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ECHTE KNECHTE: Ram 2500 und Ram 3500 Heavy Duty


Gasoline - epaper ⋅ Ausgabe 2/2019 vom 14.03.2019

Die markant gestylten Ram-Trucks erfreuen sich auch in Deutschland einer beachtlichen Beliebtheit. Meist werden sie in der 1500-Hemi-Ausführung geordert, doch auch in den schwereren Versionen 2500 und 3500 haben die wuchtigen Widder 2019 einiges zu bieten.


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Bildquelle: Gasoline, Ausgabe 2/2019

Ungeachtet des um acht Prozent reduzierten cw-Werts schwere Jungs: links der 2500 Heavy Duty Longhorn Mega Cab, mittig der Power Wagon mit Regular Cab und rechts der 3500 Heavy Duty Limited Crew Cab Dually


Pick-up-Käufer wünschen immer Zahlen: Leistung, Drehmoment, Nutzlast und Anhängelast. Drum lassen wir sie in puncto der in Mexiko gebauten Heavy Duty ...

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... Rams nicht lange warten, sondern gehen gleich in die Vollen. Drei Triebwerke stehen für die blechseitig nicht mit dem leichteren Ram 1500 kompatiblen Malocher zur Wahl: Ab Werk grollt der 6,4-l-Hemi-V8 mit klassenbesten 410 PS bei 5.600 U/min und 582 Nm U/min im Vorderwagen. Der Hemi hängt in bester Tradition an einer Torqueflite-Automatik, hier der achtstufigen 8HP75. Sie weist über 40 Schaltmuster auf, um Verbrauch, Leistung und Fahrverhalten zu optimieren. Dank Shift-by-Wire-Technologie ist eine mechanische Verbindung zwischen Getriebe und Shifter unnötig, sodass man es beim Ram Heavy Duty mit einem innovativen wie platzsparenden E-Shift-Einstellrad auf der linken Seite der Mittelkonsole bewenden lässt. Gegen Aufpreis gibt’s zwei brandneue Cummins-6,7-l-Turbodiesel: Der schwächere der beiden Gusseisen-Reihensechser wurde auf 370 PS bei 2.800 U/min und 1.152 Nm bei 1.700 U/min hochgejubelt. Wohlgemerkt der schwächere. Der Kraftprotz unter den Selbstzündern macht dank neuem Abgaskrümmer und bis zu 2,275 bar Ladedruck mit 400 PS bei 2.800 U/min und sage und schreibe 1.356 Nm bei 1.800 U/min auch gestandene Trucker neidisch. Mit diesem Aggregat bringt die Dodge-Tochter den im Nutzfahrzeug-Segment seit Jahren lodernden Drehmoment-Krieg auf die nächste Stufe: Erstmals wurde die von allen Seiten angestrebte Traummarke von 1.000 ft-lbs (1.356 Nm) erreicht. Sicher ist allerdings auch, dass die Rivalen Ford F-Series Super Duty und Chevrolet Silverado HD respektive GMC Sierra HD diesen Triumph mit entsprechenden Motoren anfechten werden. Den Selbstzündern müssen sechs Fahrstufen langen: Im Basis-Diesel tut eine zwecks optimierter Schaltvorgänge überarbeitete Version des 68RFE Dienst. Der Ram 3500 Heavy Duty mit dem 400-PS-Kraftpaket verfügt stets über das elektronisch gesteuerte Aisin AS69RC. Neben Hardware-Upgrades kommt jener Automat mit neuem Übertragungscontroller mit doppelt so viel Speicher wie zuvor und Dual-Core-Prozessor für schnellere und präzisere Gangwechsel bei allen Fahr- und Ladebedingungen.

Luft und Last

Knechten können der Ram 2500 wie auch der Ram 3500: Die Nutzlastkapazität von bis zu 3.484 kg der 160 oder 240 cm langen Ladebetten fällt um 45 kg höher aus als die des bislang klassenbesten Ford Super Duty. An den Haken nimmt der 3500 auch so einiges, er verträgt bis zu 15.921 kg maximale Anhängelast. Oh ja. Nahezu 16 Tonnen Anhängelast. Sechzehn! Mehr kann im Segment keiner, der GMC Sierra HD 3500 macht bereits bei 10,5 Tonnen schlapp. Obwohl der neue Ram Heavy Duty steifer und leistungsfähiger ist, reduzieren modernere Materialien in Rahmen und Antriebsstrang sowie die Aluminiumhaube sein Gesamtgewicht um bis zu 30 kg. Zwei an den Längsträgern montierte ATMM (Active-Tuned Mass Modules) erfassen ungünstige Schwingungen und ergreifen gegebenenfalls Gegenmaßnahmen. Die neuen Ram Heavy Dutys sind mit Frequency-Response-Damping(FRD)-Dämpfern rundum ausgestattet, die sich automatisch der vertikalen Belastung anpassen. Dadurch wird einerseits ein knackiges Handling möglich, andererseits aber auch eine geschmeidige Federung abseits der Straße. Sowohl für den Ram 2500 als auch für den Ram 3500 ist als einzige in dieser Klasse eine Active-Level-Luftfederung mit Bettabsenk-Modus erhältlich, die das Ankoppeln von Hängern zum Kinderspiel macht. Beim Ram 2500 ersetzen zwei Luftbälge die Schraubenfedern des Fünflenker-Systems. Die Ladekapazität wird nicht beeinträchtigt, das Fahrverhalten wiederum noch besser. Beim Ram 3500 indes ergänzen optional Luftbälge die hinteren Blattfedern, sodass diese weicher ausgelegt werden konnten.

