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EIN.. KÖNIGREICH FÜR GOLFER MAROKKO


GOLF MAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 100/2021 vom 13.09.2021

MAROKKO

Artikelbild für den Artikel "EIN.. KÖNIGREICH FÜR GOLFER MAROKKO" aus der Ausgabe 100/2021 von GOLF MAGAZIN. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: GOLF MAGAZIN, Ausgabe 100/2021

Königsstädte, Wüste, Meer und überall Golfanlagen!

Wer Marokko bereist, wird viel erleben, viel staunen, viel genießen und in allen Regionen und Klimazonen viel Golfspielen können. Das florierende Königreich zählt zu den ältesten Monarchien der Welt und bietet wie ein buntes Mosaik eine einzigartige Vielfältigkeit, die sich nicht nur in den vier Königsstädten Fes, Rabat, Meknes und Marrakesch widerspiegelt, sondern auch in drei verschiedenen Klimazonen zwischen Sandstränden, dem Atlas-Gebirge und der Wüste. Ganze 1.835 Kilometer Küstenlinie erstrecken sich vom Mittelmeer im Norden des Landes bis über die teils endlos weiten Küsten des Atlantischen Ozeans zur südlichen Grenze. Im Vergleich ist das 300 Kilometer länger als die Fahrstrecke von Flensburg an der Ostsee bis nach Venedig an der Adria. Gleichwohl hat auch die Wahl des letztendlichen Flugziels in Marokko eine große Bedeutung, denn ...

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... ein Urlaub allein reicht bei weitem nicht aus, um dieses große Land kennenzulernen.

Grundsätzlich bieten sich für Golf-Flugreisende gleich drei internationale Flughäfen an: Agadir im tiefen Süden, wo gefühlt schon ein Viertel aller Westeuropäer einmal an den goldenen Sandstränden Urlaub gemacht hat und es durchaus anspruchsvolle Golfanlagen gibt. Casablanca, von wo aus beliebte Küsten, viele Golfanlagen und auch die drei nördlichen Königsstädte in erreichbarer Nähe sind. Oder Marrakesch, das aktuell mit der höchsten Golflöcherdichte des Landes aufwarten kann.

Wir alle waren schon mal in Marokko ...

... jedenfalls im Kino oder vor dem Fernseher. Schon vor knapp 80 Jahren kam »Casablanca« in die Kinos, und der berühmte Spruch von Humphrey Bogart, »Ich seh‘ dir in die Augen, Kleines!«, ist für viele ein Synonym des Filmklassikers.

Die Hafenstadt Essaouira ist für Fans von »Game of Thrones« (47 Emmys) fast schon eine Pilgerstätte, genauso wie der wohl imposanteste marokkanische Drehort Ait-Ben-Haddou. Die berühmteste Kasbah Marokkos ist auch UNESCO-Weltkulturerbe und das empfehlenswerteste Ausflugsziel ab Marrakesch. Es befindet sich hinter dem Hohen Atlas Gebirge, nur etwa vier Fahrstunden von Marrakesch entfernt. Das alte Kunstwerk aus Lehm ist unzweifelhaft ein magischer Ort, der seine Besucher von der ersten Sekunde an in den Bann zieht. Man könnte fast von einem Wüsten-Märchenschloss oder einer überdimensionalen Sandburg sprechen. Der Hauptzugang erfolgt über eine Brücke, die die Besucher direkt in die Stadt bringt. In allen Rottönen leuchten eindrucksvolle Verschachtelungen von Lehmhäusern und elegant aufragenden Türmen zu Kasbahs auf einem Stadt- und Wehrhügel mit einem intensiven Farbenspiel, das sich mit jedem Licht neu wandelt. Hier wurden schon viele Hollywood-Streifen produziert wie »Lawrence von Arabien« (1962), »Die Mumie« (1999), »Gladiator« (2000), »Alexander« (2004), »Prince of Persia: Der Sand der Zeit« (2010).

Nur ca. 30 km von Ait-Ben-Haddou entfernt liegt Ouarzazate. Einige Filmstudios haben sich in der Wüstenstadt angesiedelt, was Ouarzazate den Spitznamen »Ouallywood« eingebracht hat.

