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EINFACH KÖSTLICH!


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Lust auf Natur - epaper ⋅ Ausgabe 10/2021 vom 10.09.2021

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Bildquelle: Lust auf Natur, Ausgabe 10/2021

Wiener Kaffeepause ohne Gugelhupf – undenkbar! Ob mit oder ohne Rosinen, mit Glasur oder Puderzucker, die traditionelle Süßspeise kommt auch heute noch regelmäßig auf den Tisch der Wiener.

Die Römer sollen bereits ähnliche Formen benutzt haben.Charakteristisch hat der Gugelhupf gerade oder schräge Rillen und in der Mitte einen Kamin, um die Wärme in den dicken Kuchen zu leiten. Die Form ist etwa seit dem 16. Jahrhundert unverändert. Über den Ursprung streiten sich Experten noch heute. In Ribeauvillé im Elsass soll der erste „Kougelopf“ oder „Kouglof“ serviert worden sein. Für die Österreicher ist jedoch klar, dass Marie Antoinette, die spätere Königin von Frankreich, den Gugelhupf aus ihrer Heimat mit an den Hof von Versaille gebracht hat. Wie auch immer ist der Gugelhupf heute der Inbegriff der Kaffeehaus-Gemütlichkeit.

WIENER GUGELHUPF

ZUTATEN FÜR 12 STÜCK

50 g Rosinen

¼ Tasse Rum

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1 Pck. Trockenhefe

120 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

250 g weiche Butter oder Margarine

4 Eier Abgeriebene Schale von

1 Bio-Orange

¼ TL Salz

3–4 EL lauwarmes Wasser

50 g Blockschokolade

50 g Haselnusskerne

Außerdem: Fett und Semmelbrösel für die Form Puderzucker

1. Die Rosinen für etwa 30 Minuten in Rum einweichen. In der Zwischenzeit aus Mehl, Trockenhefe, Zucker, Vanillezucker, Butter oder Margarine, den Eiern, der Orangenschale und dem Salz einen weichen Hefeteig zubereien. Ist der Teig zu fest, löffelweise etas Wasser zugeben.

2 Die Blockschokolade grob hacken. Die Haselnusskerne in der Pfanne rösen und abkühlen lassen. Die Rosinen urch ein Sieb abgießen und zusamen mit der Schokolade und den Nüsen in den Teig einarbeiten.

3 Eine Guglhupfform fetten und mit emmelbröseln ausstreuen. Den Teig infüllen und mit einem Küchentuch edecken. An einem warmen Platz ohne ugluft etwa 1,5 Stunden gehen lassen.

4 Den Backofen auf 180° C (Umluft) orheizen und den Kuchen etwa 0 Minuten backen. Den abgekühlten uchen auf ein Kuchengitter stürzen nd vor dem Servieren dünn mit Puerzucker bestreuen.

ITALIENISCHE MANDELHÖRNCHEN

ZUTATEN FÜR 32 STÜCK

150 g Mehl

½ TL Backpulver

100 g gemahlene Mandeln

150 g kalte Butter

150 g Crème fraîche

½ Glas Orangenmarmelade

Außerdem: Puderzucker

1. In einer Schüssel Mehl mit Backpulver und gemahlenen Mandeln vermischen. Die Butter in Stücke schneiden und zusammen mit der Crème fraîche rasch in die Mehlmasse ein -arbeiten. Den Teig abdecken und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank geben

2. Danach den Teig in 4 gleich große Stücke teilen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche jedes Teigstück zu einer runden Platte mit etwa 20 cm Durchmesser ausrollen. Mit einem Teigrädchen jede Teigplatte (wie Kuchenstücke) in acht Stücke teilen.

3. Auf die breite Seite jedes Teigstückes einen Klecks der Orangenmarmelade geben und diese zu Hörnchen aufrollen. Dabei die Ränder gut andrücken, damit die Marmelade beim Backen nicht ausläuft. Die Hörnchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 180° C etwa 15 Minuten backen.

4. Mandelhörnchen etwas abkühlen lassen, danach vorsichtig vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Tipp: Diese Hörnchen schmecken besonders gut zu einer Tasse Espresso.

Mandelhörnchen, ob mit oder hne Marzipan, stammen – so die Vermutung – aus Italien.

