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Ein Blick hinter die Kulissen von Bitcoin & Co.


Traders - epaper ⋅ Ausgabe 12/2019 vom 14.11.2019

TIPPS, TRICKS UND STOLPERSTEINE BEI KRYPTOWÄHRUNGEN


Kryptowährungen sind seit 2009 Bestandteil des Tradings – und ihr Kurswert hat seitdem so manche Berg- und Talfahrt hinter sich. Aber auf welche Weise kann man sie kaufen, verkaufen und sogar leihen? Wie funktionieren ICOs, IEOs, Lending, Mining oder Masternodes? Wo liegen die Chancen und Risiken? In unserer Titelgeschichte tauchen wir in die Kryptowelt ein und stellen Ihnen verschiedene Investmentideen vor.

Artikelbild für den Artikel "Ein Blick hinter die Kulissen von Bitcoin & Co." aus der Ausgabe 12/2019 von Traders. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Traders, Ausgabe 12/2019

Menschen haben unterschiedliche Motivationen für das Investieren in den Bitcoin oder andere Kryptowährungen. Ob institutioneller Investor oder ...

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... Privatanleger: Der erste Schritt führt in der Regel über den Bitcoin und eines der großen Portale wie Coinbase, Bitpanda oder Blockchain.com. Die Wochen vergehen, der Kurs steigt, fällt, steigt wieder und fällt dann ins vermeintlich Bodenlose. Viele unerfahrene Anleger steigen jetzt bereits wieder aufgrund der emotionalen Achterbahn aus dem Kryptomarkt aus. Wer bleibt, der beschäftigt sich mit unterschiedlichen Konzepten wie beispielsweise ICOs, IEOs, Lending, Mining oder Masternodes. Doch grundsätzlich gilt wie so oft im Trading: Das Risiko verhält sich in der Regel immer proportional zur Gewinnchance.

Alexander Weipprecht

Alexander Weipprecht ist Herausgeber des Krypto-Magazins. Als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung berät er seit mehr als zehn Jahren führende Unternehmen im Bereich Marketing und Softwareentwicklung. Neben seiner Dozententätigkeit mit Schwerpunkt Softwareentwicklung hält er auch Vorträge zum Thema Kryptowährungen und Blockchain.

www.krypto-magazin.de

ICOs – von Anfang an dabei

Das Jahr 2017 stand voll im Zeichen des Bitcoin-Bullenmarktes und der ICOs (Initial Coin Offerings). Diese Börsengänge der Kryptowelt sind meist die Grundlage zur Finanzierung neuer Geschäftsmodelle im Blockchain-Bereich. Ein neues Unternehmen gibt bei einem ICO einen Teil seiner Coins meist über drei, manchmal aber auch mehr Verkaufsintervalle aus.

Die erste und früheste Phase wird „Private Round“ genannt. In diesem Zeitraum erhalten nur exklusive und meist finanziell hochpotente Investoren die Möglichkeit, extrem günstig große Mengen zu kaufen. Meist sind diese Bestände dann mit einer Sperrfrist für den Verkauf und weiteren Bedingungen belegt. Die zweite Phase richtet sich ebenfalls an große Investoren: Meist werden hier Pakete mit guten Konditionen geschnürt. Gegenüber der Private Round zahlen diese Investoren in der Regel bereits ein Vielfaches mehr für die neuen Coins.
Die dritte Phase findet nun bereits in der breiten Masse der Öffentlichkeit statt. Jetzt werden sehr große Kontingente in Chargen mit einer öffentlichen Preisabstufung verkauft. Ein Beispiel: Die ersten 100.000 Coins werden für 0,10 US-Dollar verkauft, danach kosten die nächsten 200.000 Coins 0,15 US-Dollar und so weiter. Nicht selten sind diese „günstigen“ Preise zusätzlich an einen spezifischen Zeitraum gebunden. Mit der klassischen Marketingstrategie der Verknappung wird bei den Anlegern das Gefühl geweckt, etwas zu verpassen (Fear Of Missing Out, kurz FOMO), wenn man nicht einsteigt.
Ob nun Utility Token, Security Token oder am Ende einfach nur ein neuer Bitcoin-Klon: Viele Startups aus dem Jahr 2017 waren 2018 bereits wieder gestorben. Neben unzähligen Betrügern, die sich den Hype 2017 zunutze machen wollten, scheiterten auch zahlreiche vielversprechende Geschäftsmodelle.
Die Vorteile eines ICO liegen in der Möglichkeit, früh zu einem Festpreis zu investieren. Ist der Coin dann im Markt und erfährt eine extrem hohe Nachfrage, sind hohe Renditen möglich. Es gibt auch einige bekannte Beispiele für erfolgreiche ICOs, so geschehen beim Utility Token der Kryptobörse Binance. Der für wenige Cent ausgegebene BNB-Token ist heute über 20 US-Dollar wert.
Viele Investoren mussten aber leider feststellen, dass die Nachteile in den vergangenen Jahren deutlich überwogen. Oftmals wurden die neuen Coins nach Abschluss des ICO nur bei kleinen Börsen oder gar nicht gelistet. Einige Unternehmen nahmen das Geld und verschwanden in den Tiefen des Internet. Die oftmals sehr ansprechenden Webseiten und schönen Image-Videos sind leider meist kein ausreichender Indikator zur Bewertung eines ICO.

