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EINZELTEST: STARKER, SMARTER KÜCHENCHEF


IMTEST - Das Verbraucher Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 9/2020 vom 04.12.2020

Kenwoods WLAN-Küchenmaschine bietet üppige Ausstatt ung & Funktionen. IMTEST macht den Test.


Artikelbild für den Artikel "EINZELTEST: STARKER, SMARTER KÜCHENCHEF" aus der Ausgabe 9/2020 von IMTEST - Das Verbraucher Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: IMTEST - Das Verbraucher Magazin, Ausgabe 9/2020

Zahlreiche Ausstatt ungsmerkmale machen Kenwoods Cooking Chef XL mit mehr als 10 Kilogramm Gewicht zu einem schwergewichtigen Küchenhelfer. So lassen sich sechs Werkzeuge in zwei verschiedenen Steckplätz en des Maschinenkopfes nutz en: Ein Schneebesen sowie unterschiedliche Knet-, Rühr- und Patissier-Elemente wappnen das Gerät für fast alle kulinarischen Einsätz e – wenn man die Lage der Werkzeuge im Topf mit einem Maulschlüssel justiert, damit der Abstand zwischen Rührelement und Schüsselwand stimmt. Die knapp ...

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... 1,5 Kilogramm schwere Edelstahl-Rührschüssel mit Dampfgareinsatz und zwei stabilen Handgriff en fasst bis zu 6,7 Liter. 4,5 Kilogramm Kuchenteig lassen sich so auf einmal herstellen.

Mit Induktion und Waage

Geheizt wird per Induktion (20–180 Grad), außerdem ist eine Waage integriert. Auf den Hochgeschwindigkeits-Anschluss auf der Oberseite passt ein 1,6 Liter großer Glas-Blender oder ein Multizerkleinerer mit Messer und sechs Reibscheiben. An den langsam drehenden Anschluss lassen sich Extrateile wie ein Fleischwolf oder eine Nudelpresse anbringen. Gesteuert werden alle Funktionen über einem großen Drehregler sowie über ein Touchdisplay mit 10 Zentimeter Diagonale, das sich in der Front des Maschinenkopfes befindet. Via WLAN und Bluetooth wird der Cooking Chef über Handy oder Tablet mit der Kenwood-World-App verbunden. Dort finden sich momentan rund 260 Rezepte für Guided Cooking, die Schritt -für- Schritt -Anleitung für digitale Kochrezepte.

Kochen, Mixen, Schlagen

Die IMTEST-Kochprobe verlief gut: Bananen im Blender wurden perfekt gehäckselt und mit Milch zum Shake geschäumt. Im Multizerkleinerer ließ sich ein geachtelter Weißkohl sehr fein und gleichmäßig in wenigen Sekunden raspeln. In der Rührschüssel wurden Sahne wie Eiweiß schnell und einwandfrei fest, der Knethaken hatt e mit festem Brott eig leichtes Spiel. Auch die Thermofunktion zeigte sich überzeugend: Schokoladencreme schmolz langsam und bis zur gewünschten Temperatur, Bolognese- Soße köchelte bei rund 100 Grad gar. Anbraten einer Hackmischung gelang aber nur mäßig gut: Die Bodenfläche ist zu klein. Hier muss in vielen Durchgängen gebraten werden, und die richtige Kombination aus Temperatur und Rührintervall zu finden ist ein Geduldsspiel. Aber davon abgesehen leistet Kenwoods Küchenchef gute Arbeit und macht Spaß.

FAZIT

Für Vielköche ist der Cooking Chef XL ein sehr gutes Gerät, mit dem fast alles gelingt. Die Einzelteile machen einen sehr wertigen Eindruck, der Funktionsumfang ist groß. Die Rezeptauswahl darf gerne noch größer sein. Nur das Anbraten klappt in der Pfanne besser.

Wunschlos glücklich: Die Auswahl an Werkzeugen und Zubehör macht die Chef zum Multitalent.


Kein Schaumschläger: Kenwoods Cooking Chef erledigte fast alle Küchenarbeiten mit Bravour.