LEBENSKUNST – EIN FEST FÜR ALLE SINNE

Marokko ist zwar ein jahrtausendealtes Land und Erbe jahrhundertealter Traditionen, dennoch ist das Königreich ein entschieden fortschrittliches Land. Es ist das mit weitem Abstand sicherste, liberalste und westlich orientierteste Land Nordafrikas! Die Kultur ist lebendig und wird Tag für Tag aufs Neue in kleinen Alltagsgesten, in Festen, Ritualen oder täglichen Gewohnheiten gelebt. Die offene, moderne und westlich gewandte Seite ist überall präsent und teilt sich in friedlicher Koexistenz oft zwischen hypermoderner Neustadt und dem Flair von 1001-Nacht der Altstadt. Besonders Marrakesch sticht hervor und wird auch das »Paris Afrikas« oder »Saint-Tropez des Orients« genannt. Nur wenige andere Metropolen können es an Schönheit mit dieser Königsstadt aufnehmen. Weil sie flirrend ist und modern, Tradition und Stil hat, weil die Superreichen dort ihre Paläste haben und es Bars, Restaurants, Event-Lokale und Nachtclubs gibt, die auch in Paris oder New York konkurrenzfähig wären. Keine andere Stadt ist derart schillernd. Die Metropole darf sich seit 2020 auch als erste Kultur- Hauptstadt Afrikas bezeichnen. Ausgewählt wurde sie wegen der Architektur, der Kunst und des kulturellen Erbes. Zu jeder Tageszeit kann man wie in einer Zeitkapsel zwischen der Medina mit Orient, Riads, Souks, historischen Gebäuden und islamischer Kunst oder der Neustadt mit modernen Hotels, Casinos, Flaniermeilen, Cafés, Clubs und Lifestyle mit teuren Boutiquen hin und her springen. Auf dem Djemaa el Fna ist die warme Luft erfüllt von exotisch-würzigen Duftschwaden der unzähligen Essensstände. Die gesamte Atmosphäre wirkt auf den staunenden Besucher wie ein faszinierender, fast unwirklicher orientalischer Zauber und jeder merkt sofort – das ist Realität und kein Touristen-Event.

Auch rund um das Thema Alkoholgenuss ist Marokko ein mehr als nur liberales Land. Trotz der muslimischen Tradition, keinen Alkohol zu trinken, bauen Winzer in der fruchtbaren Landschaft hervorragende Weine an, und das »Casablanca« ist eine teure Premium-Biermarke, die seit 1996 produziert wird. »Flag Spéciale« ist die älteste marokkanische Biermarke und seit 1973 auf dem Markt.

FÜR GOLFER IST MAROKKO EINZIGARTIG

Luxus ist im Golfsport eindeutig auch die Auswahl unter zahlreichen Top-Golfanlagen. Allein zwölf Golfanlagen gruppieren sich rund um die Südhälfte von Marrakesch und sind von der City in nur zehn bis 30 Minuten erreichbar. In und um Agadir glänzen fünf Golfanlagen, zählt man den nicht zu besuchenden, berühmten Privatplatz der Königsfamilie Golf du Palais Royal in Agadir mit hinzu, sind es sogar sechs.

Royal Golf Club Marrakech

• Route de Quarzazate, Marrakesch • royalgolfmarrakech.com

Der ehrwürdige Royal Golf Club Marrakech darf natürlich im Verbund der Besten nicht fehlen, denn er ist 1923 gegründet, der traditionsreichste und der mit der größten und schönsten Vegetation. Zugegeben, der Platz wurde über viele Jahre etwas vernachlässigt, erstrahlt aber nun wieder in ganz besonderem Glanz und verfügt seit 2020 über das schönste Clubhaus in ganz Marrakesch. Die Bunker haben jetzt »weißen Sand«, und der Pflegezustand ist top! Der gesamte Platz liegt mit allen 27 Fairways in einer Parklandschaft mit blühendem Buschwerk, Palmen und riesigen Eukalyptus-Wäldern. Berüchtigt ist auch ein Par 3 auf den letzten neun Löchern des Old Course, von den Caddies auch »Brigitte Bardot« genannt, denn das Grün wird durch mehrere Palmen und einen schmalen Bunker zwischen zwei Hügeln sehenswert verteidigt.

Fairmont Royal Palm Golf & Country Club - Marrakech

• Route d‘Amizmiz, Marrakesch • royalpalmmarrakech.com

Vor dem Hintergrund der schneebedeckten Berge bietet der Golfplatz ein echtes Naturerlebnis. Wellige Fairways, harte, schnelle Grüns und viele Palmen, Pflanzen und zahlreiche Bunker bilden den edlen Charakter dieses Platzes. Fast jedes Fairway bietet ein Fotomotiv in Richtung der imposanten Atlas-Kette.

Die Größe der Fairways und ihre sanften Windungen bieten ein perfektes Gegengewicht zu den zahlreichen großen Design-Bunkern und herrlich ondulierten Grüns. Die Exklusivität und der Service direkt vor dem Fairmont Hotel, in dem sich auch das Clubhaus befindet, spielen von Anfang bis Ende eine große Rolle.

