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Ecuador - so geht Paddeln im Regenwald


Kanu Sport - epaper ⋅ Ausgabe 12/2020 vom 03.12.2020

Im Land der wilden Flüsse. Unterwegs auf Quijos, Cosanga, Oyacachi, Sardinas Grande, Jondachi, Hollín, Huataracu, Misahuallí, Piatua, Anzu, Topo, Zuñag und Namangoza.


Artikelbild für den Artikel "Ecuador - so geht Paddeln im Regenwald" aus der Ausgabe 12/2020 von Kanu Sport. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Kanu Sport, Ausgabe 12/2020

Peter schwebt durch den Bouldergarden des Piatua.


Eingang zur Schlucht der 1000 Wasserfälle - Namangoza


Die so oft gerühmte Biodiversität Ecuadors (mit tropischen Früchten deren Aroma man in Europa vergebens sucht!) scheint auch auf die Flussauswahl abzufärben. Im vielleicht artenreichsten Land der Erde kommen Paddler voll auf ihre Kosten, egal ob fettes Wuchtwasser, kleine steile Sturzbäche, Mehrtagestouren durch den tropischen Regenwald, ...

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... feinstes technisches Wildwasser oder gar Erstbefahrungen gewünscht sind. Und als Sahnehäubchen lassen sich auch noch Schwierigkeit und Wassertemperatur fast beliebig auswählen!


Wir werden Zeuge der so oft beschriebenen sintflutartigen Regenfälle, welche den Plan des letzten Abends schnell ad absurdum führen können.


Wer auf dem Hinflug aus dem Flugzeug die pittoresken Gipfel von Cotopaxi und Chimborazo zu sehen bekommt und in Folge Bergsteigerträumen hinterherhängt, wird nach der Landung in Quito, der höchstgelegenen Hauptstadt der Welt, schnell bekehrt. Schlagartig auf 2.850 Meter Höhe entlassen, merkt man die Höhenlage bei jedem Schritt. Und wehe dem, der ungeübt mit der Seilbahn Teleférico am Stadtrand noch einmal auf knapp 4.000 Meter erweitert und meint, schnell mal auf den Pichincha, den Hausberg Quitos, steigen zu können.

Akklimatisieren auf Quijos, Cosanga und dem unteren Oyacachi

Da wir aber zum Paddeln gekommen sind, vernichten wir schnell Höhe und fahren direkt durch die Cordillera Oriental zum ersten Quartier nach Baeza hinab, wo die Flüsse für hiesige Verhältnisse allerdings noch relativ kühl sind. Bei moderaten Wasserständen akklimatisieren wir uns auf den Standardetappen von Quijos, Cosanga und dem unteren Oyacachi, dessen Oberlauf eine abenteuerliche Mehrtagesaktion bieten soll. Wegen des damit verbundenen Organisationsaufwands und da wir noch keine Erfahrung mit dem Wettergeschehen und den damit verbundenen Pegelständen haben vertagen wir dieses Projekt auf den nächsten Urlaub. Auf dem kleinen Sardinas Grande (der zweite Teile des Namen hat nicht wirklich etwas mit der tatsächlichen Größe zu tun) erleben wir ein kurzes technisches Stück, welches wesentlich lohnender ist als es von der Straße den Anschein hat. Die kommende Nacht beschert ergiebige Niederschläge und wir werden Zeuge der so oft beschriebenen sintflutartigen Regenfälle, welche den Plan des letzten Abends schnell ad absurdum führen können. Fatal werden können die blitzartigen Wasseranstiege, welche oft durch weit entfernte Unwetter verursacht sind, wenn man sich in einer engen Schlucht ohne schnelle Ausfluchtmöglichkeit befindet. Dieses Schicksal ereilte im Januar 2018 drei junge Paddler aus England und Irland, die den schier schlagartig ansteigenden Wassermassen des Rio Abanico hilflos ausgeliefert waren. Sie konnten sich leider nicht mehr in Sicherheit bringen und kamen auf tragische Weise in den Fluten ums Leben.
Aufgrund der hohen Pegel entscheiden wir uns, die lange Etappe am obersten Cosanga anzugehen, da diese im Führer bei Hochwasser explizit empfohlen wird. Sedimentgeladene graue Fluten wie am Vorderrhein im Hochsommer rauschen in beängstigender Geschwindigkeit an uns vorbei. Die ersten Kiesbettkilome- ter gehen unspektakulär dahin, als der Cosanga jäh sein Gefälle massiv erhöht. Mit langem Hals arbeiten wir uns voran, durch die krasse Fließgeschwindigkeit schießen wir wie Flipperkugeln von einer zur anderen Flussseite. Als Peter vor einer beängstigenden Abbruchkante mit Baumhindernis das letzte Kehrwasser nach kapitalem Überschlag nur noch um Haaresbreite erwischt, schalten wir einen Gang zurück. Das Steilstück lässt sich nach Besichtigung mit etwas Überwindung, vor allem aber durch die Gewissheit der nachfolgenden kurzen Ruhezone, halbwegs kontrolliert bewältigen. Auf den verbleibenden zwei Dritteln der Strecke bleibt keiner von uns verschont. Die im grauen Wasser schlecht sichtbaren und oft sehr überraschend auftauchenden Walzen sorgen für diverse akrobatische Einlagen und nachfolgende Rollen.

