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Erst Flautenfrust, dann Segellust


Sportschipper - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 28.06.2019

Der Wilhelmshavener Segelclub (WSC) beging im Mai sein 111-jähriges Bestehen mit einer Regatta, zu der 65 Jachten und acht Jollen gemeldet hatten. Das aus dem Rahmen fallende Jubiläumsdatum war gewählt worden, um einen Beitrag des Vereins zum 150. Stadtgeburtstag zu leisten – Wilhelmshaven erhielt nämlich am 17. Juni 1869 seinen Namen.


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Vor dem Südstrand segelten 65 Jachten und acht Jollen zu Ehren des Stadtgründers von Wilhelmshaven, König Wilhelm I. von Preußen, dem späteren Kaiser Wilhelm.


(Foto: WSC)

In Anwesenheit von König Wilhelm I. von Preußen wurden an diesem Tage die an der Jade geschaffenen Hafenund Werftanlagen eingeweiht und auf den Namen „Wilhelmshaven“ getauft. Eine Urkunde mit diesem Namen wurde anschließend in den Grundstein der Elisabeth- Kirche (die heutige Christus- und Garnisonkirche) eingelassen. Der 17. Juni gilt daher als Geburtstag der Stadt Wilhelmshaven.


111 Jahre Wilhelmshavener Segelclub – Regatta im Zeichen des Stadtjubiläums


Bei strahlender Sonne und Flaute starteten die Jollen vor dem Südstrand. In der Hoffnung auf etwas mehr Wind gab die Regattaleitung für die Jachten das Signal für eine Startverschiebung. Erst um 14 Uhr ging die Gruppe A über die Startlinie, um 14.10 Uhr folgte die Gruppe B. Bei schwachem Wind hatten die Segler Probleme, die ablaufende Tide auszusegeln. Die Regattaleitung wollte schon abbrechen, hatte sich dann aber dazu entschlossen, nach der Startverschiebung die Wettfahrt mit zwei Bahnverkürzungen am Laufen zu halten. Dann kam gegen 16 Uhr endlich Wind auf, so dass die Teilnehmer zum guten Schluss doch noch ins Ziel segeln konnten und mit der Regatta versöhnt wurden.

Bei der Siegerehrung ging 1. Vorsitzender Werner Lüders auf die Bedeutung der Gemeinschaft beim Segelsport ein. Auch der beste Skipper sei nur so gut wie seine Crew. Die Gruppensieger konnten sich über einen Gutschein für ein Essen mit Weinprobe für die Crew im Seglerheim im Nassauhafen freuen. Danach sorgte die Mannschaft des Seglerheims für ein deftiges Essen, zu dem Kultsänger Jonny Glut und seine Band den Ton angaben.

Die Jollen-Ergebnisse: Laser: 1. Birk Veith (WSC), 2. Julius Rudolph (HSYC), 420er: Nils Fastje (SVV), 2. Simon Ortgies (HSYC), 3. Dieter Laude (HSYC), Ausgleicher: 1. Daniel Kampka (HSYC), 2. Aljoscha Raschke (SVV).

Bei den Jachten siegten auf Bahn A1. 1. „Easy Race“, Michael Blenk (WSC); 2. „Frechdax“, Wilco Schipper (SLRV); 3. „Mr. Krab‘s 2.0“, Rolf Scheide (WSVH). A2: 1. „Indigo“, Hendrik Busemann (WSVH), 2. „Circus maximus“, Tanno Kruse (SKHS), 3. „Pangea“, Janek Harms (SKHS). A3: 1. „Taurus“, Julius Schmidt (WSC), 2. „Lucky Star“, Alica Schütte, (SKG), 3. „Maremoto“, Heinz Martin (WSVH). A4: 1. „Olle Rübe“, Mario Behring (RSC), 2. „Törn To“, Ole Grave, (WSC), 3. „Findus“, Peter Sturm (WSVH). A5: 1. „Lucy & Co“, Christoph Dons (WSC), 2. „Corroborre“, Holger Liebert (WSVH), 3. „TeamWork“, Frederik Lüders (WSC). A6: 1. „Murphy s Love“, Hans- Peter Heldt (WSC), 2. „Sun“, Harald Koopmann (WSVH), 3. „Dreebeen“, Jörn Eicke (SKHS). B1: 1. „Skaga“, Thorsten Wehrmann, (WSC), 2. „Walküre“, Jens Taschke (WSC), 3. „Puschen“, Jürgen Koopmann (WSC). B2: 1. „Phönix“, Michael Gundlach (RSC), 2. „Goedeke Michel“, Jürgen Rompa (WSC). B3: 1. „Stjerneskut“, Claus Wegen (WSVH), 2. „Swantje“, Reiner Freese (WSC), 3. „Sleipnir“, Axel Tschiersch. B4: 1. „Jan Bart“, Jörg Owen (WSC), 2. „Jakaranda III“, Dieter Rothe (WSC), 3. „Büx Ut“, Sabine Zeche (SKG). B5: 1. „Sijtje“, Ole Ehrt (WSC), 2. „Missi“, Wolfhard Moser (WSC), 3. „Kluntje“, Holger Köhler (MSW).

(tk)

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