In weiterer Entfernung rund um Casablanca gruppieren sich neun Golfanlagen, und die Königsstadt Rabat glänzt über allem mit dem European-Tour- Platz Royal Golf Dar Es Salam, seinen drei Kursen bei insgesamt 45 Löchern sowie einem neuen Küstenplatz The Montgomerie Rabat. Vier Golfanlagen lassen sich bequem mit einem Besuch der Königsstädte Meknès und Fès verbinden, und an der Straße von Gibraltar im Norden des Landes finden sich bei Tanger und Tétouan ebenfalls vier Plätze.

VIELFALT AN GOLFANLAGEN

Die große Auswahl kommt nicht von ungefähr. Fast die Hälfte der Plätze stammt aus langfristigen Plänen unter dem Vorsitz von König Mohammed VI., wie dem 2001 gestarteten »Plan Azur 2010« oder der 2010 präsentierten »Vision 2020«. Der Plan zielte darauf ab, die Anzahl der Hotelbetten landesweit zu verdreifachen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Allerdings nicht mit billigem Massentourismus, sondern mit Immobilieninvestoren und Urlaub auf gehobenem Niveau und mit einem strengen, für diese Region sehr wichtigen Blick auf eine nachhaltige Entwicklung. Die Modernisierung von Autobahnen und Straßen, die Schaffung von Jachthäfen, Hochgeschwindigkeitszügen und vor allem die Entwicklung von modernen und exklusiven Resorts war damit verbunden. Heute verbinden (mautpflichtige) Autobahnen alle großen Städte, und das Telekommunikationsnetz mit schnellem Internet ist vorbildlich. Die »schnellste Zugverbindung Afrikas«, verbindet in zwei Stunden und zehn Minuten Tanger mit der 350 Kilometer entfernten Metropole Casablanca.

Nach einer fast hermetischen Abriegelung vom Ausland wartet der Tourismus nun auf einen Neustart nach Corona mit der größten und intensivsten Impfaktivität aller afrikanischen Staaten überhaupt. Marokko gilt als »Impf-Primus«. Im Februar 2021 lag Marokko mit Impfungen sogar noch vor Deutschland und hat bis Ende August 2021 bei den Erstimpfungen bereits knapp 50% erreicht.

Atlas Golf - Marrakech

• R-Amizmiz • atlasgolfmarrakech.com

Atlas Golf ist eine der schönsten 9-Löcher-Anlagen, die man sich vorstellen kann! Die Lage fast direkt am Airport ist ideal für eine schnelle Runde vor und direkt nach dem Flug. Es ist insgesamt ein tolles Design, darunter ein Par-5-Loch mit stattlichen 505 Metern und absolut hervorragende Par-3-Bahnen zwischen 150 und 175 Metern. Nur die Par-4-Löcher sind durchschnittlich, dafür ist die gesamte Anlage wie ein blühender Garten angelegt. Das Clubhaus empfiehlt sich zum Relaxen und für ein entspannendes Essen in sonniger Lage mit direktem Golfblick. Es werden auch Tagesmitgliedschaften angeboten.

Tony Jacklin Golf Marrakech

• R-Amizmiz • prestigiagolf.com

Es ist mit 27 Löchern die größte stadtnahe Golfanlage, die Marrakesch vorzuweisen hat. 8 km sind es gerade einmal vom Casino im Hivernage-Viertel (nur der Platz The Montgomerie liegt noch näher). Die 18 Löcher des Hauptplatzes verlaufen quer durch ehemals ebenes Gelände, welches mit drei großen Seenlandschaften aufgepeppt wurde, die gleich sieben der 18 Löcher begleiten oder konfrontieren. Highlights sind ein Inselgrün, eine Grün-Halbinsel und ein lang gestreckter Halbinsel-Abschlag. Im direkten Vergleich zu allen andern Anlagen ist der Platz aber eher durchschnittlich.

Assoufid Golf Club - Marrakech

• Route Guemassa, Marrakech • assoufid.com

Wer die Gunst und Gelegenheit hat, in Marrakech zu verweilen, dem sei trotz des großen und hervorragenden Golfangebots ge-sagt: Niemals ohne eine Golfrunde auf diesem herausragenden Golfplatz! Die Fairways verlaufen zu Teilen auf einer ehemaligen Plantage, die von natürlichen Schluchten und Gräben durchzogen ist. Das ganze Auf und Ab der sehr unterschiedlichen Fairways mit Plateaus, sanften bis starken Hanglagen, höher und tiefer liegenden Grüns, kleinen Gräben und größeren Schluchten, sanften Palmenreihen und Palmeninseln wurde ohne große Erdbewegungen bewältigt. Man hat niemals das Gefühl, auf einem Kunstobjekt zu spielen, sondern merkt, dass die Natur perfekt für das Golfdesign genutzt wurde. Der Pflegezustand unterstreicht das Design und das Panorama mit ebenso hoher Präzision. Schnelle, gut gepflegte und hervorragend ondulierte Grüns sind hier Standard. Die Fairways mit ihrem Bermuda-Gras gleichen einem Wohnzimmerteppich. Freie Blicke auf das Atlasgebirge gibt es auf allen Bahnen, und die vielen Palmen fördern das Gefühl von Exotik.

