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EQUALIZER FÜR VOCALS: TOP 5 PLUG-INS (1): EQUALIZER FÜR VOCALS


Keys - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 06.06.2019

In dieser neuen Workshop-Reihe beschäftigen wir uns mit jeweils fünf hervorragenden Plug-ins für unterschiedliche Zwecke. Wir sehen uns hier einige der beliebtesten Vocal- Chain-Tools an, wo Sie alles Wissenswerte zu fünf Equalizer-Plug-ins für die Vocal-Aufnahme erfahren. Die Plug-ins wurden basierend auf Erfahrungswerten von Experten ausgewählt und werden in keiner bestimmten Rangfolge vorgestellt.


Equalizer decken auch in der modernen Studiopraxis die klassischen Anwendungsbereiche ab. Nach wie vor geht es darum, Störfrequenzen herauszufiltern und besondere Frequenzbereiche durch Anhebungen zu ...

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... featuren. Dazu dienen maßgeblich parametrische und semiparametrische Equalizer. Im Fokus steht in diesem Workshop die EQ-Anwendung beim Gesang. Thematisch bewegen wir uns ausschließlich in der digitalen Plug-in-Welt, nehmen aber hier und da kurzen Bezug zu etwaiger Original-Hardware. Neben den hier vorgestellten Plug-ins gibt es sicherlich noch weitere unabdingbare EQs für die Vocals, die jedoch leider den Rahmen des Workshops sprengen würden.

PRO-Q 3 IN DER VOCAL-PRAXIS

Nutzen Sie den EQ am besten für passive und auch aktive Eingriffe in die Vocals. Frequenzen, die besondere Beachtung bekommen sollen, sind Absenkungen unterhalb von 130 Hz und Anhebungen bei zwei, vier und acht kHz. Natürlich muss immer individuell gehört werden, ob die genannten Frequenzen wirklich die richtigen sind. Dennoch liegt meist in deren Bereich die Magie für einen durchsetzungsstarken Stimm-Mix.
Sie sollten bei einer so großen Anzahl von Bändern gut und gerne mit engerer Kurve eingreifen und die Stimme vor allem im Gesamtkontext beurteilen. Auch wenn unterhalb von 130 Hz noch Stimmanteile gut hörbar sind, sollten sie im Gesamtmix abgesenkt werden, um anderen Instrumenten den Platz zu lassen. Aufgrund der Vielzahl an Bändern und des hervorragenden Klangs ist der Pro-Q-3 optimal, wenn Sie einen neutralen Alleskönner-EQ suchen – nicht nur für Stimmen eine erstklassige Wahl!

BRAINWORX/PLUGIN ALLIANCE BX_CONSOLE SSL 4000 E

Viele namhafte Hersteller haben sich an die Emulation der britischen SSL-E-4000-Konsole gewagt. Vor allem die Plug-ins von Waves, UAD und Brainworx zählen zu den beliebtesten ihrer Art. Die Brainworx-Emulation hat unter Produzenten einen exzellenten Ruf. Besonders ist hier, dass mittels patentierter TMT-Sektion zwischen 72 verschiedenen Channels gewählt werden kann. Die Filter-Sektion bietet High- und Low-Pass-Filter mit stufenlosen Parameterreglern für den Frequenzbereich. Der Button „x3“ verdreifacht circa, sodass sich die High-Pass- Frequenz von 48 Hz bis zu 1050 Hz erstreckt. Der Button „/3“ verkleinert den Low-Pass-Frequenzbereich von 7,3 kHz bis ein kHz. Insgesamt liegen vier Bänder vor, in die rasterlos eingegriffen werden kann. Das Höhen- und das Tiefenband lassen sich im Shelf oder als Bell-Filter einstellen. Der EQ lässt sich ausschalten, und zwar im unteren Bereich unter „Equaliser to“ – „EQ“. Darüber hinaus lässt sich der EQ hinter oder vor die Dynamiksektion positionieren.

