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Ein theatraler Fluss der Emotionen


blickpunkt musical - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 28.09.2019

»Doktor Schiwago« auf der Freilichtbühne Tecklenburg


Artikelbild für den Artikel "Ein theatraler Fluss der Emotionen" aus der Ausgabe 5/2019 von blickpunkt musical. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

›Sie wählt dich‹, die Liebe, das erleben Strelnikow alias Pawel Antipov (Dominik Hees, oben), Lara (Milica Jovanović, l.), Jurij Schiwago (Jan Ammann) und seine Frau Tonia (Wietske van Tongeren, r.)


Foto: Sandra Reichel

Jurij (Jan Ammann) erwacht nach seiner Flucht schwer verletzt in der alten Krüger-Villa


Foto: Birgit Bernds

Die Bühne der Freilichtspiele Tecklenburg ist auf beiden Spielebenen von den Silberbirken flankiert, die von Lara im Finale von »Doktor Schiwago« besungen werden. Damit klingt am 26. Juli 2019 an der Open-Air-Premiere ein sehr ...

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... stimmiger emotionaler Theaterabend aus, der gezeigt hat, wie tiefgründig und bewegend Musical sein kann.

Das Buch von Michael Weller basiert auf Boris Pasternaks gleichnamigem Romanklassiker aus dem Jahr 1958, konzentriert sich aber auf eine Reihe Figuren und Konstellationen, die alle durch ihre Beziehung zu Lara miteinander verbunden sind. Für das Musical ist auch die Lyrik, die Pasternak dem Dichter Schiwago zuschrieb und weitere seiner Gedichte, eine wichtige Quelle gewesen.

Unter dem Titel »Doctor Zhivago« erlebte das Stück mit der Musik von Lucy Simon und Liedtexten von Michael Korie sowie Amy Powers nach einem Tryout in San Diego (2006) erst 2011 im australischen Sydney seine Uraufführung mit anschließender Kurztournee. Die europäische Erstaufführung fand 2014 an der Malmö Opera in Schweden statt, wo es 2 Jahre lang gespielt wurde, bevor das Libretto für die Broadway-Premiere (2015) überarbeitet wurde. Dennoch schloss die Produktion bereits nach nur 23 Aufführungen, ohne Tony Award Nominierung wieder. Möglicherweise konnte das amerikanische Publikum mit russischer Revolutionsgeschichte und der Melancholie des Stückes nichts anfangen. An Lucy Simons melodischen Kompositionen sollte es nicht liegen. Dem Oberspielleiter der Musikalischen Komödie Leipzig, Cusch Jung ist es zu verdanken, dass das Simon-Musical am 27. Januar 2018 unter dem Titel »Doktor Schiwago« deutschsprachige Erstaufführung feierte. Weitere Produktionen fanden in Pforzheim und Straubing sowie zuletzt beim Musicalfrühling im österreichischen Gmunden statt. Die Übertragung ins Deutsche stammt von Sabine Ruflair (Liedtexte) und Jürgen Hartmann (Dialoge). Die poetische Ausdrucksweise blieb großteils erhalten, zuweilen stimmen die deutschen Liedtitel wie bei ›Du kommst nicht davon‹nicht mit dem übersetzten Liedtext überein. Es gibt einige Längen vor allem im zweiten Teil in den Balladen und die Szene ›Frauen und kleine Kinder/Er ist da‹ zu Beginn des zweiten Akts könnte ohne Verlust für die Geschichte gut gekürzt werden.

Mit ›Trotzdem wundert es mich nicht‹ zwischen Tonia und Lara, den beiden Frauen in Jurij Schiwagos Leben, hat Simon gewiss neben ›In His Eyes‹ (»Jekyll & Hyde«) oder ›I Know Him So Well‹ (»Chess«) eines der schönsten Frauenduette geschrieben. Musikalisch klingt »Doktor Schiwago« stellenweise ähnlich wie »Ludwig2« oder Frank Wildhorns Werk, bestehend aus mitreißenden, rhythmischen Ensemblenummern mit Marschelementen, bewegenden von Dialog unterbrochenen Rezitativen und Balladen-Arien. In Tecklenburg spielt das 14-köpfige Orchester unter Leitung von Tjaard Kirsch kraftvoll, auch wenn Zuschauer, die weiter hinten saßen, die Musik teilweise als zu leise empfanden. Die Stimmen der Interpreten durften strahlen und waren gut zu verstehen.

