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Eine Region mit Geschichte


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Lust auf Natur - epaper ⋅ Ausgabe 9/2022 vom 05.08.2022

Coburg und Coburger Land

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Bildquelle: Lust auf Natur, Ausgabe 9/2022

Unversehrt und sehenswert thront die Veste Coburg über der malerischen Stadt

Coburg ist eine Reise wert! Die 41 000-Einwohner-Stadt im nördlichen Oberfranken liegt geografisch mitten in Deutschland. 1056 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt, war Coburg mit seiner Veste schon im Mittelalter ein wichtiger Handelsplatz an der Straße von Oberitalien im Süden nach Jütland im Norden. Die ehemalige Residenzstadt war über Jahrhunderte Treffpunkt des europäischen Hochadels und erlebte so eine kulturelle und städtebauliche Blütezeit. Viele Gebäude, die bis ins Mittelalter zurückdatiert werden können, prägen das Stadtbild und machen Coburg zu einem sehenswerten Schmuckkästchen. Doch trotz der langen Geschichte erscheint uns die oberfränkische Stadt beim ersten Bummel durch die Gassen alles andere als museal. Individuelle kleine Geschäfte, Cafés und gut besuchte Gasthöfe beleben mit quirliger Geschäftigkeit die Hochschulstadt.

Die Fränkische Krone

Hoch über Coburg ...

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... erhebt sich die Veste mit ihren dicken Mauern und Türmen.

Wir machen uns auf den Weg zur Burg, die man gut zu Fuß durch den Hofgarten erreichen kann. Die Veste Coburg, auch Fränkische Krone genannt, wurde 1225 erstmals urkundlich erwähnt und zählt zu den größten Anlagen der Stauferzeit. Ihre Blütezeit erlebte sie als kursächsisches Schloss zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Martin Luther verbrachte während des Reichstages in Augsburg 1530 sechs Monate auf der Veste. In dieser Zeit verfasste er zahlreiche Schriften, die Boten von Coburg nach Augsburg brachten. Heute kann man die Räume Martin Luthers besichtigen, ebenso wie das angebliche Kopfteil des ehemaligen Lutherbettes. 1531 wurde die Veste zur Landesfestung ausgebaut. Die Verteidigungssanlagen wurden nach dem Dreißigjährigen Krieg nochmals verstärkt. Doch die Art der Kriegsführung änderte sich und Festungen verloren ihren Stellenwert.

Nachdem 1820 der Status der Veste als Festung aufgehoben wurde, ebnete man den Wallgraben ein und legte einen Promenadenweg rund um den Bau an.

Während der sogenannten Burgenrenaissance in den 1830er- bis 1840er-Jahren wurden auch an der Veste zahlreiche Veränderungen vorgenommen.

Von 1909 bis 1923 erfolgte eine umfangreiche Sanierung. Die moderne Burgenforschung ermöglichte es, die Veste so zu restaurieren und zurückzubauen, wie sie etwa einer Burg um 1500 entsprach.

Land & Leute

Natur pur rund um Coburg mit idyllischen Wander- und Radwegen, Burgenvielfalt und beschaulichen Dörfern. Gastlichkeit, Kulinarik und Bodenständigkeit sind Garanten für Erholung und Wohlbefinden. Die Coburger selbst sagen von sich: „So simmer halt.“ Einfach sympathisch!

Die Coburger …

… und ihr Stadtwappen: der Coburger Mohr

Er ist allgegenwärtig auf Wappen, an Häusern oder auf Kanaldeckeln: der Kopf des heiligen Mauritius oder – wie ihn die Bewohner der Stadt liebevoll nennen – der Coburger Mohr. Er gilt als Schutzpatron der Stadt. Nach ihm ist auch die Hauptkirche St. Moriz benannt. Allerdings war Mauritius kein Mohr, wurde aber als Afrikaner von den Künstlern des Mittelalters gern als solcher dargestellt.

