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DVD CD Software/Tool-Pakete/Schädlings-Cleaner für Windows DVD Software/Tool-Pakete/Grundausstattung: Versteckte PC-Schädlinge entfernen: NEUE VIREN & MEHR SO FILZEN SIE IHREN PC


PC Go - epaper ⋅ Ausgabe 6/2018 vom 04.05.2018

Die Polizei, der Zoll und das Ordnungsamt tun es: Sie alle filzen Personen im Rahmen einer Verdachtskontrolle gründlich durch. Auch Sie sollten Ihren PC gelegentlich durchfilzen. Sie werden erstaunt sein, welche PC-Schädlinge und andere brisanten Inhalte Sie auf Ihrer Festplatte vorfinden. › von Michael Rupp


Artikelbild für den Artikel "DVD CD Software/Tool-Pakete/Schädlings-Cleaner für Windows DVD Software/Tool-Pakete/Grundausstattung: Versteckte PC-Schädlinge entfernen: NEUE VIREN & MEHR SO FILZEN SIE IHREN PC" aus der Ausgabe 6/2018 von PC Go. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Go, Ausgabe 6/2018

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Für die Daten auf Ihrem PC haften nämlich Sie: Gegenüber Ihrem Chef, Ermittlungsbehörden und im Zweifel Ihrer Partnerin oder dem Partner. Im Büro können Kollegen an Ihren Rechner – oft per Fernwartung, zu Hause teilen Sie sich Ihren PC mit Familienmitgliedern ...

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... oder Gästen und in Wohngemeinschaften findet sich immer ein freier Computer fürs Surfen im Netz. Was die Mitbenutzer ganz alleine am Rechner und im Internet so alles anstellen, können Sie hinterher meist nicht mehr nachvollziehen. Wurden Schädlinge, Bitcoin-Miner oder Bilder heruntergeladen, die Sie besser nicht auf Ihrem Rechner haben möchten? Oder wurden Websites mit gefährlicher Spionage-Software oder gar illegalen Inhalten besucht? Oder ein USB-Stick angeschlossen, um Dokumente zu kopieren? Mit Bordmitteln liefert Ihnen Windows kaum verbindliche Auskünfte über fremde Aktivitäten an Ihrem Bildschirm. Da ist es eine gute Idee, den eigenen Rechner im Rahmen eines Checks auf Herz und Nieren durchzufilzen: Gibt es eventuell Viren, Fotos, Videos, Downloads oder Links, die Sie umgehend von der Festplatte verbannen sollten? Die folgenden Tipps und Tools von der Heft-DVD unterstützen Sie beim Durchfilzen Ihres Rechners.

DiskBoss analysiert die Festplattenbelegung und spürt dabei heimliche Daten-Pools auf.


MitAdwCleaner 7.0.8 undAvast Free Antivirus 2018 finden und entfernen Sie neueste PC-Schädlingsvarianten.


TIPP 1 Neueste PC-Schädlinge im Windows-System aufspüren

Sind Windows, Browser und Add-ons aktuell, ist die Gefahr, sich beim Surfen einen PC-Schädling einzufangen, gering. MitAvast Free Antivirus 2018 undAdwCleaner 7.0.8.0 aus derGrundausstattung von der Heft-DVD schließen Sie aus, dass Dritte Ihnen einen PC-Parasiten beim unbedarften Herumklicken auf virenverseuchten Webseiten auf den Rechner geholt haben.