IEOs – die Börsen sollen es richten

Wenn 2017 das Jahr der ICOs war, dann geht 2019 sicher als das Jahr der IEOs (Inter Exchange Offerings) in die Geschichte ein. Im Prinzip ist ein IEO nichts anderes als ein ICO, findet jedoch direkt auf einer Kryptobörse statt. In der Regel ist nach einem erfolgreichen IEO auf einer Börse gleich im Anschluss auch der Handel der Währung möglich. Je größer also die Börse, desto mehr Kapital befindet sich in greifbarer Nähe für potenzielle Käufer und Verkäufer. Die Themen Sicherheit und Vertrauen spielen hier eine tragende Rolle. Bei einem IEO auf einer Börse wie Binance geht man von einer vorherigen Prüfung durch entsprechende Experten aus. Ist das Projekt seriös? Gibt es das Team hinter dem Projekt wirklich? Steht hinter der Idee ein ernsthaftes Geschäftsmodell? Eine Börse spielt bei einem IEO auch immer ein wenig mit ihrem eigenen Ruf. Deshalb findet bei einem großen IEO in der Regel eine genaue Prüfung durch die Börse statt.

Diese Vorprüfung bietet vielen Anlegern eine gewisse Sicherheit hinsichtlich der Listung und Abwicklung des börslichen ICO. Die Auswahl für unentschlossene Investoren wird außerdem deutlich eingeschränkt. Je größer die Börse, desto genauer wird bei einer neuen Listung durch die Betreiber hingeschaut.
Allerdings bleibt das Risiko bei einem so frühen Investment sehr hoch. Auch wenn ein großer Marktplatz einen solchen Verkauf initiiert und begleitet, ist diese Form der Investition hochspekulativ und sollte nur von sehr erfahrenen Investoren durchgeführt werden.
Die Inter Exchange Offerings sind auf jeden Fall eine schöne Weiterentwicklung der ICOs. Sie bieten dem Investor gute Rahmenbedingungen und eine Selektion spannender Investitionsmöglichkeiten, bei denen Risiko und Chancen sehr nahe beieinanderliegen.

Lending – hohe Zinsen mit Risiko

Beim Lending (oft auch „Funding“ genannt) verleihen Sie Ihre Kryptowährung oder auch Ihr normales Fiatgeld auf einer Kryptobörse. Die Börse nutzt Ihr Kapital zur Bereitstellung von sogenannten Margin- oder Hebel-Trades. Dabei wird Ihr Kapital grundsätzlich durch den Broker geschützt. Reicht die eigene Einlage des Traders nicht mehr zur Deckung der Verluste aus, wird der Trade liquidiert und Sie erhalten Ihr Kapital zurück.

Beim Lending sind Renditen zwischen fünf und 50 Prozent pro Jahr realistisch möglich. Auch hier gibt es unterschiedliche Strategien, die sich auf die Laufzeit und den verlangten Zins beziehen. Je nachdem, wie gut Sie Ihr Geld am Markt anbieten, verdienen Sie am Lending-Prozess. Glücklicherweise gibt es mittlerweile Plattformen, die diesen Prozess für Sie übernehmen. Diese Anbieter optimieren ständig ihre Gebotsstrategien und binden laufend neue Börsen ein.
Im Kryptobereich gibt es hinsichtlich Coin-Vermehrung kaum eine sicherere Anlageform. Je größer die Börse und je höher die Nachfrage nach einer bestimmen Währung, desto mehr Zinsen erhalten Sie. Die Erträge erhalten Sie in der Regel in Form der geliehenen Kryptowährung, was besonders Bitcoin-Maximalisten freuen dürfte.
Natürlich hat auch diese Option entsprechende Nachteile.
Zum einen sind die Zinsen zwar gut, vielen jedoch im Hinblick auf das generelle Preisrisiko der Währung zu niedrig. Spannend wird es nur für Trader, die ihre Coins so oder so halten würden.
Zudem sind die Coins während eines Fundings (Dauer: von einer Stunde bis zu mehreren Wochen) in der Regel geblockt. Das größte Risiko besteht jedoch in der Börse selbst. „Not your key, not your coin“, sagt man in der Kryptoszene. Wird eine große Börse gehackt, so könnten die Hacker gegebenenfalls auch an Ihre Einlagen gelangen. Es besteht also ein Totalverlustrisiko, das leider nicht
unterschätzt werden sollte.