Samanah Country Club - Marrakech

• Route d‘Amizmiz, Marrakesch • samanah.com

Im Samanah Country Club konnte sich Jack Nicklaus austoben, und damit bietet der Platz gleich eine ganze Reihe überdurchschnittlicher Golflöcher. Es ist einer der längsten Plätze im Marrakesch-Umfeld, der für Longhitter prädestiniert ist. Wer ihn von den Black-Tees spielen möchte, muss 6.800 Meter bewältigen. Gut, das es für Amateure die normalen Abschläge gibt! Dennoch, stramme 6.092 Meter misst er auch noch von den gelben Tees. Zum Glück hat das Nicklaus-Design-Team die Fairways so weitläufig angelegt, dass man den Driver immer zücken kann. Die teils großen Wasserhindernisse sollte man aber im Auge behalten.

Al Maaden Golf - Marrakech

• Route Golf Royal, Marrakesch • almaaden.golf

Der Al Maaden Golf Club bietet einen Golfplatz, der einfach Spaß macht! Nur wenige Schläge werden bestraft, und an vielen Fairways kann man vom Abschlag aus dem Ball ungezügelt Dampf geben. Für Longhitter ein Traum, für durchschnittliche Spieler eine Belohnung und für Bunkerspeziallisten ein Genuss. Der gesamte Platz ist von der Spielanlage hervorragend, aber auch eigenwillig. Bäume oder Palmen stehen so gut wie nie im Weg, Abschläge sind oft auch erhöht, und die Art der Bunker erinnert sehr an Schottland, sie fallen teilweise sehr groß und auch tief aus.

Amelkis Golf Club - Marrakech

• Route de Quarzazate - Marrakesch • golfamelkis.com

So stellt man sich Golf in Marokko vor: Waste-Areas, Wüste und viel Raum. Dieser Platz bietet wunderbare Aussichten auf das schneebedeckte Atlas-Gebirge. Obwohl der Parcours recht offen ist, ist er durch die vielen Wasserhindernisse, schöne Bunkerlandschaften und Hügel sehr anspruchsvoll. Einige Blind-Holes bringen noch zusätzlich Brisanz ins Spiel. Irgendwie erinnert der Platz an opulente amerikanische Designs.

Golf Club Rotana - Palmerai Golf - Marrakech

• Palmeraie - Marrakesch • rotana.com

Der Golf Club Rotana (ehem. Palmerai Golf/Palm Golf) ist eine der bekanntesten Golfanlagen in Marrakesch. Es war über sehr viele Jahre das einzige Golf-Resort mit 27 Löchern und direkt angeschlossenen Hotels. Und auch heute ist die Anlage zu empfehlen, denn so stellen sich viele Golfer eine schöne Urlaubsrunde vor: flache, großzügige, nicht zu lange Fairways, dazu Bunker, klar, aber nicht zu viele und nicht zu tief, ein paar schöne Wasserhindernisse und natürlich Palmen rundherum – ein typischer Resort-Platz.

The Montgomerie Marrakech

• Route de l‘aéropport, Marrakesch • prestigiagolf.com

Der Platz liegt quasi fast unmittelbar in Marrakesch, nah am Flughafen (und der Einflugschneise). Er bietet schön ondulierte, lange und breite Fairways, die mit vielen strategischen Möglichkeiten entworfen wurden. Einige Seen, die nicht nur optisch in das Spiel eingreifen, und deutlich mehr als 70 schön geformte, teils tiefe Bunker fordern heraus. Wer möchte, kann gerade mit langen Drives punkten. Die Bunker sind eine Augenweide, denn kaum ein anderer Platz bietet dieses markante, tiefe und hervorragende Bunkerdesign im Stile eines schottischen Links-Kurses.