Das Musical beginnt mit der Erzählung zweier Kindheiten in der Zeit vor der russischen Revolution: Jurij Schiwagos Vater begeht Selbstmord und sein Anwalt Viktor Komarovskij (Bernhard Bettermann) wird der Vormund des kleinen Jungen (in der Premiere: Ulind). Auf der Beerdigung des ehemals reichen Kaufmanns sind auch Alexander und Anna Gromeko anwesend. Kevin Tarte taucht in seine Rollen als grotesk fanatischer Oberst Gints und berührend authentischer Großvater ein und überzeugt auch mit den leisen Tönen in ›Hier im Haus‹. Bettina Meske bewegt, ob als liebevolle Mutter und Ehefrau oder wahnsinnige Kubaricha. Die befreundete Familie schlägt vor, Jurij bei sich aufzunehmen. Dass Komarovskij ihn einfach weggibt, vergisst Jurij ihm nie. Hass und Misstrauen prägen lebenslang das Verhältnis. Während Jurij liebevolle Ersatzeltern findet und in Tonia eine Freundin und später aufopferungsvolle Ehefrau, erlebt die kleine vaterlose Lara (in der Premiere: Jeta) eine ganz andere Kindheit. Viktor Komarovskij ist der Gönner ihrer Mutter und finanziert ihr ein Nähatelier, in dem auch Lara arbeiten muss. Bald findet der ältere Mann auch an dem jungen Mädchen gefallen und macht sie sich mit Charme und Großzügigkeit sexuell gefügig. Lara verfällt ihm, bis sie sich als junge Frau (Milica Jovanović) in den jungen idealistischen Rebellen Pawel Antipov, genannt Pascha (Dominik Hees), verliebt. Als Komarovskij ihr droht, dem Geliebten zu erzählen, wie sehr sie seine Zuwendung genossen hat, schießt sie auf ihn – ausgerechnet auf der Hochzeitsfeier von Jurij (Jan Ammann) und Tonia (Wietske van Tongeren) –, nachdem kurz zuvor der junge Arzt in Ausübung seiner Pflicht bereits einen unvergesslichen Zusammenstoß mit Lara hatte. Seitdem geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf:›Wer ist sie?‹ Komarovskij erreicht, dass Lara nicht verhaftet wird. Bernhard Bettermann überzeugt durch feinsinniges Schauspiel. Obgleich er hochgradig unsympathisch wirkt, nimmt man ihm am Ende ab, dass er aus Liebe für Lara auch die beschützt hat, die sie liebte.

Zeitgleich müssen Pascha als Soldat des Zaren und Jurij als Feldarzt im Krieg gegen Deutschland an die Front ziehen. Vor dem Abschied heiraten Pascha und Lara. In der Hochzeitsnacht beichtet Lara ihm ihre Vergangenheit. Milica Jovanović liefert hier eine gesanglich und schauspielerisch bewegende Darstellung ab, während Laras Verführung durch Komarovskij im Hintergrund pantomimisch dargestellt wird. Lara will, dass nichts zwischen ihr und Pascha steht, aber dieser kann mit dem Geständnis nicht umgehen. Für ihn wurde sie durch einen verhassten Bourgeois geschändet. Nachdem er wegen der unsinnigen Opfer des Krieges (›Blut auf dem Schnee‹) von der Front desertiert ist, widmet er in seiner neuen Identität als skrupelloser, roter Partisanenführer Strelnikow sein zukünftiges Leben fanatisch der Rache an den reichen Großgrundbesitzern und dem Adel. Einen verhassten Bourgeois sieht er auch in Jurij und lässt ihn nach seiner Ankunft in Jurjatino, wohin die Familien aus Moskau nach dem Zarentod vor dem Kommunismus geflohen sind, verhaften. Er versetzt ihn in Todesangst, tötet ihn aber nicht, weil er weiß, dass es Lara, die ihn liebt, das Herz brechen würde. Auch dieser Mann beschützt Lara. Dominik Hees beeindruckt mit strahlender Stimme, besonders klarer Artikulation und Bühnenpräsenz. Glaubhaft spielt er die Wandlung vom Idealisten zum verbitterten Strelnikow. Dabei unterstützt ihn die Maske (Stefan Becks und Susanne Bechtloff) durch eine deutliche Verwandlung seines Aussehens.