FIRE TV STICK (2020)

AMAZON
Preis: 38,98 Euro
Info: www.amazon.de

Der Klassiker unter den Streaming- Sticks lässt sich wie gewohnt sehr leicht einrichten: Der handliche Stick wird direkt hinten ins TV-Gerät oder an den AV-Receiver angestöpselt und bleibt so versteckt, eine zusätz liche Stromversorgung ist notwendig. Per Amazon-Konto erfolgt die schnelle Anmeldung. Neben der obligatorischen Amazon Prime App können Sie nach der Einrichtung weitere Apps, etwa YouTube, Disney+ und Netflix herunterladen. Wer von einem alten Stick umsteigt ärgert sich: Trotz Anmeldung beim Amazon-Konto müssen alle Einstellungen und Apps neu konfiguriert werden. Videos und Filme lassen sich dann ganz bequem per WLAN streamen. Die Bildqualität ist sehr gut, allerdings nur auf die nicht mehr zeitgemäße Full-HD-Auflösung beschränkt, dafür gibt’s nun das erweiterte Farbformat HDR: Leider sorgte das im Test unter Full-HD für ein verwaschenes Bild und sollte daher ausgeschaltet werden. Die Tonausgabe per Dolby Atmos beeindruckt: Dank 9 Surround-Kanälen fühlt man sich mitt en im Geschehen, da auch Eff ekte von oben kommen und der Ton räumlicher dargestellt wird.

FAZIT

Die etwas überfrachtete und von Werbung versetzte Oberfläche ist gewöhnungsbedürftig. Wer den Vorgänger besitzt, muss nicht zwangsläufig aufrüsten, erhält aber dafür eine etwas bessere Leistung.

Gute Bild- und Tonqualität, günstig, große Auswahl an Apps.

Funktioniert nicht ohne Amazon-Konto, zu viele, versteckte Werbeangebote.

MX ANYWHERE 3 FÜR MAC

LOGITECH
Preis: 87,72 Euro
Info: www.logitech.com/de

Logitechs neueste Kompakt-Maus eignet sich perfekt für Unterwegs oder kleine Hände. Der Namenszusatz „für Mac“ ist irreführend, da sie per Bluetooth oder Logitech-Empfänger (nicht enthalten) auch unter Windows einwandfrei funktioniert. Ihre Stärken liegen klar in der Funktionsvielfalt: Das magnetische Mausrad erlaubt sowohl sehr präzises, schritt weises Blätt ern als auch bei stärkerer Bewegung ein flott es Scrollen etwa ans Ende einer Internetseite. Die zwei Seitentasten lassen sich zudem anpassen: Beim Surfen im Internet springen Sie damit vor und zurück, bei Office können Sie per Druck die letz te Änderung rückgängig machen (oder wiederholen). Für viele Programms gibt’s angepasste Profile. Genial: Die Maus lässt sich mit drei verschiedenen PCs, Macs oder sogar Tablets koppeln. Aufgeladen wird die Maus per USB-C. Der Akku hält bei täglichem Betrieb über zwei Monate durch und ist innerhalb 5 Stunden komplett aufgeladen. Die Steuerung ist dank eines 4000-DPI-Sensors sehr präzise. Beim IMTEST-Praxistest funktionierte sie perfekt auf allen Oberflächen wie Mauspad, Schwarzglas-Schreibtisch oder Stoff - couch.

FAZIT

Große Funktionsvielfalt, präzise Steuerung, einfache Bedienung – das sagt schon fast alles. Die nur 95 Gramm leichte MX Anywhere 3 passt perfekt in kleine Hände, für große Hände ist die Maus etwas zu filigran.

Handlich, sehr präzise Steuerung und zahlreiche Extrafunktionen.

Für große Hände etwas zu klein, mit knapp 90 Euro kein Schnäppchen.