BX_CONSOLE SSL 4000 E IN DER VOCAL-PRAXIS

Bei den EQ-Typen kann man zwischen „braun“ und „schwarz“ wählen. Beide sind für Vocal-Mixdowns interessant, wobei der braune Modus in meinen Ohren etwas smoother und moderater agiert. Alle EQ-Eingriffe erzeugen den SSL-typischen Klang und schon kleinste Anhebungen sind sofort spür- und hörbar.
Der Einsatz des SSL-4000-E-Channels ist wohl sinnvoll, um den SSL-typischen-Klangcharakter in die Stimme zu bringen. Als rein analytischer EQ zum Reduzieren von Störfrequenzen ist er zu schade und verbraucht dafür auch zu viel Rechenleistung. Der SSL-Sound ist absolut authentisch. Gerade um Präsenz in die Stimme zu bringen, ist der Eingriff ins Höhen- und Hochmittenband bei sieben kHz und zwei bis drei kHz häufig genau der richtige Schliff für präsente Vocals. Der Bassbereich liefert viel Wärme und Dicke. Die Qualität des Plug-ins hochwertig. In der Master-Sektion ist der winzige THD-Regler Gold wert, wenn man den Vocals richtig Färbung geben will. Mit dem V-Gain- Regler wird zudem Pre-Amp-Noise zugefügt. Der SSL-Sound ist besonders und hat Wiedererkennungswert. Wer die Vocals sowohl wärmer als auch präsenter gestalten will, ist mit dem SSLChannel genau richtig bedient. Im Vorfeld sollten Störfrequenzen analytisch reduziert werden. Mehrere Instanzen des SSL-Channels können viel CPU-Leistung einnehmen. Brainworx emuliert den analogen „Touch“ außergewöhnlich gut. Mit den Parametern „In Gain“ und „V-Gain“ lässt sich weitere Saturation hinzufügen. Achten Sie dabei immer darauf, dass das Signal nicht ins Clipping gerät. Meist ist ein De-Esser nach dem SSL-Channel nötig, da S-Laute häufig auffallend scharf betont werden.

Die Filter-Sektion des SSL-4000-E-Channels bietet High- und Low-Pass-Filter mit stufenlosen Parameterreglern für den Frequenzbereich.


WAVES API 550B

Waves bietet ein Bundle hochwertiger Emulationen beliebter EQs aus dem Hause API an.
Die Firma API steht für erstklassige Hardware, zu deren Flaggschiffen parametrische und semiparametrische EQs, Kompressoren, Pre-Amps und analoge Recording-Mischpulte zählen. Vielleicht noch neben Pultec EQP-1A und der einen oder anderen Neve-Kassette zählen vor allem die semiparametrischen APIEQs zur High-End-Referenz am Hardware-Markt der weltweiten Studio-EQs.
Wer allerdings entweder ausschließlich digital („In-the-box“) arbeitet oder einfach nicht um die 1200 Euro (UVP) für einen einzigen API-500er-Channel-Strip ausgeben möchte, tendiert vermutlich zur Plug-in-Emulation. Der Vierband-EQ ist der „größere“ Bruder des dreibandigen 550A und funktioniert gleichermaßen in Mono und Stereo. Besonders zu erwähnen ist das Hardwareemulierte Feature „Proportional Q“, das automatisch die Filter- Bandweite bei kleineren dB-Einstellungen weiter und bei höheren dB-Einstellungen enger stellt. Somit gilt beim Eingreifen in jedes EQ-Band „crank it“ und es bleibt doch verhältnismäßig „smooth“, natürlich und musikalisch. Denn wie auch die Original-Hardware verfügt die Emulation aus dem Hause Waves über ausreichend Headroom (um die 30 dB), sodass sogar im Bassbereich extreme Settings gefahren werden dürfen.
Der „In“-Button schaltet den EQ an oder aus, lässt aber das analoge Modeling eingeschaltet, sodass der EQ auch ohne Filter agiert und das zu mischende Signal somit um analoge Klangeigenschaften anreichert. Die dB-Range bei jedem der vier Bänder erstreckt sich von –12 bis +12 dB. Die Auswahl des Bandes erfolgt rasterartig jeweils an sieben festgelegten Frequenzen. Der Ouput-Regler ist auch aktiv, wenn der EQ und die Analogsektion ausgeschaltet sind. Sowohl das Tiefenband als auch das Höhenband lassen sich sich als Shelf oder Bell nutzen. Im Kontext Vocal-Mixdown ist die mögliche Phasendrehung meist unnötig.

