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DVD-Brenner: & noch eine Scheibe mehr!


Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 18/2019 vom 16.08.2019

Notebooks sind auf Diät, das DVD-Laufwerk ist nicht mehr an Bord. Also muss ein externes Exemplar her. Aber welches? Die Antwort gibt der Test von zehnexternen DVD-Brennern.


Artikelbild für den Artikel "DVD-Brenner: & noch eine Scheibe mehr!" aus der Ausgabe 18/2019 von Computer Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 18/2019


„Zu Hause und auf Arbeit kom me ich ohne Laufwerk (noch) nicht klar.“
Ingolf Leschke Stellv.

Ressortleiter Hardware


Vorbei die Zeiten der fetten Notebooks und turmhohen PCs: Heute sind die meisten Notebooks edle, dünne und leichte Rechner. Und selbst klassische PCs mit Zocker-Genen pressen die Hersteller heute auf ein Schuhkarton- Format zusammen. Das DVDLaufwerk frisst in PCs und Notebooks aber viel Platz, daher verzichten die ...

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... Hersteller darauf. Doch ganz ohne DVD-Laufwerk kommen viele Nutzer nicht aus, auch wenn’s nicht so oft wie noch vor fünf Jahren in Gebrauch ist.

Die Lösung: externer DVD-Brenner

Schließlich sind nicht selten Tausende Erinnerungsfotos auf Silberscheiben gesichert. In vielen Wohnungen türmen sich zudem große Musiksammlungen auf CD oder Filme für Hunderte Kinoabende auf der Couch. Und wer seinem PC mit der Software TuneUp gratis statt für 45 Euro Beine machen will, braucht ebenfalls ein Laufwerk, schließlich gibt’s das Programm auf Heft-CD/DVD.

Am besten klappt all das mit einem externen Brenner, der einfach per USB am PC andockt. Allerdings ist die Auswahl extrem üppig – im Gegensatz zur Qualität einiger Modelle: Der Test von zehn aktuellen DVD-Brennern zwischen 18 bis 45 Euro zeigt, dass Billigheimer keine gute Wahl sind.

Warum DVD-Brenner?

Aber warum eigentlich ein DVD-Brenner? Schließlich kopieren Nutzer Urlaubsbilder oder Videoclips eher auf einen USB-Stick oder in die Cloud, als dass sie eine Silberscheibe brennen. Die Antwort ist einfach: Es gibt schlichtweg nur ganz wenige externe DVD-Laufwerke ohne Brennfunktion. Und wenn, sind die sogenannten DVD-ROM-Laufwerke genauso teuer wie DVD-Brenner.

Auch für den Film und die Software, die COMPUTER BILD gratis auf DVD beilegt, ist ein Laufwerk nötig.


Zwei der geprüften DVD-Brenner haben neben dem USB-Typ-A-Anschluss auch einen modernen USB-C-Stecker (im Bild rechts).


Blu-ray? Nein, danke!

Sämtliche Brenner im Test lesen und beschreiben alle gängigen CD- und DVD-Rohlinge – nur mit Blu-ray-Scheiben fangen sie nichts an, denn Blu-ray- Brenner hat COMPUTER BILD in diesem Vergleich nicht berücksichtigt. Warum? Sie sind ungleich teurer – rund 100 Euro sind für so ein Exemplar fällig. Und auch wenn Blu-ray- Scheiben mit 50 Gigabyte etwa zehnmal mehr Daten als DVDs aufnehmen können, sind Blu-ray-Rohlinge meist auch zehnmal so teuer.

Wo sind die Unterschiede?

Aber wie unterscheiden sich eigentlich die geprüften DVD-Brenner? Beim Schreiben von Daten auf CDs und DVDs überzeugten schon mal neun der zehn Testkandidaten – sie beschrieben Rohlinge mit einem durchschnittlich hohen Tempo. Die Ausnahme: Der von COMPUTER BILD bei Amazon gekaufte Iamotus GSA-T50N hinkte beim Tempo etwas hinterher. Dieser kleine Patzer des Iamotus war beim Schreiben noch entschuldbar – beim Lesen von Daten hagelte es aber richtig schlechte Noten. Ursache: Der Iamotus ließ sich fürs Einlesen von 4,3 Gigabyte (DVD) oder 7,5 Gigabyte Daten (DVD-DL) viel Zeit, wie die Testergebnisse im Detail rechts zeigen.

Auch der Buffalo hatte so seine Mühe, 7,5 Gigabyte Daten von der DVD auf den Rechner zu kopieren – er brauchte dafür fast doppelt so lang wie die restlichen acht Testkandidaten. Und wer war der Schnellste? Der Amicool GT31 L las und beschrieb CDs wie DVDs so schnell wie kein anderer DVD-Brenner im Test.

Anschluss gesucht!

Alle Testkandidaten haben übrigens einen klassischen USB-Typ-A-Anschluss, fünf Exemplare haben gleich zwei dieser Anschlüsse, damit sie auch mit älteren Rechnern funktionieren. Denn einige betagte PCs liefern über eine USB-2.0-Buchse zu wenig Strom für einen reibungslosen Betrieb eines Brenners. Die Energiezufuhr per zweiter USB-Buchse brachte Abhilfe.

Viel wichtiger ist heute aber ein moderner USB-C-Anschluss. Schließlich gibt es bereits einige Notebooks wie zum Beispiel das Huawei Mate- Book 13 (siehe Test in Ausgabe 8/2019), die nur noch USB-C-Buchsen haben. In diesem Vergleich hatten allerdings nur der GT31 L von Amicool und der ZenDrive SDRW- 08U9M-U von Hersteller Asus neben dem USB-Typ-A-Anschluss auch Anschluss auch einen USB-C-Stecker.

Lange Leitung?

Aber was nützt der moderne Anschluss, wenn die Hersteller an anderer Stelle knausern? So sparen das Unternehmen Amicool genauso wie der Hersteller Buffalo beim USB-Kabel: Die Strippen beider Testkandidaten sind nicht mal 20 Zentimeter lang – das ist ein Witz, und zwar ein schlechter. Schließlich lässt sich der externe DVD-Brenner so nicht einmal hinter dem Notebook verstecken. Und beim Anschluss an einen klassischen Desktop- Computer kann das Laufwerk mit der kurzen Strippe nicht auf dem Schreibtisch stehen.

FAZIT

Trotz kurzer Leitung: Der ebenfalls bei Amazon gehandelte Amicool GT31 L errang den ersten Platz. In der Summe sind aber neun der zehn geprüften Brenner empfehlenswert, weil die Unterschiede größtenteils sehr gering sind. Nur vom Billigheimer Iamotus GSA-T50N sollten Kunden die Finger lassen.

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