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Einfach mal anders


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Camping, Cars & Caravans - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 11.01.2022

PROFITEST

EXKLUS IV von 6 EXP ERTEN geprüft

Beachy 420

Ein Beachy im Profitest? Da geht’s doch um richtige Wohnwagen? Die Zweifel aus der Redaktion sind nicht ganz ernst gemeint, als der Plan entsteht. Ganz falsch sind sie aber auch nicht. Die flippige neue Caravanmarke aus dem Hause Hobby erhebt ihren ganz eigenen Lifestyle zum Konzept. Der Zuschnitt geht zwar auf den ersten Caravan zurück, den Hobby-Gründer Harald Striewski selbst gebaut hat. Also ist Retrostyle angesagt, aber Striewski steht für Komfortausstattung all-inclusive.

Wer einen Beachy etwas kompletter will, kann ihn sich nach den eigenen Ansprüchen ausrüsten. Man kauft jedenfalls nichts, was man nicht braucht. Man kauft das Gefühl von einfach draußen sein – Strandgefühl am Haken sozusagen. Da ist die Einbauküche Nebensache – hat am Strand ja auch keiner dabei.

KATEGORIE EXOT

GEWICHTSKLASSE 950 kg

LÄNGE/BREITE 568/216 cm

LISTENPREIS ab ...

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Bildquelle: Camping, Cars & Caravans, Ausgabe 2/2022

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... 13.860 €

REDAKTEUR VOLKER STALLMANN

Die große umbaubare Heckdinette dient als Sitz- und Schlafabteil. In Sachen Komfort ist hier noch Luft nach oben.

Die nächste Zahl im Fokus will nicht ganz so leicht ins Hirn – der Preis. Mit 13.860 Euro steigt der Beachy 420 ein. Kein richtiger Wohnwagen? Und weit über 10.000 Euro? Na, da müssen Lifestyle, Konzept und Strandgefühl aber schon wirklich was können. Andererseits ist ein guter Pferdeanhänger auch nicht billiger – wenn man mal einen Lifestyle gegen den andern stellen darf. Der kleinste richtige Hobby Wohnwagen, der Ontour 390 SF, kostet fast 5.000 Euro mehr. Und ist nur ein kleiner Wohnwagen – Küche und Bad statt Lifestyle und Strandgefühl. Der Kunde hat die Wahl.

Der Beachy 420 im Test ist mit knapp 5,70 Metern Gesamtlänge der mittlere Ver- treter der Baureihe. Alle drei haben vorn ein Schrankabteil, das fast wie eine Küche aussieht. Offene Fächer oben, Spanngummis sichern die Ladung. Unter der Arbeitsfläche – darin sogar eine Spüle – Schrank und Auszug. Den Schrank belegt die Wasserversorgung, der Auszug beherbergt die Kompressorkühlbox. Ein bisschen Technik darf es denn doch sein.

Im hohen Schrank daneben gibt es eine Kleiderstange, große Regalfächer und ein Porta Potti. Das ist wie die große Staubox auf der Deichsel Extraausstattung. Nach hinten schließen sich mehr offene Staufächer und die große Schlaf- und Sitzgruppe an. Ein Dachfenster, ein Seitenfenster und die Stalltür im Heck lassen Luft und Licht in den Wagen. So kostet unser Beachy im Test exakt 15.015 Euro plus Fracht und Papiere.

Rudi Stahl zur Karosserie:

Der Aufbau in Glattblech und GfK ist ordentlich verarbeitet. Ein 10 Zentimeter hohes Stück Wand unter der Tür macht das Beladen hier schwierig.

KAROSSERIE

„Ein Beachy – der sieht ja mal ganz anders aus als alles, was wir sonst so haben.“ Karosseriemeister Rudi Stahl ist erstmal interessiert, was sich hinter dem ungewöhnlichen Auftritt des Beachy verbirgt. „Glattblech ist ja normalerweise ein Merkmal gehobener Baureihen. Sieht am Beachy aber auch gut aus, und hier gelten die üblichen Maßstäbe normaler Caravans ganz offensichtlich nicht“, erkennt Stahl recht schnell. Glattblech gut und schön, aber zwei Seiten des Wagens haben kein Fenster. Und Serviceklappe? Fehlanzeige.

