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Elden Ring


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Play5 - epaper ⋅ Ausgabe 7/2022 vom 01.06.2022

DIESE WICHTIGEN GEGENSTÄNDE SOLLTET IHR AUF KEINEN FALL VERPASSEN

Wir verraten auch, welche Gegenstände ihr gerade zu Beginn auf gar keinen Fall verpassen solltet und nach welchen wichtigen Items ihr auch im späteren Spielverlauf immer die Augen offenhalten solltet.

Die essenziellsten Gegenstände zu Beginn

Elden Ring ist das erste Souls-Game mit Crafting-System, doch damit ihr die Materialien überhaupt in praktische Gebrauchsgegenstände umwandeln könnt, braucht ihr den Werkzeugsatz. Den könnt ihr gleich zu Beginn des Spiels beim Händler Kalé in der Kirche von Elleh für schlappe 300 Runen kaufen. Auch in der Kirche von Elleh trefft ihr auf die blauhäutige Zauberin Renna, die euch die Geisterrufende Glocke schenkt, mit der ihr die Geisteraschen im Spiel nutzen und starke Begleiter wie die Imitatorträne beschwören könnt. Ihr müsst die Kirche jedoch bei Nacht besuchen und zuvor mit Melina geredet sowie ...

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Bildquelle: Play5, Ausgabe 7/2022

Die Laterne ist eines der hilfreichsten Items in Elden Ring: Sie erhellt jede noch so finstere Höhle und lässt euch nie wieder im Dunkeln tappen.
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... ihr Angebot angenommen haben. Melina trefft ihr am Ort der Gnade vor dem Sturmtor: Die Begegnung mit ihr lässt euch auch das Level-System sowie das treue Reittier Sturmwind benutzen. Die Welt von Elden Ring ist geradezu durchlöchert von dunklen Höhlen und finsteren Katakomben, durch die ihr ohne Lichtquelle nahezu blind wie ein Maulwurf stolpert. Legt euch deshalb schon früh eine Fackel zu: Die lichtspendende Einhandwaffe bekommt ihr ebenfalls beim Händler Kalé in der Kirche von Elleh und zwar für läppische 200 Runen. Noch praktischer als eine Fackel ist aber die Laterne, weil sie keinen Platz in euren Händen verbraucht und ihr so mit Schwert, Schild und Lichtquelle auf Erkundungstour gehen könnt. Die Laterne verkaufen mehrere der nomadischen Händler für 1800 Runen. Einen von ihnen findet ihr beispielsweise in der abgeschiedenen Hütte auf der Halbinsel der Tränen, im Süden von Limgrave. Eure Flasche der purpurnen Tränen ist dank der Heilung eines der wichtigsten Werkzeuge, um in Elden Ring zu überleben. Aber wusstet ihr, dass es noch eine weitere Flasche gibt? Die Flasche der wundersamen Arznei enthält einen einzigen Schluck, der sich beim Rasten regeneriert und euch mit Heilung, einem Schutzschild oder anderen Buffs zur Seite steht. Der Gegenstand befindet sich in der dritten Kirche von Marika, im Osten von Limgrave. Eine genaue Anleitung zum Item samt Fundort findet ihr in diesem Artikel. Auch das Schleifmesser solltet ihr möglichst früh finden, denn es erlaubt die Nutzung von Kriegsaschen. Sucht dazu die Ruinen vor dem Sturmtor in Limgrave auf. Inmitten der Ruinen befindet sich eine Treppe, die in einen Keller führt, wo sich eine Schatztruhe versteckt. Besagte Truhe enthält das Schleifmesser, mit dem ihr eure Waffen nun mit Kriegsasche versehen oder sie wieder von ihnen entfernen könnt. Zu guter Letzt noch ein praktischer Gegenstand für Spieler, die sich mit dem ersten Story-Boss, Margit, dem grausamen Mal schwertun. Das Item Margits Kette kann den Endgegner in seiner ersten Phase nämlich zwei Mal an den Boden fesseln, wo ihr ihm dann ordentlich eins überziehen könnt. Margits Kette befindet sich in der Trübflusshöhle, eine genaue Ortsbeschreibung verrät euch dieser Artikel.

Wie komme ich an Margits Kette?

Solltet ihr das Gefühl haben, dass euch auch mit NPC-Beschwörung und Geisterasche noch ein bisschen fehlt, um den ersten Boss Margit zu besiegen, dann macht euch auf die Suche nach dem Gegenstand „Margits Kette“. Ausgangspunkt für die Suche ist der Agheel-See in der Mitte von Limgrave, von dem ein Flussarm in Richtung Norden führt. Folgt diesem Fluss Richtung Norden, bis ihr auf der linken Seite den Höhleneingang zur Trübflusshöhle findet, der durch ein kleines Lagerfeuer markiert wird. Aktiviert zunächst den Ort der Gnade am Anfang der Höhle und begebt euch dann tiefer hinein. Achtung: Auf dem Boden sind überall kleine Ketten mit Glocken verteilt, die bei Berührung die Gegner in der Höhle alarmieren. Passt also auf, wo ihr hintretet! Erledigt zunächst die normalen Banditen und folgt dann dem Gang auf der rechten Seite. Am Ende kommt ihr in einen großen Raum mit einer Truhe. Beim Öffnen der Schatzkiste erklingt eine ziemlich bekannte Stimme: Der NPC Patches, den Veteranen bereits aus früheren From-Software-Spielen kennen, hat nur auf euch gewartet und verwickelt euch in einen Kampf. Sobald ihr seine Lebensleiste halbiert habt, bittet er um Gnade und gibt auf. Wenn ihr ihn am Leben lasst, an einem Ort der Gnade rastet und dann wiederkommt, verkauft euch Patches eine Reihe nützlicher Gegenstände. Bei ihm bekommt ihr für 5000 Runen auch Margits Kette. Dabei handelt es sich um einen einsetzbaren Gegenstand, mit dem ihr Margit, das grausame Mal, in der ersten Phase des Kampfes zweimal kurz bewegungsunfähig machen könnt. Eine dringend nötige Atempause in diesem nervenaufreibenden Bosskampf, die euch den Sieg bescheren könnte.

