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Einladen – aber stressfrei


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emotion - epaper ⋅ Ausgabe 9/2022 vom 06.07.2022

Genuss

Ofenkartoffelbüfett

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Bildquelle: emotion, Ausgabe 9/2022

FÜR 4–10 PERSONEN

4–10 große mehligkochende Kartoffeln (sauber gebürstet und trocken getupft),

Rapsöl,

grobes Salz,

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 Den Backofen auf 260 Grad vorheizen.

2 Die Kartoffeln mit einer Gabel rundherum einstechen, damit der Dampf aus den Kartoffeln entweichen und sie innen garen und außen knusprig werden können. Ihr könnt auch ein kleines Messer nehmen, aber ich möchte nicht, dass jemand im Krankenhaus landet.

3 Etwas Öl auf jede Kartoffel oder auf die Hände träufeln und die Kartoffeln gleichmäßig dünn einreiben, ganz so, als würdet ihr euch an einem fantastischen Strand selbst einölen. (Meine Mutter würde das mit einem Stück Küchenpapier machen.)

4 Die Kartoffeln mit Salz und Pfeffer würzen. Direkt auf den Ofenrost setzen und 60–70 Minuten backen, bis sie total knusprig, dunkeldunkelbraun und komplett durchgegart sind.

5 Die Kartoffeln ...

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... vorsichtig aus dem Ofen nehmen und auf eine große Servierplatte setzen. Vor dem Essen längs aufschlitzen und mit Toppings krönen.

TOPPINGS

saure Sahne (viel), Schnittlauch und/oder Frühlingszwiebeln (fein geschnitten), Butter (Zimmertemperatur), Meersalzflocken, grob gemahlener schwarzer Pfeffer, Forellen- oder Lachskaviar, Dill und/oder Petersilie (fein gehackt)

Melone mit knusprigem Schinken und Ricotta salata

FÜR 4–8 PERSONEN

100 g luftgetrockneter Schinken,

durchwachsener Speck oder Coppa (ital. Schweinenacken) in dünnen Scheiben,

1 Cantaloupe-Melone (in schmale Spalten geschnitten und nach Belieben geschält),

1 Zitrone,

Meersalzflocken,

60 g Ricotta salata oder fester,

milder Feta (in sehr dünne Scheiben geschnitten),

Olivenöl zum Beträufeln,

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 Backofen auf 220 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Schinken in einer dünnen, gleichmäßigen Schicht darauflegen (die Scheiben dürfen nicht überlappen) und 8–12 Minuten im heißen Ofen rösten, bis er knusprig ist (dabei schrumpelt er, aber das ist okay). Herausnehmen und beiseitestellen.

2 Die Melonenspalten auf einer großen Platte anrichten, mit Zitronensaft beträufeln und anschließend mit Salz bestreuen.

3 Ricotta salata und Schinken locker darüber verteilen. Vor dem Servieren mit Olivenöl beträufeln und reichlich Pfeffer drübermahlen.

VORBEREITEN

Der Schinken kann zwei Tage im Voraus knusprig gemacht werden. Abdecken und bei Zimmertemperatur aufbewahren.

Knofeliger Rote-Bete-Dip mit Walnüssen

ERGIBT ETWA 500 ML

500 g Rote Bete,

80 ml Olivenöl (plus mehr zum Beträufeln),

grobes Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer,

1 Knoblauchzehe (gerieben),

4 EL Walnuss-,

Haselnuss- oder Mandelkerne (geröstet),

2 EL Rotwein- oder Weißweinessig,

125 g saure Sahne oder griechischer Joghurt (10 % Fett; nach Belieben),

3 EL grob zerzupfter Dill

1 Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.

2 Rote Bete in eine große ofenfeste Form geben. Mit etwas Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Rösten, bis sie so weich sind, dass man sie leicht mit einer Gabel einstechen kann, je nach Größe 60–70 Minuten.

3 Aus dem Ofen nehmen und so weit abkühlen lassen, dass ihr sie schälen könnt. Danach in kleinere Stücke schneiden.

4 Rote Bete, Knoblauch, Nüsse oder Mandeln, Olivenöl und Essig im Mixer in kurzen Intervallen pürieren, bis die Konsistenz erreicht ist, die ihr mögt. Ich mag sie nicht ganz glatt, aber streichfähig. Wenn ihr sie stückiger oder cremiger haben wollt, nur zu.

