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eAUTOS FÜR ALLE!


Computer Bild eHome - epaper ⋅ Ausgabe 2/2018 vom 12.10.2018

Elektroautos zum Golf-Tarif? Klar!eHOME hat sechs eAutosUNTER 40 000 EURO getestet und verrät Tipps und Tricks rund ums Thema eMobilität.


Artikelbild für den Artikel "eAUTOS FÜR ALLE!" aus der Ausgabe 2/2018 von Computer Bild eHome. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild eHome, Ausgabe 2/2018

UNTER WEGS 6 ELEKTROAUTOS IM TEST

BMW i3 94 Ah


Hyundai Ioniq Elektro


Nissan Leaf ZE1 40 kWh


Elektroautos sind teuer und außerdem nicht alltagstauglich? Um herauszufinden, was an solchen Vorurteilen dran ist, hat eHOME sechs eAutos getestet, die allesamt unter 40 000 Euro kosten – und wurde von der Leistung der Stromer ...

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Keine Ausreden für Elektromuffel

Die sechs eAutos in diesem Vergleich sind nicht größer als ein Golf und kosten im Schnitt unter 30 500 Euro. Es handelt sich um die in Deutschland aktuell am häufigsten zugelassenen eAutos in dieser Preisklasse. Ausnahme: Vom Kia Soul EV wurden 2017 mehr Exemplare zugelassen als von BMW i3, Hyundai Ioniq und Nissan Leaf. Allerdings exportiert Kia fast alle für einen Tag zugelassenen Exemplare nach Norwegen und bessert so hierzulande seine Statistiken auf.

Die sechs übrigen Kontrahenten bieten Platz für bis zu fünf Personen samt ein wenig Gepäck und schaffen (bis auf den Elektro-Smart) Reichweiten von 200 bis 350 Kilometer. Vier Fünftel der Deutschen genügt das, um den Alltag zu bewältigen, also wenigstens zur Arbeit und zurück zu fahren, ohne Angst haben zu müssen, unterwegs ohne Saft liegen zu bleiben.

Gerade für Pendler sind eAutos durchaus komfortabel: Die Hersteller bieten Apps für iOS und Android an, mit denen der Fahrer zum Bei spiel den Ladefortschritt auch aus der Ferne prüfen oder die Klimaanlage so steuern kann, dass er bei Fahrtantritt in einem wohltemperierten Elektroauto sitzt.

UMWELTBONUS FÜR eAUTOS

Elektroautos sind teurer als benzin- und dieselbetriebene Modelle. Um sie zumindest ein wenig erschwinglicher zu machen, zahlt der Staat 3000 Euro für sogenannte Plug-in-Hybride. Sie können Kurzstrecken elektrisch zurücklegen und haben für Langstrecken einen normalen Benzinmotor an Bord. Reine Elektroautos bezuschusst der Staat mit 4000 Euro – egal ob bei Leasing oder Kauf. Auch Unternehmen dürfen den Bonus beantragen. Voraussetzung: Das Auto darf maximal 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, und der Einsteigspreis darf bei maximal 60 000 Euro liegen.

Smart EQ fortwo


Renault Zoe Z.E. 40


VW e-Golf


Für Pendler, nicht Italienurlauber

Trotzdem ist nicht alles rosig: Obwohl mit einigen Testkandidaten das Schnellladen mit wenigstens 50 Kilowatt Leistung funktioniert, eignen sie sich nur bedingt für die Fahrt in den Urlaub. Das liegt vor allem an der Infrastruktur: Zwar gibt es über 13 000 Säulen für eAutos in Deutschland, zum Schnellladen eignet sich davon aber nur ein Bruchteil. Außerdem sind an vielen Raststätten nur einzelne Säulen aufgebaut, die maximal drei Autos versorgen. Zu wenig!

Ärgerlich sind auch die komplizierte Abrechnung mit vielen unterschiedlichen Ladekarten und die undurchsichtige Preisgestaltung (siehe Seite 60).


„Die Autos im Test kosten unter 40 000 Euro und sind dank der Umweltprämie halbwegs erschwinglich. Deshalb führen sie die Zulassungsstatistik der eAutos an.“


Max Wiesmüller eHOME-Autor