Weitere wichtige Gegenstände

Habt ihr die oben aufgeführten Gegenstände eingesammelt, seid ihr gut gewappnet für eure Reise in Elden Ring. Es gibt allerdings noch einige andere Items, die ihr im gesamten Zwischenland findet und die ihr definitiv bei jeder Gelegenheit sammeln solltet. Dazu gehören unter anderem die bereits früh kaufbaren Rezeptbücher. Viele Rezeptbücher findet ihr bei den nomadischen Händlern, einige verstecken sich aber auch in den Weiten des Zwischenlands. Mit ihnen bekommt ihr die verschiedenen Anleitungen für Feuerbomben, Giftpfeile und andere praktische Werkzeuge des Crafting-Systems. Auch die seltenen Steinschwertschlüssel bekommt ihr bei Händlern oder findet sie in der Welt verstreut. Sie öffnen euch Tür und Tor, wenn ihr vor einer Wichtstatue steht. Oft verstecken sich hinter den durch Wichtstatuen verschlossenen Wegen seltene und wertvolle Gegenstände, optionale Gegner oder gar ganze Gebiete. Wenn ihr genug Runen übrig habt, solltet ihr daher jeden Steinschwertschlüssel mitnehmen, den ihr bei Händlern findet. Abschließend noch zwei Gegenstände, die eure Heilungs-Kapazitäten ordentlich nach oben schrauben: Goldene Saat und Heilige Tränen. Während erstere die Anzahl der Schlücke in eurer Flasche der purpurnen Tränen erhöht, verstärkt letztere die Heilung eines jeden Schlucks. Beide Items sind ausschließlich in der Welt von Elden Ring verstreut. Goldene Saat findet ihr stets unter Mini-Erdenbäumen, kleinen, goldenleuchtenden Sprösslingen. Heilige Tränen hingegen verstecken sich allesamt in den Kirchen des Zwischenlands. Haltet also stets nach den beiden auffälligen Orten Ausschau auf eurer Reise, damit eure Heilflasche euch noch besser im Kampf gegen die fiesen Endgegner unterstützen kann.

SO FINDET IHR DIE FLASCHE DER WUNDERSAMEN ARZNEI UND DIE KRISTALLTRÄNEN

Es gibt ein wichtiges Item, das ihr auf keinen Fall übersehen solltet: Die Flasche der wundersamen Arznei.

Was ist die Flasche der wundersamen Arznei?

Die Flasche der wundersamen Arznei ist ein Gebrauchsgegenstand, der ähnlich wie eure Flasche mit Purpurtränen, also das Heil-Item des Spiels, funktioniert: Sie füllt sich jedes Mal, wenn ihr rastet, sterbt oder zu einem Ort der Gnade reist. Im Gegensatz zu den Purpurtränen befindet sich in der Flasche der wundersamen Arznei allerdings nur ein einziger Schluck und sie kann nicht durch Goldene Saat oder Heilige Tränen aufgewertet werden. Dafür hat der Effekt der wundersamen Arznei es ganz schön in sich: Er kann nämlich die verschiedensten Boni für euch bereithalten. Egal ob Heilung, ein Schutzschild oder temporäre Verbesserungen eurer Statuswerte – der Effekt der wundersamen Arznei hängt dabei ganz von den von euch verwendeten Kristalltränen statt. Sobald ihr die Flasche gefunden habt, bekommt ihr am Ort der Gnade einen neuen Menüpunkt namens „Arzneimischung“. Dort könnt ihr jederzeit den Effekt der wundersamen Arznei mithilfe der Kristalltränen anpassen: Sucht euch einfach zwei eurer Kristalltränen aus und gebt sie im Menü in die Flasche. Sie werden dabei nicht verbraucht und können beliebig miteinander vertauscht werden, um den Effekt zu verändern.

Wo finde ich die Flasche der wundersamen Arznei?

Bevor wir euch verraten, wo genau ihr die Flasche der wundersamen Arznei findet, hier zuerst ein Tipp für begeisterte Forscher und Entdecker: Der Händler Kalé, der sich ganz am Anfang des Spiels in der Kirche von Elleh in Limgrave aufhält und aussieht wie der Weihnachtsmann, verkauft eine Notiz, die euch den Aufenthaltsort der Flasche verrät. So habt ihr immerhin schon einen Ausgangspunkt für eure Suche. Wem das zu lange dauert, hier die Lösung: Die Flasche befindet sich in der Dritten Kirche von Marika, die nördlich des Nebelwalds ganz im Osten von Limgrave steht. Wenn ihr vom Sturmtor in die entgegengesetzte Richtung von Schloss Sturmschleier die Straße entlangreitet, die Brücke überquert, dann die Abzweigung nach links nehmt und weiter geradeaus reitet, könnt ihr die Dritte Kirche von Marika gar nicht verfehlen. Dort angekommen findet ihr nicht nur einen Ort der Gnade, sondern auch die Flasche der wundersamen Arznei sowie eure vermutlich erste Kristallträne. Letztere ist ein Gegenstand, der für die optimale Nutzung der wundersamen Arznei unabdingbar ist und euch viel Spielraum für Experimente bietet.