API 550B IN DER VOCAL-PRAXIS

Der Klang unter Einsatz des EQs verändert sich in Bezug auf Direktheit, Klarheit und Präzision. Getreu dem Hardware-Original reagiert die Emulation ähnlich sensibel schon bei kleinen Absenkungen/Anhebungen von nur zwei dB. Neben Vocals ist das vorliegende Plug-in deshalb auch besonders beliebt bei Drums. Gerade der 550B gilt im Vergleich zum 550A als moderner und kantiger.
In Bezug auf Vocals geht es beim Einsatz des API 550B vor allem darum, der Stimme Klarheit und Deutlichkeit im Gesamtmix zu verleihen. Wer Wärme sucht, sollte eher zu anderen Modellen greifen (SSL, Neve). Fürden Präsenzbereich sind vor allem die Frequenzen 7 k und 10 k beim High-Band sowie 1,5 k und 3 k interessant. Schon zwei dB Anhebungen sind hier deutlich bemerkbar. Aber auch der passive Cut-Einsatz bei zum Beispiel 500 Hz des Tief-Mitten-Bandes ist durch den Proportional-Q-Faktor häufig Gold wert. Außerdem ist der Bassbereich voluminös und dabei sehr klar und fokussiert – fast „punchy“. Die Deutlichkeit, für die der API steht, sorgt für eine aufgeräumte Bassanhebung. Abhängig von männlicher oder weiblicher Stimme sind die Bänder 200 und 300 interessant. Denkbar ist auch ein rein passiver und rein aktiver Einsatz mit zwei Plug-ins, da die CPU-Auslastung als gering einzustufen ist.

Die Frequenzen 7 k und 10 k beim High-Band sowie 1,5 k und 3 k sind für den Präsenzbereich interessant.


IK MULTIMEDIA T-RACKS EQ-81

Der EQ-81 ist die Evolution des älteren Bruders EQ-73 und mit einigen sinnvollen weiteren Features ausgestattet. Es gibt vier unabhängige Bänder: High- und Low-Shelf können zu Bells geändert werden. Darüber hinaus sind zwei Mittenband-Filter vorhanden, deren Bandweite mit aktiviertem „Hi-Q“ enger eingestellt werden und somit detaillierter agieren kann. Alle Bänder sind rastermäßig festgelegt. Wie beim API sind diese werksseitig sehr musikalisch ausgesucht, sodass ein schneller und erfolgreicher EQ-Prozess durchgeführt werden kann. Die EQ-Sektion kann mit dem Regler „EQ“ aus- oder angeschaltet werden. Dennoch durchläuft das Signal die Pre-Amp-Sektion und kann dementsprechend durch den emulierten Neve-Charakter gefärbt werden. Für Mono-Mixdowns, wie die einzelnen Vocal-Spuren, sollte in der M/S-Matrix „M“ gewählt werden.

Für Mono-Mixdowns sollte in der M/S-Matrix des EQ-81 „M“ gewählt werden.


>> Der EQ-81 bringt die Neve-typische harmonische Saturation mit sich, die angenehm und subtil Verzerrung erzeugt. <<


T-RACKS EQ-81 IN DER VOCAL-PRAXIS

Der EQ-81 brilliert durch die typische Färbung, die das Signal andicken und voller machen kann. Aber auch Präsenzen können hervorragend aus der Neve-Emulation herausgeholt werden. Im Vergleich mit dem API 550B ist der Klang insgesamt wärmer und organischer. Insbesondere gefühlvollere und dunklere Stimmen heben sich mit dem EQ-81 hervor. Gerade Vocal-Signale, die matt und steril daherkommen, kann der EQ-81 auf ganzer Linie färben.
Der EQ funktioniert sowohl für Anhebungen als auch für Absenkungen. Der wirklich färbende Charakter wird aber maßgeblich durch die Anhebungen deutlich. Vor allem bei extremeren Settings bringt der EQ die Neve-typische harmonische Saturation mit sich, die angenehm und subtil Verzerrung erzeugt. Mit zunehmenden Input-Anteil erhält das Signal mehr Saturation und kann bis zu analogähnlicher Verzerrung gefahren werden.

BRAINWORX/PLUGIN ALLIANCE MAAG AUDIO EQ4

Der EQ4 ist übersichtlich. Die einzelnen Bänder beeinflussen sich mehr oder weniger stark, sodass kleine Phasenveränderungen stattfinden. Dieser EQ ist daher ganz klar als färbend einzustufen. Darüber hinaus sind bis auf das hochfrequente Air-Band alle Frequenzen festgelegt. Diese können um +5 dB/–5 dB angehoben oder abgesenkt werden. stattfinden. Dieser EQ ist daher ganz klar als färbend einzustufen. Darüber hinaus sind bis auf das hochfrequente Air-Band alle Frequenzen festgelegt. Diese können um +5 dB/–5 dB angehoben oder abgesenkt werden.

