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Ein Winter zwischen Katastrophe und Fehlanzeige


SUPERillu - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 17.01.2019
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Die Brockenbahn blieb in einer Schneewehe stecken


GESEHEN: Sempergalerie wird endlich fertig

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Dresden. Noch arbeiten die Handwerker am Westflügel der Sempergalerie des Zwingers. Die Sanierung hatte Ende 2013 begonnen, sollte bis 2017 beendet sein – nun zur Jahresmitte 2019. Grund: Wasserschäden aus 2012. Die Reparaturen kosten den Freistaat 49,8 Millionen Euro. Gemäldegalerie und Skulpturensammlung sollen ab Dezember 2019 wieder geöffnet sein.

GEHÖRT: Ungewisse Zukunft für Willi-Sitte-Galerie

Merseburg. Seit 2006 zeigt die Willi-Sitte-Galerie das Lebenswerk des weltberühmten Malers (1921-2013). Nun kündigten Stiftung und Förderverein der Galerie den Mietvertrag. Es gibt nicht genug Sponsoren, um laufende Kosten zu stemmen. Die Stadtverwaltung bemüht sich um eine Lösung.

ZAHL DER WOCHE 23 %

der Deutschen futtern mindestens einmal pro Woche Pizza oder andere Snacks, so der aktuelle Ernährungsreport.

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Wetterexperte Jörg Kachelmann, 60


Gestrandet auf dem Brocken: 250 Ausflügler mussten stundenlang auf dem höchsten Berg des Harzes ausharren, denn die Schmalspurbahn, die sie zu Tal bringen sollte, hatte sich auf dem Gipfel im Schnee festgefahren. Kleinbusse brachten die Touristen später runter nach Schierke (Sachsen-Anhalt). Erst kurz zuvor war ein Zug von einer riesigen Wehe regelrecht verschluckt worden. Die 50 Passagiere kamen binnen Stunden frei, die Bergung der Lok dauerte jedoch drei Tage.

Während der Winter in Mitteldeutschland für Urlaubsanekdoten sorgt, gehen im Süden Bayerns die Beeinträchtigungen, gar Gefahrenlagen, durch den Schnee in die zweite Woche. Auch der Westen Österreichs ist betroffen: Im Bundesland Salzburg waren Anfang der Woche in mehreren Bergdörfern 17 000 Menschen, darunter viele Touristen, von der Außenwelt abgeschnitten. Über das teils dramatische Medienecho („Schnee-Chaos“) schüttelt Wetterexperte Jörg Kachelmann den Kopf: „Diese Aufregung ist nicht gerechtfertigt. Wir haben es bisher mit einem Feld-, Wald- und Wiesenwinter zu tun. Im Flachland gab es vielerorts wenig bis keinen Schnee“, sagte er zu SUPERillu.

Die Schneemengen , etwa im Berchtesgadener Land, sind für Mitte Januar statistisch gesehen freilich schon etwas Besonderes, treten sie in diesen Höhen doch nur alle 30, örtlich nur alle 50 Jahre auf.

Wer sich auf den Winterurlaub in den Skigebieten freut, für den hat Jörg Kachelmann einen Rat parat: „Auf den Pisten bleiben und sich normal verhalten. Dass man sich nicht unter einen Baum stellen soll, auf dem ein Meter Schnee liegt, sollte nicht erwähnt werden müssen. Früher war das ‚Winter‘, heute glauben die Medien ihren eigenen Übertreibungen. Da mache ich nicht mit.“

GEDRUCKT: Vor 10 Jahren in SUPERillu

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Politiker Manfred Stolpe ist nach seiner Krebserkrankung auf dem Weg der Besserung. Und Claudia Pechstein saust bei der EM im Eisschnelllauf den Jüngeren davon.

”SPRUCH DER WOCHE

„Ich werde nie auf den Gedanken kommen, das Tattoo zu entfernen. Es bleibt ein Teil meines Lebens“

FLORIAN SILBEREISEN auf die Frage, was jetzt mit dem Tattoo von Ex Helene Fischer passiert

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Die Woche auf einen Blick

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