Palm Golf Ourika - Marrakech

• Route de L‘Ourika, Km 12, Marrakesch • facebook.com/PalmGolfmarrakechourika

Der Palm Golf Ourika gehört wie Assoufid, Royal Palm und Samanah zu den ganz Großen. Er liegt mit hervorragenden Grüns und sehr ansprechenden Fairways am Gelände des Jardins de L´Atlas-Projekts an der Route nach Ourika. Das ehemals flache Land wurde in einen Desert-Style-Kurs mit breiten Fairways, vielen Erhebungen, aber auch großen, sandigen Waste Areas gestylt. Großzügigkeit ist hier Programm. Alle Spielelemente werden an Dimension und Dramatik gebenüber normalen Plätzen übertroffen. Olivenbäume, Palmen und Zypressen verleihen dem Platz, mit dem besten Atlas-Blick aller Golfanlagen, seinen besonderen Charakter. Es versteht sich von selbst, dass der Clubservice herausragend ist.

Noria Golf Club Marrakech

• Km 5 route de Tahanaout, Marrakesch • noriagolfclub.com

Die 18 Löcher des Noria Golf Club sind die eigenwilligsten im Golfverbund von Marrakesch und unterteilen sich in drei Schleifen, die jeweils einem unterschiedlichen Thema gewidmet sind. Garden, Orchard und Dune heißen die den jeweils sechs Löchern zugeordneten Schleifen. Originellerweise sind die Grüns der Löcher 8, 9 und 18 viereckig oder rechteckig, werden auch gleich immer von einem rechteckigen Wasserhindernis verteidigt und können frontal wie auch beidseitig angegriffen werden. Direkt auf das imposante Clubhaus hinzu verlaufen das neunte und das 18. Fairway von einem kleinen Kanal getrennt, der am Ende in einen rechteckigen See führt. Originellerweise haben beide Fairways eine minimale Schräglage jeweils hin zum Kanal, der im schlimmsten Fall eines verzogenen Drives als Ball-Auffangbecken fungiert. Alles eigenwillig, aber absolut hervorragend!

Mazagan Beach & Golf Resort

• Route de Casablanca, El Jadida • mazaganbeachresort.com

Das Resort ist ein Superlativ und mit nichts anderem in Marokko zu vergleichen. Die Anlage umfasst ein prächtiges 5-Sterne-Hotel, das größe Casino Marokkos sowie einen Champion-Platz, der so auch in Südafrika liegen könnte. Der Links-Course von Gary Player besticht durch seine direkte Lage am Atlantik und kann nur als atemberaubend schön bezeichnet werden. Der Platz ist alles andere als leicht, es gibt kaum eine Spielbahn, auf der nicht eine besondere Herausforderung volle Konzentration beim Spiel verlangt. Viele Fairways bieten einen freien Blick auf den Atlantik, fünf liegen fast unmittelbar an den rauschen Wellen. Der Schwierigkeitsgrad ist variabel. Single-Handicapper, die es einmal von den schwarzen Abschlägen versuchen, gehen oft freiwiilig auf Gelb zurück, um sich die 850 Meter mehr zu sparen. Aber der Platz ist mehr als fair. Nur die Atlantik-Löcher verzeihen kaum Fehler.

Royal Golf Course El Jadida

• Route de Casablanca, El Jadida • xx

Der Royal Golf Course El Jadida Morocco ist von edlem Geblüt und präsentiert sich noch mit einem alten klassischen Design mit vielen Doglegs inmitten eines riesigen Eukalyptuswaldes. Das Golfspiel wird von einem süßen Duft von Akazien und der Pracht von Araucarias begleitet. Pfaue stolzieren über die Fairways, und das Vogelgezwitscher ist allgegenwärtig. Die Nähe zum Atlantik hört man, sieht das Wasser aber nur an einem Abschlag, auch wenn sich die letzten drei Löcher aus dem Wald zum Wasser hin in Dünenlage öffnen. Eine Stunde südlich von Casablanca und in unmittelbarer Nähe zum Mazagan Resort gelegen, ist der Platz auf jeden Fall eine Runde wert.

Golf de Mogador Essaouira

• Essaouira • golf-mogador-essaouira.com

Der Golfplatz Mogador, direkt vor dem Sofitel Essaouira, ist wild, berauschend, anspruchsvoll, sehens- und spielenswert zugleich. Davon kann man nach einer Runde nicht genug bekommen und freut sich auf den nächsten Tag. Der Nord-Kurs ist eine ernsthafte Herausforderung für jeden Spieler und ein absolut starkes Meisterwerk von Gary Player, der sich an der Atlantikküste von Marokko wieder einmal übertroffen hat. Man spielt im Dünenparadies. Das Meer ist nur auf den oberen Löchern zu sehen. Kurios: Insgesamt stehen 31 Löcher zur Verfügung. Der Nord-Platz mit 18 Löchern und der schon seit Jahren nicht weitergebaute Süd-Platz mit ebenso anspruchsvollen 13 Löchern.