… und ihre Hof-Apotheke: seit dem Mittelalter eine Institution am Coburger Markt

Tradition wird in Coburg großgeschrieben, so ist auch ein Besuch in der Hof-Apotheke ein Muss. Bereits 1543 wurde in dem Haus am Markt eine Apotheke eröffnet. Cyriacus Schnauß (1512–1571) hieß der erste Apotheker, dessen Grabstein man in dem kleinen Innenhof des Anwesens findet.

Seit 1864 ist das Haus in den Händen der Apothekerfamilie Priesner. Gernot Priesner leitet in der fünften Generation die Hof-Apotheke und auch sein Sohn wird in die Fußstapfen des Vaters treten. Er studiert Pharmazie.

Doch nicht nur das Alter der Apotheke ist bemerkenswert.

Auf dem großen Dachboden des Gebäudes werden in Buchenholztonnen etwa 130 Kräuter und Gewürze gesammelt. Die Tonnen wurden Mitte des 19. Jahrhunderts gefertigt und eignen sich besonders gut zur Lagerung, da sie luftdurchlässig und klimaausgleichend sind. Für Gernot Priesner war der Kräuterboden der Spielplatz seiner Kindheit. Beim Betreten des hellen Raumes mit den museal anmutenden Regalen und Holztonnen, umfängt uns eine Mixtur aus allen möglichen Kräuter- und Gewürzaromen. Noch heute werden in der Apotheke Tees selbst gemischt. „Die Blütezeit des Kräuterbodens war in den 1930er-Jahren, als wir noch mehr solcher Tonnen hier stehen hatten“, erzählt der Apotheker beim Öffnen einzelner Gefäße, um uns den Inhalt zu zeigen. „Man sieht, die Natur wirkt. Die Natur heilt“, bemerkt er, während wir schnuppern, um zu erraten um welches Kraut es sich handelt.

Und noch eine Spezialität kann man in der Hof-Apotheke kaufen, den hausgemachten Hof-Likör aus 27 Kräutern nach einem geheimen Rezept. Seit über 100 Jahren wird er im Kellergewölbe von Hand hergestellt. Natürlich gibt es eine Kostprobe für uns. Der Geschmack ist würzig und von angenehmer Süße. Eine Flasche als Erinnerung kommt auf jeden Fall in den Rucksack!

… und ihr Traumpaar: Victoria und Albert

Auf dem Marktplatz steht ein Denkmal von Prinz Albert, dem Gemahl von Queen Victoria. Was verbindet Coburg mit dem englischen Königshaus? Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha wurde 1819 ganz in der Nähe von Coburg auf Schloss Rosenau geboren. Er heiratet 1840 seine Victoria, übrigens eine Liebesheirat, was zur damaligen Zeit im Hochadel nicht selbstverständlich war. Nach seinem frühen Tod 1861 lässt Queen Victoria Albert-Denkmäler als Erinnerung errichten. Das erste, zu dessen Einweihung sie mit acht von ihren neun Kindern anreist, wurde 1865 in Coburg errichtet und zeigt Prinz Albert im Ornat eines Ritters des Hosenbandordens.

… und ihre Bratwurst: kiefernwürzig und grob gewolft

Auf dem Rathausdach steht das Coburger Bratwurstmännle.

Dabei handelt es sich eigentlich um Coburgs Schutzheiligen, den heiligen Mauritius. Doch wie kam dieser zu seinem Spitznamen? 1939 fiel die Statue vom Dach und die Coburger Bratwurstbraterinnen sammelten für ihre Restaurierung.

Von da an galt der Marschallstab, den der Heilige in der rechten Hand hält, als Symbollänge für die Coburger Bratwurst: 31 Zentimeter.