TIPP 2 Heimlichen Datenklau mittels USB-Stick oder USB-Platte erkennen

USB-Speicher sind klein, leicht und fassen riesige Datenmengen. Damit werden die Speichermedien auch zur Gefahr für Ihren PC: Über einen mobilen USB-Speicher können PC-Mitbenutzer heimlich persönliche Dokumente und private Fotos, aber auch verbotene Downloads unbemerkt auf den USB-Speicher ziehen. Es ist kein Problem, selbst größere Datenmengen innerhalb kürzester Zeit unerlaubt zu kopieren. Den Datenklau bemerken Sie normalerweise nicht – es sei denn, Sie setzenUSB-Deview 2.75 von der Heft-DVD ein. Das optisch wenig ansprechende Mini-Tool zeigt eine Liste aller in Windows registrierten USB-Geräte an – auch solche, die in der Vergangenheit angeschlossen und wieder entfernt wurden.
Interessant sind alle unbekannten Einträge, bei denen in der SpalteGeräteart der EintragMassenspeicher und beiAngeschlossen das WortNein steht. Per Klick auf die SpaltenüberschriftGeräteart sortieren Sie die Liste entsprechend. UnterGerätebeschreibung erfahren Sie, um welches Gerät es sich handelt. Hier steht in der Regel der Produktname des USB-Sticks oder der externen Festplatte. Mit einem Doppelklick darauf öffnen Sie die Detailansicht. Hier können Sie unterLetzte An/Abkopplung herausfinden, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit der Speicher am PC verwendet wurde.

TIPP 3 Verdächtige Datei-Downloads auf dem Rechner aufspüren

Um auszuschließen, dass Ihr PC heimlich als Download-Plattform für was auch immer genutzt wurde, suchen Sie zunächst mit dem in der Basisversion kostenlosenDiskBoss oderTreeSize Free von der Heft-DVD nach verdächtigen neu hinzugekommenen Ordnern mit ungewöhnlich großem Datenaufkommen. Typisch für Erotikfoto-Downloads sind große Dateimengen. Prüfen Sie alle Ordner, die Sie nicht selbst angelegt haben.

Die FreewareUSBDeview spürt USB-Sticks und USBFestplatten auf, die ohne Ihr Wissen mit dem Rechner verbunden wurden.


LastActivityView zeigt ein Protokoll der zurückliegenden Aktivitäten auf Ihrem Windows-PC an.


Wurden die Downloads bereits von der Festplatte gelöscht und der Papierkorb anschließend geleert, können beide Tools nichts mehr finden. Dann hilftRecuva : Die Freeware enttarnt, welche Dateien zuletzt vom Rechner entfernt wurden.

TIPP 4 Herausfinden, welche Aktionen an Ihrem PC durchgeführt wurden

Der heimliche Start von Programmen, das Betrachten von Ordnerinhalten oder die Installation von Software – alles hinterlässt Spuren auf Ihrem PC. Jetzt fehlt Ihnen nur noch ein Tool wieLastActivityView 1.31 von der Heft-DVD, das die Informationen aus verschiedenen Betriebssystemquellen sammelt und ein Protokoll der zurückliegenden Aktionen ausgibt. Entpacken und starten Sie LastActivityView. Es erscheint ein chronologisches Logbuch zahlreicher PC-Aktivitäten wie dem Ausführen einer EXE-Datei, dem Aufrufen der DialogfelderÖffnen undSpeichern , dem Öffnen von Dateien oder Neustarts des Windows-Systems.

TIPP 5 Unerwünschte Programme auf Windows-Rechnern identifizieren

Ohne Ihre Zustimmung installierte Tauschbörsen-Tools oder Bitcoin-Miner zum Schürfen digitaler Währungen laufen oft unbemerkt im Hintergrund. Sie verbrauchen dabei Prozessorleistung, belegen Arbeitsspeicher und belasten Ihre Internetverbindung. MitProcess Explorer 16.21 undProcessActivityView 1.16 von der Heft-DVD schmeißen Sie selbst gut getarnten Software-Ballast über Bord. Angezeigt werden alle laufenden PC-Prozesse. Per Rechtsklick auf einen verdächtigen Eintrag undSearch Online erfahren Sie, ob die Software eventuell unerwünschte Funktionen enthält.

TIPP 6 Offene Ports und gekoppelte Bluetooth-Geräte analysieren

Offene Ports stellen einen potenziellen Einstiegspunkt für Hacker dar, allerdings sind nicht wirklich alle offenen Ports auch gefährlich. Mit dem kostenlosen Sicherheits-ToolCurrPorts 2.50 von der Heft-DVD prüfen Sie Ihren PC nach geöffneten Ports oder Server-Programmen, ohne eine Online-Verbindung eingehen zu müssen. Verbindungen zu Bluetooth-Geräten berücksichtigt CurrPorts nicht. Doch auch darüber lassen sich Daten heimlich vom PC wegschaffen:BluetoothView 1.66 zeigt an, wer Funkkontakt hat.