Royal Golf Dar Es Salam - Rabat

• Avenue Mohammed VI, Rabat • royalgolfdaressalam.com

Es ist eine Golfanlage von Weltruf mit 18/18/9 Löchern. Nur 15 Min. vom Zentrum von Rabat entfernt, auf einem Anwesen von 440 Hektar. Auf den Red-Course kommt man nur ab Hcp 18, aber auch der blaue (ab Hcp 28) ist ein Hammer. Die gesamte Anlage wirkt wie ein botanischer Garten mit riesigen Pinien und Eukalyptusbäumen, Korkeichen, Wasserläufen und Seen. Jedes Loch ist schöner als das andere. Kein Wunder, dass sich die Tour-Spieler hier jährlich auf die berühmte Hassan II Trophy freuen.

The Montgomerie Rabat

• Plage de Nations Golf City • prestigiagolf.com

Ein Golf-Immobilien-Projekt am Strand. Wenn alles einmal fertig ist, wird es für Golfer nicht mehr so schön sein wie jetzt. Im Moment gibt es noch freie Blicke über die Fairways und von einigen Stellen auch auf den direkt angrenzenden Atlantik. Später werden die Fairways dann von Häusern umbaut, daher ist es jetzt noch ein Geheimtipp! Beim Design musste sich Montgomerie nicht zurückhalten, im Gegenteil: Große, breite, stark ondulierte Fairways und an einigen Stellen auch Seen wie auch Waste-Areas bieten ein großes Potenzial. Das Umfeld ist noch provisorisch.

The Tony Jacklin Casablanca

• Bouskoura Golf City, Casablanca • prestigiagolf.com

Was Tony Jacklin in Marrakesch nicht zu 100% gelungen ist, hat bei seinem Casablanca-Werk funktioniert. Das Golf-Immobilien- Projekt hat einen Golfplatz, der sich mit seinem offenen, amerikanischen Design sehen lassen kann. Mit sieben künstlichen Seen gibt es viel Wasser, breite Fairways, große Grüns und einiges an Geländestrukturen. Das hypermoderne Clubhaus erinnert an die Segelformen in Dubai. Ganz nett: ein Par 3 mit Inselgrün und ein Par 4 mit Halbinselgrün. Ansonsten gut zum Gas geben.

Casa Green Golf Club - Casablanca

• Bouskoura Golf City, Casablanca • madaefgolfs.com

Casa Green ist ein typischer Immobilien-Golfplatz nah an Casablanca. High-End-Design und tolle Pflege, Luxus-Clubhaus, aber wenig los. Die Empfehlung: hinfahren, spielen, genießen. Mit enormen Erdbewegungen wurde ein offener Golfplatz mit viel Struktur, Gräben, Wasserhindernissen und Design-Bunkern erstellt. Optisch ist es eine Kombination von Wadis und Wüstengebiet mit Panorama-Feeling auf allen Fairways. Von der Clubterrasse gibt es einen freien Blick auf die Seen und 15 Löcher.

Bahia Golf Beach - Casablanca/Rabat

• Bahia Golf Beach, Bouznika • golfbahiabeach.com

Ein Golfplatz nah am Atlantik und direkt an einem der schönsten Boutique-Golf-Hotels des Landes, dem Vichy Célestins Spa Hôtel Casablanca. Allein das Clubhaus ist schon einen Tagesaufenthalt wert. Sauna, Hammam, Schwimmbecken, Restaurant, Panorama- Terrasse. Der Resort-Course macht einfach Freude. Optische Highlights, teils breite und lange Fairways. Die zweiten neun Löcher sind noch einen Tick anspruchsvoller als die erstgebauten Front-Nine. Atlantikblick gibt es von zwei Löchern. Top-Service rundherum und als Urlaubs-Homebase für Rabat zu empfehlen.

Royal Golf de Meknes

• Bab Belkari-Meknes

Wer sich beim Golfen wie ein König fühlen möchte, sollte diesen Platz spielen. Rein in Bezug auf Golf ist nichts spektakulär – aber die Lage und das gesamte Surrounding sind absolut einmalig! Privater geht es fast nicht. Mittendrin in der Königsstadt Meknes, von hohen Mauern umgeben, nah am Königspalast, liegen die neun Löcher in einem Privatgarten. Alles ist romantisch, Mosaike, verzierte Springbrunnen, Zinnen auf den Mauern, Säulengänge, kunstvolle Nischen und Fenster. Golf wird fast zur Nebensache.

