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EIN LEBEN FÜR DIE BERGE


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Skimagazin - epaper ⋅ Ausgabe 4/2021 vom 24.09.2021

OLAF REINSTADLER

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Bildquelle: Skimagazin, Ausgabe 4/2021

Olaf Reinstadler über den Wolken am Gipfel des 3.769 Meter hohen Cevedale, des dritthöchsten Bergs der Ortler-Alpen. Links unten das Suldental.

König und Ortler – die mit 3.851 und 3.905 Metern höchsten Berge Südtirols ragen wie eine riesige Wand imposant in den Himmel. Unter ihren Gipfel liegt geschützt das kleine Bergdorf Sulden. Das Zentrum des auf stolzen 1.900 Metern inmitten des Nationalparks Stilfserjoch gelegenen 400-Einwohner-Ortes bilden die Kirche mit dem kleinen Friedhof, das Haus der Berge und die frühere Bäckerei, das Zuhause von Olaf Reinstadler. Von seinem Küchenfenster aus hat man den perfekten Blick auf die schönsten und spektakulärsten Varianten-Abfahrten im hinteren Suldental. Das ist sicher einer der Gründe, warum Olaf immer weiß, in welcher Abfahrt die Schneebedingungen gerade gut und sicher sind. Es ist Tradition, dass ich, bevor ich nach Sulden zum Freeriden oder Skitourengehen fahre, bei Olaf anrufe und mich bei ihm nach den Bedingungen erkundige. Wenn ich Glück habe, steht er dann mit einem ...

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... verschmitzten Lächeln selbst an der Gondel der Seilbahn und sagt: „Heute ist kein Tag zum Daheimbleiben, nicht dass du auf die Idee kommst, die schönsten Abfahrten allein zu verspuren.“

POWDER-TRAUM AUF DER „FREVLER-ROUTE“

Während der Fahrt mit der Seilbahn schaut man direkt auf das „Ypsilon“, eine 45 bis 50 Grad steile Rinne, die 400 Höhenmeter von der Mittelstation der Seilbahn Sulden Ortler zeigt. Im Winter liegt das Tal im Schatten, daher ist der Schnee fast immer federleicht, alles unverspurt. In dieser Saison ist hier noch niemand gefahren. Nebeneinander schwingen wir mit dem nötigen Abstand Richtung Tal, und die Abfahrt nimmt kein Ende. Wir fahren, bis die Oberschenkel brennen. Dann bleiben wir stehen, genießen den Blick auf den Ortler Hintergrat, und weiter geht es im Wechsel über breite Hänge und immer wieder durch kleine Rinnen hinunter ins Tal. Schöner kann Tiefschneefahren nicht sein, und ohne Olaf hätte ich diese Abfahrt weder gefunden, noch hätte ich mich jemals getraut, allein in dieses Gelände hineinzufahren.

LEBENSAUFGABE BERGRETTUNG

Ich kenne Olaf schon über ein halbes Leben lang. 1971 kletterte ich gemeinsam mit meinem Onkel den Ostgrat der Tschengelser Hochwand – mein Onkel stürzte hierbei tödlich ab. Es war damals Olafs Vater, der zusammen mit dem Suldner Pfarrer die mehrtägige sehr schwierige Bergung leitete. Seitdem kennen wir uns, und ganz langsam ist eine tiefe Freundschaft entstanden, die in den Jahren stetig gewachsen ist.

Wir sind häufig zusammen am Berg, und immer wenn ich als Fotograf ein Bergthema habe, bespreche ich mein Vorhaben zunächst mit Olaf, um es anschließend eben- furchteinflößend steil und im oberen Teil extrem schmal ins Nichts führt. Auf den letzten 50 Metern teilt sich die Rinne und hat so die Form eines Ypsilons. Magisch zieht sie die Blicke der verwegenen Typen an, die, mit ihren breiten Latten bewaffnet, bereits in der Gondel nach den besten Abfahrten schauen. Es vergeht ein Weilchen, bis sich jemand traut, Olaf anzusprechen, und fragt: „Wos muansch“? Die Antwort knapp: „Iatz schaugmar a mol!“ An der Bergstation angekommen, beobachtet die kleine Gruppe Freerider ganz genau, welche Richtung Olaf nimmt. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass man erst dann in die steilen Hänge am Ende des Tales einfährt, wenn Olaf vorher einmal abgefahren ist. Mit dem Sessellift geht es Richtung Schöntaufspitze. An der Bergstation angekommen, schultern wir unsere Ski, steigen weitere 100 Höhenmeter hinauf und queren unterhalb des Gipfels zu einem Grat in Richtung Süden.