MADELEINES

Klein, zart und goldbraun - wer kennt nicht die muschelförmige Leckerei aus Frankreich. Die Küchenmagd Madeleine Paulmier hat 1755 die Köstlichkeit in Commercy (Lothringen) dem polnischen Exilkönig Stanislas Leszczynski serviert.

Weltruhm erlangten die Madeleines allerdings durch Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Proust lässt seinen Erzähler eine Madeleine in eine Tasse Tee tunken und der Geschmack löst eine Flut von Erinnerungen in ihm aus.

ZUTATEN FÜR FÜR ETWA 24 STÜCK

90 g Butter

½ Bio-Zitrone oder ½ Bio-Limette

2 Eier

90 g Puderzucker

1 Pck. Vanillezucker

120 g Mehl

½ TL Backpulver Salz

Außerdem: Puderzucker

1. In einem kleinen Topf die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Die Schale der Zitrone bzw. Limette reiben.

2. Mit dem Mixer die Eier schaumig rühren, nach und nach Puderzucker und Vanillezucker zugeben und zu einer cremigen Masse aufschlagen. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und unterheben. Zum Schluss die abgekühlte Butter, Salz und die Zitronenoder Limettenschale untermengen. Den Teig für etwa 15 Minuten in den Kühlschrank geben.

4. Den Backofen auf 180° C (Umluft) vorheizen. Madeleineförmchen oder Blech fetten (entfällt bei Silikon-oder beschichteten Förmchen). Mit einer Gabel den Teig noch einmal kurz durchrühren. Anschließend die Förmchen zu etwa zwei Drittel füllen und 12 bis 15 Minuten backen, bis die Madeleines goldbraun sind.

5. Madeleines etwas abkühlen lassen, danach vorsichtig aus den Förmchen lösen und auf einem Kuchengitter fertig abkühlen lassen. Vor dem Servieren nach Wunsch mit Puderzucker bestreuen.

SCHWEDISCHE IMTSCHNECKEN

UTATEN FÜR 16 STÜCK

300 g Mehl

1 Pck. Trockenhefe

25g Zucker

1 Prise Salz

25g weiche Margarine

175 ml Milch (vegan: Hafermilch oder ndere Pflanzenmilch)

1 Msp. Kardamom, gemahlen 0g Butter (vegan: Margarine)

1 geh. EL Zimt, gemahlen

2 geh. EL Zucker

Außerdem: uderzucker

1 Aus Mehl, Trockenhefe, Zucker, alz, Margarine, lauwarmer Milch zw. Pflanzenmilch und Kardamom inen Hefeteig zubereiten. Den Teig an inem warmen Ort abgedeckt und vor ugluft geschützt etwa 1 Stunde gehen assen.

2 Die Butter/Margarine schmelzen. en Teig noch einmal kurz mit den änden durchkneten und auf einer eicht bemehlten Arbeitsplatte auf eine röße von etwa 50 x 25 cm ausrollen. it der Butter/Margarine bestreichen nd mit Zimt und Zucker bestreuen. nschließend von der Längsseite her ufrollen.

3 Die Teigrolle in 16 Stücke schneiden, iese mit Abstand auf ein mit Backpaier ausgelegtes Backblech leben und ugedeckt noch einmal 10 Minuten geen lassen. Den Backofen auf 180° C orheizen und die Schnecken etwa 0 Minuten backen, bis sie leicht geräunt sind. Abschließend mit Puderucker bestreuen.

Alternativ: Für Apfel-Zimtschneken drei kleine Äpfel (z. B. Topaz) chälen und in kleine Stücke schneien. Die Apfelstücke in etwas Wasser in das ein Spritzer Zitronensaft gegeen wurde, kurz dünsten, durch ein ieb abgießen und auf die Zimt-Zuckerischung geben. Danach aufrollen nd fortfahren wie oben.

Jede Menge Zimt, fluffig und warm – die schwedische Zimtschnecke (Kanelbulle) ist der Klassiker aus dem Norden.

Das schwedische Nationalgebäck hat sogar einen eigenen „Feiertag“: der 4. Oktober ist „Kanelbullens dag“!

