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„Es kann nicht sein, dass der FC jedes Jahr nur um Platz 15 spielt“


Sport Bild - epaper ⋅ Ausgabe 31/2021 vom 04.08.2021

BUNDESLIGA

Artikelbild für den Artikel "„Es kann nicht sein, dass der FC jedes Jahr nur um Platz 15 spielt“" aus der Ausgabe 31/2021 von Sport Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Sport Bild, Ausgabe 31/2021

SPORT BILD: Herr Baumgart, nach einem Monat beim 1. FC Köln sind Sie schon das Gesicht des kompletten Vereins. Wie gehen Sie damit um?

STEFFEN BAUMGART (49): Ich bin froh darüber, dass ich sehr positiv aufgenommen wurde und auch positiv gesehen werde.

Dadurch steigt die Erwartungshaltung!

Druck hast du als Trainer in Köln immer. Wir sprechen über einen der größten Fußballvereine in Deutschland. Aber ich bin hier nur ein Baustein, um den FC erfolgreich zu machen. Entscheidend ist für mich nicht die Erwartungshaltung, wir wollen Ergebnisse erzielen.

Horst Heldt, der bis Mai Sportchef beim FC war, hatte die Vision, den Klub auf Dauer wieder ins internationale Geschäft zu führen. Ist das auch Ihr Ziel?

Erst mal geht es darum, sich in der Bundesliga zu etablieren. Und wir müssen festlegen, was das bedeutet. Ist es Platz 15, Platz zehn oder muss man zehn Jahre in der 1. Liga gespielt haben? ...

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Wie lautet Ihre Antwort?

Es kann nicht sein, dass der FC jedes Jahr nur um Platz 15 spielt. Das ist mir zu wenig.

Sie wollen ein Offensiv-Spektakel bieten und in der Tabelle nach oben klettern. Lässt sich das umsetzen, wenn man die besten Spieler verkauft wie Bornauw nach Wolfsburg, Jakobs nach Monaco und wenn wahrscheinlich auch noch Skhiri geht?

„Ich habe fünf, sechs Schiebermützen zu Hause – auch mit Ohrenschützern“

Es war vom ersten Tag an klar, dass es Abgänge geben wird. Dann musst du Lösungen finden. Ich sehe, dass es viel Potenzial in der Mannschaft gibt. Und was Skhiri betrifft: Wer sagt, dass der geht? Bisher gibt es nur Spekulationen. Ich sehe das, was auf dem Platz passiert: Da habe ich einen Spieler, der sehr engagiert trainiert und mir keine Zeichen sendet, dass er den Verein verlassen möchte.

Planen Sie zu 100 Prozent mit ihm?

Mit den Spielern, die da sind, plane ich immer zu 100 Prozent. Ich kann ja niemanden nur ein bisschen einbinden. Wir haben drei Spieler für die Sechser- Position: Özcan. Ljubicic, Skhiri.

Was ist mit Jonas Hector?

Ich habe ihn nicht genannt, weil er unser flexibelster Spieler ist. Das nimmt er auch gerne an. Er kann hinten links spielen, ist auf der Acht ein sehr guter Spieler und auf der Sechs genauso. Er ist ein Vorbild. Er geht voran, er hat eine klare Meinung und sagt, was er sieht. Er ist eine echte Führungspersönlichkeit. Dafür muss er auf dem Platz niemanden anschreien.

Wie groß ist der FC für Sie?

Es ist von allem etwas mehr als in Paderborn. Mehr Hype, mehr Fans, mehr Presse, mehr Erwartung. Die Trainingsplätze sind aber genauso groß, vielleicht sind es nicht so viele wie in Paderborn. Ich kann hier genauso arbeiten wie zuvor – auch wenn mehr Leute beim Training zuschauen.

Tragen Sie auf der größeren Bühne weiterhin den Trainingsanzug an der Seitenlinie, oder sehen wir Sie in Zukunft mit Sakko?

Jürgen Klopp ist ein schönes Beispiel. Er hat im Trainingsanzug die Champions League gewonnen. Man kommt immer wieder zu den Wurzeln zurück. Es geht nicht darum, ob man einen Anzug, eine Jeans oder einen Trainingsanzug trägt. Es geht darum, wie man sich wohlfühlt.