An der Bergstation angekommen, beobachtet die kleine Gruppe Freerider ganz genau, welche Richtung Olaf nimmt. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass man erst dann in die steilen Hänge am Ende des Tales einfährt, wenn Olaf vorher einmal abgefahren ist.

Das Panorama könnte schöner nicht sein, und auch die Schneebedingungen passen perfekt. Über eine sehr steile Passage steigen wir in die sogenannte „Frevler- Route“ ein. Seinen Namen verdankt das versteckte Hochtal den Wilderern, von denen es im Nationalpark Stilfserjoch einige geben soll. Über diese versteckte Route bringen die „Frevler“ ihr erlegtes Wildbret nach Hause – das erzählt Olaf, während er vorsichtig die ersten 30 Meter den fast senkrechten Einstieg hinunterrutscht. Mit beiden Stöcken sichert er mich unter den Kanten. Unten öffnet sich kaum einsehbar ein weites Tal, das Richtung falls mit ihm zu realisieren. So sind einige Bergbücher und Reportagen entstanden. Gemeinsam haben wir die meisten Gipfel in der Ortlergruppe bestiegen. Später waren wir dann auch mit Ski auf Bergen in Kanada und Kamtschatka. Olaf ist der Mensch meines uneingeschränkten Vertrauens, wenn es ums Skifahren oder Bergsteigen geht.

Heute ist der 57-Jährige Leiter der Bergrettung Sulden; er hat diese Aufgabe von seinem Vater übernommen.

Dies allein ist eigentlich ein Fulltime-Job, denn recht häufig gibt es Vorfälle in den Bergen um Sulden. Und so frage ich mich, wie es ein Mensch aushält, ununterbrochen auf Abruf zu sein. Immer dann loszumüssen, wenn das Wetter schlecht ist oder die Bedingungen so widrig sind, dass Skifahrer und Bergsteiger in Not geraten. Olaf spricht nicht viel über seine Einsätze, aber es sind viele.

Sehr viele.

An die 150 Berg-Tote hat er schon geborgen, Hunderten jedoch das Leben gerettet. Seit 30 Jahren – alles freiwillig. Oft frage ich mich, wie es ihm wohl geht, wenn wir zusammen am Berg sind und er auf eine Stelle trifft, wo er erst vor Kurzem einen Menschen geborgen hat. „Wie verarbeitetest du das, was dort passiert ist?“, frage ich ihn. Einen verunglückten Bergsteiger zu bergen kann man doch nicht einfach so aus dem Gedächtnis streichen. Olaf ist kein Mann der großen Worte, versucht mir aber kurz und präzise zu beschreiben, wie er damit umgeht: „Meistens bin ich allein, wenn ich einen Toten aus dem Schnee grabe; dann halte ich ein letztes, allerletztes Zwiegespräch mit dem Verunglückten.“ Ich hake nach: „Sprichst du laut oder nur in Gedanken mit ihm?“

Schöner kann Tiefschneefahren nicht sein, und ohne Olaf hätte ich diese Abfahrt weder gefunden, noch hätte ich mich jemals getraut, allein in dieses Gelände hineinzufahren.

Seine Antwort fällt dann doch etwas ausführlicher aus: „Ehrlich gesagt – ich weiß es nicht. Ich versuche immer, mir genau zu erklären, was passiert ist, Pragmatismus lenkt von den Emotionen ab. Meisten sind es Verkettungen vieler Faktoren, die zusammenkommen und die dann zur Katastrophe führen, und leider muss ich manchmal auch sagen, das hätte mir ebenso passieren können. Sehr wichtig ist mir am Ende vor allem, dass ich so einen Unfall genau analysieren kann. Nur so kann ich den nötigen Abstand gewinnen, um als Bergretter weiterzumachen. Es ist ein gutes Gefühl, anderen, die in Not geraten sind, zu helfen. Wir Suldner sind hier aufgewachsen. Haben ein Leben lang gelernt, mit der Gefahr in den Bergen zu leben. Wer sonst soll diese wichtige Arbeit machen? Vielleicht haben wir auch eine andere Sicht im Umgang mit dem Tod. Wenn es hart auf hart kommt, laufen wir nicht weg.“