Die Coburger Bratwurst wurde zum ersten Mal 1485 auf dem Speiseplan des Spitals erwähnt. Sie wird grob gewolft und besteht aus Schweinefleisch mit einem Anteil von 15 Prozent Rindfleisch und ist milder gewürzt als die übliche Fränkische Bratwurst. Den typischen Geschmack erhält sie jedoch über dem Kiefernzapfenfeuer. Die gebratene Wurst wird in eine Semmel gelegt, die traditionell senkrecht aufgeschnitten wird. So kann sie beim Überreichen nicht herausfallen. Am besten schmeckt die Bratwurst frisch und heiß auf dem wunderschönen Wochenmarkt in Coburg.

… und ihre Coburger Rutscher: „a bsondrer Kloß“

Was braucht man für die Coburger Rutscher? Kartoffeln, Kartoffeln und nochmals Kartoffeln, etwas Stärke, Salz und viel Leidenschaft. Die Kartoffelklöße haben eine so weiche Konsistenz, dass sie fast auf dem Teller zerfließen. Nur dann sind sie perfekt – und mit Soße einfach nur lecker!

… und ihre Coburger Schmätzchen: das Markenzeichen

Klein, rund und weihnachtlich würzig: Seit 1892 stellt die Manufaktur Feyler das Traditionsgebäck her, das es ganzjährig zu kaufen gibt. Die weichen Honigplätzchen werden auch heute noch nach dem Originalrezept hergestellt.

Dr. Niels Fleck, der Kurator der Veste, führt uns über das Burggelände.

Unser Blick schweift über das Coburger Land mit seinen Wiesen und Wäldern.

Einfach märchenhaft. Beim Rundgang durch die beeindruckenden Innenräume kommt die Frage auf, was aus der ausgedienten Festung wurde. Wie nutzte man sie? Der Kurator erklärt uns, dass die Veste, wie viele andere Burgen, als dynastischer Erinnerungsort fungierte und dort die Sammlungen der Herzöge und Fürsten zur Volksbildung ausgestellt wurden. So gibt es heute auf der Veste einige Sammlungen, die zu den bedeutendsten in Deutschland gehören. Zum Gemälde- und Skulpturenbestand zählen unter anderem Werke von Lucas Cranach dem Älteren, von Albrecht Dürer und Matthias Grünewald. Besonders eindrucksvoll ist auch die umfangreiche venezianische Glassammlung. Das Herzstück, das Coburger Hedwigsglas aus dem 11. Jahrhundert war nachweislich im Besitz Martin Luthers und ist im Luther-Zimmer der Veste ausgestellt. Die Veste besitzt auch eine große historische Waffen- sowie eine beachtliche Sammlung an Prunkwagen und Turnierschlitten. International herausragend ist das Kupferstichkabinett mit Zeichnungen und Grafiken aus dem 15. Jahrhundert. Es gibt viel zu bestaunen und zu entdecken. Die Burg ist einen Besuch wert! Bevor es in die Stadt zurückgeht, kehren wir in der Burgschänke ein, um uns zu stärken.

Mit dem Nachtwächter unterwegs

Um eine Stadt zu erkunden, ist eine Stadtführung ideal. Eine Nachtwächterführung soll es dieses Mal sein. Roland Schäfer, stilecht mit Hut, Horn und Hellebarde, erwartet uns auf dem 5000 Quadratmeter großen Marktplatz, der guten Stube Coburgs. Ab 1670 bis 1900 sorgten Nachtwächter für Ruhe, Ordnung und Sicherheit. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg durch die Altstadtgassen und hören viele Geschichten und Anekdoten über Coburg. Coburg ist am Tag schon wunderschön, doch wenn am Abend die historischen Gebäude illuminiert werden, ist sie fast noch schöner. Wir spazieren an der Stadtkirche St. Moriz, einem spätgotischen Hallenbau, vorbei.

Sie ist die älteste Kirche der Stadt, und auch Martin Luther soll dort gepredigt haben. Am Albertsplatz, der nach Prinz Albert, dem Ehemann von Queen Victoria, benannt ist, empfängt uns ein beeindruckendes Wasserspiel. Der Platz selbst wurde erst kürzlich umgebaut.