5 Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, nach Belieben saure Sahne unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und eventuell mehr Essig würzen. In eure schönste Schüssel umfüllen, mit mehr Olivenöl beträufeln und mit Dill bestreuen.

VORBEREITEN

Der Dip lässt sich bis zu 1 Woche im Voraus machen; in einem verschlossenen Gefäß im Kühlschrank aufbewahren.

Pasta mit Cima di Rapa und Chorizo-Bröseln

FÜR 6–8 PERSONEN

500 g Chorizo oder scharfe italienische Wurst (die Pelle entfernt), 6 EL Olivenöl,

125 g frische grobe Brotbrösel oder Panko,

grobes Salz,

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer,

500 g röhrenförmige Pasta (z. B. Rigatoni oder Ziti),

6 Knoblauchzehen (in feine Scheiben geschnitten),

4 EL Tomatenmark,

1 großes Bund Cima di Rapa (Stängelkohl, von holzigen Enden befreit),

grob gehackt,

Pecorino,

Parmesan oder Ricotta salata am Stück zum Reiben

1 Die Wurst in einem großen Topf bei mittlerer bis starker Hitze 5–8 Minuten braten, dabei mit einem Löffelrücken zerdrücken. Mit einem Schaumlöffel herausheben, das Fett im Topf lassen.

2 Nun 3 EL Öl in den Topf geben, die Brotbrösel hinzufügen, salzen, pfeffern und 2–3 Minuten braten, bis sie goldbraun sind. In eine Schüssel umfüllen.

3 Pasta in reichlich kochendem Wasser knapp al dente garen. Dann abgießen, dabei mindestens 250 ml Wasser auffangen.

4 Inzwischen das restliche Öl (3 EL) in den Topf geben. Den Knoblauch darin unter gelegentlichem Rühren 2–3 Minuten braten, bis er goldbraun ist. Das Tomatenmark hinzufügen und unter ständigem Rühren 2–3 Minuten braten, bis es ziegelrot ist und beginnt, am Topfboden anzusetzen.

5 Cima di Rapa in den Topf geben, salzen und pfeffern. Bei schwacher bis mittlerer Hitze 3–5 Minuten garen, bis er zusammengefallen und kräftig grün ist; ab und zu rühren.

6 Pasta und Chorizo mit dem Pastawasser in den Topf geben. Unter ständigem Rühren erhitzen, bis jedes Stück Pasta von der chorizowürzigen Tomatensoße überzogen ist.

7 Direkt aus dem Topf servieren (oder auch nicht), geröstete Brösel sowie Käse zum Drüberreiben dazu reichen.

Gegrillte Forelle

FÜR 4–8 PERSONEN

2–4 küchenfertige Forellen oder Wolfsbarsche (je 350–400 g, geschuppt),

grobes Salz,

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer,

einige Zweige Bohnenkraut,

Thymian,

Oregano,

Majoran oder Rosmarin,

1–2 EL Rapsöl Green-Goddess-Butter (s. rechts),

2 Zitronen oder Limetten (halbiert),

Meersalzflocken

1 Den Grill auf mittlere bis hohe Temperatur vorheizen.

2 Die Fische innen und außen salzen und pfeffern, dann mit Kräuterzweigen füllen und mit dem Öl einreiben. Direkt auf den Grillrost legen, mit den Rücken zu euch (dann könnt ihr sie später leichter wenden). Die Fische 6–8 Minuten grillen, ohne irgendetwas mit ihnen zu machen, bis die Haut auf einer Seite dunkelbraun und knusprig und das Fleisch gar ist.

3 Versucht, einen Fisch mit einem Pfannenwender am Rücken anzuheben und auf die andere Seite zu drehen. Ein perfekt gegrillter Fisch löst sich leicht vom Rost. Leistet er Widerstand, braucht er noch 1 Minute. Klappt es, die Fische wenden und 6–8 Minuten weitergrillen, bis auch auf dieser Seite die Haut knusprig und das Fleisch gar ist.