Basistriebwerk im Ram Heavy Duty ist der 6,4-l-Hemi V8, der ab Werk mit achtstufiger TorqueFlite-8HP75-Automatik kommt


Auf Wunsch ergänzen beim 3500 Heavy Duty Luftbälge die Blattfedern, sodass diese für mehr Komfort im unbeladenen Zustand weicher ausgelegt werden können


Hilfswillige Assistenten

Für die neuen Ram 2500 und 3500 Heavy Duty Pick-ups sind über 100 Sicherheitsfeatures verfügbar, einschließlich diverser aktiver und passiver Systeme zur Unterstützung des Fahrers und der Insassen. So finden sich in den Rams aus Pkws bekannte Features wie Notbrems-Assistent, 360°-Kameradisplay oder wählbare Reifendrücke. Die Reifendruckkontrolle wurde angepasst, um neben bis zu sechs Reifen am Pick-up nun auch bis zu 12 Anhängerreifen zu überwachen. Zusätzlich zur Rückfahrkamera, die in den meisten Modellen zur Standardausstattung zählt, bietet der Ram Heavy Duty auf Wunsch im zentralen Bremslicht eine zweite rückwärtige Kamera zur Überwachung der Fracht im Ladebett. Sie kann auch zum Ausrichten von Aufliegern und Anhängern verwendet werden. Als Erster in seiner Klasse trumpft der Ram 3500 Heavy Duty mit speziellen Rückfahrsensoren auf, die die zusätzliche Breite der hinteren Zwillingsreifen berücksichtigen. Ein an der Heckklappe befestigtes, hochauflösendes hinteres HD-Rückfahrkamera-System ist serienmäßig und gibt Bild samt Wendeanweisungen auf 12-Zoll-, 8,4-Zoll- oder 5-Zoll-Displays wieder.

Praktisch: Auf Knopfdruck senkt sich das Tailgate


Können vor Komfort: Der mechanisch von Dodges 3/4-Tonnen-Army-Trucks der Serie 1942– 1945 abgeleitete Power Wagon wurde 1946 als erster ziviler 4 x 4-Lkw eingeführt


1961 war es Zeit für eine moderne Optik, die der glatte Sweptline-Body lieferte. Mit mehr Größe und Gewicht kamen im Laufe der Jahre eine Reihe von Upgrades wie etwa 1967 der 383-ci-Big-Block


1972 kam es zum letzten großen Karosseriewechsel; das 1974 eingeführte Club Cab steigerte den Absatz enorm, während das viertürige Crew Cab rar blieb. 1975 wurde ein permanenter Allradantrieb mit zweistufigem Verteilergetriebe eingeführt


Allradantrieb war auch in den 80ern gefragt – so wie Custom-Lack im Stile individualisierter Pkw. Dieser Macho Power Wagon von 1980 fiel mit werksseitigem Überrollbügel und fetten Rädern auf, neu war der nun zuschaltbare Allradantrieb. Nach dem 1980er-Modelljahr war zunächst Schluss für den Power Wagon. Bis zu ihrer Wiederbelebung 2005 liefen die Allrad-Trucks als Power Ram weiter


Echtholz, Echtleder und der 12-Zoll-Monitor sind beim Ram Langhorn serienmäßig


Gemütlichkeit dank Longhorn-Ausstattung, Klassenprimus beim Platzangebot dank verlängertem Mega Cab


Ohne jeglicher Zweifel: Die Sitze haben eigenen Charakter


Neuigkeiten vom Power Wagon

Auch am althergebrachten Power Wagon führte zur Freude vieler kein Weg vorbei. Der Ram Power Wagon als leistungsfähigster Serien-Offroad-Pick-up des Marktes verfügt über eine eigenständige Federung, eine werksseitige Höherlegung, Sperrdifferenziale für Vorder- und Hinterachse, einen abkoppelbaren Stabilisator sowie eine 5.443-kg-Winde. Jene komplett neue vordere Warn-Zeon-12-Winde kommt mit überarbeiteter Seilführung samt neuem synthetischem Seil, das nicht knicken kann, nicht ausfranst, geschmeidiger ist und obendrein das Gewicht um 28 kg reduziert. Neu beim Power Wagon ist ferner eine 360°-Kamera mit eingeblendeten Führungslinien, um Hindernisse leichter zu umfahren. Für den Ram Tradesman – noch so eine liebgewonnene Ausstattungslinie im Nutzfahrzeugangebot von Dodge – ist weiterhin ein Power-Wagon-Paket verfügbar, das die gesamte Off-Road-Ausrüstung beinhaltet, jedoch die spezifischen Designelemente des Tradesman beibehält.

Höherlegung und Winde sind beim Power Wagon serienmäßig


Fotos: FCA