HUE PLAY GRADIENT LIGHTSTRIP

PHILIPS
Preis: 199,95 Euro
Info: www.philips.de

Das Hue Play Gradient Lightstrip von Philips ist ein Ambilight-Aufrüstkit für Flachbild-TVs. „Ambilight“ heißen die in Philips-TVS rückseitig verbauten LED-Lichter, die sich farblich und synchron an das TV-Bild anpassen. Dadurch wird das Bild optisch auf die Umgebung ausgeweitet, was eine stimmungsvolle Atmosphäre erzeugt. Mit dem Kit kann man die „Ambilight“-Funktion für TV-Geräte aller Hersteller nachrüsten. Das Upgrade ist in knapp 30 Minuten angebracht. Nach der Montage des Lichtstreifens, der Verbindung von Fernseher zur Hue Syncbox über HDMI und der Bridge mit dem Internet Router (Syncbox und Bridge müssen separat erworben werden), braucht man nur noch die Hue-App herunterladen und das Gradient Lightstrip verbinden. Das klappt sehr leicht. Mitt els der hervorragenden App lassen sich bis zu fünf verschiedene Hue-Geräte über die Syncbox miteinander verbinden. Jetz t heißt es zurücklehnen und das Farbspiel zum TV-Bild genießen. Das hat gerade für „Hue“-Einsteiger seinen Preis: Lichtstreifen, Syncbox und Bridge kosten für ein 65-Zoll-Modell zusammen knapp 500 Euro.

FAZIT

Das Hue Play Gradient Lightstrip bietet eine einfache und effektive Nachrüst-Option für “Ambilight” und ein starkes App-Ökosystem. Die Farbsynchronisation ist konkurrenzlos gut, nur der hohe Preis ist etwas abschreckend.

Gute Synchronisation mit TV, Leucht gute Smart Home-Anbindung.

Für „Hue“-Einsteiger ein hoher Preis, Keine Unterstützung für Xbox.

980 PRO

SAMSUNG
Preis: 135 Euro
Info: www.samsung.de

Profi-Festplatt e mit schnellster Technik für anspruchsvolle PC-Nutz er: Die Samsung 980 Pro ist momentan Spitz enreiter in Sachen schneller SSD-Speicher. Dank „VNAND“ genannter Technik speichert sie Bits und Bytes in über 100 übereinanderliegenden Zellen, verteilt auf Millionen dieser „Stapel“. Das sorgt für überragende Geschwindigkeiten, und das merkt man auch in der Praxis: Im Test startete Windows in nur 7 Sekunden. Bei anderen SSD ohne diese Technik dauerte es 11 Sekunden, eine gewöhnliche mechanische Festplatt e braucht 35 Sekunden. Das Western-Spiel Red Dead Redemption 2 startet in 15 Sekunden. Das dauert sonst doppelt so lange. In reinen Lesetests schaff te sie rund 6.920 Megabyte (MB) pro Sekunde, beim Schreiben 5 210 Megabyte pro Sekunde. Zum Vergleich: Mechanische Festplatt en arbeiten mit rund 100 MB pro Sekunde. Der PC muss allerdings auch mithalten können: Die Samsung 980 Pro unterstütz t das Transfer-Protokoll NVMe, und die hohe Geschwindigkeit wird nur mit dem Standard „PCIE 4.0“ erreicht. Den können aktuell nur neue AMD-PCs mit Ryzen Prozessor. Intel legt nächstes Jahr nach.

FAZIT

Mit knapp 7 GB/s (lesen) und gut 5 GB/s (schreiben) ist die Samsung 980 Pro die aktuell schnellste je getestete SSD. Aber: Das klappt nur im PCIE 4.0-Standard, den momentan nur AMD-Ryzen-Prozessoren beherrschen.

Sehr hohe Lese- und schnelle Schreibgeschwindigkeiten.

Neuer PCIe 4.0-Standard wird momentan nur von AMD unterstützt.

MATEBOOK 14 (KLVL-WFE9)

HUAWEI
Preis: 1.099 Euro
Info: consumer.huawei.com/de

Hoppla. Mausert sich Huawei etwa langsam zur Luxusmarke? Das kompakte Notebook des chinesischen Herstellers erscheint in edlem und nur 1,6 cm dünnem Aluminium-Gehäuse. Im Inneren sorgt der aktuellste Ryzen- 4800H-Prozessor zusammen mit 16 GB Arbeitsspeicher für ordentlich Dampf: Alle Büroarbeiten meistert er mit hohem Arbeitstempo, sogar Bildbearbeitung und kleine Videoschnitt projekte sind kein Problem. Für aktuelle Spiele ist das Notebook allerdings nicht geeignet, hier liefert es nur eine sehr ruckelige Darstellung. Trotz hoher Leistung bleibt es auch unter Dauerlast kühl und leise. Unterwegs hält das Matebook 14 beim Arbeiten rund acht Stunden, beim Video schauen neuneinhalb Stunden durch. Der im Ein-/Ausschalter integrierte Fingerabdruck- Leser funktioniert stets zuverlässig und bietet zusätz liche Sicherheit. Die Gesichtserkennung „Windows Hello“ fehlt allerdings. Die Tastatur ist knackig, das Trackpad groß und präzise. Anschluss-Varianten gibt es aber nicht so viele: Auf der linken Seite ist einen USBC- Anschluss zum Laden des Matebook 14 aufladen, rechtsseitig befinden sich zwei reguläre USB-3-Anschlüsse.