Mining – eigene Hardware oder in die Cloud?
Beim Mining als Investment scheiden sich in der Kryptoszene die Geister. Dabei handelt es sich um das Verfahren zur Herstellung eines Konsens’ für eine dezentrale Blockchain mithilfe von Rechenleistung. Wenn Sie Mining-Anbieter oder entsprechend investiert sind, helfen Sie durch die Bereitstellung von Rechenleistung, das Netzwerk einer Kryptowährung noch sicherer zu machen. Als Gegenleistung erhalten Sie dafür einen sogenannten Block Reward und werden an den Transaktionsgebühren beteiligt.
Hier gilt jedoch das Prinzip „The winner takes it all“. Sogenanntes „Single Mining“ ist bei großen Kryptowährungen wie beispielsweise Bitcoin oder Ethereum nicht mehr möglich. In der Regel beteiligen Sie sich an einem sogenannten Mining Pool. Dabei fassen Tausende von Computern ihre Rechenleistung zusammen und teilen sich den Gewinn entsprechend der beigetragenen Leistung auf. Diese Mining Pools erheben selbst wiederum Gebühren und unterscheiden sich durch unterschiedliche Vergütungsmodelle.


„Der Betrieb einer eigenen Mining-Farm gestaltet sich im weltweiten Wettbewerb mittlerweile sehr schwierig.“


Der Betrieb einer eigenen Mining-Farm gestaltet sich im weltweiten Wettbewerb mittlerweile sehr schwierig. Wichtige Faktoren profitablen Minings sind zum einen günstige Hardwarekonditionen und zum anderen günstige Strompreise, denn der Betrieb der Computer benötigt genau wie die Kühlsysteme einer solchen Mining-Anlage viel Strom. Es gibt nur noch sehr wenige Länder und ganz spezifische Vertragsmodelle, unter deren Bedingungen sich das Mining wirklich lohnt.
Aufgrund dieser Herausforderungen für den Betrieb einer eigenen Mining-Farm bieten diverse Anbieter sogenanntes Cloud Mining an. Bei dieser Investitionsmöglichkeit beteiligen Sie sich an bereits gekaufter und in Betrieb genommener Hardware. Im Gegenzug erhalten Sie einen Anteil an den Erträgen der Mining-Anlage in Form von Kryptowährung.
Kurz gesagt erfordert der Betrieb einer eigenen Mining-Farm technisches Know-how, extrem gute Strompreise, Platz und viel Kapital zur Beschaffung der Hardware.
Deshalb lohnt sich das eigene Mining in den seltensten Fällen.
Das Thema Cloud Mining ist auch deshalb sehr umstritten, weil die Anbieter klassisches Risiko-Hedging mit dem Kunden betreiben: Die Anbieter kaufen mit dem Geld ihrer Kunden große Volumen an Hardware und geben ihre Rabatte in der Regel nicht an den Endkunden weiter. Im nächsten Schritt wird oftmals eigene Mining-Hardware betrieben und die eigenen Stromkosten auf die laufenden Gebühren, getarnt als „Maintenance Fee“, auf die Geräte der Kunden umgelegt. Durch diesen Umstand hat der Mining-Anbieter im Grunde genommen überhaupt kein Risiko mehr – der Endkunde kann jedoch nur mit viel Glück einen kleinen Gewinn für sich verbuchen.