Jurij und Lara begegnen einander wie im Film immer wieder. Im Feldlazarett ist sie ihm eine große Stütze und bevor sie sich trennen, gesteht Jurij ihr seine Gefühle (›Jetzt‹), um sich danach in sein eigentliches Leben zu verabschieden. Jan Amman spielt seine Rolle mit ausdrucksstarker Mimik und lässt sich ganz auf die Emotionen ein, die seinen Jurij Schiwago überwältigen. Als pflichtbewusster, liebenden Ehemann von Tonia (›Schau zum Mond‹) diszipliniert er sich, kämpft lange gegen seine Gefühle. Seine leidenschaftliche Liebeserklärung an die Frau, die er nicht lieben darf, schreibt er in einem »Schattenbild im Schnee«, nieder. Als er Lara jedoch im Jurjatino im Ural

1. »Ich hasse Sie!«Der kleine Jurij (Ulind) hasst Viktor Komarovskij (Bernhard Bettermann, l.), gerade hat er seinen Vater verloren, da schickt der Anwalt ihn zu fremden Leuten


2. Alexander (Kevin Tarte) und Anna Gromeko (Bettina Meske) geben die Liebe, die sie füreinander fühlen auch dem kleinen Pflegesohn weiter


3. Viktor Komarowskij (Bernhard Bettermann, r.) erklärt der kleinen Lara (Jeta) im Nähatelier der Mutter, dass sie die Strümpfe hochziehen soll, weil das »irritierend wirkt«


4. Lara (Milica Jovanović, l.) und Jurij (Jan Ammann) sind wie vom Donner gerührt: ›Wer ist sie?‹


Fotos (4): Sandra Reichel

1. ›Schau zum Mond‹, Tonia (Wietske van Tongeren, r.), dann wirst Du wissen, dass ich (Jan Ammann, l.) an der Front an Dich denke


2. ›Wenn die Geige sang‹, beichtet Lara (Milica Jovanović, vorne) ihrem Mann, habe sie sich als junges Mädchen (Tamara Peters, r.) von Viktor Komarowskij (Bernhard Bettermann, l.) verführen lassen


3. Pascha (Dominik Hees, Mitte) erklärt, weshalb das Buch mit den Zarenpalästen ein ›Göttliches Geschenk‹ ist – es soll im Krieg des Zaren die Kugeln abhalten


4. Auf der Hochzeitsfeier von Tonia (Wietske van Tongeren, 3.v.r.) und Jurij (Jan Ammann, 2.v.r.), mit Brauteltern (Bettina Meske, 4. und Kevin Tarte 5.v.r.) und Gästen (Ensemble), schießt Lara auf Komarovskij


Fotos (4): Birgit Bernds

wieder begegnet, erkennen beide, dass sie ihrer Liebe füreinander nicht entkommen: ›Sie wählt dich‹. Doch die Bibliothekarin, ein weiblicher Spitzel Strelnikows, berichtet diesem von Jurijs leidenschaftlichem Zusammentreffen mit Lara und Hauptmann Liberius (sehr präsent: Florian Soyka) und zwingt ihn, ihm als Arzt in die sibirischen Lager zu folgen. Aus der gleichen Quelle erfährt auch Tonia von Jurijs Gefühlen für Lara und es kommt zu einer schicksalshaften Begegnung, bei der beide Frauen erkennen, dass Jurij sie auf seine Weise beide liebt: ›Trotzdem wundert es mich nicht‹. Wietske van Tongeren bezaubert mit ihrem klaren Gesang und ihrer feinen, gefühlvollen Darstellung der auf ihre Weise sehr starken Frau, die sich aus Liebe sogar Strelnikow entgegenstellt.

Nach einem schrecklichen Zwischenfall, der Jurij wieder an seine Familie erinnert, flüchtet er aus dem Lager. Halbtot erreicht er den Hof, den seine Frau und Sohn inzwischen auf der Flucht aus Russland verlassen haben und trifft auf Lara. Mit Tonias in einem Abschiedsbrief niedergeschriebenen Segen kommen beide zusammen ›Jenseits aller Zeit‹. Als Komarovskij auftaucht und allen dreien zur Flucht verhelfen will, schickt Jurij Lara schweren Herzens mit einem Trick voraus, um sie zu retten. Würde man sie bei ihm finden, wäre sie des Todes. Als der schon lange Herzkranke sich seiner Krankheit und Trauer ergeben will, erscheint der von Komarovskij totgesagte Strelnikow. Doch Schiwago überlebt diese Begegnung …