Ist Klopp für Sie der beste Trainer der Welt?

Er wurde zum Welttrainer gewählt.

Das war nicht die Frage!

Es gibt nicht den besten Trainer. Es gibt viele überragende Trainer. Das sind für mich häufig die, die gar nicht als solche wahrgenommen werden. Wie Urs Fischer zum Beispiel. Was er aus Union Berlin gemacht hat, ist eine überragende Leistung. Auch meine Arbeit in Paderborn war nicht so schlecht, aber ich bin mit Paderborn nach dem Bundesliga-Aufstieg wieder abgestiegen – im Gegensatz zu Urs Fischer. Es gibt viele Trainer, die nicht in der Champions League dabei sind und trotzdem sensationelle Arbeit abliefern. Und da oben gibt es auch Trainer, die als die besten gelten und trotzdem immer wieder Finals verlieren.

Spielen Sie auf Pep Guardiola an, der mit Manchester City das Finale der Champions League gegen Chelsea und Thomas Tuchel 0:1 verloren hat?

Pep Guardiola hat in diesen Spielen immer wieder seine Taktik geändert. Stellt sich die Frage: Warum? Es gibt sehr gute Trainer, die eine gute Idee haben und die vermitteln können. Dazu gehört Jürgen Klopp.

„Urs Fischer könnte mit Manchester City die Champions League gewinnen“

Weil er immer Erfolg hatte. Egal, wo er war. Er hat immer etwas aufgebaut. In Mainz, in Dortmund, in Liverpool. Er hat eine Idee und setzt sie um. Das zeigt seine Klarheit. Ich habe nicht das Gefühl, dass er sich verändert hat.

Ärgert es Sie, dass Trainer wie Urs Fischer oder Freiburgs Christi- an Streich keine Chance bei den ganz großen Klubs bekommen?

Ich weiß nicht, ob Urs Fischer von so einem Klub vielleicht schon mal ange- sprochen wurde. Ich denke, dass Christian Streich auf jeden Fall einige große Angebote hatte, er aber einfach in Freiburg bleiben wollte. Für mich geht es darum, was gute Trainerarbeit bedeutet. Dass es oft einfacher ist, Meister zu werden mit einer großen Mannschaft, als etwas aufzubauen. Ich glaube zum Beispiel, dass Urs Fischer mit Manchester City die Champions League gewinnen könnte, aber vielleicht hätte ein Welttrainer Probleme, mit Union die Klasse zu halten. Grundsätzlich bin ich der Meinung: Ein guter Trainer ist jemand, der Mannschaften entwickelt und Marktwerte schafft. Und das über einen längeren Zeitraum und so, dass einen die Spieler auch Jahre später noch gerne wiedersehen.

Ihre Ex-Spieler können Sie immer an der Kappe erkennen. Warum tragen Sie die?

Mir gefällt das. Aber wenn am Ende mehr über eine Kappe gesprochen wird als über die Leistung, dann muss man etwas ändern.

Zuletzt haben Sie häufig eine Schiebermütze getragen wie einst Max Merkel oder Helmut Schön. Hat die eine besondere Bedeutung?

Schiebermützen trage ich seit Jahren schon privat sehr gerne. Mit Mütze sehe ich einfach besser aus als ohne (lacht). Ich habe fünf, sechs Schiebermützen zu Hause, auch mit Ohrenschützern. Als ich jetzt eine im FC-Fanshop entdeckt habe, dachte ich: Die gefällt mir, die gehört jetzt zu meinem Spieltags-Outfit.

Sie sagten in BILD, dass Sie sich verdienen müssten, die FC-Hymne zu singen. Wie meinen Sie das?

Ich bin überzeugt, dass man es sich erarbeiten muss, Teil eines Vereins zu sein. In Paderborn habe ich drei Jahre den Paderborn- Ring getragen. Darauf ist die Silhouette der Stadt eingraviert. Den habe ich mir aber erst nach dem ersten Auswärtssieg in der 2. Liga gekauft. Da hatte ich das Gefühl, den Ring verdient zu haben. Vorher waren wir schon in die 2. Liga aufgestiegen. Man muss über einen längeren Zeitraum etwas leisten, um zum Verein zu gehören. Was müssen Sie in Köln leisten, um die Hymne singen zu dürfen?