Das sieht nun nicht unbedingt hochklassig aus. Dafür gibt es einen GfK-Unterboden und immerhin zwei Türen. „Kann man da hinten Mopeds oder Fahrräder einladen?“

Kann man bedingt – Fahrräder ja, Mopeds nein. „Da ist eine zehn Zentimeter hohe Kante zwischen Tür und Boden, da geht nichts Schweres drüber.“ Soll es auch gar nicht, die Ladung stünde ja hinter der Achse, das wäre fahrdynamisch höchst ungünstig. Die Zurrösen sind also wohl eher für Fahrräder gedacht oder Surfboards – „passen ja auch besser zum Beachy, wenn der Name das Thema Strand ernst meint.“

In jedem Fall unpraktisch findet Stahl, dass die hintere Stalltür nur von innen zu öffnen und zu schließen ist. „Vor allem, wenn das Bett gemacht ist, kommt man an den unteren Riegel kaum dran.“ Zweiter Kritikpunkt am Heck ist das Heck selbst. Simple aufgesetzte Kammerleuchten mit Glühlampen statt LED, keinerlei Leuchtenträger oder sonst irgendein Teil, das einen leichten Rempler abfangen könnte, hier geht alles direkt in den Aufbau. Dafür stört nichts die gewollte Retro-Optik mit der klaren Kante, den runden Ecken und der Türe, die den nachfolgenden Verkehr rätseln lassen soll.

Das eine Fenster und die Dachhaube lassen sich gut bedienen, haben Kombirollos. Die Eingangstür vorn ist schön breit, „das ist schon mal gut“. Auch die Staubox auf der Deichsel ist eine praktische Idee. Eine Zargesbox mit zwei Schlössern – das ist echte Qualität, die aber auch 595 Euro kostet. „Vielleicht ist eine Abdeckung der Zugeinrichtung eine Alternative?“, endet Stahl seine Karosseriebetrachtung, die ansonsten keine Mängel aufweist.

TECHNIK

„Kein Gaskasten, oder seh ich das falsch?“, zeigt sich TÜV-Ingenieur Roman Heinzle verwundert beim ersten Blick auf den Beachy. Nun, der erfahrene Camper sieht das ganz richtig, es gibt keine Gasanlage und damit natürlich auch keinen Flaschenkasten. „Da wird es aber nicht arg viel Technik zu beurteilen geben. Aber so spart man immerhin die Gasprüfung, nur wie wird hier gekocht und geheizt? Ich bin gespannt.“ Bei seinem Rundgang um den Beachy fallen ihm noch mehr Details auf, die es hier im Unterschied zu normalen Caravans nicht gibt. Der Beachy 420 hat keine Seitenmarkierungsleuchten, die braucht der kurze Wagen auch nicht. Aber eine dritte Bremsleuchte wäre schon gut, auch wenn die nicht vorgeschrieben ist und natürlich die Produktion verteuern würde. Ein Argument, das Heinzle weniger überzeugt, als er den Preis des Testwagens erfährt.

Innen interessiert ihn angesichts des Preises die Frage nach Kocher und Heizung. Die Antwort ist einfach: Beides hat der Beachy nicht. Kochplatte und Heizlüfter wären aber mit Landstrom elektrisch realisierbar. Beides ist ab Werk aber nicht zu haben. Für den Strand wäre freilich ein Grill das Mittel der Wahl. Die Kühlbox im Testwagen läuft mit 12 Volt oder 230 Volt. „Solang das Auto Strom hat oder ein Solarpanel arbeitet, bleibt das Bier am Strand kalt.“

Die Wasseranlage besteht aus zwei Kanistern unter der Spüle für Frisch- und Abwasser. „Das ist übersichtlich, man sollte die nur nicht verwechseln“, schmunzelt Heinzle. „Funktional ist das völlig in Ordnung, das hatte man früher in vielen Caravans so.“ Was auch für das Porta Potti im begehbaren Kleiderschrank gilt – „heute eine absolute Sparlösung, die aber funktioniert. Und wer es nicht will, kauft es eben nicht dazu.“

Roman Heinzle zur Technik:

Viel Technik ist im Beachy nicht zu bewundern. In der Kühlbox läuft mit Landstrom ein Kompressor, mit 12 Volt arbeitet sie thermoelektrisch.

Oli Pfisterer zum Mobiliar: Das Mobiliar bietet auf ganzer Linie einfachen Leichtbau.

Die Klapptische stehen etwas wackelig, sie können aber auch draußen eingesetzt werden.

Beleuchtung und Steckdosen stehen zum Schluss der Untersuchung noch an. Das Licht ist mit LED und einigem indirektem Licht „sagen wir in Ordnung. Es dürfte vorn im Eingang heller sein. Der begehbare Kleiderschrank mit dem Porta Potti ist ebenfalls nicht überbeleuchtet, aber das Licht reicht.“ Eine Steckdose vorn am Eingang – von hier aus ist die gesamte Beleuchtung zu steuern – eine am Sidebord und eine doppelte mit 12 Volt und 230 Volt für die Kühlbox stellen die elektrische Versorgung dar. Zuletzt punktet noch der Rauchmelder in der übersichtlichen Wertung für die Sicherheitstechnik.