Wo bekomme ich Kristalltränen?

Wie bereits erwähnt, findet ihr die erste Kristallträne nur wenige Meter von der Flasche der wundersamen Arznei in der Dritten Kirche von Marika. Bei ihr handelt es sich um die Purpurrote Kristallträne, die die Hälfte eurer gesamten Lebenspunkte regeneriert. Ihr könnt die wundersame Arznei zwar schon mit einer Kristallträne nutzen, doch um das Maximum aus der Flasche herauszuholen, solltet ihr euch eine zweite Kristallträne beschaffen. Seid ihr noch nicht ganz so weit in Elden Ring fortgeschritten, findet ihr die ersten weiteren Kristalltränen ebenfalls in Limgrave, genauer gesagt auf der Halbinsel der Tränen im Süden. Begebt euch dort zu dem Niederen Erdenbaum, den ihr schon von weitem aufgrund seiner auffälligen Größe ausmachen könnt. Dort erwartet euch der Erdenbaum Avatar, ein Boss, über den sich der Triumph doppelt lohnt. Wenn ihr den kopflosen Baum mit seiner Riesenkeule besiegt, bekommt ihr nämlich gleich zwei Kristalltränen geschenkt. Einmal die Opalene Blasenträne, die euch einmalig ein Schutzschild gewährt, das euren nächsten erlittenen Schaden „beträchtlich verringert“ und damit fast auf null reduziert. Zudem die Purpurrote Bruchkristallträne, die euch für eine kurze Zeit eine anhaltende Regeneration eurer Lebenspunkte spendiert.

Welche Effekte haben die verschiedenen Kristalltränen?

Wir empfehlen für den Anfang, die Purpurrote Kristallträne sowie die Opalene Blasenträne in eure Flasche zu füllen. So bekommt ihr nicht nur einen Schluck Extra-Heilung, sondern auch ein praktisches Schutzschild, das euch in Kämpfen quasi einen Treffer „gratis“ einstecken lässt. Es gibt allerdings noch viele weitere Kristalltränen in Elden Ring zu finden. So erhöht die Gesprungene Flammenschleierträne kurzzeitig den von euch verursachten Feuerschaden, während die Stärkeknoten-Kristallträne für eine kurze Zeit euren Stärke-Wert verbessert. Die meisten der Kristalltränen bekommt ihr nach einem Sieg über einen der an Niederen Erdbäumen stationierten Bosse, bei denen es sich um Varianten des Erdenbaum Avatars handelt. Andere sind jedoch an geheimen Orten im Zwischenland versteckt. Trotz unserer Empfehlung für eure Anfangs-Mischung lohnt es sich, herumzuexperimentieren. Sobald ihr erstmal weitere Kristalltränen gefunden habt, könnt ihr diese nach Belieben miteinander vermischen und ganz an euren Spielstil anpassen.

SO FINDET IHR SCHMIEDESTEINE UND VERBESSERT EURE WAFFEN

Wer es mit den zahlreichen Gegnern in Elden Ring aufnehmen will, der muss nicht nur seinen Charakterlevel steigern, sondern auch seine Waffe aufwerten – und das könnte vor allem Genre-Neulinge bereits vor ein Rätsel stellen. Wir erklären euch deshalb, wo und wie ihr eure Schwerter, Äxte und Lanzen verbessert und welche Materialien ihr dafür benötigt.

Wie kann ich meine Waffen verbessern?

Tatsächlich könnt ihr die ersten Verbesserungen an eurer Waffe schon sehr früh im Spiel vornehmen, nämlich in der Kirche von Elleh in Limgrave. Folgt ihr vom Ort der Gnade „Der erste Schritt“ dem Lichtstrahl, gelangt ihr dort ganz automatisch hin. In den Ruinen der Kirche steht ein Schmiedeblock, bei dem ihr eure Waffe zunächst bis Stufe 3 verbessern könnt. Wertet ihr eure Waffe das erste Mal auf, erhält sie den Status „+1“, auf der nächsten Stufe bekommt sie den Zusatz „+2“ und das geht selbsterklärend immer so weiter. Um eure Waffe überhaupt zu verbessern, braucht es Schmiedesteine, doch dazu später mehr. Denn eine Waffe auf Stufe 3 ist zwar ein guter Anfang, aber auf Dauer leider ungenügend. Um eure Waffen also weiter aufzubessern, müsst ihr euch an einen Experten wenden, den ihr in der Tafelrundfeste findet. Schmiedemeister Hewg sitzt dort präsent an seinem Amboss, ihr könnt ihn also gar nicht verfehlen. Hewg hilft euch bei den Upgrades, die über Stufe 3 hinausgehen, vorausgesetzt ihr bringt ihm die entsprechende Anzahl Runen und die benötigten Schmiedesteine.