Masternodes – das bessere Mining oder noch höheres Risiko?
Der Trend in der Krypto-Investment-Szene geht 2019 eindeutig in Richtung Staking und Masternodes. Bei diesem System wird – ähnlich wie beim Mining – ein sogenannter Konsens für eine Blockchain erzeugt. Einer der bekanntesten Vertreter dieses Bereichs ist die Kryptowährung Dash. Anders als beim klassischen „Proof of Work“-Mining wird hier nicht auf Rechenleistung, sondern auf eine Art Sicherheitseinlage gesetzt. Wer am Staking-Verfahren teilnehmen möchte, muss eine Mindestanzahl der entsprechenden Coins in einer Wallet halten und diese mit einem Dienst auf einem Server verknüpfen.
Auch wenn es auf den ersten Blick kompliziert scheint, sind mit ein wenig IT-Kenntnissen und ein paar Anleitungen auf YouTube die ersten Masternodes recht schnell eingerichtet. Je nach Coin und Projekt sind hier Renditen zwischen fünf und 1000 Prozent möglich.
Natürlich werden diese Renditen in den entsprechenden Coins ausbezahlt und müssen zur Gewinnrealisierung erst verkauft werden. Genau in diesem Punkt liegen Segen und Fluch zugleich: Schüttet ein Masternode-Coin nämlich extrem hohe Renditen aus und die Nachfrage bleibt aus, stürzt der Kurs infolgedessen in den Keller.
Diesem Schicksal sind leider sehr viele Masternode-Coins ausgesetzt.
Die Auswahl des richtigen Coin stellt Sie als Investor vor die nächste schwierige und zeitlich entscheidende Frage, denn Masternode-Coins mit hohem Volumen sind in der Regel sehr teuer. So kostet ein Dash-Masternode aktuell knapp 100.000 US-Dollar. Bei so hohen Preisen und begrenztem Kapital weichen viele auf günstigere, aber dadurch auch riskantere Coins aus. Das Klumpenrisiko bei solch teuren Masternodes ist enorm und führt zu einer schwierigen bis unmöglichen Bildung eines diversifizierten Portfolios.

Aus diesem Grund gibt es mittlerweile auch Masternode-Pools. Bei diesen Systemen verlieren Sie jedoch die Kontrolle über Ihre Coins und müssen diese einem externen Anbieter überlassen. Dieses Konzept bringt die gewünschte Diversifikation, birgt dabei allerdings auch hohe Risiken. Die Auswahl der Masternodes wird in der Regel vom Anbieter übernommen, wodurch das Kapital für eine gewisse Zeit gebunden ist.
Die Vorteile von Masternodes gegenüber dem klassischen Mining liegen vor allem in der Flexibilität. Beim Mining ist man durch seine Mining-Hardware in der Regel auf einige wenige Coins festgelegt und muss gleichzeitig immer das Risiko eines Ausfalls oder Wertverlusts der Hardware aufgrund des steigenden Wettbewerbs einkalkulieren.
Rechnet sich ein Masternode nicht mehr, kann man seine Coins zumindest verkaufen oder auf dem Server einen anderen Masternode betreiben.
Die Nachteile liegen in den Coins selbst. Meist handelt es sich um kleinere Projekte mit wenig Handelsvolumen und einem hohen Verlustrisiko. Leider gibt es auch im Bereich der Masternodes viele schwarze Schafe und Projekte ohne echtes Geschäftsmodell. Auf lange Sicht und mit kleinen Summen ist die Beteiligung an einem gut geführten Pool jedoch eine spannende Sache.

Fazit

Abschließend lässt sich auf Basis der Entwicklungen schlussfolgern, dass der Markt professioneller wird und sich auf lange Sicht Betrugsmodelle von selbst ins Aus befördern. Das grundlegende Risiko bleibt jedoch bestehen, sodass Investitionen mit einem entsprechenden Risikomanagement angegangen werden sollten. Für alle, die auf Nummer sicher gehen möchten, empfiehlt sich am Ende der Ledger Stick oder ein Paper Wallet. Wer aber das Risiko nicht scheut und mit entsprechendem „Spielgeld“ diverse Investments angeht, der könnte durchaus für sein Kalkül belohnt werden.

Masternodes

Die bekannteste Masternode-Kryptowährung ist Dash. Die Dash-Blockchain ist jedoch ein Hybrid und bedient sich dem Proof-of-Work und dem Proof-of-Stake-Verfahren. Die Rewards eines Dash-Masternodes liegen zwischen fünf und sechs Prozent im Jahr und werden logischerweise in Dash ausbezahlt. Für einen Dash-Masternode muss man 1000 Dash-Coins in seiner Wallet halten und einen entsprechenden Masternode-Server betreiben. Mittlerweile gibt es auch diverse Dienste, die den technischen Betrieb des Masternode-Servers übernehmen.