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Echt patent!: Ladys, ihr seid ganz schön erfinderisch


Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 15.02.2019

Warum hat das noch keiner erfunden? Fragten sich diese Frauen und erfanden es einfach: Dinge und Ideen, die ihren und unseren Alltag ein bisschen besser machen


Spa für Babys

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Bildquelle: Bild der Frau, Ausgabe 8/2019

Sicher über Wasser: Klein- Sophia kann durch den Ring alleine schwimmen


Gegründet von Marie (29) und Manuela (28), weil sie es den Kleinsten noch kuscheliger machen wollten

Sophia (4 Monate) ist sichtlich entspannt: Sie schwebt im Düsseldorfer Baby-Spa „Mabyen“ durchs Floating-Becken – ein spezieller Schwimm-Ring hält ihr Köpfchen sicher über Wasser. Eine clevere Erfindung von Marketing-Managerin Manuela Apitzsch (28) und ...

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... Sozialpädagogin Marie Papenkort (29), die damit 2017 bei der „Höhle der Löwen“ 125 000 Euro gewannen. „Seitdem sind wir gut gewachsen“, sagt Manuela Apitzsch zu BILD der FRAU. Die Frauen brachten 29 Produkte für Mutter und Kind wie Babymassageöl raus. Im April öffnet das zweite Baby-Spa in Hamburg.

Wo gibt’s das? Unter Kosmetik auch bei dm.

Was kostet es? Ring 29,95 €, Shampoo/Creme ab 7,95 €

Kleider für Allergikerinnen

Hergestellt von Anke (35), um ihrem Schwiegervater zu helfen

Eigentlich war die Hannoveranerin mit ihrem Modelabel „MCC Mademoiselle Chi Chi“ gut beschäftigt. Dann erkrankte ihr Stiefvater an Krebs, nach der Chemotherapie reagierte seine Haut auf alle Textilien allergisch. Die Mikrobiologin recherchierte, stieß auf ein altes Verfahren, bei dem Kuhmilch zur Herstellung von Fasern verwendet wird. Anke kaufte für 200 Euro Mixer, Töpfe und ein Thermometer, stellte in der Küche aus getrocknetem Milcheiweiß Garn her. 2010 überreichte sie Stiefpapa das erste Shirt aus Milch. Es fühlt sich ähnlich an wie Seide, ist bis 60 Grad waschbar, wirkt antibakteriell. Heute bietet Anke mit ihrer Firma Qmilk unter dem Label Madame Chi-Chi hübsche Kleider aus Milchfasern an.

Wo gibt’s die?www.mcc-style.com

Was kosten sie? 150 bis 200 € pro Kleid

Ich hab’s ausprobiert

Redakteurin Ina :Für unser Logo habe ich das Gel von einem Profi auftragen lassen. Aber ich habe mir auch selbst Tattoos gezeichnet. Ging einfach, macht Spaß – und hielt fast drei Wochen.

Tattoos, die wieder weggehen

Entdeckt von Janet (37), für alle, die (noch) kein echtes wollen

„Mein Mitbewohner zeigte mir ein Gel aus Südamerika, mit dem sich Muster und Bilder auf die Haut malen lassen“, erzählt Janet Carstensen (37) aus Hamburg. „Ich war sofort begeistert, weil ich viele Frauen kenne, die seit Jahren überlegen, sich ein Tattoo stechen zu lassen, sich aber nicht trauen. Mit dem Gel kann es jeder ausprobieren.“ Sie tüftelt so lange mit dem Lieferanten an einer neuen Zusammensetzung mit weniger und schonenderen Inhaltsstoffen, bis sie für das temporäre Tattoo-Gel eine EU-Zertifizierung bekommt. Seit März 2018 verkauft sie das „JAGUA GEL“ – mehr als 4000 Fläschchen bisher. Abgefüllt wird im heimischen Keller.