Wie funktionieren Schmiedesteine und wo finde ich sie?

Denn ohne Schmiedesteine kommt ihr beim Aufwerten eurer Waffen nicht weit. Dabei gibt es verschiedene Kategorien für die unterschiedlichen Stufen. Jede Schmiedestein-Kategorie ist für drei Waffenstufen verantwortlich: Schmiedesteine [1] können eure Waffe also bis auf „+3“ aufwerten, Schmiedesteine [2] bis auf „+6“ und so geht es dann bis zu den Schmiedesteinen [8] weiter, die eure Waffe bis zur finalen Stufe „+24“ bringen. Die Schmiedesteine findet ihr an allen Ecken auf eurer Reise durch das Zwischenland, doch wer effektiver nach ihnen suchen möchte, sollte sich in den Untergrund begeben. Gerade die Schmiedesteine für die ersten Stufen findet ihr zuhauf in den Minen, die die Welt von Elden Ring zu bieten hat. Eine davon ist beispielsweise der Tunnel von Limgrave, der sich im Norden des Agheel-Sees befindet. Vor allem die höheren Schmiedesteine sind aber eine echte Rarität und warten erst später während eures Abenteuers auf euch. Für den Anfang kommt ihr aber auch mit den niedrigeren gut über die Runde und der Unterschied zwischen einer Standardwaffe und einem Schwert auf „+9“ macht sich ganz schön bemerkbar. Sollte sich eure Waffe nicht mit normalen Schmiedesteinen aufwerten lassen, handelt es sich um eine besondere Waffe. Um die zu verbessern, benötigt ihr daher auch spezielle Materialien, die sogenannten Dunkelschmiedesteine. Das sind zwar andere Items, das Prinzip mit den Stufen bleibt aber gleich.

Wenn es euch an Dunkelschmiedesteinen mangelt, solltet ihr den Kristalltunnel von Sellia aufsuchen. Der liegt tief im Gebiet Caelid. Doch Vorsicht, dort lauern ziemlich starke Gegner!

DARUM LOHNT ES SICH, DIE NOMADISCHEN HÄNDLER NICHT AM LEBEN ZU LASSEN

Die Runen, die ihr durch das Besiegen von Gegnern erhaltet, sind nicht nur zum Aufleveln geeignet. Sie sind auch die Währung des Spiels und kommen bei Einkaufstouren bei den nomadischen Händlern zum Einsatz. Die sitzen in der gesamten Spielwelt verteilt an ihren Lagerfeuern, spielen auf ihren exotischen Instrumenten und warten auf Kundschaft.Normalerweise tritt man den Händlern friedfertig gegenüber, doch das Zücken eurer Waffe kann hier von Vorteil sein.

Warum sollte man die Händler töten?

Entgegen der ersten Vermutung lassen die nomadischen Händler bei ihrem Ableben durch euer Schwert aber nicht ihr Sortiment fallen, sondern nur ein einziges Item: Eine Klangperle. Mit den Klangperlen könnt ihr das Warenangebot bei den Zwillingsjungfernhüllen in der Tafelrundfeste erweitern und dort neue Gegenstände kaufen. Viele der Klangperlen, wie beispielsweise die für Schmiedesteine, lassen sich verstreut in der Welt von Elden Ring finden oder sind Belohnungen nach Bosskämpfen. Doch auch jeder der nomadischen Händler hinterlässt eine solche Klangperle, wenn ihr ihn ins Jenseits schickt.

Shopping-Paradies Tafelrundfeste

Ihr ahnt sicher bereits, worauf das hier hinausläuft: Tötet ihr die nomadischen Händler überall in Elden Ring und sammelt ihre Klangperlen, könnt ihr diese zu den Zwillingsjungfernhüllen in der Tafelrundfeste bringen und so ihr Sortiment in das ultimative Shopping-Paradies verwandeln. Egal ob Waffen, Rezeptbücher oder Rüstungen: Auf einmal haben die beiden stummen Schwestern eine gesamte Einkaufsmeile zur Verfügung. So erspart ihr euch das Herumreisen durch die Welt von Elden Ring und lästige Suchaktionen nach dem richtigen Händler. Zwar sind die Positionen der Händler seit dem letzten Patch automatisch auf eurer Karte markiert. Trotzdem bedeutet das nicht, dass ihr auswendig wisst, welche Gegenstände ihr bei welchem Händler bekommt. Die einfache Lösung ist also, alle Händler über den Jordan zu schicken und ihre Klangperlen in die Tafelrundfeste zu bringen. So könnt ihr jederzeit dorthin reisen, ganz egal welchen Gegenstand ihr gerade kaufen wollt.

Schlechtes Gewissen? Keine Sorge!

Solltet ihr unserem Rat gefolgt sein oder habt die Händler bereits auf eigene Faust umgebracht und bereut nun eure blutigen Vergehen, braucht ihr deshalb keinen neuen Spielstand anlegen. Denn tatsächlich gibt es einen simplen Weg, wie ihr tote NPCs wieder zum Leben erwecken könnt. Alles was ihr dafür braucht ist eine Portion Himmelstau, die ihr dann zum Schildkrötenpapst Miriel in der Kirche der Gelübde in Liurnia bringen müsst. Dort bittet ihr an einer Statue um Vergebung und die toten Händler begrüßen euch wieder freundlich wie einen unschuldigen Kunden an ihrem Lagerfeuer.

