsächlich leistet der Action-Modus tolle Arbeit und hält die Aufnahmen ruhig – fast so wackelfrei wie die Technik der Wettbewerber. Allerdings bei geringerer Qualität. So schaltet das Handy bei Aktivierung der Funktion automatisch auf die Ultraweitwinkel-Kamera um, deren Sensor weniger lichtstark als der der Hauptkamera ist. Das ist nicht alles. Während die Gopro Hero11 Black Aufnahmen mit 5,3K liefert, sind beim iPhone nur 2,8K im Action-Modus drin. Bei der Insta360 sind es sogar 6K – allerdings für das gesamte 360-Grad-Bild. Beim Export „platter“ Ausschnitte mit der „Insta360 Studio 2022“-Software bleiben davon bis zu 4K. Mit der Rundum-Kamera gelingen unterm Strich die ruhigsten Aufnahmen, die beiden Rivalen sind aber ganz dicht dran.

Reisetauglichkeit

Abmessung und Gewicht spielen im Alltag eine große Rolle – gerade unterwegs. Wer mit der Sony-Kamera etwa seine Urlaubsreise ablichtet, benötigt auf Dauer Muskelkraft. Das Gerät samt der drei Objektive und Zubehör wie Stativ, Powerbank, Ersatzakkus et cetera bringt acht bis zehn Kilo auf die Waage. Ganz schön belastend, etwa bei einem Städtetrip in sengender Hitze. iPhone 14 Pro Max (240 Gramm), Insta360 One RS 1-Zoll 360 Edition (239 Gramm) und Gopro Hero11 Black (154 Gramm) passen dank schlanker Abmessungen in die Jackenbeziehungsweise Hosentasche und haben in dieser Disziplin die Nasen klar vorn.

Das passende Objektiv für jede Situation – das ist ein Vorteil einer Systemkamera wie der Sony Alpha 1. Der Wechsel der Linsen ist unter Umständen jedoch nervig und zeitaufwendig. Wer schnell mal ein Reh aus der Ferne heranzoomen möchte und nicht das adäquate Objektiv aufgeschraubt hat, braucht ein paar Minuten, bis es gewechselt ist. Dann ist das Motiv oft schon wieder verschwunden. Beim iPhone reicht eine Fingergeste oder ein Tipp aufs Display, um die Brennweite zu ändern. Dafür bist du beim Vergrößern eingeschränkt – der optische Zoom reicht bis 77 Millimeter.

Bedienung

In Sachen Bedienung ist Apples Smartphone in diesem Vergleich der Klassenprimus – die Menüführung ist intuitiv und mit nur einem Tipp auf das entsprechende Icon auf dem Sperrbildschirm hast du die Kamera-App geöffnet. Das Gerät ist also umgehend startklar. Das sieht bei den Rivalen schon etwas anders aus. Bis die Insta360, Gopro und Sony Alpha 1 nach dem Anschalten startbereit sind, vergehen bisweilen wertvolle Sekunden, durch die du unter Umständen ein Motiv oder einen Moment verpasst. Darüber hinaus ist die Menüführung bei den Kameras undurchsichtiger, die Touchscreens sind kleiner als das Display des iPhone und reagieren nicht immer zuverlässig auf Eingaben.

Konnektivität

Bluetooth- und WLAN-Empfang bieten alle Geräte, aber nur das iPhone klinkt sich per Mobilfunkanbindung ins Netz. Im Alltag ist das ein Vorteil. Denn nur mit dem Apple-Handy lädst du etwa die Aufnahmen aus dem Urlaub gleich auf Plattformen wie Youtube und Instagram hoch.

Fazit

Günstiger, kein lästiges Wechseln von Objekten, keine leidige und unter Umständen teure Sensorreinigung, immer mit dabei und im Netz, vielseitiger, leicht, sofort angeschaltet und, und, und – die Vorteile eines Handys gegenüber einer Profi-Vollformatkamera liegen auf der Hand. Die starken Algorithmen des iPhone 14 Pro entwickeln praktisch in jeder Situation ordentliche Bilder, eine Nachbearbeitung ist im Grunde nicht notwendig. Bei der Vollformatkamera sieht das anders aus. Schon vor der Aufnahme sind oft Details wie ISO, Verschlusszeit und Blende individuell an die Lichtsituation manuell anzupassen, um das Optimum aus einem Schnappschuss herauszuholen. Dafür sind etwa Astro- und Langzeitaufnahmen drin, die sich mit dem iPhone nur bedingt realisieren lassen.

Klar ist aber: Nur Kenner:innen erzielen mit der Sony-Kamera in der Regel sichtbar schönere Aufnahmen als Hobby-Fotograf:innen mit dem iPhone – wer die Alpha 1 im Automatik-Modus bedient, darf nur in Einzelfällen bessere Ergebnisse erwarten. Und Geräte von Action-Spezialisten wie Insta360 und Gopro liegen in puncto Bildstabilisierung lediglich leicht vor dem Apple-Smartphone. Das iPhone 14 Pro ist unterm Strich ein echter Alleskönner, der richtig tolle Bilder und Videos liefert, die qualitativ erstaunlich dicht an den Ergebnissen der Spezialisten dran sind – und diese teils sogar übertreffen.

Top-Apps für iPhone-Fotograf:innen

Focos

Schicke Bokeh-Effekte lassen sich normalerweise nur mit professionellen Kameras erzielen – Objektive mit großer Blende sorgen dafür, dass der Hintergrund schön unscharf erscheint. Die KI der Focos-App bringt diesen Effekt nachträglich in jedes Bild. Du markierst dazu nur das Motiv, justierst die Blende nach Belieben und stellst auf Wunsch deren Form ein – fertig.

Preis: kostenfrei Web:

Procamera

Die Kamera-App des iPhone ist ziemlich gut, mit Procamera hast du aber deutlich mehr Kontrolle über die Technik des Handys. Histogramm, Zebra-Anzeige, unabhängige Fokus- und Belichtungssteuerung, manuelle Steuerung von ISO, Weißabgleich oder Belichtung, und, und, und. Am Anfang mag die Anzahl der Funktionen überwältigend erscheinen, aber schnell hast du den Dreh raus.

Preis: 20 Euro Web:

Im RAW-Modus hält das 48-Megapixel-Bild des iPhone selbst beim Zoom auf 275 Prozent erstaunlich gut mit.

Beim Weitwinkelobjektiv des iPhone sind nur 12 MP drin. Beim Zoom auf 250 Prozent ist ein Qualitätsunterschied zur Sony-Kamera mit entsprechendem Objektiv deutlich erkennbar.

Deep Fusion und HDR sei Dank: Details wie Wolken am Himmel sind im iPhone-Foto zu sehen, die Alpha-1-Aufnahme zeigt dort nur eine helle Fläche.

Bei schlechten Lichtverhältnissen verhaut die KI des iPhone im Porträt-Modus so manches Bokeh, bei Sonys Alpha 1 sitzt hingegen jeder Schuss.

Bei Gegenlichtaufnahmen spielen die Profi-Objektive ihre Klasse aus – solche Sonnensterne gibt es auf iPhone-Aufnahmen nicht zu sehen.

Feine Strukturen wie Gräser stellt das iPhone im Porträt-Modus oft nicht natürlich frei.

Workshop: 48-Megapixel-Fotos mit dem iPhone Pro schießen