EIGENINITIATIVE UND ZUSAMMENHALT

Die Familie, die viele Generationen zurückreicht, gibt ihm seine Rolle. Die Aufgaben werden vererbt, und es ist eine Selbstverständlichkeit, dass man sich gegenseitig in allen Bereichen hilft, egal ob es um das kleine Wasserkraftwerk geht, das den Ort mit Strom versorgt, die luftige Hängebrücke, das Bärenbad – eine herrliche Wassertretanlage für Touristen – oder die wohl schwierigste „ferrata“ in Südtirol, den Tabaretta-Klettersteig. Olaf ist Initiator und Ideengeber für solche Projekte. An einem Ort, den man früher als „Sibirien Tirols“ bezeichnete, sind Eigeninitiative und Zusammenhalt überlebensnotwendig und naturgegeben.

Das gilt auch, wenn es darum geht, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel über den Gletscher zu führen. Die Liste der Prominenten, die Olaf in die Berge gebracht hat, ist lang, aber hierüber schweigt er. Auch habe ich nur per Zufall erfahren, dass ihm der italienische Staat 2009 den Titel „Cavaliere“ für seine Arbeit als Bergretter verliehen hat. Über solche Dinge spricht er nicht.

EIN MANN MIT WENIG SCHLAF

Außerdem ist Olaf für die Lawinensicherheit in der Region zuständig. Jeden Winter müssen Straßen geschlossen, Schneeverfrachtungen abgesprengt und so kontrolliert Lawinen ausgelöst werden. Eine sehr verantwortungsvolle und keine einfache Aufgabe, denn häufig stehen hier Sicherheit und wirtschaftliche Interessen im Gegensatz zueinander. Immer wieder passiert es, dass die Straße nach Sulden nach heftigen Schneefällen wegen Lawinengefahr für einige Tag gesperrt werden muss.

Einmal im Jahr, beim Skitest für das SkiMAGAZIN, der seit vielen Jahren in Sulden stattfindet, ist Olaf auch dabei. Er organisiert, hilft bei der Vorbereitung und zieht im Hintergrund die Fäden. Wenn die „Prominenten“ kommen, ist er dann aber plötzlich wie vom Erdboden verschluckt.

Und wie es sich für einen richtigen Suldner gehört, ist Olaf natürlich auch Bergführer. Bis vor Kurzem war er auch noch der einzige Bäcker im Tal. Ein Mann, der in seinem Leben wenig Schlaf hatte: in der Nacht in der Backstube, am Tag am Berg.

HUNDERTPROZENTIGES VERTRAUEN

Zurück zum Skifahren: 1.400 Höhenmeter tiefer unten an der Seilbahn angekommen, treibt mich Olaf zur Eile: Solche Bedingungen hat man nicht alle Tage. Wieder geht es mit Gondel und Sessellift hinauf unter die Hintere Schöntaufspitze. Dieses Mal fahren wir hinunter zur Freeride-Abfahrt „Vordere Schöntauf“. Eine sehr bekannte und beliebte Variante, die viel gefahren wird. Dort biegen wir jedoch nicht in die Abfahrt ein, sondern queren oberhalb der Madritsch-Hütte den Hang. Auf die Frage, wo es denn jetzt hingehe, vernehme ich lediglich ein kurzes „Fahr nur hinterher“, und schon stehen wir am oberen Ende des „Ypsilon“ und schauen in die unverspurte senkrechte, extrem schmale Rinne. Allein beim Hinunterschauen wird es mir schon mulmig. „Auf geht‘s! Die Bedingungen sind heute optimal. Diese Rinne kannst du nicht jedes Jahr fahren“, sagt Olaf und verschwindet im Höllenschlund.

