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ER IST WIEDER DA!


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 25.02.2022

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Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 5/2022

Spanien setzt ein deutliches Zeichen: „Barcelona is back!“ – unter diesem Motto findet vom 28. Februar bis 3. März der Mobile World Congress 2022 (MWC) in der Hauptstadt der Provinz Katalonien statt. Während die Verantwortlichen der CES Las Vegas Anfang 2022 die Messe nach und nach weiter zusammenschrumpfen mussten, halten die Spanier an ihrer Planung fest: Mit einem Hygiene- und Sicherheitskonzept, das auch eine ärztliche Versorgung vor Ort und finanzielle Hilfe bei einem eventuellen Quarantäne-Zwangsaufenthalt im Hotel umfasst, sieht man sich für alles gerüstet. Und das kommt an: Für die sieben Messehallen haben nach Auskunft der Veranstalter 1500 Aussteller Stände gebucht.

Wie viele davon am Ende wirklich besetzt sind und welche Unternehmen wegen Corona letztlich doch noch absagten, war bis zum Redaktionsschluss allerdings unklar. Denn viele Hersteller gingen lieber auf Nummer ...

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... sicher und informierten die Fachpresse bereits vor dem MWC über ihre Neuheiten. Dazu gehörte auch Samsung: Statt im Messetrubel mit den eigenen Produkten um den Platz im Rampenlicht zu kämpfen, präsentierten die Südkoreaner unter anderem das Galaxy S22 bei einem Extra-Event. Wie gut das neue Android-Flaggschiff ist, lesen Sie im großen Test ab Seite 10.

MWC als Hoffnungsträger

Auf und rund um den MWC gibt es viel zu sehen; die ersten Highlights finden Sie hier. Und eines steht fest: Mit dem MWC 2022 kehrt nach langer Durststrecke wieder so etwas wie Normalität in den Messe- Alltag ein. Das lässt hoffen, dass auch weitere wichtige Veranstaltungen wie E3, Gamescom oder IFA in diesem Jahr ein großes Comeback erleben.

[rs]

BITTE LÄCHELN

Motorola geht mit dem Edge 30 Pro einen eigenen Weg: Im 6,7 Zoll großen AMOLED-Bildschirm des Androiden steckt eine Quad-Kamera mit satten 60 Megapixeln. Haupt- und Ultraweitwinkellinse auf der Rückseite haben jeweils 50 Megapixel. Außerdem setzt das Unternehmen weiterhin auf die eigene Ready-for-Plattform für die Verbindung zu externen Displays. Optional bekommen Käufer einen Stylus dazu – ähnlich dem S-Pen von Samsung. Das Edge 30 Pro kostet 800 Euro.

KAMERA IM FOKUS

Realme stellt auf dem MWC mit dem Realme 9 Pro und 9 Pro Plus zwei neue Mittelklasse-Smartphones vor. COMPUTER BILD hatte beide Androiden auf den Seiten cobi.de/12813 und cobi.de/12814 schon im Praxistest. Auffällig ist die Rückseite im Glitzer-Design. Aber auch technisch machen die Realmes einen guten Eindruck. Wobei das Realme 9 Pro Plus im direkten Vergleich dank AMOLED-Display und besserem Kamerasensor auf den ersten Blick die Nase vorn hat. Das Realme 9 Pro startet bei 320 Euro, das Realme 9 Pro Plus bei 380 Euro. Wem das zu viel ist, für den gibt es alternativ das ebenfalls neue Einsteigermodell Realme 9i. Das kommt schon zu Preisen ab 220 Euro.

KERAMIK KRATZFESTER

Oppos neues Spitzen-Smartphone Find X5 Pro bietet ein bemerkenswertes Design:

Weil das Gehäuse aus einem Stück Keramik herausgefräst wird, geht der Block mit drei Kameralinsen nahtlos in die Rückseite über. Das 6,7-Zoll-OLED (10 Bit, 1 bis 120 Hz) soll besonders reaktionsschnell arbeiten. Den Qualcomm-Prozessor Snapdragon 8 Gen 1 ergänzt ein spezieller Chip für die Bildverarbeitung: Der MariSilicon X soll 4K-Videos mit HDR auch nachts in guter Qualität aufnehmen. 50-Megapixel-Sensoren versprechen schöne Fotos mit Haupt- und Ultraweitwinkel- kamera. Preis und Termin sind noch offen, der Vorgänger kostete 1149 Euro.