Wo gibt’s das? Unter

Was kostet es? 1 Fläschen 16,99 €, ein Set mit Schablonen 27,99 €

Sauberkugel für die Handtasche

Entwickelt von Sus anne (42), die die Nase voll von Krümeln hatte

Kennen wir: Man kramt in der Handtasche und findet nix – außer Krümeln. Susanne Odendahl: „Mich hat das genervt, ich wollte die Tasche nicht ständig ausschütteln.“ Im April 2018 erfand sie die Sauberkugel. Die nimmt Flusen, Fusseln und Krümel auf, wenn man in der Tasche wühlt! Dabei ist sie nur 3,5 Zentimeter groß, 16 Gramm schwer. Wie erfindet man so was? „Erst umwickelte ich einen Goldball mit Klebeband“, erzählt sie. „Aber der klebte überall fest.“ Die Grafikerin entwickelt die Kugel weiter, befragt Frauen, lässt den Prototyp per 3D-Drucker drucken, fügt ihn mit einer selbst gegossenen Silikon-Innenkugel zusammen – 10 000-mal! Heute ist die abwaschbare Kugel so erfolgreich, dass Susanne und ihr Freund Bernd davon leben.

Wo gibt’s die? , Amazon, dm

Was kostet sie? Ab 8,95 €

Waschbare Abschmink-Pads

Erfunden von Carolin (44), ursprünglich für ihr Kind

Sie war auf der Suche nach Feuchttüchern für ihre Tochter, die Neurodermitis hat. „Aber man wusste nie, welche Inhaltsstoffe drin sind“, sagt Carolin Schuberth aus Kulmbach (Bayern). Normale Waschlappen kratzten zu sehr. Also ließ die 44-jährige Finanzmarketing- Expertin einen weichen Stoff weben – der Start ihrer „Waschies“. Mit ihnen kann man Baby- und Kinderhaut nur mit Wasser, ohne Kosmetika reinigen und sich abschminken. Die saugstarken, hyperallergenen, Läppchen sind bei 95 Grad waschbar. Null Abfall!

Wo gibt’s die? Bei Real,www.waschies.com und Amazon

Was kosten sie? 9,99 € im Dreierpack, fürs Baby im Zweierpack 9,99 €

Beheizbare Mützen und Sohlen

Ertüftelt von Johanna Wiese (25) und ihrem Freund Rustam (31), weil sie immer gefroren hat

Erfinder-Gespann: Johanna und Rustam heizen Frostbeulen ein


Schon gewusst?: Auch diese 5 genialen Ideen waren weiblich

Spülmaschine
Josephine Cochrane (1939-1913) veranstaltete oft Partys, ärgerte sich jedoch, wenn ihre Angestellten beim Abwasch Geschirr zerbrachen. 1886 entwarf sie kurzerhand die Spülmaschine.

Scheibenwischer
Beim New-York-Besuch 1902 sahMary Anderson (1866-1953) dass ein Straßenbahnfahrer bei Regen schwer Sicht behielt. Sie skizzierte einen Hebel samt Arm mit Gummilippe, der 1903 als erstes Patent für eine Scheibenwischanlage auf sie zugelassen wurde.

Kaffeefilter
1908 revolutionierteMelitta Bentz (1873- 1950) den Kaffeekonsum mit der Erfindung des Kaffeefilters. Ihr Mann übernahm ihre Erfindung und gab seinem Unternehmen ihren Vornamen.

Bluetooth
Hedy Lamarr (1914- 2000) erfand das Frequenzsprungverfahren, das den Grundstein für Wi-Fi und GPS legte.

Solarenergie
Im Zweiten Weltkrieg erfand die NaturwissenschaftlerinMaria Telkes (1901-1996) eine solarbetriebene Entsalzungsanlage, die vielen Marinesoldaten das Leben rettete. 1947 baute sie mit der Architektin Eleanor Raymond das erste private Solarhaus daraus.