4 Die Fische mit dem Pfannenwender auf eine Servierplatte heben. Etwas Butter draufgeben und schmelzen lassen. Die Zitronenhälften über den Fischen ausdrücken, die Fische mit Salzflocken bestreuen. Restliche Butter dazu servieren.

Green-Goddess-Butter

125 g weiche Butter,

1 Handvoll sehr fein gehackte Petersilie (zarte Blätter und Stiele),

3 EL Estragon (sehr fein gehackt),

3 EL sehr fein gehackte Schnittlauchröllchen,

4 Sardellenfilets (aus dem Glas, sehr fein gehackt),

1 Knoblauchzehe (gerieben),

2 EL Weißweinessig, grobes Salz,

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Green-Goddess-Butter zubereiten. Butter, Petersilie, Estragon, Schnittlauch, Sardellen, Knoblauch und Essig in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel quetschen, bis alles gut gemischt ist (alternativ alles zusammen im Mixer pürieren). Mit Salz und Pfeffer würzen.

ANMERKUNG

Green-Goddess-Butter kann bis zu 2 Wochen im Voraus gemacht werden; gut verpacken und kalt stellen. Vor dem Servieren Zimmertemperatur annehmen lassen.

Mit Hibiskusblüten geröstete Pfirsiche mit karamellisierten Bröseln

FÜR 4–8 PERSONEN

60 g Butter,

125 g frische grobe Brotbrösel,

oder Panko,

45 g brauner Zucker,

Meersalzflocken,

1 kg reife Pfirsiche oder Nektarinen,

halbiert und entsteint,

100 g Zucker,

4 EL getrocknete Hibiskusblüten,

2 EL frisch gepresster Zitronensaft,

Vanille- oder andere Eiscreme

1 Für die Brösel die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen. Die Brösel hinzugeben und unter gelegentlichem Rühren 3–4 Minuten rösten, bis sie zu bräunen beginnen. Braunen Zucker dazufügen. Die Brösel 2–3 Minuten weiterrösten, bis sie goldbraun sind und der Zucker zu karamellisieren beginnt. Vom Herd nehmen und mit Salzflocken würzen.

2 Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

3 Die Pfirsiche mit den Schnittflächen nach unten in eine große Auflaufform setzen. Mit Zucker bestreuen, Hibiskusblüten, Zitronensaft und 2 EL Wasser hinzufügen.

4 Die Pfirsiche 15–20 Minuten rösten, bis eine sirupartige Soße entstanden ist. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Zum Servieren auf Eiscreme setzen und mit Bröseln bestreuen.

ANMERKUNG

Wenn die Pfirsiche, die ihr verwendet, besonders sauer oder hart sind, könnt ihr 1–2 EL Zucker mehr hinzufügen, um das auszugleichen. Getrocknete Hibiskusblüten findet ihr u. a. in Gewürzläden, Bio-Läden, Teegeschäften und in manchen Asia-Läden.

Alisons Relax-Tipps

DIE EINLADUNG

Ich lade per SMS oder persönlich ein, meist bei einem anderen Event, nach ein paar Gläsern Wein.

Ich mag „Last-minute-Einladungen“, denn das fühlt sich gleich ungezwungen und entspannt an.

DAS MINDSET

Menschen freuen sich eingeladen zu werden.

Niemand ist da, um das Essen zu bewerten, sondern um eine schöne Zeit zu haben. Musik, ausreichend Getränke und ein Essen, das du selbst gern isst – mehr braucht es nicht!

UND WENN WAS SCHIEFLÄUFT?

Lachen ist das beste und einfachste Mittel bei einem Koch-Desaster. Wenn du wie ich deine größte Kritikerin bist, wird niemand anderes jemals was bemerken. Versprochen!

DAS ULTIMATIVE ENTSPANNUNGS-GEHEIMNIS

Scheitern ist okay. Einmal gescheitert, merkst du sofort: Es ist gar nicht so schlimm! Angebranntes Essen? Bestell Pizza.

Zitronen sind alle? Schick deine Freundin los. Denk immer daran: Es ist nur ein Essen! Das Wichtigste ist, Spaß zu haben und keine selbstbewusstere, perfektere Version von dir zu sein. Daran muss ich mich selbst auch hin und wieder erinnern.