Doch unsere Bewunderung gilt den Häusern, die ihn rahmen. „Der neugotische Bebauungsring“, so Schäfer, „ist europaweit einzigartig.“ Weiter geht es zum Schlossplatz mit dem Landestheater und dem prächtigen Schloss Ehrenburg.

In den Sommermonaten finden auf dem Platz Konzerte und Feste statt. Die Stadtführung vergeht wie im Flug. Wir schauen, staunen und stellen noch einmal fest: Coburg ist eine Reise wert!

Wir verabschieden uns herzlich von Roland Schäfer und kehren müde von all den Eindrücken ins Hotel zurück.

Fahrt übers Land

Geschichtsträchtig sind die Region Oberfranken und das benachbarte Südthüringen nicht nur durch die jüngere deutsch-deutsche Geschichte. Imposante Burgen und verwunschene Burgruinen gibt es zu entdecken.

Etwa 15 Kilometer von Coburg entfernt liegt die Veste Heldburg, auch Fränkische Leuchte genannt. Gemütlich fahren wir durch verschlafene, liebevoll restaurierte Dörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Fachwerkhaus an Fachwerkhaus steht an den gewundenen Straßen. Schon von Weitem sichtbar, thront die Burg über dem Tal.

Die mittelalterliche Veste wurde im 16. Jahrhundert als Schloss im Stil der Renaissance umgebaut und durch einen Großbrand im Jahr 1982 beinahe vernichtet. Seit 2016 beherbergt die Heldburg das deutsche Burgenmuseum. Ein Muss für jeden großen und kleinen Burgenfan. Multi-Media-Präsentationen lassen die Welt der Burgen lebendig werden. Hier erfährt man alles über sie: etwa wie sie entstanden sind und wie sie sich über die Jahrhunderte verändert haben.

Einen letzten Halt machen wir in dem kleinen pittoresken Städtchen Seßlach.

Einem Kleinod im Coburger Land. Die gesamte Altstadt der knapp 4000-Einwohner-Gemeinde steht unter Denkmalschutz und das zu Recht. Das außergewöhnlich gut erhaltene Stadtbild lockt immer wieder Filmteams an. So wurden hier 2006 einige Szenen vom Räuber Hotzenplotz gedreht.

Mittelalterliches und Kurioses

Gästeführerin Bettina Knauth begrüßt uns vor einem der drei Stadttore und macht uns gleich auf eine einzigartige Besonderheit aufmerksam. Jeden Samstag ab 14 Uhr bis Sonntag 22 Uhr werden zwei der drei Tore für den Verkehr geschlossen. „So werden am Wochenende die Stadttore zu Toren zum Mittelalter“, erklärt sie uns. Die gesamte Altstadt wird zu einer großen Fußgängerzone, in der man ganz in Ruhe in die außergewähnliche Atmosphäre von Seßlach eintauchen kann. Die Tore sind bis heute durch eine intakte Stadtmauer miteinander verbunden. Sie ist etwa 780 Meter lang und neun bis elf Meter hoch. Eine Besonderheit fällt uns bei dem Spaziergang um die Stadtmauer auf. Auf der Mauer liegen heute noch sogenannte Rollsteine, eine mittelalterliche Alarmanlage. Die Steine dienten als Wurfgeschoße, wenn feindlich Gesinnte versuchten, in die Stadt zu kommen. Das Mittelalter ist in Seßlach auf Schritt und Tritt gegenwärtig.