Mir bleibt gar keine andere Wahl, und mit kurzen Schwüngen geht’s hinterher. Es ist unglaublich steil und eng, sodass ich mehr springe als schwinge. Vor einer kniffligen Stelle, an der ein Felsen den Weg nach unten versperrt, wartet Olaf und lotst mich um das Hindernis. Er kennt den Berg wie seine Westentasche. Dort, wo sich die beiden Rinnen treffen, wird es etwas weiter. Das Zittern in meinen Knien lässt nach. Durchatmen – und der Rest der Abfahrt ist einfach nur reiner Genuss.

Nicht im Traum hätte ich gedacht, dass ich irgendwann diese Rinne fahren kann. Olaf mit seinem Gespür für Schnee und seinen fundierten Bergkenntnissen hat mir diesen kleinen Traum erfüllt. Ohne lange vorher darüber zu reden – so ist es seine Art. Hat einfach den perfekten Moment erkannt und reagiert. Das funktioniert nur bei hundertprozentigem Vertrauen. Jetzt stehe ich unten, überwältigt, glücklich und voller Adrenalin ... und kann fast nicht glauben, dass das über uns tatsächlich unsere Spuren sind. Es ist schön zu sehen, dass ein Mann wie Olaf mit seiner Erfahrung und seinen Erlebnissen immer noch so großen Spaß daran hat, wenn ihm wieder eine besondere Variantenabfahrt gelungen ist und er anderen damit Freude bereiten kann.

REISE-INFOS SULDEN AM ORTLER

SKIFAHREN IN DER ORTLERREGION

Das Bergdorf Sulden mit seinen gut 400 Einwohnern liegt auf 1.900 Meter Meereshöhe direkt am Fuße des höchsten Bergs Südtirols, des 3.905 Meter hohen Ortler, und ist eine traumhafte Destination für sämtliche Arten von Wintersportfans: Skitourengeher, Variantenfahrer und Bergsteiger kommen hier nicht nur wegen des herrlichen Panoramas der Gletscherwelt genauso voll auf ihre Kosten wie Pistenfahrer.

Die elf Liftanlagen der Seilbahnen Sulden liegen auf einer Höhe zwischen 1.900 und 3.250 Metern. Das Skigebiet öffnet in der Regel Ende Oktober und gehört zur Zwei-Länder-Skiarena, mit dessen Ticket auch in Lifte in Trafoi, Schöneben-Haideralm, Watles und Nauders mit insgesamt 211 Pistenkilometern genutzt werden können. Den Zwei-Länder-Arena-Skipass erhält man automatisch, wenn man mindestens einen 2-Tages- Ticket erwirbt. In Sulden gibt es 44 präparierte Pisten und unzählige Varianten-Abfahrten für Tiefschneefreaks.

Zweimal pro Saison ist auch das SkiMAGAZIN mit Testevents zu Gast in Sulden. Die SkiMAGAZIN-Skitestwoche 2021 findet vom 20. bis 27. November statt. Zu sehr attraktiven Preisen bekommen Alpinfans dort nicht nur die exklusive Möglichkeit, die Top-Neuheiten 21/22 fast sämtlicher Hersteller des Ski- und Skischuhbereichs zu testen, sondern sie erwartet auch eine einzigartige Woche mit einem spektakulären Rahmenprogramm, das voll im Zeichen des Skifahrens steht. Alle Infos finden Sie auf www.skitestwoche.it. Zudem führen wir meist nach Ostern bei besten Bedingungen unseren Ski- MAGAZIN-Supertest (siehe auch Seite 32–47) durch.

SKIPASS-PREISE (HAUPTSAISON): Tageskarte: Erw. 48 Euro, Kinder 29,50 Euro, Junioren 36 Euro, Senioren 46 Euro; 6 Tage: Erw. 253,50 Euro, Kinder 139 Euro, Junioren 190 Euro, Senioren 228 Euro, Kinder bis fünf Jahren fahren frei, wenn ein Elternteil eine Liftkarte kauft. Zudem sind Spezialtickets wie Wahl- Abos und Familienkarten verfügbar.

SAISON: voraussichtlich 23.10.2021–01.05.2022

WEITERE INFOS UNTER: 

Seilbahnen Sulden www.seilbahnensulden.it | info@seilbahensulden.it Tel. +39 473 613047

SkiMAGAZIN-Skitestwoche: www.skitestwoche.it

Bergrettung Sulden Tel. +39 335 8236079

Alpinschule Ortler Info@alpinschule-ortler.com | Tel. +39 473 613004