Michlifen Golf Country Club

• Ifrane • michlifen.com

Wer als Golfer Fès besucht, sollte unbedingt den Michlifen Golf & Country Club, einen »Jack Nicklaus Signature Course« spielen! Dieser ist zwar 60 km, also eine gute Stunde entfernt, aber jede Minute Fahrt ist es wert! Am besten wohnt man gleich in dem monumentalen Hotel, welches sich im Stil eines eleganten Schweizer Chalet-Skihotels auf 3/4 des Weges zum Golfplatz befindet (Hotel und Platz sind 10 km voneinander entfernt). Auf 1.650 Metern Höhe angekommen, hat man irgendwie nicht mehr das Gefühl, sich in Marokko zu befinden, nicht umsonst wird der dichtbewaldete Nationalpark Ifrane auch als »kleine Schweiz« bezeichnet. Der Platz ist vollgepackt mit Herausforderungen, Aussichten, regelrechten Fairway-Autobahnen im amerikanischen Stil, riesigen Grüns. Das Clubhaus bildet nicht nur von der Höhenlage die Spitze des 120 Hektar Areals, sondern auch in der Ausstattung.

Oued Fès Golf

• Oued Fès Golf City, Route de Meknès

• oued-fes-golf-resort.business.site

Ein herrlicher Kurs fast im Zentrum der Stadt Fès. Die 18 Spielbahnen verlaufen in der Talebene vor Fès in der Nähe des Königspalasts. Durch die Wasserläufe und kleinen Seen, die aus einer Umleitung des Wadi entstanden sind, bietet der Platz auch eine schöne Vegetation mit Aleppo-Kiefern, Eukalyptus, Palmen und anderen Arten. Fast in direkter Nachbarschaft gibt es, noch hinter Mauern verborgen, eine 9-Löcher-Anlage, die schnell zu einer Verwechsung mit dem Royal Golf Fès führt, der aber vor der Stadt am Flughafen liegt.

Royal Golf Fès

• Rte Imouzzer • madaefgolfs.com

Die Grundanlage des Designs ist eigentlich sehr gut und verfügt über ein ansprechendes Terrain. Der amerikanische Architekt Cabell B. Robinson hat 1994 eine hervorragende Anlage designt. Eine leichte Hügellandschaft bietet angenehme, geschwungene Spielbahnen, mittelgroße Grüns, die oft leichte Schräglagen haben. So schön königlich der Titel auch klingt, leider wird dieses Juwel nicht durchgehend auf dem richtigen Niveau gepflegt. Für eine Golfrunde im Rahmen einer Tour durch die Königsstädte ist er aber eine Gelegenheit. Auch die Lage nur zehn Minuten zum Flughafen Fés Saiss ist von Vorteil (bis Fès sind es 15 km).

Golf de l‘Ocean - Agadirqq

• Chemin de l’Oued Souss, Bensergao, Agadir • golfdelocean.com

Der Golf de l‘Ocean liegt nahe des Bensergaowaldes fast unmittelbar neben dem königlichen Privatplatz Royal Golf Club Agadir (der im Übrigen überhaupt nichts mit dem schrecklichen 9-Löcher-Kurs Royal Golf Agadir zu tun hat) und gehört auch der Königsfamilie. Er wurde erst 2010 eröffnet und ist in seinem Design deutlich moderner als alle anderen Plätze in Agadir gehalten. Das merkt man sofort auch am Clubhaus, das stylisch ist und auch an der guten Qualität der Caddies. Die 27 Löcher teilen sich in drei gleichwertig gute 9-Löcher- Schleifen. Der Platz liegt im Vergleich zu den anderen in Agadir viel offener, bietet den einen oder anderen Blick auf die Küste und ist technisch sehr anspruchsvoll. Die 300 Meter lange Driving-Range bietet Platz für bis zu 80 Spieler. Von der Clubhausterrasse eröffnet sich ein atemberaubender Blick über Agadir, den Anti Atlas und die Kasbahs.

Tazegzout Golf - Agadirq

• Taghazout Bay Resort, Agadir • taghazoutbay.ma

Der Tazegzout Golf Course liegt rund 35 Minuten nördlich von Agadir an der Küstenstraße der Taghazout Bay auf einem schrägen Hochplateau, rund 80 m über dem Meeresspiegel. Durchmischt mit Arganbäumen bietet er in dieser Lage absolut spektakuläre Löcher mit teils atemberaubenden Panoramaweitblicken auf den Atlantischen Ozean. Gräben, Geröllflächen und Wasserläufe durchziehen die Argan-Vegetation, und solange der Ball auf den gut gepflegten Fairways bleibt, ist der Course ein absoluter Traum. Abseits davon sollte man sich jedoch über alle Regeln im Golf hinwegsetzen und den Ball materialschonend einfach besser legen oder umliegende Steine entfernen, sonst findet der Spaß ein jähes Ende. Der Platz ist mit nichts zu vergleichen, was es sonst in Agadir gibt.