INFO HEIMLICHE WLAN-NUTZER ENTTARNEN

Als guter Gastgeber lassen Sie Ihre Besucher im heimischen Funknetzwerk surfen. Allzu große Freizügigkeit wird allerdings manchmal bestraft: Weil die Funkwellen nur selten an den Mauern Ihrer Wohnräume enden, erfahren Sie normalerweise nie, ob nicht eventuell jemand mit Kenntnis Ihres WLAN-Passworts draußen heimlich weitersurft. Klarheit, darüber, welche Geräte derzeit in Ihrem drahtlosen Netzwerk eingebucht sind, verschaffen Sie sich entweder auf der WLAN-Übersichtsseite Ihres Routers oder ganz einfach mit der FreewareWireless Network Watcher von der Heft-DVD. Entpacken Sie das Tool, und starten Sie es per Doppelklick auf die ProgrammdateiWNetWatcher.exe .
Nach kurzer Wartezeit hat die Software Ihr WLAN gescannt und zeigt eine Tabelle aller verbundenen Stationen an. Suchen Sie in den SpaltenGerätename undNetzwerkadapterhersteller nach Einträgen, die Sie nicht zuordnen können. BeiLetzterfassung am steht, wann das betreffende Gerät zuletzt verbunden war.

WLAN-Prüfung: Das Tool informiert über unbekannte Geräte im Funknetzwerk.

MINI-WORKSHOP VERLAUF UND CACHE DES BROWSERS INSPIZIEREN

Im Verlauf und im Cache-Puffer legen Browser wie Firefox und Chrome beim Surfen vorübergehend Links, Fotos und Videos ab. Die Daten liefern auch Hinweise auf unerlaubte PC-Nutzung.

1 Firefox, Chrome und Edge protokollieren standardmäßig alle aufgerufenen Webseiten in einem Verlaufsprotokoll mit. Anhand des Verlaufs finden Sie heraus, ob – und wenn ja, welche Webseiten an Ihrem PC ohne Ihre Zustimmung aufgerufen wurden. In Firefox öffnen Sie die Verlaufsübersicht mit Klicks oben rechts auf die drei Balken und aufBibliothek, Chronik . In Chrome klicken Sie auf die drei Punkte und aufVerlauf , in Edge auf das Stern-Icon und aufVerlauf .

2 Die beim Surfen auf dem PC zwischengespeicherten Videos lassen sich mit der FreewareVideoCacheView 2.98 noch einige Zeit lang betrachten, selbst wenn Ihr PC gerade nicht online ist. So können Sie nachprüfen, ob möglicherweise problematische Videoclips abgerufen wurden. Installieren Sie das Gratis-Tool von der Heft-DVD.

3 Starten Sie VideoCacheView. Warten Sie, bis die Software Ihren Browser erkannt und eine Übersicht der gespeicherten Videos geladen hat. Falls Ihr Browser nicht automatisch gefunden wird, können Sie überOptionen, Erweiterter Optionen den entsprechenden Pfad auswählen.

Mit der FreewareVideoCacheView sehen Sie sich beim Surfen aufgerufene Videos an.


4 Das Programmfenster zeigt nun eine Liste aller erkannten Videoelemente an. Rot hinterlegte Clips sind nicht mehr lokal auf Ihrem PC gespeichert. Sie lassen sich unter Umständen noch per Rechtsklick undHerunterlade-Link mit dem Webbrowser öffnen betrachten.

5 Steht in der SpalteIm Cache einJa , können Sie die Datei in der Regel per Rechtsklick undAusgewählte Datei öffnen mit in einem Programm Ihrer Wahl öffnen. Empfehlenswert für die Videowiedergabe ist etwa der VLC Player. Er spielt die meisten Clips auch ohne entsprechenden Codec ab. Mit Klicks aufOptionen, Bilddateien anzeigen berücksichtigt VideoCacheView in der Auflistung auch die im Cache gespeicherten Bilder.