FAZIT

Notebook in edler Optik mit Spitzen-Bildschirm und wertiger Verarbeitung. Meistert alle Büroaufgaben mühelos und lässt sich präzise bedienen. Schwächen zeigt es nur bei komplexer Videobearbeitung und beim Spielen.

Spitzenleistung, hohe Akkulaufzeit, gute Verarbeitung und brillanter Bildschirm.

Wenig Anschlussmöglichkeiten, nicht für Spiele geeignet.

SMARTHOME DECKENLEUCHTE

LIDL / LIVARNOLUX
Preis: 58,19 Euro
Info: www.lidl.de

Der Discounter Lidl bietet seit Anfang November eine eigene Smarthome- Serie mit Lampen, Bewegungsmeldern und anderen Artikeln an. IMTEST hat zum Einstieg die smarte Deckenleuchte getestet. Mit 45 Zentimeter Durchmesser ist sie sehr flach und lässt sich auch als Wandleuchte nutz en, Montagematerial ist im Lieferumfang enthalten. Die komplett e Leuchte besteht aus Kunststoff mit eher schlichtem Design. Dafür steckt ein Zigbee-3.0-Interface im Innern, dass die Lampe smart macht. Helligkeit und Farbtemperatur lassen sich dann per App oder Google Assistant einstellen. Das Erkennen der Lampe durch das Zigbee- Gateway stellt kein Problem dar. Ein externes Gateway bietet Lidl separat für 19,39 Euro an, was aber zum Betrieb nicht zwingend notwendig ist. Im Test dauerte es keine Minute, bis die LED-Lampe eingerichtet war. Spannend dabei: Die Fernbedienung mit praktischem Magnet- Wandhalter kann mehrere Lampen gleichzeitig bedienen. Mit maximal 2.000 Lumen taugt die Deckenleuchte allerdings eher für kleine Räume, die nicht zu hell ausgeleuchtet werden müssen. Dafür ist sie dann mit nur 22 Watt recht sparsam.

FAZIT

Die Livarnolux-LED-Deckenleuchte bietet einen einfachen Einstieg in die Welt der smarten Geräte, weil sie auch ohne Gateway funktioniert. Als Lampe ist sie allerdings eher etwas schlichte Kost und nicht besonders hell.

Simple Bedienung und Einbindung in ein Zigbee-basiertes Smarthome.

Einfache Verarbeitung und eher mittelmäßige Lichtausbeute.

EVOLVE2 85

JABRA
Preis: ab 295 Euro
Info: www.jabra.com

Homeoffice und Videokonferenzen werden zweifellos auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Für Käufer mit hohen Ansprüchen hat Jabra das Headset Evolve2 85 entwickelt. Grundsätz lich ist alles Wichtige an Bord: Eine gute Geräusch-Unterdrückung (ANC), die nicht nur im Büro, sondern auch unterwegs störende Geräusche eff ektiv herausfiltert. Ein recht angenehmer Tragekomfort. Eine einfache, intuitive Tasten-Bedienung. Praktische Extras, wie ein USB-Dongle für einen schnellen Verbindungsaufb au mit PCs, Bluetooth für die Kopplung mit Smartphones und Tablets und viel nütz liches Zubehör. Ein starker Akku, der Laufzeiten von rund 31 Stunden mit aktiviertem ANC ermöglicht. Und nicht zuletz t gut abgestimmte Lautsprecher, die aufgrund ihres ausgesprochen guten Klangs nicht nur Videokonferenzen, sondern auch Musikhören am Feierabend zum Vergnügen machen. In einem Punkt patz t das Jabra Evolve2 85 allerdings kolossal, konkret beim Mikrofon: Nicht nur für ein Headset der 300 Euro-Klasse ist der nasale, dumpfe Klang spektakulär schwach – selbst viele in Notebooks eingebaute Mikrofone klingen besser.

