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tennisMAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 70/2022 vom 14.06.2022

VORSCHAU WIMBLEDON

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Bildquelle: tennisMAGAZIN, Ausgabe 70/2022

VITA JOHN MCENROE

Der US-Amerikaner, 63 Jahre, Spitzname Big Mac, wurde in Wiesbaden geboren und verbrachte sein erstes Lebensjahr auf einer Militärbasis in Deutschland. Er gehört zu den populärsten Spielern, die es im Tennis jemals gegeben hat. Legendär ist sein Spruch „You cannot be serious“ beim Wimbledonturnier 1981, der sich zum geflügelten Wort entwickelt hat. McEnroe gewann sieben Grand Slam-Titel im Einzel und neun im Doppel. Er ist der einzige Spieler im Herrentennis, der zeitgleich die Weltrangliste im Einzel (170 Wochen insgesamt) und Doppel (257 Wochen) angeführt hat. Sein bestes Jahr: 1984 (82:3-Bilanz). Sein Karriere-Preisgeld: 12.552.132 Dollar.

Eeinen kurzen Moment brauche ich noch“, sagt John McEnroe, als tennis MAGAZIN den Interviewraum im Roland Garros-Pressezentrum betritt. „Ich muss erst einen kurzen Blick auf die Ergebnisse werfen.“ Er spricht von den ...

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... laufenden Matches der French Open. Gerade hat der 19-jährige Holger Rune den ersten Satz gegen Stefanos Tsitsipas gewonnen. „7:5, wow“, staunt McEnroe. „Bis jetzt hat Tsitsipas nicht sein bestes Tennis gespielt. Aber jeder dachte, er würde sicher ins Finale kommen“, analysiert er. Dann packt er sein Handy zur Seite, grinst und sagt: „Sorry, das musste sein. Jetzt kann es losgehen!“

Mister McEnroe, was kommt Ihnen zuerst in den Sinn, wenn Sie an Wimbledon denken?

Nun, als Erstes fällt mir das Spiel gegen Björn (Borg; d. Red.) 1980 ein. Die Leute, die auf mich zukommen, sprechen fast immer von diesem Match. Was für ein Spiel! Es hat meine Karriere und mein Leben in gewisser Weise verändert, weil es lange Zeit schwierig für mich war. Die Presse war sehr schwierig. Dieses Match war eines dieser Matches, bei denen man denkt: „Oh mein Gott, etwas Unglaubliches ist passiert.“ Etwas, was man normalerweise nicht fühlt. So etwas passiert nur ein paar Mal in deiner ganzen Karriere. Das war also irgendwie lebensverändernd, auch wenn ich verloren habe. Es hat mich auch zu einem besseren Spieler gemacht, denn ich musste mehr lernen und fitter und mental tougher werden. Aber zumindest wurde die Presse ein bisschen netter zu mir und die Fans wurden netter. Für mich persönlich war es ein großer Moment, auch wenn ich verloren habe. Das ist eine gute Botschaft an meine Kinder. Oder eigentlich wirklich an alle Kinder. Dass auch eine Niederlage ein Sieg sein kann.

Wimbledon ist voller Traditionen. Einige sind geblieben, andere wurden abgeschafft. Was ist Ihre Meinung dazu und welche Traditionen mögen Sie oder mögen Sie nicht?

