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Entdecken: Ziemlich cool … BERLIN


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Lea - epaper ⋅ Ausgabe 37/2019 vom 04.09.2019

@@Arm, aber sexy? Die Trend-Metropole ist super hip, aber gar nicht mehr so günstig. Doch: Wer weiß wie, kann für wenig Geld hier ganz viel erleben. Selbst beimMauerfall-Jubiläum


10 Hauptstadt-Highlights unter 30 Euro

Artikelbild für den Artikel "Entdecken: Ziemlich cool … BERLIN" aus der Ausgabe 37/2019 von Lea. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Lea, Ausgabe 37/2019

@@Happy Birthday! Der 368 m hohe Fernsehturm feiert 2019 den 50. Geburtstag. Eine Fahrt nach oben kostet 16,50 Euro

@@1 Die Stadt erkunden Erst mal ankommen und sich eine Übersicht verschaffen: Das klappt super bei einer Fahrt für 2,80 Euro mit der Buslinie 100. Mit der geht’s vom Bahnhof Zoo am Berliner Dom vorbei, bis zum Fernsehturm Alex. Lieber zu Fuß unterwegs? Am Brandenburger Tor ...

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@@1 Die Stadt erkunden Erst mal ankommen und sich eine Übersicht verschaffen: Das klappt super bei einer Fahrt für 2,80 Euro mit der Buslinie 100. Mit der geht’s vom Bahnhof Zoo am Berliner Dom vorbei, bis zum Fernsehturm Alex. Lieber zu Fuß unterwegs? Am Brandenburger Tor startet mehrmals täglich die Stadtführung „Free Tour“. Wer zufrieden ist, gibt seinem Guide hinterher ein freiwilliges Trinkgeld.www.neweuropetours.eu

@@2 Kunst entdecken In Berlin gibt’s eine Menge tolle Museen, die zu bestimmten Zeiten sogar keinen Eintritt kosten. Wann? Das steht auf der Internetseite www.museumsportal-berlin.de. Wer Interesse an kreativer Straßen-Kunst hat, sollte sich aufs (Leih-)Rad schwingen – zu einer geführten Street-Art-Tour durch die Stadt. Spannend! Kosten: 19 Euro plus 5 Euro für ein Leihrad. Fr. & So. um 15 Uhr, mit Anmeldung.www.berlinonbike.de

@@3 Geschichte erleben Beeindruckend: Wie dramatisch die Teilung Berlins war, begreift man an der Bernauer Straße. Entlang des ehemaligen Grenzstreifens erstreckt sich eine Gedenkstätte über 1,4 Kilometer. Anhand von Schautafeln und Teilen der Original-Mauer wird die Vergangenheit hier wieder lebendig. Eintritt frei.www.berliner-mauer-gedenkstaette.de

@@4 Karaoke singen Nur einen Steinwurf von der Bernauer Straße entfernt stolpert man aus der bewegten Vergangenheit direkt in die bunte Gegenwart der Stadt – in den Mauerpark. Und hier gibt’s sonntags nicht nur den großen Flohmarkt. Gegen 15 Uhr kann jeder– der sich traut – im Amphitheater vor großem Publikum spontan Karaoke singen – oder einfach zuhören. Gratis!www.mauerpark.info

@@Tempelhofer Feld


@@5 Tief durchatmen Kaum eine Großstadt ist so grün wie Berlin mit seinen gut 2.500 Parks. Da findet man immer ein Plätzchen, um eine Pause zu machen. Auf dem Tempelhofer Feld scheinen Himmel und Weite fast grenzenlos zu sein. Der ehemalige Flugplatz mitten in der Stadt ist über 300 Hektar groß. Hier kann man laufen, laufen, laufen, picknicken und sogar Kite-Surfen. Etwas weiter draußen in Treptow- Köpenick liegt der Müggelsee. Etwa 20 Minuten dauert die Fahrt vom Stadtzentrum. Und dann? Boot fahren – und entspannen!www.gruen-berlin.de, www.am-mueggelsee.de

@@Müggelsee


@@6 Kultur genießen Klassische Musik zur Mittagszeit? Die Berliner Philharmonie veranstaltet jeden Dienstag im Foyer die so genannten Lunch-Konzerte, eine wunderbare Auszeit vom Großstadt-Trubel. Die Künstler bieten für etwa 50 Minuten Kammermusik auf höchstem Niveau. Der Eintritt ist frei, die Plätze aber begrenzt. Für wenig Geld gibt’s auch eine leckere Kleinigkeit zu essen.www.berliner-philharmoniker.de

@@7 Endlos frühstücken Ein Traum für alle Langschläfer! Das „Benedict“ in Wilmersdorf serviert ein ausgesprochen leckeres Frühstück – rund um die Uhr. Zu jeder Tages- und Nachtzeit werden die Gäste hier mit Kaffee sowie süßen und herzhaften Spezialitäten aus aller Welt verwöhnt. Unbedingt mal ausprobieren!www.benedict-breakfast.de

@@8 Tanzen und essen Logisch. In der Hauptstadt kann man natürlich auch montags ausgehen. Die „Kulturbrauerei“ ist ein unter Denkmalschutz stehender Gebäudekomplex mit Clubs, Gastronomie, Kinos, Theater und ein Museum zum Alltag in der DDR im Stadtteil Prenzlauer Berg. Die „Alte Kantine“ veranstaltet wöchentlich den „Hungry Monday“. Ab 22 Uhr legen hier DJs Platten auf – das Highlight: ein Gratis- Büfett. Eintritt: 3 Euro.www.kulturbrauerei.de

@@9 Ostalgisch schlafen Eine Übernachtung wie eine Zeitreise ins Jahr 1978. Zwischen Blümchentapeten, Mufutis (DDR-Multifunktionstischen) und Honecker-Porträts wird man im „Ostel“ in Friedrichshain in die DDR gebeamt. Total witzig – und ziemlich günstig. Einzelzimmer gibt’s schon für 30 Euro.www.ostel.eu

@@10 Das Mauerfall-Jubiläum feiern In den Abendstunden des 9. November 1989 waren die Grenzen der DDR offen. Die Mauer? War weg! Im Herbst jährt sich dieser historische Tag zum 30. Mal. Das Jubiläum feiert Berlin eine Woche lang. Währenddessen gibt es z. B. in der ganzen Stadt großflächige 3-D-Videoprojektionen, in einer Kunstaktion schweben Tausende Botschaften von Berlinern am Brandenburger Tor. Alles gratis – wie auch das große Mauerfall-Konzert am 9. November.www.berlin.de


Fotos: Benedict, Huber Images, Imago (2), laif, picture-alliance/dpa (6), Tempelhofer Feld/Holger Koppatsch