MULTIPLAYER-TIPPS ZU KOOP, LEVEL-GRENZEN, INVASIONS UND MEHR

Sobald ihr das Spiel startet, findet ihr mit dem Runzligen Finger des Befleckten das erste, wichtige Mehrspieler-Item. Hiermit stellt ihr Nachrichten aus vorgefertigten Textbausteinen oder Gesten zusammen, die dann auch in der Spielwelt anderer Elden-Ring-Spieler zu lesen sind. Sobald ihr in Limgrave aus dem Friedhof der Gestrandeten an die Oberfläche gelangt, findet ihr linkerhand vom Ort der Gnade bergab eine kleine Statue mit einem Item. Hier findet ihr die Kleine Goldene Statue. Was die Herbeirufungsreserve bedeutet, was die Statue vom Goldenen Finger unterscheidet, und vieles mehr, erklären wir hier auf dieser Doppelseite.

Koop-Modus: So spielt ihr gemeinsam

Die nötigen Items und Werkzeuge für gemeinsame Erkundungstouren und Bosskämpfe in Elden Ring findet ihr sehr früh im Spiel. Mit dem Krumfinger des Befleckten hinterlasst ihr ein Zeichen auf dem Boden. Damit euer Koop-Partner das Zeichen sehen kann, nutzt er eine Krumfinger-Medizin. Hierfür empfehlen wir euch, den Werkzeugsatz gleich beim ersten Händler an der Kirche von Elleh zu kaufen. Damit lässt sich die Medizin sehr leicht aus zwei Erdenblattblumen herstellen. Die Erdenblattblumen schimmern orangefarben und sind im kompletten Grasland zu finden. Achtet darauf, dass ihr im Koop-Modus euer Pferd nicht nutzen dürft. Außerdem erledigt ihr Gebietsbosse ausschließlich in der Welt des Hosts. Die Spielwelt ist im Koop-Modus teilweise mit Nebelwänden eingegrenzt, allerdings nicht so stark wie in Dark Souls. Ihr dürft also Höhlen, kleine Dungeons, Bosskämpfe aber auch die offene Welt mitsamt aller Gefahren gemeinsam angehen. Solltet ihr an ein Nebeltor gelangen und nicht weiterkommen, so durchquert die Grenze einfach alleine und verabredet euch dahinter erneut. Nutzt zum Heimschicken eines Freundes hier einfach den Fingerabtrenner. Achtet bei Bosskämpfen in Elden Ring darauf, dass Gegner mehr HP besitzen, je mehr Freunde ihr dazuholt. Als Unterstützer in der Spielwelt eurer Freunde stehen euch – immer abgerundet – nur die Hälfte eurer Heilflaschen zur Verfügung. Habt ihr den Gebietsboss gemeinsam erfolgreich besiegt, erhalten alle überlebenden Helfer einen Runenbogen sowie einen Teil an Runen als Belohnung. Koop-Freunde spawnen übrigens immer als orange-gelbliche Phantome, Invader erscheinen in roter Farbe.

Gibt es Level-Grenzen für das Summoning?

In der Elden-Ring-Wiki von fextralife.com gibt es einen Summon Range Calculator. Dieser enthält ein paar Formeln zur vermeintlichen Berechnung der Level-Unterschiede. Gleichzeitig heißt es, alle Beschränkungen für den Koop-Modus werden aufgehoben, sobald Spieler ein Passwort verwenden. Der höher gelevelte Spieler wird dann wohl herunterskaliert. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Summoning auch dann nicht immer funktioniert, wenn beide Spieler das gleiche Passwort benutzen. Dies kann dann daran liegen, dass der Gebietsboss erledigt wurde und danach der Koop-Modus generell nicht mehr funktioniert. Im Reddit zu Elden Ring finden sich zahlreiche Diskussionen zu diesem Thema. Hier heißt es beispielsweise auch, sobald Margit und Godrick erledigt sind, ist ein Summoning in der Open World in Limgrave nicht mehr möglich. Was nach wie vor funktioniert sind Dungeons, Katakomben und Höhlen, sofern dort die Bosse noch aktiv sind.

Mehrspieler-Passwort und Gruppenpasswort

Ein Mehrspieler-Passwort legt ihr in Elden Ring über das Menü an. Wählt den Punkt Mehrspieler aus und setzt dann ein Passwort fest. Ihr seht dann künftig nur noch Rufzeichen von Spielern mit dem gleichen Mehrspieler-Passwort. Mit Gruppenpasswörtern erhöht ihr die Wahrscheinlichkeit, Nachrichten, Blutlachen oder Rufzeichen anderer Spieler mit dem gleichen Passwort zu sehen. Diese Markierungen werden im Vergleich zu anderen mit einem Kreis hervorgehoben. Außerdem werdet ihr mit aktiviertem Gruppenpasswort über einige Ereignisse in der Welt, die von Gruppenmitgliedern ausgeführt werden, per Einblendung informiert. Habt ihr sowohl ein Mehrspieler- als auch ein Gruppenpasswort festgelegt, erhält das Mehrspieler-Passwort Priorität gegenüber der Gruppenpasswörter.

Wozu dienen die Herbeirufungsreserven?