INNENEINRICHTUNG

Schreinermeister Oli Pfisterer findet das Design des Beachy „ziemlich einfach. Aber als Konzept geht das in Ordnung, wenn es gut gemacht ist.“ Die Gestaltung ist soweit konsequent, als es nur offene Fächer und gerade Kanten gibt, auch farblich passt alles zusammen. Die Küche vorn mit dem großen Auszug für die Kühlbox und einem Unterschrank ist so übersichtlich konstruiert wie auch der Toilettenschrank daneben. Große, herausnehmbare Fachböden sowie eine Kleiderstange stellen hier das Mobiliar dar.

Es sind ziemlich viele Verbinder sichtbar, aber das stört in dem einfachen Mobiliar kaum. Die Verarbeitung ist weitgehend in Ordnung, an den Kanten der großen Fach- böden im Toilettenschrank fehlen aber Umleimer. „So sieht man, dass dünne, Styropor gefüllte Platten für den Leichtbau sorgen“, grinst der Schreinermeister.

Die Bettenlösung ist schlicht und einfach, „es gibt ja nicht einmal Sitztruhen“. Dafür lassen sich die kompletten Sitze entfernen, was wiederum Laderaum schafft – wie sinnvoll der hinter der Achse auch ist? Außerdem fragt er sich, wo dann unterwegs die Platten und die Polster bleiben.

Die beiden Klapptische stehen ein wenig wackelig, dafür kann man sie auch draußen nutzen. „Der Beachy wird innen der Idee vom einfachen, aber etwas anderen Caravan voll gerecht“, so der Schreiner.

WOHNWERT

„Das ist ja mal Ikea-Design auf die Spitze getrieben“, klingt Wohntesterin Christiane Eckl verhalten skeptisch beim Blick in den Beachy. Das ist grundsätzlich Geschmackssache und vor allem die ganzen offenen Fächer anstelle geschlossener Schränke muss man mögen oder wollen, aber es spart definitiv Gewicht. Und bringt natürlich ein ganz eigenes, offeneres Wohngefühl.

Ansonsten ist in Sachen Wohnwert im Beachy bei weitem weniger zu beurteilen als in einem konventionellen Caravan. Doch bei näherem Hinsehen relativiert sich manches. „Das minimalistische Lifestyle- Konzept ist eben genau das: ein Konzept. Und es wird im Beachy konsequent umgesetzt: keine wirkliche Küche, kein Bad, eine große umbaubare Dinette, kein richtiger Kleiderschrank. Der Beachy will aber ja nicht einfach ein billiger Einsteigercaravan sein, sondern eben anders.“ Und wer statt klassischem Wohnwagen mehr das Gefühl von Zelt mit festen Wänden will, mag das so zu schätzen wissen. „Wenn Urlaub für mich essen gehen und Duschkomfort im Sanitärgebäude meint, brauche ich weder Kocher noch Toilette im Wagen.“

DAS INNENLEBEN AUF EINEN BLICK

Dennoch wären Lattenroste statt Sperrholz unter den Polstern schön. Dank der Topper auf den Polstern ist der Liegekomfort aber doch annehmbar. Der Sitzkomfort ist dagegen nicht optimal. Rechts stehen die geraden Rückenpolster senkrecht auf der Sitzfläche, „Ergonomie geht anders“. Links wölben sich die Matratzentopper als Rückenlehne, das ist gar nicht so schlecht. Die Spanngurte als Polsterhalter kann man witzig finden – bis man die Polster aus den Gurten fummeln muss, um das Bett zu bauen. Da wären Gurte zum Einhängen pfiffiger, die unterwegs noch Fahrräder oder Surfboards sichern könnten.

Ladungssicherung ist auch im Toilettenschrank vorn ein Thema, hier fehlen definitiv Klappen oder wenigstens Spanngummis, die die Sachen unterwegs in den Regalen halten. So bleibt da nichts am Platz. Die Toilette ist unterwegs gut fixiert und wenn es schon kein Waschbecken gibt, erleichtert immerhin ein Spiegel im Schrank den prüfenden Blick auf´s Strandoutfit.

Die Küchenzeile nebendran ist mit der Minispüle über zwei Wasserkanistern und der Kompressorkühlbox im großen Auszug schon beschrieben. Dazu vier offene Staufächer und viel Platz für Kaffeemaschine oder Kochplatte, das war´s.

FAHRSTABILITÄT

Mit serienmäßig unter 1.000 Kilogramm Gesamtmasse empfiehlt sich der Beachy auch für kompakte Zugwagen – wenn Zuladung und vor allem Fahrstabilität in Ordnung sind.

Christiane Eckl zum Nutzwert: Stauraum ist gar nicht mal knapp, nur lauter offene Schränke muss man mögen.

Stoffboxen schaffen etwas Ordnung und man sieht nicht immer alles offen daliegen.