NORD

REMIX

Mit dem Nord CE 2 5G bringt OnePlus den Nachfolger des Nord CE 5G. Auf der glatten Rückseite übernimmt er die Kameraanordnung aus dem OnePlus Nord 2. Die Kameras (64-MP- Kamera und 8-MP-Ultraweitwinkel) gab es aber auch schon im CE 5G. Das trifft auch aufs 6,43 Zoll große FHD+-OLED-Display zu. Dafür ist der Prozessor schneller, und das CE 2 lädt mit strammen 65 Watt! Mit 8 Gigabyte Arbeits- und 128 GB internem Speicher kostet es 349 Euro.

ALLES IN EINER APP

Um Familien das Leben zu erleichtern, bringt die Telekom die neue Magenta-Zuhause-App. Sie bietet Mitgliedern Zugriff auf geteilte Einkaufs- und To-do-Listen. Außerdem hilft die App bei der Einrichtung und Steuerung von Smarthome-Geräten per WLAN. Weitere Funkstandards kann nur die Pro-Version. Die gibt es zum Start kostenlos; im Anschluss zahlen Nutzer 2,95 Euro pro Monat für die Extras.

LANGE MIT DABEI

Für die meisten günstigen Android-Geräte kommen kaum Updates. HMD Global will es beim Nokia G11 (Bilder) und G21 anders machen. Beide Geräte sollen drei Jahre lang Sicherheitspatches kriegen. Nicht die einzige Gemeinsamkeit: Beide kommen in modernem Design mit minimaler Bildschirmaussparung für die Frontkamera. Und in beiden Modellen taktet der Unisoc T606. Vorzug des teureren G21 (189 Euro):

Es bietet mit 64 Gigabyte doppelt so viel Speicher wie das G11 für 159 Euro.

Schade ist, dass beide nur mit dem älteren An - droid 11 kommen.

FRISCHES FRITZ

Fritz-Box-Hersteller AVM pflegt seine Router regelmäßig Nach einer Reihe von kleineren Verbesserungen steht nun mit Fritz OS 7.50 wieder ein großes Funktionsupdate in den Startlöchern. Auf dem Mobile World Congress zeigten die Berliner schon, was Nutzer erwartet. Unter anderem sind diese Funktionen bei Fritz OS 7.50 an Bord:

■ Mehr Telefonkomfort: AVM spendiert dem Fritz Fon einen neuen Terminkalender. Mit der Anruferansage lassen sich Sprachansagen im Adressbuch hinterlegen, die das Telefon statt des Klingeltons abspielt. So ist etwa bereits vor dem Blick auf die Nummer klar, wer gerade anruft.

■ WireGuard-VPN: AVM integriert das VPN- Verfahren WireGuard. Damit sollen sichere Verbindungen zwischen Heimnetz und Internet noch einfacher gelingen.

■ WLAN-Mesh: Wer eine Fritz Box als Mesh-Repeater einsetzt, genießt schnelleres WLAN sowie eine höhere Stabilität.

■ Smarthome: Nutzer bekommen zusätzliche Vorlagen für Smarthome-Aktionen, etwa im Zusammenspiel mit dem WLAN- Gastnetz. Die Fritz Box arbeitet nun auch mit DECT-Fenstersensoren, die bei geöffneten Fenstern warnen.

Fritz OS 7.50 ist bereits als Betaversion für die Fritz Box 7590 AX und 7590 erschienen. Weitere Modelle folgen demnächst.

APPLE PAY ÜBERALL

Mit der Funktion Tap to Pay on iPhone macht Apple jedes iPhone ab dem Modell XR zum Zahlungsterminal. Klingt langweilig? Wird aber spannend.