FAZIT

Für den professionellen Office-Einsatz ist das Jabra Evolve 2 85 aufgrund des schwachen Mikrofons kaum zu gebrauchen. Schade, denn Klangqualität, Ausstattung und Bedienung sind erstklassig.

Erstklassige Ausstattung samt vieler Adapter und Reisetasche.

Mikrofon nicht empfehlenswert für Videokonferenzen und Telefonie.

FRAMES TENOR

BOSE
Preis: ab 225 Euro
Info: www.bose.de

Bei den Bose-Frames, im Test das Tenor- Design, handelt es sich um eine Kombination aus Sonnenbrille und Headset. Die Tonübertragung ermöglichen spezielle Richtlautsprecher, die sich in den Bügeln verstecken. Tatsächlich übt die Technik eine gewisse Faszination aus. Denn obwohl sich wie bei Kopfhörern nichts direkt im oder über dem Ohr befindet, lassen sich auf diese Weise Podcasts und Musik hören oder dank des eingebauten Mikrofons Telefonate führen. Eine spannende Idee, die in der Praxis aber deutliche Schwachpunkte off enbart: Vor allen Dingen erweist sich die Klangqualität als unterdurchschnitt - lich. Für Podcasts und Hörbücher ist sie sicher ausreichend, für Musik aufgrund der kaum vorhandenen Bässe und überzeichneten Mitt en und Höhen dagegen nicht. Dazu kommt, dass aufgrund der off enen Bauweise Personen in der Umgebung mithören können. Auch die Akku laufzeit ist mit gemessenen 5 Stunden limitiert. Nicht zuletz t sind Materialanmutung und Verarbeitung einer 225-Euro-Brille nicht würdig. Immerhin sind die Gläser ausstauschbar. Mit separaten Ohrhörern und Sonnenbrillen ist man in der Regel besser beraten.

FAZIT

Die Zielgruppe der Bose-Frames ist eng gesteckt: Betuchte Menschen, die beim Podcast Hören oder Telefonieren bei Sonnenschein gerne Ohren und Hände freihaben, dürften sich für dieses Kombigerät entscheiden.

Funktioniert gut als Freisprecheinrichtung.

Zum Musikhören ungeeignet, eingeschränktes Einsatzgebiet.

Z407 BLUETOOTH PC-LAUTSPRECHER

LOGITECH
Preis: 89,99 Euro
Info: www.logitech.de

Wer guten Sound am PC genießen will, kommt um ein Lautsprechersystem nicht herum. Besonders beliebt sind kompakte 2.1-Anlagen, bei denen zwei kleine Boxen neben dem Monitor für den Stereoklang und der Subwoofer unterm Schreibtisch für den nötigen Wumms sorgen. Das neue Logitech Z407 ist genau das. Die kompakte 80-Watt -Soundanlage bietet Bluetooth-Verbindungsmöglichkeiten und preist sich selbst als „kabellos“ an. Das gilt allerdings nur für den kleinen Volume-Regler. Die Boxen selbst sind über Kabel mit dem Subwoofer verbunden, der wiederum über den AUX-Eingang am Computer hängt. Per Bluetooth lassen sich mit dem System etwa Smartphones verbinden. Allerdings erkennt die Anlage die Eingangsquelle nicht automatisch, sondern sie muss an einem kleinen Knopf an der Unterseite des Volume-Reglers ausgewählt werden. Welche gerade aktiv ist, zeigt die Farbe der Leucht-LED daran an. Der Klang der Boxen ist gut, aber nicht herausragend. Der Volume-Regler ist zu leicht und zu wackelig, und es braucht zum Regeln von 0 auf 100 viel zu viele Umdrehungen. Bei intensivem Gebrauch könnte der als Erstes schlapp machen.

FAZIT

Der Klang des Z407 ist ausgewogen, aber nicht überragend. Die Bluetooth-Funktion ist klasse etwa für Musik vom Smartphone. Nur der kabellose Volume-Regler ist zwar praktisch, wirkt aber nicht sehr hochwertig und langlebig.

Ausgewogener Klang, praktische Bluetooth Konnektivität.

Kein Bass-Regler am Subwoofer. Volume- Regler wirkt wackelig und billig.