In den verwunschenen Klammen des Huataracu.


Schlecht sichtbare Walzen sorgen für diverse akrobatische Einlagen.

Nach diesem Husarenritt verlagern wir unser Camp nach Tena auf nur mehr ca. 600 Meter über dem Meeresspiegel und tauchen endlich ein in tropische Temperaturen und richtig warmes Wasser in den Flüssen. Es folgen die Standardstrecken auf Misahuallí und oberem Jondachi mit Start im Urcusiqui. Eingerahmt von üppigem unberührtem Regenwald gehören diese zehn Kilometer zum vielleicht besten Wildwasser weltweit. In einer nicht enden wollenden Aneinanderreihung von Katarakten und kleinen Stufen stürzt der Jondachi talwärts und garantiert pausenlose Unterhaltung, welche man nicht nur bei der ersten Kennenlernfahrt nicht bei zu viel Wasser erleben möchte! Wer es etwas gemächlicher wünscht startet erst an der Straßenbrücke in die untere Etappe und hofft auf einen hohen Wasserstand an der Hollínmündung, um geschmeidig bis zum Ausstieg in Santo Domingo zu gleiten. Der obere Hollín selbst wartet mit dem meist fotografierten Wasserfall Ecuadors am Einstieg und 46 Kilometern Dschungelpaddeln mittlerer Schwierigkeit in völliger Abgeschiedenheit auf. Für viele das Overnight-Erlebnis schlechthin, ist die mit jedem Meter leichter werdende Strecke aber auch gut an einem Tag zu bewältigen, wenn einen die ersten etwas schwereren, dafür aber wunderschönen Stellen nicht zu sehr einbremsen.
Am nächsten Tag treffen wir unseren Fahrer früh morgens und schrauben uns am Hollíneinstieg vorbei weiter in die Berge hinauf. In der Ortschaft Diez de Agosto noch vielfach beäugt sind wir nur wenige hundert Me- ter weiter allein auf dem schlammigen Pfad, der uns hinab zum Einstieg des Huataracu führt. Die ersten Stellen spülen uns schnell sauber von Schweiß und Dreck der vorangegangen Rutschpartie, und vor allem weg von der Zivilisation in eine tiefe und einsame Schlucht mit nur einem Ausweg. Anfangs sind die Stellen noch etwas hakelig und nicht jedes Unterwasser hält, was ein oberflächlicher Blick aus dem letzten Kehrwasser verspricht. Doch dann stoßen wir immer öfter auf Grundgesteinspassagen. Sehr unterhaltsames Wildwasser bahnt sich seinen Weg durch klammige Passagen, welche von üppigster Vegetation schier aufgefressen zu werden scheinen. Riesenbaumstämme liegen oben quer über den Klammwänden und werden vom tropischen Regenwald langsam wieder in ihre organischen Bestandteile zersetzt. Plötzlich - wir haben uns von der märchenhaften Szenerie einlullen lassen - taucht vor uns zwischen senkrechten Felswänden jäh eine Abbruchkante auf, Rückzug nicht mehr möglich. Die Optionen sind schnell klar: entweder links in einen unsauberen Baumverhau boofen mit fragwürdigem Ausgang des Geschehens oder die fünf Höhenmeter ganz rechts wie eine Flipperkugel in einem engen Felskanal an sich vorüberziehen lassen ohne großen Einfluss und - viel tragischer: ohne Ellbogenschoner. An der Brücke am Ausstieg, welchen wir zuvor bereits erkundet hatten sind wir uns jedoch einig: der Huataracu war die Mühe allemal wert und wir würden sofort wieder einsteigen!


Der obere Hollín wartet mit dem meist fotografierten Wasserfall Ecuadors am Einstieg und 46 Kilometern Dschungelpaddeln in völliger Abgeschiedenheit auf.


Gabi und Kitt kurz vor dem Genuss des Misahuallí.


Extreme Schüttung auf dem Anzu alto.