Neben dem einzigartigen historischen Stadtkern gibt es noch eine andere Kuriosität. Seßlach besitzt seit 1335 das Braurecht, und das Bier wird von alters her unter der Regie der Stadt gebraut. „Der Braumeister ist hier bei der Stadt angestellt“, erzählt Bettina Knauth. „Für Fremde ist es ein besonderes Erlebnis, wenn ein paar mal im Jahr das frisch gebraute Bier vom Braumeister mit einer Zapfpistole durch das seitliche Fenster des Kommunbrauhauses in mitgebrachte Gefäße gefüllt wird.“

Zu diesem Zweck werden Schilder aufgeklappt, die einmalig in Deutschland sind. Nur die Bierabholer haben in der Seßlacher Pfarrgasse Zufahrtsrecht. „Ein Durchkommen für andere ist an diesem Tag auch nicht möglich“, erklärt sie schmunzelnd. Die Franken und ihr Bier!

Bevor es zurückgeht, kehren wir noch im Pörtnerhof in Seßlach ein. In dem idyllischen Innenhof lässt es sich entspannen. Stefan Sauerbrey vom Pörtnerhof gesellt sich zu uns und gibt uns mit auf den Weg: „Das echte Feeling in Seßlach erlebt man nur, wenn man innerhalb der Stadtmauer schläft.“ Wir können ihm nur zustimmen und versprechen wiederzukommen.

So vieles gibt es noch zu sehen in und um Coburg, und wir stellen zum Schluss wieder einmal fest: Coburg ist eine Reise wert!

Irmgard Feith

Einkehren

TRADITIONELL – MODERN – FRÄNKISCH Ein paar Schritte vom Marktplatz entfernt liegt das Gasthaus Goldenes Kreuz. Es ist das älteste Gasthaus der Stadt. Traditionelle Gerichte wie Braten mit Coburger Rutscher, Fränkisches Schäufele, Bratwürste und mehr kann man in historischem Ambiente genießen.

Gasthaus Goldenes Kreuz Herrngasse 1 96450 Coburg www.goldenes-kreuz-coburg.de

SPAGAT ZWISCHEN TRADITION UND MODERNE Eigenes Bier und eine reichhaltige Auswahl an fränkischen Gerichten gepaart mit kulinarischem Einfallsreichtum. Ein Besuch beim Braugasthof Der Grosch lohnt sich allemal. Das handwerklich gebraute eigene Bier ist ein Genuss, allen voran der Fuhrmannstrunk. Sein „Bruder“ Fuhrmannstrunk alkoholfrei gewann beim European Beer Star Gold und zählt damit zu den besten Bieren der Welt!

Der Grosch Oeslauer Straße 115 96472 Rödental www.der-grosch.de

GENUSS IN EINER EINMALIGEN ALTSTADT

Der Pörtnerhof ist ein liebevoll saniertes, barockes Anwesen mitten in Seßlach.

Anspruchsvolle Küche mit zeitgemäßen mediterranen Kreationen.

Pörtnerhof Seßlach Luitpoldstr. 15 96145 Seßlach www.poertnerhof-sesslach.de

Übernachten

Schmucke Stadtvilla mit viel Charme Das Biedermeierhaus Hotel Villa Victoria im Stadtzentrum von Coburg gelegen.

Hotel Villa Victoria Ketschendorfer Str. 2 96450 Coburg www.hotel-villa-victoria.de

Adressen

Coburg Marketing Tourist-Information Herrngasse 4 96450 Coburg www.coburgmarketing.de

Tourismusregion Coburg.Rennsteig e. V. Lauterer Str. 60 96450 Coburg www.coburg-rennsteig.de

Veste Coburg Veste Coburg 1 96450 Coburg www.schloesser.bayern.de

Veste Heldburg Deutsches Burgenmuseum Burgstraße 1 98663 Heldburg www.deutschesburgenmuseum.de

Die Ausstellungsräume des Deutschen Burgenmuseums sind für Rollstuhlfahrer erschlossen.Von der übrigen Burganlage ist nur der Burghof für Rollstuhlfahrer zugänglich. Tourist-Information Seßlach Luitpoldstraße 3 96145 Seßlach www.sesslach.de