Ich habe keine Marke festgelegt. Es geht um ein Gefühl, das von innen kommt.

Vermitteln Sie auch Ihren Spielern, dass Sie sich zum Beispiel eine Rolex-Uhr verdienen müssen?

Sicher nicht! Ich bin doch nicht ihr Vater! Wir sind im Profi-Geschäft, die Jungs müssen ihre Erfahrungen selbst sammeln. Außerdem ist es doch schön, wenn jemandem eine tolle Uhr gefällt. Ich trage meist eine Sportuhr, weil ich sie beim Training brauche. Mir geht es mehr um Symbole wie etwa das Küssen des Emblems. Das dürfen beim FC aus meiner Sicht Jonas Hector und Timo Horn machen, weil sie so lange dabei sind, weil sie so viel erlebt haben mit dem Verein.

Sie traten Ihren ersten Cheftrainer-Posten 2009 beim 1. FC Magdeburg in der 3. Liga an. Nun sind Sie in der Bundesliga beim FC. Genugtuung?

Ich freue mich, dass ich es geschafft habe. Aber der Trainer- Job in der Bezirksliga kann genauso viel Spaß machen wie in der Bundesliga. Es sei denn, man bildet sich ein, dass man nur noch im Profi-Bereich arbeiten kann. Für mich heißt das: Wenn es so weit kommen sollte, dann arbeite ich auch gerne wieder für Köpenick- Oberspree, weil ich einfach Lust darauf habe, Trainer zu sein.

Werden Sie als Köln-Trainer bundesweit anders wahrgenommen als während Ihrer Zeit in Paderborn?

Es hängt davon ab, was aus meinen Aussagen gemacht wird. Wenn ich über Pep Guardiola spreche, greife ich ihn damit nicht an. Ich habe auch Marco Reus nicht angegriffen. Weil ich ihn für einen der besten Fußballer halte, den wir haben.

Sie sagten vor der EM: Reus macht lieber Urlaub.

An seiner Stelle hätte ich es anders gemacht. Mehr wollte ich nicht ausdrücken. Und ich erkläre das gerne: Wenn ich verletzungsbedingt drei Turniere verpasst habe und bin jetzt in der Blüte meiner Zeit, dann hätte ich die Chance genutzt. Allerdings respektiere ich seine Entscheidung. Toni Kroos, Thomas Müller und Mats Hummels haben sich anders entschieden. Weil das Land und die Nationalmannschaft rufen. Das ist eine Auszeichnung, eine Ehre. Und sie haben eine Vorbildfunktion.

Nach der EM ist Kroos zurückgetreten, er musste für seine Leistungen bei seinem letzten Turnier viel Kritik einstecken. Wie stehen Sie dazu?

„Nach meiner Zeit in Magdeburg 2010 fühlte ich mich ausgebrannt“

Wenn Toni Kroos ständig auf die Mütze bekommt, dann kann ich nur sagen: Schaut auf seine Vita. Er ist Weltmeister, viermaliger Champions-League-Sieger, deutscher und spanischer Meister. Trotz einer Covid-Erkrankung hat er alles daran gesetzt, für sein Land zu spielen. Und dann muss er sich anhören, was er nicht kann? Hut ab! Da melden sich Leute zu Wort, die nicht annähernd das geleistet haben, was Toni Kroos geleistet hat.

Uli Hoeneß sagte im Sport1- Doppelpass unter anderem über Kroos: „Seine Art zu spielen ist total vorbei. Bei anderen Teams geht es mit Zug nach vorne, und bei uns wurde quer gespielt, quer gespielt, quer gespielt.“

Uli Hoeneß ist eine der größten Persönlichkeiten im deutschen Fußball. Ich habe großen Respekt vor ihm. Aber im Fall Toni Kroos muss ich seine Aussagen nicht gut finden. Aus meiner Sicht hatte das nichts mit Kritik zu tun, vielleicht ging es da um eine andere Ebene (weil Kroos 2014 den FC Bayern in Richtung Real Madrid verließ und dort zum Weltstar wurde; d. Red.). Außerdem belegen die Statistiken, dass Kroos von allen deutschen Spielern die meisten vertikalen Pässe gespielt hat.

Haben Sie grundsätzlich Probleme mit Experten?