Als nächstes steht ein in diversen Berichten als traumhaft beschriebener Granit-Bouldergarten auf unserem Programm. Zwischen riesigen rundgeschliffenen Felsblöcken bietet der Piatua oft verschiedene Routen und - je nach Fahrkönnen - Raum zur Entfaltung verschieder ambitionierter Kreativitätslevel. Mit keiner einzigen unfahrbaren Stelle und laut den Locals angeblich ohne Wasserstandslimit bleibt zu hoffen, dass diese wahre Wildwasserperle nicht doch irgendwann dem Staudammprojekt zum Opfer fallen wird, gegen welches sich 2019 die lokale Quechuagemeinde vorübergehend erfolgreich zur Wehr setzen konnte.

Zwischen riesigen Felsblöcken bietet der Piatua Raum zur Entfaltung von Kreativität.

Die obere Etappe des von rechts mündenden Rio Anzu erwischen wir tags darauf bei richtig fettem Hochwasser und genießen ein Wuchtwassererlebnis der Extraklasse. Hier gibt es sicher auch kein Limit nach oben, dafür schier endlose Katarakte aus Riesenfindlingen gebaut und herrlich steiles Wildwasser in einem großzügigen Flussbett.
Auf dem Hauptfluss im Tal unserer nächsten Etappe, dem Pastaza, darf man aufgrund des nicht vorhandenen Abwasserklärsystems in Baños mit dem Wasser faktisch nicht in Berührung kommen - zumindest erlei- den laut verschiedener Berichte vier von fünf Paddlern nach einer Befahrung ernste Magen-Darm-Komplikationen. Deshalb nehmen Kitt und ich tags darauf zusammen mit dem Nachwuchspaddler und Lokalmatador Pablo Granizo den Nebenbach Topo in Angriff. Als wir starten haben wir noch keine Ahnung davon, dass das für Pablo der mit Abstand höchste Wasserstand seines Hausbachs sein wird, den er je erlebt hat. Obwohl er alle Stellen perfekt vorfährt sind wir nach den ersten drei Kilometern völlig am Anschlag. Wir kleben ihm in kurzem Abstand auf den Fersen, ohne ein einziges Kehrwasser zu nehmen. Während diverser Boofs klappt uns beim Überfliegen der kapitalen Rückläufe nicht nur einmal schier die Kinnlade nach unten und wir sind jedes Mal heilfroh, dass nach der Landung nicht plötzlich der Rückwärtsgang einsetzt. Im Mittelstück entspannt sich Pablos Haltung etwas, er sagt „ahora el río se calma un poco“. Während ich mit Fragezeichen in den Augen noch überlege, ob das in etwa heißen könnte, dass es kurz mal etwas ruhiger wird, sehe ich den hinter mir fahrenden Kitt plötzlich kopfüber von vorne, bevor es dunkel wird. Mein unerwarteter freier Überschlag trägt nicht gerade zu meinem Selbstbewusstsein bei, zumal es nach kurzer Zeit wieder richtig steil wird. Auf einmal sitzen wir wie aufgereiht in drei auf und ab pulsierenden Kehrwässern, mal wieder ohne Rückzugsmöglichkeit. Pablo signalisiert, dass jetzt die schwerste Stelle mit dem rechts zu vermeidenden Syphon kommt, in welchem der halbe Fluss verschwindet. An Kitt’s Gesichtsausdruck ist deutlich zu erkennen, dass ihm der Anblick des unter diversen Felsen weggurgelnden Wasser überhaupt nicht zusagt. Richtig finster wird sein Blick aber erst, als Pablo mit aller Kraft erfolglos die schräge Rampe vor dem Syphon zu überqueren versucht. Nach kurzem harten Kampf landet er kopfüber genau an der Wand, an welcher wir nicht einmal aufrecht im Boot sitzend landen wollen. Wie durch ein Wunder wird er nicht sofort verschluckt, kann irgendwie rollen und sich gerade so nach links davonstehlen. Nicht gerade in High-Five-Stimmung, aber in Ermangelung anderer Optionen beschleunige ich ebenfalls auf besagte Ebene und treibe meinen Curve unter Aufbietung aller Kräfte nach links und weg von der Gefahrenstelle. Den Dreimeterfall am Ende nehme ich kaum noch wahr, lande im riesigen Tumpf, in welchen von rechts gewaltig das Wasser aus dem syphonierten Felsverhau pilzt. Zum Glück schwebt Kitt kurz darauf ebenso unversehrt ein. Nachdem uns die anderen auf den letzten Metern vor dem Ausstieg beobachten konnten sehen sie von einer Befahrung ab, worüber Kitt und ich nicht undankbar sind. Fakt bleibt aber: der Topo ist ein absoluter Traumbach, nur sollte man ihn nicht bei zu viel Wasser angehen!

Kitt und Pablo auf dem Rio Topo.


Obwohl Lokalmatador Pablo Granizo alle Stellen des Nebenbachs Topo perfekt vorfährt sind wir nach den ersten drei Kilometern völlig am Anschlag.