In Elden Ring findet ihr kleine Statuen, die sogenannten Herbeirufungsreserven. Dabei handelt es sich um Sammelpunkte, die ihr aktivieren solltet. Nutzt ihr nun das Item Kleine Goldene Statue irgendwo in der Spielwelt, erklärt ihr euch bereit, an einer willkürlichen Statue in eurer Nähe zu helfen. Euer Zeichen wird also an mehrere dieser Orte gesendet. Eure Anwesenheit ist dort nicht erforderlich. Achtet jedoch darauf, euer Mehrspieler-Passwort zu löschen, falls ihr nicht gezielt mit Freunden spielt.

Wie funktionieren Invasionen?

Einzelspieler in Elden Ring haben einen Vorteil: Sie werden nur von NPCs invasiert – nicht von anderen Spielern. Sobald ihr aber mit Freunden im Koop unterwegs seid, ist es möglich, dass euch andere Spieler invasieren. Invader sind also gewarnt, dass sie immer auf mindestens zwei Gegner treffen. Um eine Invasion zu starten, nutzt ihr einen Blutigen Eiterfinger. Analog dazu findet ihr in Limgrave den Krumfinger des Duellanten. Dieser hinterlässt an beliebiger Stelle ein rotes Rufzeichen. Spieler können euch also auch aktiv in ihre Welt für ein Duell herbeirufen, um ein gewolltes Aufeinandertreffen auszulösen. Die Kleine Rote Statue funktioniert ähnlich wie die Goldene – sie sendet ein Rufzeichen an mehrere in der Nähe befindlichen Herbeirufungsreserven.

Nachteile als Invader ausgleichen

Als Invader in Elden Ring habt ihr den Nachteil, dass ihr mit dem blutigen Eiterfinger ausschließlich in Welten einfallt, in denen mindestens zwei oder sogar mehr Spieler aktiv sind. Ihr seht euch also in diesem Falle immer einer Überzahl gegenüber. Dafür werdet ihr als Invader nicht von Monstern oder Bossen angegriffen. Ihr bewegt euch also in Areale, in denen der Host und seine Freunde auf Widerstand aus der Spielwelt treffen. Ihr nutzt obendrein das Item blutiger Phantomfinger (zehn Stück im Inventar pro Invasion). Dieser lässt euch bei Benutzung zu einem lokalen Spawnpunkt teleportieren. Dies nutzt ihr entweder, um zum Host aufzuschließen oder aber um euch aus brenzligen Situationen zu retten. Bei den Zwillingsjungfern in der Tafelrundfeste findet ihr noch einen blauen sowie weißen Ring zum Kauf. Beide Items kosten je 1.000 Runen. Mit dem weißen Ring ruft ihr im Falle einer Invasion nach Hilfe, der blaue Ring bietet Hilfe an. Unterstützer, die durch den blauen Ring gerufen werden, erscheinen als blaue Phantome. Später erhaltet ihr noch die Spotterzunge, damit ruft ihr auch alleine Invasoren in eure Welt – sogar mehrere. Wer also auf eine Herausforderung aus ist, nutzt das Item, das ebenfalls den zeitlichen Cooldown zwischen zwei Invasionen aufhebt.

ALLE ATTRIBUTE ERKLÄRT & SO KÖNNT IHR EURE LEVELPUNKTE NEU VERTEILEN

Solltet ihr von den Menüs mit ihren vielen Zahlen und Werten überfordert sein, keine Sorge: Wir erklären euch genau, welches Attribut euren Charakter wie beeinflusst und geben einige Tipps, wir ihr eure Levelpunkte abhängig von eurem Spielstil verteilen solltet. Außerdem verraten wir, wo ihr später eure gesamten Levelpunkte neu verteilen könnt, wenn ihr beispielsweise vom Nahkämpfer zum Zauberer wechseln wollt.

Welche Attribute gibt es?

Zunächst einmal die Übersicht über alle in Elden Ring vorhandenen Attribute: Kraft beeinflusst eure Lebenspunkte, eure Feuerresistenz und eure Immunität, also den Schutz gegen Gift und Fäulnis. Geist hingegen bestimmt eure FP und euren Fokus, der gegen Schlaf und Wahnsinn schützt. Kondition bestimmt eure Ausdauer und eure Robustheit, die gegen Blutverlust und Frost schützt. Außerdem beeinflusst sie, wie schwer eure Ausrüstung sein darf, ohne dass ihr euch wie eine Raupe nach dem Mittagessen über das Schlachtfeld bewegt. Von eurem Stärke-Wert hängt ab, wieviel Schaden ihr mit Waffen verursacht, die mit Stärke skalieren und erhöht überdies noch eure körperliche Verteidigung. Geschick hingegen verstärkt die Angriffskraft von Waffen, die mit Geschick skalieren, senkt eure Zauberzeit, euren Fallschaden und lässt euch fester im Sattel sitzen. Letzteres bedeutet, dass ihr weniger leicht durch Gegnerschaden von eurem Pferd Sturmwind geworfen werdet. Weisheit beeinflusst dann die Stärke eurer Schimmersteinzauberei, also von allen Zaubern, die mit Weisheit skalieren und erhöht eure Magieresistenz. Das andere Attribut für Magie nennt sich Glaube: Es verstärkt die magische Kraft von Anrufungen, die mit Glaube skalieren. Schlussendlich bleibt dann noch die Arkanenergie. Dabei handelt es sich um einen Wert, der in den vergangenen From-Software-Spielen als Glück bekannt war. Er beeinflusst die Chance auf Itemdrops von Gegnern, erhöht eure Resistenz gegen Heiligschaden, eure Lebenskraft, die euch vor dem sofortigen Tod durch „Death Blight“ schützt und verstärkt außerdem bestimmte Zaubereien und Ausrufungen.

