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EINER FÜRS GROBE


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auto Test - epaper ⋅ Ausgabe 12/2021 vom 24.11.2021

KAUFBERATUNG | Subaru XV

Eigenständig wäre wohl das treffendste Wort, wenn man den XV möglichst kurz beschreiben sollte. Als Erstes betrifft das natürlich den Vierradantrieb des 4,49 Meter langen Japaners. Während zahlreiche SUVs nicht einmal mehr gegen Aufpreis mit Allrad fahren, gehört das bei Subaru zum Pflichtprogramm. Zweite, herausstechende Eigenschaft: Pseudosportliche Ambitionen sind dem XV völlig fremd. Hohe Sitzposition, indirekte Lenkung und weiche Federung machen jedem, der losfährt, klar: Hier geht’s um Vortrieb und Komfort für Jäger, Förster, Bergbewohner und andere potenzielle Subaru-Käufer.

Das Motorenangebot im japanischen Hochsitz fällt recht übersichtlich aus. Zwei Antriebe bietet der Hersteller an, beides Boxer- Motoren natürlich, immer verbunden mit einem CVT-Getriebe. Der kleine ...

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Die Bodenfreiheit des XV fällt mit 220 Millimetern üppig aus ? gerade in dieser Klasse keine Selbstverständlichkeit
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ABMESSUNGEN

*Breite mit Außenspiegeln, alle Angaben in mm

KAROSSERIE

Während die Kopffreiheit vorne und hinten völlig in Ordnung geht, mangelt es hinten bei voller Besetzung schon mal an Beinfreiheit. Als Familien-Erstauto disqualifiziert den XV auch sein kleiner Laderaum

Interessant: Die Verbräuche der beiden Antriebe liegen näher aneinander, als man vermuten würde. Und beide können nicht als Sparwunder glänzen, 8,7 Liter Testverbrauch des Hybrids sind recht üppig. Einsparungen gegenüber dem 1.6i erzielt er vor allem im Stadtverkehr. Die Tankverkleinerung um 15 Liter hätte allerdings nicht sein müssen. Erwähnt sei noch, dass der 1.6i immer mit 17-Zoll-Rädern vom Hof rollt, der e-Boxer kommt serienmäßig mit 18 Zoll. Und dass Letzterer bei zwölf Prozent Steigung 130 Kilogramm weniger ziehen darf.

Die 45 Liter, die der 2.0ie im Kofferraum einbüßt, dürften dagegen kein ausschlaggebender Faktor bei der Kaufentscheidung sein. Für ein knapp viereinhalb Meter langes Auto bietet der XV, dem Allrad geschuldet, ohnehin nicht übermäßig viel Platz. Während die Kopffreiheit passt, klemmt es hinten bei vier Erwachsenen schnell an den Knien. Wer ein Fahrzeug für seine ausgewachsene vierköpfige Familie sucht, dem sei also zum größeren Subaru Outback geraten.

Etwas verwirrend geriet beim XV die Ausstattungspolitik. Zwar bildet die Linie „Trend“ bei beiden Motorisierungen den Einstieg, allerdings fehlt es dem 1.6i Trend zum Beispiel an LED-Schein-werfern, Rückfahrkamera und sechs Lautsprechern. Die bringt der Zweiliter im Trend-Trimm bereits serienmäßig mit. Erst die nächsthöhere Linie, der 1.6i Comfort, entspricht dann dem 2.0ie Trend. So schrumpft die Preisdifferenz zwischen den beiden Antrieben auf 3700 Euro.

Das Gute: Mehr Ausstattung muss es auch gar nicht unbedingt sein. Auf das Festeinbau-Navi, welches erst die höheren Linien offerieren, kann verzichtet werden.

Apple CarPlay und Android Auto – Serie – kaufen dem System bei Vernetzung und Routenführung ohnehin den Schneid ab. Nur wer einen Totwinkelwarner möchte, muss beim 1.6i in „Exclusive“ und beim 2.0ie in „Comfort“ oder „Platinum“ investieren. Eher nordischkühl präsentiert sich die Farbpalette des XV – von den elf Lackierungen sind sechs Blau- oder Grautöne. Auch eine Form von Eigenständigkeit.

FAZIT

JONAS UHLIG

Eigentlich müsste man das „S“ in SUV hier streichen, denn der XV möchte nicht sportlich sein. Eher bietet er sich für Traktionsliebhaber an, die trotzdem einen schicken Auftritt schätzen. Serienausstattung und Verarbeitung überzeugen – genau wie fünf Jahre Garantie, die sich sogar noch erweitern lassen. Muss der e-Boxer sein? Nein. Er tut Komfort und Durchzug gut, spart aber nicht viel ein.