„Im Fall Kroos muss ich Hoeneß’ Aussagen nicht gut finden“

Was mich ärgert: Viele Experten waren richtig tolle Fußballer, haben als Spieler enorm viel geleistet. Aber sie erzählen aus der Vergangenheit, haben als Trainer oder Manager nie Verantwortung übernommen. Wenn ich dann höre, dass Jogi Löw lieber mit drei 17-Jährigen bei der EM gespielt hätte.

Was dachten Sie?

Den Trainer möchte ich mal sehen, der sagt: Kroos, Gündogan und Müller – passt auf, jetzt spielt der Kindergarten. Da wäre ich in der Kabine gerne dabei gewesen. Was ich damit sagen will: Immer alles besser zu wissen ist einfach.

85%

FORM Der FC marschiert wie von Neu-Trainer Baumgart gefordert. Abläufe funktionieren, Start kann kommen!

GEWINNER Modeste. Trainiert gut, trifft. Der Stürmer spürt das Vertrauen von Baumgart, fand so zu alter Lockerheit zurück.

VERLIERER Katterbach. Der Linksverteidiger läuft seiner Form hinterher. Ein Neuer soll kommen.

BAUSTELLE Gesucht werden noch ein Stürmer und ein Außenverteidiger für links.

FEHLT ZUM START J. Horn (verletzt).

TESTPIELE 4:0 bei Fortuna Köln, 1:1 in Duisburg, 3:2 gegen FC Bayern, 2:0 gegen Schaffhausen, 2:1 gegen Elversberg, 1:1 gegen Roda Kerkrade

Schon seit einiger Zeit wird die Nachwuchsarbeit in Deutschland kritisiert. Zu Recht?

Wir haben nach wie vor mit den besten Nachwuchs weltweit. Doch wir müssen die Jungs auch einsetzen – und nicht einfach das nächste Superkind mit 15, 16 Jahren aus Frankreich oder England hierherholen. Die finden wir auch bei uns – wenn man es will. Ich gebe Berti Vogts recht, wenn er sagt, bei uns werden keine Spezialisten mehr ausgebildet. Wenn alle gleich sind, kein Spieler im Nachwuchsbereich mal Mist bauen darf, dann wird es schwierig. Dazu gibt es ein weiteres Kernproblem.

Welches?

Die Bezahlung. Wenn ich sehe, was Nachwuchstrainer bekommen, dann wundere ich mich nicht, dass sie lieber einen anderen Job machen. Uns fehlen Top-Trainer bei den jüngeren Mannschaften. So bleiben viele richtig gute Talente schon in der U12 oder U14 auf der Strecke. Da sind die Vereine gefordert. Die besten Nachwuchstrainer müssen die Talente ausbilden. Das ist aber kein Problem, das es nur im Fußball gibt.

Weshalb?

In vielen wichtigen Berufen wird zu wenig bezahlt. Wieso haben wir einen Pflegekräfte-Mangel? Viele machen lieber etwas anderes, weil sie da mehr verdienen können.

Wollten Sie auch mal etwas anderes machen als den Trainerjob?

Nach meiner Zeit in Magdeburg im Frühjahr 2010 fühlte ich mich ausgebrannt und habe darüber nachgedacht, ob der Trainer-Beruf der richtige für mich ist. Ich habe in der Zeit gelernt, dass man sich von außen nicht beeinflussen lassen darf, sondern bei sich bleiben muss. Ich weiß, dass es auch hier beim 1. FC Köln Zeiten geben wird, die nicht einfach werden. Damit muss ich dann umgehen können.

Köln steht auch für Karneval. Freuen Sie sich schon darauf?

Nein, wieso sollte ich?

Sie sind doch Fan des Schlagers.

Von deutscher Musik: Ich kann fast alles mitsingen. Die kleine Kneipe von Peter Alexander. Hits von Roland Kaiser, Herbert Grönemeyer, Howard Carpendale, Helene Fischer. Außerdem: Ich habe nicht gesagt, dass mir Karneval nicht gefallen wird. Nur: Wir haben Anfang August, da freue ich mich auf die Bundesliga – und nicht auf Karneval.

CARL ZEISS JENA – 1. FC KÖLN

Sonntag, 8. August, 15.30 Uhr live bei Sky, ab Mo. 0 Uhr Highlights in der SPORT BILD-App.