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Ehre: Lieber Jan, in den Herzen der Menschen lebst du weiter!


die aktuelle - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 18.01.2020

Jan Fedder († 64) Er hatte sich einen Abschied der Sonderklasse gewünscht. Und er hat ihn auch verdient! Bilder und Szenen die unendlich traurig und nachdenklich machen …


Artikelbild für den Artikel "Ehre: Lieber Jan, in den Herzen der Menschen lebst du weiter!" aus der Ausgabe 4/2020 von die aktuelle. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Marion Fedder fand egreifende Worte: „Dein Platz in meinem Herzen wird auf ewig mit Liebe gefüllt sein.“ Fotos: action press, babiradpicture, Breuel-Bild, danapress, Getty Images, imago, Intertopics, Public Address


Die Witwe trug ein enges Kleid mit frechem Schlitz. Ihr Begleiter im Michel gab zunächst Rätsel auf …


Marion Fedder ...

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... rührte alle zu Tränen: „Schlaf gut, mein geliebter Jan, für lange, lange Zeit …“


… und seine Witwe gibt weiter Rätsel auf!


Die Witwe kam als letzter Trauergast. Marion Fedder, 53, enges Kleid, ihr Hut mit Trauerflor, ganz in Schwarz. So schritt die große blonde Frau durch das Kirchenschiff des Hamburger Michel. Und gab auch an ihrem schwersten Tag Rätsel auf. Denn die Trauergemeinde tuschelte: Wer ist der Mann, der Marion Fedder in die Kirche führte? Prominente aus Film, Fernsehen, Show und Politik, Kiezgrößen und Sportler waren gekommen, um Hamburgs großem Volksschauspieler die letzte Ehre zu erweisen – genau an dem Tag, an dem er seinen 65. Geburtstag gefeiert hätte.

Im Hamburger Michel, dort wo der „Großstadtrevier“-Star einst getauft und konfirmiert wurde – und vor 20 Jahren mit seiner großen Liebe Marion vor den Altar getreten war. Es war sein Wille, dass die Kirche genauso romantisch geschmückt wurde, wie damals: Auf dem Kirchenboden rote Rosenblätter aus Seidenstoff, auf dem Altar ein Meer aus roten Rosen. Eine letzte Liebeserklärung. Von Jan an Marion. Und von Marion an Jan. Ein Paar voller Gegensätze: Sie, die Hanseatentochter aus dem feinen Eppendorf. Er, der Junge von St. Pauli, der alle Kiezkneipen kannte. Er behielt seine Junggesellenbude, zeitweise hatte das Paar fünf Wohnsitze. Auf seinem Bauernhof hortete Jan alte Autos, Trecker, Krimskrams, darunter sogar das Bett einer berühmten St. Pauli-Prostituierten. Sie liebt es eher übersichtlich, schätzt die Ordnung, richtet sich lieber modern ein. Sie gaben sich viel Freiraum.

Rote Rosen auf dem letzten Weg: Sechs Polizisten trugen den Sarg des Hamburger Ehrenkommissars


Jans letzte Reise führte noch einmal durch St. Pauli. Tausende standen an den Straßen


Marions Traueranzeige gab Rätsel auf. Hat Jan den Zeitpunkt seines Todes selbst bestimmt?


Hamburgs großer Abschied von Jan Fedder – er hatte die Feier selbst bestimmt. Gänsehaut-Atmosphäre gleich zu Beginn des Gottesdienstes: Vom Band erklang „La Paloma“, das berühmte Lied der Seefahrer. Gesungen von Jan Fedder selbst. Danach Jans Lieblingslied „Child in Time“ von Deep Purple. Und auch die Trauergemeinde hatte der Schauspieler selbst zusammengestellt. So löste sich auch das Rätsel um Marions Begleiter: Es war Jan Fedders bester Freund Jörg Pawlik, Herstellungsleiter der Filmfirma, die die Kultserie „Großstadtrevier“ produziert. Nach dem Trauerzug durch St. Pauli nahmen Freunde, Kollegen und Fans dann Abschied – so, wie es sich ihr Jan gewünscht hatte: Bei einem Bier in den Kiezkneipen „Zwick“ und „Ritze“.

Moderator Jörg Pilawa mit seiner Frau Irina (li.), Axel Milberg (M.) und Michaela May, die aus München gekommen war


Jans Freund Sänger H. P. Baxxter neben Uschi Glas. Kollege Heinz Hoenig verbarg seinen tiefen Schmerz nicht