Schließlich lässt sich so später auch auf dem Wochenmarkt bargeldlos über Dienste wie Apple Pay oder mit NFCfähigen Kreditkarten bezahlen. Zunächst soll die Funktion in einer kommenden iOS-Beta Einzug halten. Bis sie fertig ist, dauert es also noch etwas.

LUXUS!

Bei 1700 Euro geht’s los für Käufer der Smartwatch TAG Heuer Connected Calibre E4. Fürs Geld gibt’s ein Edelstahlgehäuse, die üblichen Sensoren – und das alte Betriebssystem Wear OS 2. Später soll das Update auf Version 3 folgen, doch ob das mit iPhones läuft, konnte der Luxusuhrenbauer bis Redaktionsschluss nicht beantworten.

AUSPROBIERT

VOLVO C40 IM TEST

Der C40 Recharge Pure Electric ist der erste Volvo, der ausschließlich als Stromer auf die Straße kommt. COMPU- TER BILD durfte das Auto schon fahren. Die aktuell verfügba- re First Edition des C40 kostet rund 61 000 Euro und hat eini- ges zu bieten. 408 PS sorgen für ordentlich Wumms; im Inneren sorgt Android Automotive für Komfort. Dabei handelt es sich um ein eigenes Betriebssystem fürs Fahrzeug, das ohne gekoppeltes Android- Smartphone den Zugriff auf den Google Play Store gewährt. Bei den Testfahrten wusste das System zu gefallen: Im Play Store finden sich derzeit ein paar Radio- und Musikstreaming-Apps. Bald sollen auch YouTube-Videos auf dem 9-Zoll-Display des Volvos laufen – natürlich nicht während der Fahrt, aber etwa während des Ladens, um die Zeit zu überbrücken. Ebenfalls sehr praktisch: Viele Funktionen des Autos lassen sich per Google Assistant mit Sprachbefehlen steuern. Nach einem „Hey Google“ lässt sich etwa das Reiseziel für Maps nennen.

Googles Wegweiser verrät dann auch gleich, über welche Restladung der Volvo bei Ankunft verfügen wird. Ist der Strom für die Strecke zu knapp, lassen sich Ladesäulen als Zwischenstopps hinzufügen. Und auch die Klimaanlage hört aufs Wort. Wer zu Hause ein Gerät mit Google Assistant hat, kann sie sogar aus der Ferne bedienen. Nachteil des Ganzen: Google sammelt über Automotive private Fahrdaten; dem lässt sich zwar in den Einstellungen widersprechen, doch kostet das Komfort.

HIGH END ZUM MITNEHMEN

B eim Stichwort „Audiodatei“ rümpfen audiophile Musik-Fans die Nase. Denn der Begriff steht für komprimierte und damit eben auch verlustbehaftete Musik. Damit Klang-Gourmets auch unterwegs nur feinste Klangkost an ihre Ohren lassen können, hat Sony seinen neuen Walkman mit dem etwas sperrigen Namen NW- WM1ZM2 mit allerfeinster Technik bestückt. Der eingebaute Digitalverstärker gibt zum Beispiel hochauflösende Musikdateien im PCM-Format wieder – dagegen klingt selbst die beste MP3-Datei wie aus einer hohlen Gießkanne. Auch FLAC- Dateien mit bis zu 96 Kilohertz stellen für den High-End-Abspieler kein Problem dar, versichert Sony.

Musik speichert der Walkman auf seinem 256 Gigabyte großen Datenspeicher oder auf einer eingesteckten microSD-Karte mit maximal 128 Gigabyte. Auch auf Online- Streaming-Dienste müssen audiophile Nutzer unterwegs nicht verzichten: Anbindungen zu Spotify, Tidal, Qobuz, Deezer sowie Amazon Music sind integriert. Die Bedienung erfolgt über einen 5 Zoll großen Touchscreen mit HD-Auflösung.