Beim Maag Audio EQ4 ist die Wahl des Air-Bands bei zehn kHz mit einer Anhebung von circa vier dB sinnvoll.


MAAG EQ4 IN DER VOCAL-PRAXIS

Mit dem „Air-Band“ wird Top-End-Präsenz in das Signal gebracht, wie es sonst kaum ein Plug-in in dieser Qualitätsstufe schafft. Die Vocals werden nicht harsch, sondern seidig und schimmernd. Psychoakustische Tricks lassen hier Eingriffe bis 40 kHz zu. Sie werden den Unterschied vielleicht nur noch fühlen und nicht richtig in Worte fassen können. Je höher die Frequenz ausgewählt wird, desto weicher wird das High-End. Wer bei den Vocals schon bei 2,5 kHz reindreht, bekommt sehr viel Präsenz in ein mattes Signal. Zusätzlich kann bei 2,5 kHz ein Shelf-Band hinzugefahren werden. Wenn man sowohl dieses als auch jenes Air-Band hinzufährt, kann es allerdings zu viel des Guten sein. Sinnvoll ist die Wahl des Air-Bands bei zehn kHz mit einer Anhebung von circa vier dB. Dabei kann das 2,5-kHz-Shelf-Band unproblematisch um 1,5 dB angehoben werden. Sub-Anteile sollten bei den Vocals allenfalls reduziert werden. Die 160 Hz können maximal noch für männliche Vocals interessant sein. Die 650 Hz können Sie meist dezent reduzieren. Der Maag-EQ ist vor allem für den gesamten Frequenzbereich zuständig und kann durch psychoakustische Tricks High-End in matte Vocals bringen.

ABSCHLUSS

Alle Plug-ins bieten einen völlig eigenständigen Charakter und haben unterschiedliche Einflüsse auf das Signal. Demnach lassen sie sich auch hervorragend allesamt in einem Vocal-Chain aneinanderreihen. In diesem Fall sollten Sie nur die besonderen Features jedes Plug-ins in den Vordergrund stellen.
Mit dem Fabfilter Pro-Q 3 können Sie Störfrequenzen reduzieren und einige minimale Features durchführen. Mit dem SSL-4000- E-Channel bilden Sie den Grundsound und charakterisieren den analogen Anteil und die besonderen Frequenzen der Vocals. Mit dem IK Multimedia EQ-81 können Sie dem Signal, wenn nötig, etwas Wärme hinzufahren. Eventuell kann dieser auch vor dem SSL-Channel positioniert sein.
Anschließend fügen Sie Präsenzen und High-End entweder mit dem API 550B oder dem Maag EQ4 hinzu – vielleicht sogar mit beiden. Beim Experimentieren mit den Plug-ins wünsche ich Ihnen viel Spaß und würde mich natürlich sehr über Feedback zu diesem Workshop freuen.
Auf den folgenden Seiten geht es gleich weiter mit Ausgabe 2 des Workshops „Top 5 Plug-ins“, in der wir uns mit Kompressoren für die Stimme beschäftigen.

KEYS AUTOR: TOBIAS MERTENS

Tobias Mertens arbeitet als Musiker, Dozent, Tontechniker und Songwriter. Er ist als multi-instrumentaler Autor für die Magazine DrumHeads!!, Guitar, Keys, Soundcheck und Recording Magazin des PPV-Medien-Verlags aktiv. Tobias ist Endorser für Meinl, Tama, Evans, Audix, Rohema, Ibanez, Roland, BOSS und D’Addario. Als Live- und Studiomusiker, Audio-Engineer und Songwriter arbeitete er mit Künstlern und Bands wie Stahlzeit, Thomas Lang, Lord of the Lost, Subway to Sally, Nachtsucher und vielen weiteren zusammen. Als Musiker und Audio-Engineer arbeitet(e) er für die Studios Blue Moon Studio, Bishop-Audio-Productions, Chameleon-Studio und Braindead-Studio. Er ist als Clinician in ganz Europa unterwegs und Dozent an verschiedenen Institutionen in Hamburg. Neben der Play-Along-CDProduktion arbeitet er aktuell mit zwei Metal-Bands in seinem Home-Studio und realisiert sein erstes Soloalbum.
Youtube: tobiasmertens1991
Instagram/Facebook: tobiasmertensmusic
Website: tobias-mertens.de