Allgemeine Tipps zur Verteilung eurer Levelpunkte

Es gibt natürlich nicht die eine, korrekte Verteilung der Levelpunkte, schließlich hängt diese ganz von eurem Spielstil ab. Trotzdem haben wir einige universelle Tipps für euch, die ihr bei euren Abenteuern in Elden Ring beachten solltet. Der erste: Steckt großzügig Punkte in den Kraft-Wert, um eure Lebenspunkte zu erhöhen. Elden Ring ist knackig und gerade gegen Bosse hilft mehr Leben, um länger durchzuhalten und die Muster des Gegners zu studieren. Vernachlässigt eure Kondition nicht! Auch wenn es verlockend sein mag, jeden freien Punkt in Stärke oder Geschick zu packen, um euren Schaden zu erhöhen, nützt das alles nichts, wenn es euch an Ausdauer zum Angreifen oder Ausweichen fehlt. Neben Kraft ist Kondition deshalb der wichtigste Wert, gerade wenn ihr noch nicht genau einschätzen könnt, wie häufig ihr ausweichen oder zuschlagen könnt. Um als Nahkämpfer euren Schaden zu erhöhen, müsst ihr natürlich auf die Skalierung eurer bevorzugten Waffe achten und davon abhängig Punkte in Stärke oder Geschick stecken. Als Grundsatz dabei gilt: Desto größer und schwerer die Waffe, desto wahrscheinlicher skaliert sie mit Stärke. Geschick-Waffen sind hingegen meist klein und flink. Seid ihr stattdessen als Zauberer unterwegs, sind neben Kraft und Kondition entweder Weisheit oder Glaube eure bevorzugten Anlaufstellen. Welche der beiden ihr hier Leveln solltet, hängt von den Skalierungen eurer Zauber beziehungsweise Ausrufungen ab. Ihr könnt also leicht nachschauen, in welches Attribut ihr eure Level-Upgrades stecken solltet. Und zu guter Letzt: Ignoriert den Arkanenergie-Wert! Die Boni auf Entdeckung oder reduzierten Heiligschaden sind definitiv verschwendet. Ihr solltet hier nur Punkte investieren, wenn ihr eine Waffe nutzt, die mit Arkanenergie skaliert. Die Klassenwahl zu Beginn des Spiels beeinflusst übrigens, wie hoch eure Attribute am Anfang sind.

Wie kann ich meine Levelpunkte neu verteilen?

Falls ihr nun schon einige Spielstunden in Elden Ring verbracht und gemerkt habt, dass ihr als Zauberer gar keinen Spaß am Spiel habt, sondern eure Gegner viel lieber mit Dolchen beseitigt, müsst ihr dafür aber keinen neuen Spielstand anfangen. Stattdessen könnt ihr ganz einfach eure Levelpunkte neu verteilen: Dieser Prozess wird auch als „Respec“ bezeichnet. Achtung Spoiler: Dieser Absatz befasst sich ab nun mit einem späteren Boss und Gebiet. Wenn ihr noch durch Limgrave spaziert, solltet ihr hier aufhören zu lesen! Damit das Respecen funktioniert, müsst ihr erstmal zwei Bedingungen erfüllen: Ihr müsst den Boss am Ende der Akademie von Raya Lucaria, Rennala, Königin des Vollmonds, besiegen und ihr braucht das Item Larventräne. Die Akademie befindet sich im Norden von Liurnia, dem Land der Seen. In der großen Bibliothek trefft ihr dort auch auf Rennala. Habt ihr ihre beiden Phasen samt ihrem Magiedauerfeuer überstanden und sie im Kampf besiegt, sitzt sie nun als freundlich gesinnter NPC in der Mitte des Raumes. Nun könnt ihr mit ihr interagieren, um eure gesamten Levelpunkte neu zu verteilen. Sprecht dafür einfach mit Rennala, wählt den Menüpunkt „Wiedergeburt“ und gebt ihr eine Larventräne. Anschließend bekommt ihr alle eure bisher investierten Runen auf einmal zurück und könnt diese dann am nächsten Ort der Gnade ganz nach Belieben neu verteilen. Diesen Vorgang könnt ihr so häufig wiederholen, wie ihr wollt, er kostet euch allerdings jedes Mal eine Larventräne. Diesen seltenen Gegenstand findet ihr überall in der Welt von Elden Ring versteckt, teilweise könnt ihr ihn auch von NPCs kaufen.

SO HOLT IHR EUCH DIE UNGLAUBLICH STARKE IMITATORTRÄNENASCHE

Achtung Spoiler! Dieser Artikel befasst sich mit einem großen Boss in Caelid und einigen Ereignissen danach. Wenn ihr diese selbst erleben wollt, solltet ihr hier aufhören weiterzulesen! Damit ihr euch auch an den späteren Bossen nicht die Zähne ausbeißen müsst, haben wir für euch deshalb die ultimative Waffe parat: Die Rede ist natürlich von der Imitatortränenasche (Original: Mimic Tear Ashes). Diese Geisterasche kopiert euren Charakter, womit ihr nun zwei bedrohliche Krieger auf dem Schlachtfeld stehen habt. Doch wo findet ihr das superpraktische Item?