Immer wieder fordert der Huataracu mit wunderschönen Stufenkombinationen volle Konzentration.


Der Topo ist ein absoluter Traumbach, nur sollte man ihn nicht bei zu viel Wasser angehen!

Zum Schluss fahren wir nach Macas, die südlichste Region unserer Reise. Wir verbinden mehrere Etappen des Tutanangoza, können die Begeisterung für diesen trotz der beeindruckenden düsteren Konglomeratschlucht am Ende aber nicht ganz nachvollziehen. Ganz im Gegensatz dazu ist die Namangoza-Schlucht der heiligen Wasserfälle ein letztes Highlight unseres Trips. Keinesfalls nur für Experten zu genießen verträgt der Cañón de Las Cascadas Sagradas wirklich sehr viel Wasser. Und tatsächlich stürzen auch unzählige Wasserfälle von beiden Seiten herbei. Felsen so groß wie Zweifamilienhäuser zwingen den riesigen Strom in Flussmitte immer wieder zum Ausweichen. Man könnte beinahe ungestört die unglaubliche Landschaft genießen, wenn nicht alle paar Kilometer Goldsucher illegal mit ihren lärmenden Pumpen das Ufer durchwühlen würden. Erinnerungswert sind die beiden letzten Schwälle vor dem Ausstieg, die in ihren Dimensionen dem Colorado nicht weit hinterherstehen.


Rückblickend müssen wir zugeben, dass wir selten in einem Kajakurlaub so viel wirklich erstklassiges Wildwasser in so kurzer Zeit erleben durften.


Auf Goldsuchers Spuren im Kernstück des Namangoza.


Rückblickend müssen wir zugeben, dass wir selten in einem Kajakurlaub so viel wirklich erstklassiges Wildwasser in so kurzer Zeit erleben durften. Vor allem auch die Länge der Etappen ist für europäische Verhältnisse absolut beeindruckend. Oft paddelt man stundenlang ohne ein Zeichen von Zivilisation - ein paar gehaltvolle Energie-Riegel in der Schwimmweste können da auf keinen Fall schaden. Darüber hinaus handelt es sich zumeist um sehr faires Wildwasser im 3. und 4. Grad. Und es gibt noch so viele andere Flüsse zu paddeln und noch viel mehr Unbekanntes zu entdecken! Obwohl wir ohne einen einzigen Pausentag unterwegs waren bleiben noch so viele weitere Etappen und für uns neue Flüsse übrig, dass ein erneuter Besuch Ecuadors kaum zu vermeiden sein wird!

Bei der hohen Luftfeuchtigkeit kostet der Einstieg zum Huataracu viel Schweiß.

Informationen: Wildwasser Ecuador

ANREISE: Airline KLM, Boote werden als Sportgepäck befördert, Transport vor Ort sehr einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis zu organisieren. Uns hat das Reisebüro Südwind in Nürnberg perfekt geholfen, Tel. +49 (0) 911 36 30 27.

BESTE ZEIT: Ende November bis Februar.

BUCHUNG: Für alle, die nicht selber organisieren wollen, bietet Norbert Blank einen exzellenten Service und ist absoluter Ecuadorexperte. Mehr Infos unter www.ecuador-kajak.com

FLUSSFÜHRER: »The Kayaker’s Guide to Ecuador« von Don Beveridge, Darcy Gaechter und Larry Vermeeren. Nicht mehr ganz aktuell, aber Darcy ist auf social media omnipräsent und gibt bereitwillig Auskunft für interessierte Ecuador-Newcomer.

SCHLAFTIPP IN TENA: tolles Gelände mit schönen Apartments, von Paddlern für Paddler. Infos: http://de. ecuadorpakaytours.com/

GASTROTIPP IN TENA: Restaurante Vagabundo, Jürgen. Das beste Lomo fino in ganz Ecuador, Tel. +593 (0) 9 86 47 78 59
Rehatipp in Tena (und direkt im Anschluss bei ihrem Mann essen gehen!): Katherina Saygili, Tel. +593 (0) 9 89 90 11 35

SCHLAFTIPP IN MACAS/SUCÚA: Hostería Arutam; Tel.+593 (0) 2 74 08 51

SCHLAFTIPP AM TOPO: Finca Chamanapamba de Regine, www.chamanapamba.com

SCHLAFTIP IN BAEZA: Gina Bar-Restaurante

LOHNENDE FLÜSSE, DIE WIR GEPADDELT SIND: Quijos, Cosanga, Oyacachi, Sardinas Grande, Jondachi, Hollín, Huataracu, Misahuallí, Piatua, Anzu, Topo, Zuñag, Namangoza. Der sehr schwere Cofanes blieb uns wegen zu viel Wasser leider verwehrt, soll allerdings sehr lohnend sein.