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Eine feste Größe seit 1977:450 Ausgaben ModellWerft


Modellwerft - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 17.07.2019

Viele Hobbys, Freizeittrends und –Aktivitäten sind kurz und schnelllebig. Was heute „in“ ist, ist in ein oder zwei Jahren schon lange ein alter Hut. Im Schiffsmodellbau ist das nicht so. Oftmals sind die Modellvorbilder berühmte oder weniger berühmte Schiffsklassiker – und die sind heute wie auch vor 42 Jahren genauso topaktuell. Warum vor 42 Jahren, werden Sie sich fragen? Nun, im Oktober 1977 erschien die erste Ausgabe der ModellWerft und heute halten Sie – knapp 42 Jahre später – bereits die 450. Ausgabe dieser Fachzeitschrift für den Schiffsmodellbauer in den Händen.

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Bildquelle: Modellwerft, Ausgabe 8/2019

Die allererste ModellWerft vom ...

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... Oktober 1977 Veranstaltungsund Eventreportagen – hier ein NATO-Flottenverband in Hamburg – sind stets beliebt bei der Modell-Werft-Leserschaft


Der Schiffsmodellbau

Wie anfangs schon erwähnt, ist der Schiffsmodellbau kein schnelllebiges Hobby. Viele Schiffsmodellbauer bleiben ihrer bevorzugten Freizeittätigkeit ein Leben lang treu. Oft haben sie in ihrer Jugend den „Virus Schiffe“ durch die Eltern oder durch das Erleben faszinierender maritimer Technik bei einem Hafenbesuch mit auf den Weg bekommen. Viele Modellbauer spezialisieren sich dabei im Laufe ihres „Modellbauerlebens“ auf eine bestimmte Modellsparte. Hier bieten sich unzählige Möglichkeiten, blicken wir doch auf insgesamt 4.500 Jahre Schifffahrtsgeschichte und abertausende Schiffstypen zurück – vom Einbaum zum Atomflugzeugträger, vom Frachtfloß bis hin zum 400 m langen Megacontainerschiff. Und schaut man sich im Schiffsmodellbau um, dann stellt man fest, dass diese ganze Bandbreite der unterschiedlichsten Wasserfahrzeuge im Modell umgesetzt wurde undnoch wird.
Seit der ersten Ausgabe zeigt die ModellWerft die komplette Palette des Schiffsmodellbaus. Neben den ferngesteuerten RC-Modellen wurden dabei stets auch die Standmodelle aus dem Holz-, Plastik-und Kartonmodellbau nicht vergessen. Auch die Königsdisziplin des Schiffsmodellbaus – der UBootmodellbau inklusive seiner eigenen Szene – kam in der ModellWerft nie zu kurz. Historische Segel-und Dampfschiffe hatten dabei immer genauso einen hohen Stellenwert im Magazin wie beispielsweise moderne Fracht-, Passagier-oder Marineschiffe. In den mehr als vier Jahrzehnten, während derer die ModellWerft über den Schiffsmodellbau berichtet hat, haben sich zwei Schiffsgattungen herauskristallisiert, die bei den Schiffsmodellbauern einen besonders hohen Stellenwert haben: Schlepper und Seenotrettungskreuzer. Beide Schiffstypen sind wahre Kraftpakete, durch ausgefeilte Antriebs-und Rudertechnik überaus wendig und verfügen über eine Vielzahl an „Zusatzfunktionen“ wie Kräne, Beiboote, Löschkanonen und Schleppwinden, die alle darauf warten, im Modell umgesetzt zu werden. Diese Schiffstypen eigenen sich hervorragend zum Nachbau in einem großen Modellmaßstab, in dem es schier unzählige Detaillierungsoptionen bis hin zur kleinsten Schraube gibt. Die Möglichkeiten im Schiffsmodellbau sind beinahe unbegrenzt. Die ModellWerft gibt von Anfang an durch ihre in der Szene fest verankerten Fachautoren Einblicke in sämtliche Bereiche des Schiffsmodellbaus, teilt nützliche Baupraxis-und Techniktipps von Modellbauern für Modellbauer und sie berichtet regelmäßig von den zahlreichen Schiffsmodellbauveranstaltungen im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Die in jeder Ausgabe vertretenen, überaus beliebten Schiffsporträts helfen so manchem Modellbauer bei der Findung des nächsten Modellprojektes, und sie zeigen nützliche Fotos von noch so kleinen Schiffsdetails, die es anderswo nicht zu sehen gibt.

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Der VTH-Verlagsgründer Alfred Ledertheil ließ den Verlag für Technik und Handwerk kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – im Jahr 1946 – in die Firmenregister Nachkriegsdeutschlands eintragen. Seine gleichnamige Zeitschrift (Technik und Handwerk) befasste sich in den Anfangsjahren mit allerlei nützlichen Techniklösungen für den allgemeinen Wiederaufbau des Landes, ehe sich langsam eine Spezialisierung auf den Modellbau herauskristallisierte und sie schließlich durch den Titel Modell-Technik und Sport ersetzt wurde. Der Schwerpunkt lag in diesen frühen Jahren hauptsächlich auf dem Flugmodellbau, aber auch der Auto-, Maschinen-und der Schiffsmodellbau wurden regelmäßig thematisiert.