Tipp: Ab Agadir mindestens einen Ausflug dahin machen.

URLAUBS-CHECKLISTE

Reisezeit: Agadir ganzjährig, Marrakesch von September bis Mai, die Atlantik-Küste mit Essaouira, El Jadida, Casablanca und Rabat dank des Mikro-Klimas fast ganzjährig und damit auch in den Sommermonaten. Das Atlas-Gebirge von Ende Mai bis Ende Oktober, wenn es keinen Schnee gibt.

Nord-Marokko mit Tanger, Fès und Meknes hat von Mitte Mai bis Mitte Oktober das beste Wetter, und auch im Hochsommer ist es hier angenehm.

Golfplätze: Gibt es ohne Ende. Mehr als 40 Golfanlagen sind in Marokko verfügbar.

Fine Dining: Wie in Paris und in »allen erdenklichen« Preisklassen.

Kultur: Absolut sensationell, in allen Variationen, oft und viel.

Nightlife: Wer‘s mag, jede Nacht und sehr exklusiv - in Agadir und besonders in Marrakesch!

Casinos: Wenn‘s kribbelt, gibt es eine ganze Reihe. Allein Marrakesch oder Agadir haben je gleich zwei davon. Das größte befindet sich im Mazagan Beach Resort in El Jadida, nahe Casablanca.

Souks: Sind überall ein Muss – und wenn man Zeit hat, auch ein schönes Abenteuer.

Hotels: Besucher, die den Komfort traditioneller, moderner und auch sehr luxuriöser Hotelanlagen schätzen, sind hier richtig. Die Bandbreite ist enorm, reicht vom einfachen bis zum unbezahlbaren Riad, vom Stadthotel bis zum Luxus-Palast-Hotel. All-inclusive gibt es fast nur in Agadir.

Kosten: Das beliebte Land ist abseits vom touristisch geprägten Agadir wahrlich kein »Low Budget-Ziel«, aber jeder Cent ist gut investiert und eine Reise wert!

Abenteuer: Es gibt zahllose Möglichkeiten. Das Mindestziel ist ein Ausflug zum Hohen Atlas-Gebirge, besser noch bis in die Stadt Aït-Ben-Haddou mit ihrer unglaublich imponierenden Festung.

Golf Club Les Dunes - Agadir

• R. Bensergaou, Agadir • golflesdunesagadir.com

Golf Les Dunes verteilt sich über 27 Bahnen mit drei 9-Löcher-Schleifen (Oued, Eucalyptus und Tamaris), die 1991 vom bekannten Designer Cabell B. Robinson entworfen wurden. Die teils gewellten Bahnen des Parkland-Kurses werden von dichtem Wald mit Eukalyptusbäumen und Palmen eingerahmt. Wasser und 150 teils große Bunker machen vor allem die Kombination Tamaris (Roter Kurs) und Eucalyptus (Blauer Kurs) anspruchsvoll. Der GC Les Dunes und der Golf du Soleil liegen dicht nebeneinander, auf der anderen Straßenseite vom Golf de l’Ocean. Sie bieten in dem leicht hügeligen Gelände, sozusagen in »zweiter Reihe« hinter den Stränden, rein optisch verwechselbar gleich gute Eindrücke, sogar die Zufahrten liegen fast nebeneinander. Alle drei Plätze teilen sich einen Shuttle.

Golf Club Le Soleil - Agadir

• R. Bensergaou, Agadir • golfdusoleil.com

Die 36 Löcher von Golf du Soleil teilen sich in eine etwas leichtere 18-Löcher-Runde Bleu und die anspruchsvollere 18-Löcher-Kombination aus Jaune und Rouge auf. Sandige Böden mit Bermuda-Gras, viele große Palmen und ein über viele Jahre zuverlässig guter Pflegezustand sorgen für Golfgenuss pur. Der Greenfee- Spieler hat keinen Einfluss darauf, welche Course-Kombination er spielen darf. Die Einteilung erfolgt immer vor Ort durch den Caddie-Master. Jede Kombination führt zu einem angenehmen Erlebnis. Das Clubhaus mit Terrasse befindet sich in einem kleinen Kakteengarten und bietet neben einem Restaurant auch einen Pro-Shop. Ein Tipp: Lassen Sie sich dort die Golfschuhe putzen - einfach nur perfekt.