Wo finde ich die Imitatortränenasche?

Um an die begehrte Asche zu kommen, müsst ihr leider erstmal den Runenträger in Caelid beseitigen: Erst wenn ihr den auch als Sternengeißel bezeichneten General Radahn von seinem treuen Pferd in den Staub geschubst hat, öffnet sich der Weg zu dem Ort, wo ihr die Imitatortränenasche findet. Nach dem Sieg über Radahn stürzt in Limgrave nämlich ein Komet vom Himmel und reißt ein riesiges Loch in den Bereich südlich des Nebelwalds. In dieses Loch müsst ihr nun herabsteigen, um dann in Nokron, der ewigen Stadt zu landen. Dort verfolgt ihr einfach den vor euch liegenden Weg, bis ihr auf einen Bosskampf stoßt. Um euch die begehrte Asche zu sichern, müsst ihr nämlich noch einen weiteren Gegner aus dem Weg räumen: euch selbst. Die Imitatorträne kopiert nicht nur euer Aussehen, sondern auch eure Rüstung, eure Waffe und euer Moveset. Sogar einmal heilen kann sich die dreiste Kopie! Allzu schwer sollte der Kampf trotzdem nicht werden und die Belohnung ist die Anstrengung allemal wert. Ein kleiner Umweg ist aber noch nötig: Folgt nach dem Bosskampf weiter dem Weg, bis ihr zum wäldlichen Plateau gelangt. Dort solltet ihr euch möglichst weit links halten, um an den Gegnern vorbeizuschleichen und schließlich zum Ort der Gnade „Wald der Ahnen“ zu kommen. Springt vom Rastplatz auf das Hausdach und folgt dem einzigen Weg. Bei eurer Tour über die Dächer der Stadt stoßt ihr früher oder später auf ein zerbrochenes Fenster, durch das ihr wie ein charmanter Gentleman-Dieb einsteigt. Am Ende des Ganges findet ihr eine Nebelwand und eine Wichtstatue. Setzt einen Steinschwertschlüssel ein, damit die Nebelwand verschwindet, besiegt den Gegner, der im Raum auf euch wartet und öffnet die dort stehende Truhe. Nun haltet ihr endlich die mächtige Imitatortränenasche in den Händen und könnt euch den vielen schweren Bossen von Elden Ring widmen. Doch warum genau ist diese Geisterasche eigentlich so unglaublich stark und wie könnt ihr dieses legendäre Item aufwerten?

Was steckt hinter der Power der Imitatortränenasche?

Die Imitatortränenasche gehört nicht umsonst zu den legendären Geisteraschen: Sie ist definitiv eine der stärksten, wenn nicht sogar die stärkste Asche im gesamten Spiel. Das liegt daran, dass ihr mit ihr nicht einen der vielen Gegner aus dem Spiel beschwört, sondern eine Kopie von euch selbst. Der Spieler-Charakter ist natürlich an sich schon deutlich stärker als viele normale Gegner, zusätzliche Power habt ihr durch die vielen Anpassungsmöglichkeiten. Denn die Imitatortränenasche kopiert euer ausgerüstetes Arsenal und benutzt die zur Beschwörung verwendete Waffe in eurer rechten Hand. Das bedeutet, dass ihr als Hybrid-Charakter die Imitatorträne beispielsweise mit eurer Nahkampfwaffe in der Hand beschwören könnt, damit diese die Aufmerksamkeit des Bosses auf sich zieht, während ihr aus dem Hintergrund euer Magiedauerfeuer entfaltet. Wenn eure Waffe außerdem einen Effekt wie Blutung oder Frost besitzt, macht die Imitatorträne davon auch Gebrauch, wodurch sich Gegner leichter mit einem Debuff belegen lassen. Als wäre das alles noch nicht genug, ist die Imitatortränenasche auf einem hohen Level vor allem mit ihrer Lebensleiste und ihren Verteidigungswerten ein wahres Monster. Auf +10 hält euer Doppelgänger ein Vielfaches von euch aus, kann sich sogar einmalig heilen und ist damit ein extrem widerstandsfähiger Tank.

Wie kann ich die Imitatortränenasche aufwerten?

Damit die Imitatortränenasche ihre volle Kraft entfaltet und ihr mit dem Gefühl in den Ring steigen könnt, einen zweiten Spieler auf Steroiden dabei zu haben, müsst ihr sie aber erst einmal verbessern. Wie bei den anderen Geisteraschen auch, geht ihr dafür zu Roderika, die sich nach eurem ersten Treffen nahe des Schlosses Sturmschleier und eurem Sieg über Margit zur Tafelrundfeste begibt. Dort angekommen, bietet sie euch nun ihre Dienste an. Weil die Imitatortränenasche eine legendäre Geisterasche ist, benötigt sie jedoch etwas andere Materialien als die gewöhnlichen Geisteraschen. Statt den Gräbertallilien braucht ihr hier Geistertallilien. Die leuchtenden Blumen findet ihr bevorzugt an dunklen Orten, beispielsweise in den vielen Katakomben oder gleich im Untergrund des Zwischenlands. Für das Aufwerten verlangt Roderika aber natürlich nicht nur die Geistertallilien, sondern auch eine ordentliche Portion Runen.