Regisseur Ulrich Wiggers ist trotz der großen Tecklenburger Freilichtbühne und der zahlreichen Ortswechsel eine flüssige Inszenierung gelungen. Auf und zwischen zwei offenen Spielebenen läuft ein theatraler Film ab – passend zur filmischen Musik von Lucy Simon. Was im Film Überblendungen sind, geschieht hier durch die Fokussierung des Zuschauerblicks. Beginnt eine Szene auf der oberen Ebene, wird sie unten fortgesetzt. Dabei friert das Szenenbild oben ein, während unten ein neues Bild entsteht. Das funktioniert mit einer klaren Strukturierung des Szenenbildes und dem präsenten, großen und emotionalen Spiel des Ensembles, insbesondere der Hauptrollen. Bei 40 Grad im Schatten stellen Karin Albertis Kostüme, in denen auch – entsprechend dem Liedtitel ›Schwarz – Weiß‹ – die Standesunterschiede sehr schön sichtbar werden, eine Herausforderung dar. Charakteristische Elemente wie das tradtionelle russische Hemd Kosovorotka, Pelz, Stiefel, Leder sowie russische Uniformen tragen dazu bei, das Publikum in das historische Russland zwischen Moskau und Sibirien bei bis zu Minus 40 Grad zu entführen. Schon im Hellen, aber vor allem mit zunehmender Dunkelheit greift auch das Lichtdesign von Tim Löpmeier und Heiko Schräder. Mit kaltfarbenem Licht und den oben genannten Silberbirken, die auch auf der transparent-hellen Gaze des Hintergrunds in stilisierter Form aufgebracht sind, erzeugt das von Ulrich Wiggers konzipierte Bühnenbild mitten im Hochsommer die Anmutung von Kälte und Schnee. Die emotionalen Begegnungen dagegen sind in warmgelbes Licht getaucht. Im Kreuz dreier Rampen finden viele für das Erzählen der Geschichte zentrale Begegnungen leicht erhöht statt. Der Fokus des Zuschauers wird geschickt gelenkt, sodass die Emotionen auf der großen Bühne nicht so leicht verloren gehen. Das Marschieren klingt umso rhythmischer und am linken Arm des Rampenkreuzes wird der Raum unter der Schräge mit Stacheldrahtverhau zum Schützengraben.

»Doktor Schiwago« beginnt und schließt mit einer Beerdigung: Lara ist aus Paris nach Moskau gekommen, um mit Tochter Katharina Abschied von Jurij Schiwago zu nehmen, dessen Dichtungen weltberühmt geworden sind. Das Finale ist überdies inszeniert als Mahnmal des (russischen Bürgerkriegs): Täter knieen und Opfer stehen vor ihren Gräbern. Aus Teilen der Rampen werden die Grabplatten, geschmückt mit verschiedenen christlichen Kreuzen – von russisch-orthodox bis koptische Kirche. Damit endet bei den Freilichtspielen Tecklenburg das bewegende Musical »Doktor Schiwago«, das in seiner Inszenierung in allen Facetten und durch ein gelungenes Typecasting begeisterte.

1. Pascha (Dominik Hees, l.) warnt Janko (Nicolai Schwab, Mitte) und Liberius (Florian Soyka, r.), dass kein Granattrichter sie vor dem Wahnsinn des Krieges schützt


2. ›Trotzdem wundert es mich nicht‹ stellt Tonia (Wietske van Tongeren, l.) fest, als sie Lara (Milica Jovanović, r.) begegnet, dass ihr Jurij diese Frau liebt … sie kann sie nicht hassen


3. Strelnikow (Dominik Hees, l.) erschießt sich neben Jurij (Jan Ammann, r.) mit dem Gedicht ›Schattenbild im Schnee‹ im Arm, weil er Lara diese Liebe nicht geben konnte


4. Die wahnsinnig gewordene Kubaricha (Bettina Meske, r.) beichtet Jurij (Jan Ammann, l.) im Partisanenlager ein schreckliches Geheimnis (›Kubaricha‹)


5. ›Finale Akt 2 / Jenseits aller Zeit‹ – Lara (Milica Jovanović, l.) und ihre Tochter Katharina (Malina) nehmen mit Tätern (knieend) und Opfern (stehend) des Krieges wie Janko (Nikolaj Schwaab, 2.v.r.) Abschied von Jurij (im Hintergrund: Jan Ammann) im Wissen, dass sein Werk die Zeit überdauern wird


Fotos (1., 3., 5.): Birgit Bernds

Fotos (2., 4.): Sandra Reichel