Der Testwagen kommt tatsächlich auf 148 Kilogramm Zuladung, der Leichtbau zahlt sich aus. Es gibt den Beachy 420 ohne Aufpreis auch mit 1.200 Kilogramm Gesamtmasse, was enorm viel Zuladung bedeutet. So haben wir ihn auf realistische 1.100 Kilogramm beladen gependelt. Und die Messwerte vom Prüfstand fallen akzeptabel aus. Im Vergleich mit ähnlich großen Caravans liegt der Beachy exakt im Durchschnitt. Das ist in Ordnung und funktioniert auch hinter kleineren Zugwagen. Leer hat er bereits einiges an Stützlast, das macht Beladung im Heck durchaus praktikabel, solange 75 bis 100 Kilogramm auf der Deichsel lasten.

Die Sicherheitsausstattung ist mit Stabilisierungseinrichtung, Stoßdämpfern, selbstnachstellenden Bremsen und Reifen mit guter Tragkraftreserve bis auf die fehlende Schräglenkerachse gut.

Michael Wille zur Fahrsicherheit:

Die Zuladung und die Ausstattung sind in Ordnung für den leichten Wagen. Die Messwerte für die Fahrdynamik liegen im Durchschnitt seiner Größenklasse.

FAZIT

Der Beachy ist sehr speziell, keine Frage. Er wird komfortgewöhnte Camper kaum ansprechen. Wer aber ein gewisses Gefühl von Leichtigkeit ohne allzu viel Zivilisationsballast sucht, der mag ihn interessant finden. Im Rahmen eines Profitests kann er naturgemäß nur dann sinnvoll bewertet abschneiden, wenn man das Konzept in Rechnung stellt und kein Komfortbad, große Küche und aufwendige Heizung als Standard für die Wertung voraussetzt. Die Frage hier ist, ob der Beachy im Rahmen der Idee von einfach anders und mehr wie früher campen funktioniert. Das tut er – mit Abstrichen, wo das Konzept noch nicht so ganz ausgereift wirkt. Und der Preis ist am Ende ganz und gar nicht wie von früher.

TECHNISCHE DATEN

Fahrwerk:

Längslenkerchassis mit Knottbremsen und Zugeinrichtung, Reifen 195/70 R 14 auf Stahlfelgen, LI 96 = 710 kg, selbstnachstellende Bremse, Stabilisierung mechanisch

Aufbau:

Aluminium/GfK-Schaumsandwich, Dach/Wand 31 mm, Boden 37 mm, Tür einteilig 165 x 65 cm mit Bullauge, Hecktür zweiteilig 155 x 75 cm mit Bullauge

Fenster:

1 Fenster vorgehängt mit Kombi- Rollos, 1 Midiheki

Füllmengen: Frischwasserkanister 15 l, Abwasserkanister 15 l

Innenausstattung:

Maße (H xBx T): Heckbett 200 x 160 cm, Dinette 200 x 180 cm, 8 offene Staufächer, 1 begehbarer Kleiderschrank, 1 Sideboard 70 x 122 x 60 cm

Küchentheke: Maße (H xBx T): 951 x 121 x 56 cm, Edelstahlspüle, Dometic Kühlbox 38 l, 4 Staufächer, Lichtleiste 12 Volt LED, 1x 230-Volt-

Steckdose, 2x USB

Heizung: keine

Energieversorgung/Technik: Elektroversorgung 13-polig, Umformer 340 W, Beleuchtungssystem 12-Volt-LED, 2

Pendelleuchten, Lichtleisten LED, 3 Steckdosen 230 Volt, 4 USB, FI-Schalter

Extras im Testwagen: Deichselstaukasten 595 €, Sonnensegel 325 €, Thetford Porta Potti mit Bodenplatte 235 €

Optionales Zubehör: Ersatzrad mit Halter 386 €, Deichselabdeckung Riffelblechoptik 125 €, Leichtmetallfelgen schwarz poliert 651 €, Deichselfahrradträger 312 €

Nebenkosten: (TÜV/Brief): 149 €

Gewichte Testwagen

Leergewicht* 802 kg Herstellerangabe** k. A. Zul. Gesamtgewicht*** 950 kg Zuladung 148 kg

*gewogen, **gerechnet, ***im Test

MEIN URTEIL

Preis/ Leistung 13,31€/ Punkt

Eine Mischung aus Campervan und Caravan soll der Beachy sein. Wenig Stauraum, wenig Platz und wenig Komfort machen den Beachy extrem retro. Das Konzept, sich die rudimentäre Ausstattung ganz nach eigenen Wünschen zusammenzustellen, ist aber spannend. Erfordert jedoch eigenen Einsatz oder den des Händlers. Ab Werk gibt es wenig zu bestellen. Nehmen wir den Beachy so, wie er auch sein will – einfach anders. Dann kann man der Idee schon etwas abgewinnen und neue Zielgruppen werden sicherlich durch das stimmige Marketing angesprochen.