ALTDEUTSCHER APFELKUCHEN

ZUTATEN FÜR EINE SPRINGFORM MIT Ø 26 CM

250 g kalte Butter oder Margarine

400 g Mehl

1 Pck. Backpulver

150 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

½ Bio-Zitrone

1 kg Apfel (z. B. Topaz oder Boskop)

50 g Zucker 1 Zimtstange 5 Nelken

50 g Rosinen Fett für die Form Mehl für die Arbeitsfläche

Außerdem: 1–2 EL Zitronensaft 100 g Puderzucker

1. Butter oder Margarine in Stücke schneiden. Aus Mehl, Backpulver, Butter oder Margarine, Zucker und Vanillezucker rasch einen Mürbeteig kneten. Den Teig in Folie schlagen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank geben.

2. Die halbe Zitrone auspressen. Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Die Apfelstücke mit 50 g Zucker, Zitronensaft und den Gewürzen in einen Topf geben und je nach Apfelsorte etwa 5 bis 10 Minuten dünsten, die Apfelstücke sollten noch Biss haben. Die Äpfel durch ein Sieb abgießen, Zimtstange und Nelken entfernen. Die Rosinen waschen und unter die Apfelstücke heben.

3. Den Backofen auf 180° C (Umluft) vorheizen. Eine Springform fetten oder Boden und Rand mit Backpapier auslegen. Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestreuen. Zunächst den Deckel ausrollen, dazu etwa ¼ vom Teig abnehmen und in der Größe der Form ausrollen, beiseitestellen. Mit dem restlichen Teig Boden und Rand der Form auskleiden, den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Nun die Äpfel einfüllen und gleichmäßig verteilen. Den Deckel auflegen, an den Rändern andrücken und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Kuchen im Backofen etwa 35 bis 40 Minuten backen.

4. Wenn der Kuchen vollständig erkaltet ist, vorsichtig aus der Form lösen und nach Wunsch mit einem Puderzucker-Zitronenguss bestreichen. Dazu Zitronensaft in eine Tasse geben und so viel Puderzucker einrühren, bis eine glatte, streichfähige Masse entsteht. Den Kuchen damit bestreichen und den Guss trocknen lassen.

Äpfel wurden bereits im Mittelalter genutzt, um eine leckere süße Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. So hat auch der Apfelkuchen eine lange Tradition in Deutschland.

Der Altdeutsche Apfelkuchen ist ein gedeckter Apfelkuchen. Der Teig ist kross und knusprig und die Äpfel im Inneren frisch und saftig. Eine leckere Kombination!

SCONES

ZUTATEN FÜR 12 STÜCK

200 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

1 EL Zucker

50 g kalte Butter oder Margarine etwa 100 ml Milch oder Pflanzenmilch Mehl für die Arbeitsplatte

1. Den Backofen auf 180° C vorheizen. Mehl mit Backpulver, Salz und Zucker vermengen. Die Butter grob raspeln und mithilfe einer Teigkarte abwechselnd mit der Milch rasch unter die Mehlmasse arbeiten. Dabei nicht zu sehr kneten, der Teig sollte locker bleiben.

2. Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestreuen, den Teig anschließend 2 cm dick ausrollen. Dabei das Nudelholz nicht zu fest andrücken. Anschließend mit einer Ausstechform oder mit Hilfe eines Glases 12 Scones ausstechen.

3. Die Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwa 15 Minuten backen.

Traditionell: Scones werden mit Clotted cream und Erdbeer-Marmelade zur Tea Time serviert.

Tipp: Da Scones rasch und unkompliziert zubereitet sind, eignen sie sich perfekt für ein Sonntagsfrühstück.

Scones sind das Lebenselixier der Briten zur traditionellen Tea Time. Die kleinen weichen Brötchen mit oder ohne Rosinen werden mit der typisch englischen Clotted Cream – einem dicken Rahm aus roher Kuhmilch – und Marmelade gegessen.

Übrigens: Scones kommen rsprünglich aus Schottland. aut dem Webster’s Dictionary urden bereits um 1500 Scones it Hafer in der Pfanne hergetellt. Erst um 1840 hatte die erzogin von Bedford, Lady nna Maria Stanhope, die Idee, en Tee mit Gebäck und Butter u servieren. Ihren Besuchern chmeckte die Kombination und o wurde der Afternoon Tea um Event der damaligen Zeit. b 1880 war des üblich, dass die amen der Gesellschaft zwichen vier und fünf Uhr zusamen Tee und Scones genossen, atürlich schick gekleidet.

Text: Irmgard Feith