Die gesamte Technik steckt in einem soliden, vergoldeten Kupfergehäuse. Das alles klingt nach Luxus pur – und das ist es auch angesichts des Verkaufspreises: Für den NW-WM1ZM2 verlangt Sony sage und schreibe 3699 Euro. Wie gesagt: Es ist ein Gadget für anspruchsvolle Hörer.

LUFTIG LEICHT

Bei wüsten Online-Gefechten kommt man schon mal ins Schwitzen. Für solche Fälle hält Asus die neue Maus TUF Gaming 4 Air bereit. Durch die Gitterkonstruktion bleiben Finger und Handfläche immer gut belüftet, verspricht der Hersteller. Sicherheitshalber sind die Oberflächen und die integrierte Technik aber nach IPX6-Standard vor Flüssigkeiten geschützt. Damit es Gamer nicht nur schön kühl, sondern auch leicht haben, wiegt die Maus nur 47 Gramm. Das Gehäuse ist zudem bakterienhemmend beschichtet. Die Spielermaus gibt’s für 54,90 Euro.

VIVALDI AUFGEBREZELT

Vivaldi fristet im Vergleich zu Chrome, Edge & Co. ein Nischendasein. Dabei hat der schlanke, schnelle und kostenlose Browser Potenzial. Um mehr Nutzer anzulocken, bohren die Entwickler das Tool permanent auf, Aktuell gibt’s Version 5.1. Die bietet unter anderem die Möglichkeit, Netzfundstücke zum späteren Lesen zu speichern. Download: www.cobi.de/12811.

HARTE AKTEN

Unter dem Projektnamen GrapheneOS entwickelt ein Team seit geraumer Zeit eine Alternative zum Smartphone-Betriebssystem Android. Im Vergleich zum großen Bruder soll GrapheneOS stabiler laufen und mehr Sicherheits- und Datenschutzfunktionen bieten. Bislang läuft das Betriebssystem aber nur auf bestimmten Google-Pixel-Smartphones und muss auf diese überspielt („geflasht“) werden. Das soll sich ändern: Wie das Entwicklerteam mitteilt, verhandelt man derzeit mit einem namhaften Hardware- Hersteller. Ziel sei es, in Kürze ein eigenes GrapheneOS-Smartphone auf den Markt zu bringen. Über den Starttermin und den Preis schweigt man sich aber noch aus.

AUF IN DEN KAMPF

Electronic Arts (EA) hat mächtig Ärger – mit den Fans der „Battlefield“- Shooter-Reihe. Denn das neue Game „Battlefield 2042“ ist nach Meinung vieler enttäuschter Spieler so fehlerbehaftet und mies zusammengebastelt, dass es maximal als halb fertige Beta durchgeht. Deshalb gehen die Fans jetzt auf die Barrikaden und verlangen ihr Geld zurück.

Auf der Plattform Change.org wurde hierfür eine Online-Petition gestartet (zu erreichen über den Webcode www.cobi.de/12810). Dort werden EA, Sony (PlayStation), Microsoft (Xbox) und Steam aufgefordert, den Kaufpreis zu erstatten. Ziel: 200 000 Protestunterschriften.

RAUS DAMIT!

Eine Smartwatch, die Outdoor-Aktivitäten klaglos übersteht und praktisch nie mehr aufgeladen werden muss, ist ein Traum. Nein, die ist Realität, sagt Garmin: Die neue Instinct 2 gibt’s nämlich in einer speziellen Solar Edition mit eingebautem Solarmodul. Kriegt die Uhr jeden Tag mindestens drei Stunden Sonnenlicht ab, dann reicht das laut Garmin für den Nonstop-Betrieb ohne Nachladen.

Ebenfalls an Bord sind über 40 Sport-Apps, die üblichen Sensoren zur Abfrage von Körper- und Fitnessdaten, ein GPS- Modul sowie Kompass und Höhenmesser. In der Surfer-Version gibt’s obendrein einen Gezeitenmesser; die Tactile Edition kommt unter anderem mit Nachtsichtmodus. Preis: ab 350 Euro.