Ich denke, dass Wimbledon im Allgemeinen sehr gute Arbeit geleistet hat, sich weiterzuentwickeln und gleichzeitig einige Traditionen beizubehalten. Früher wurde zum Beispiel nicht am ersten Sonntag gespielt, dieses Jahr ist es das erste Mal, dass sie am Middle Sunday spielen. Es ist wahrscheinlich besser, dass sie spielen. Sie haben diese Royal Box und vielleicht hängt es von der jeweiligen Person ab, wie man dazu steht. Ich fand es jedenfalls witzig, dass man sich auf dem Platz immer verbeugt hat. Ich dachte: „Wow, okay, ich schätze, das ist Tradition“, aber das gibt es leider nicht mehr. Die Kleidung ganz in Weiß – das macht es einfach ein bisschen anders. Ich liebe es, auf Rasenplätzen zu spielen und einige meiner besten Ergebnisse habe ich auf Rasen erzielt. Aber Mitte der oder Ende der 80er-Jahre dachte ich, sie sollten den Rasen abschaffen und auf einem anderen Belag spielen. Gott sei Dank haben sie ihn behalten. Im Allgemeinen haben sie im Laufe der Jahre viel mehr für die Spieler und die Fans getan und sie versuchen weiterhin, sich zu verbessern, was auch auf die anderen Grand Slams zutrifft. Wimbledon hat eine Geschichte, eine besondere Aura. In Amerika ist es so groß oder größer als die US Open, also machen sie etwas richtig. Nur bin ich nicht damit einverstanden, dass sie die Russen nicht spielen lassen, aber das ist ein anderes Thema.

Würde ein John McEnroe in Wimbledon ohne Punkte spielen?

Ich würde in Wimbledon spielen, aber ich denke, dass es ein Fehler ist, keine Punkte zu vergeben. Wimbledon ist keine Exhibition. Das ist ein Witz! Ich bitte Sie. Wimbledon war, als ich aufwuchs, das größte Turnier. Es gab die US Open und Wimbledon, das war‘s. Die Situation in der Ukraine ist schrecklich, es ist furchtbar. Das ist im Moment für alle eine Art Lose-Lose-Situation. Wir Tennisspieler oder Ex-Profis reisen jedes Jahr viele Male um die Welt und haben so die Möglichkeit, Orte zu sehen, die die meisten Menschen in Amerika nicht kennen. Ich glaube, 70 Prozent unserer Bevölkerung hat keinen Reisepass. Das sind so viele Menschen, die unser Land nie verlassen, die nie etwas sehen. Wir haben die Möglichkeit, Dinge zu erleben und ich denke, das bringt uns zusammen, auch wenn wir sehr unterschiedliche Sprachen sprechen. Wir sind weltoffen. Es ist ziemlich schwierig zu begreifen, dass sie zwei Top Ten-Profis nicht spielen lassen (Medvedev und Rublev; d. Red.). In Russland wurde gerade ein Gesetz erlassen, das besagt, dass man für 15 Jahre ins Gefängnis gehen kann, wenn man etwas sagt, das der Regierung nicht passt. Glauben Sie nicht, dass es für diese Spieler schwierig wäre, aufzubegehren? Auch wenn sie es schrecklich finden, was passiert? Ich bin mir sicher, dass sie das tun. Weil sie Angst haben, dass vielleicht ihre Brüder oder Eltern oder Cousins ins Gefängnis kommen, schweigen sie. Ich wünschte, Wimbledon hätte sie spielen lassen. Ich hoffe, es ändert sich noch, aber ich weiß nicht, ob es das tun wird.

Noch ein ernstes Thema: Boris Becker hat Wimbledon in den 80er- und 90er-Jahren geprägt. Nun sitzt er im Gefängnis. Was denken Sie über das, was mit Boris passiert ist?

Oh, ich fühle mich schrecklich, wenn ich daran denke, was mit Boris passiert ist. Boris ist mein Freund. Boris ist jemand, mit dem ich schon seit dreißig, vierzig Jahren befreundet bin. Er war unglaublich für den Sport. Das zu sehen, macht mich krank. Ich kenne die Details nicht, weiß aber, dass Geldsorgen seit Jahren ein Thema waren. Ich habe ihn oft gefragt: „Geht es dir gut?“ – „Ja, mach dir keine Sorgen!“, sagte er. Nun, ich mache mir jetzt mehr Sorgen, das machen wir uns alle. Aber wir alle hoffen, dass es am Ende gut ausgeht. Wissen Sie, er ist einer der besten Spieler, die je Tennis gespielt haben.

Wer von den jungen Spielern hat das Zeug, in Wimbledon zu gewinnen?

Alcaraz, Rune… Diese beiden Spieler sind für mich die interessantesten Teenager. Rune ist im Moment eher ein Sandplatzspieler, Alcaraz war das auch. Aber vor einem Jahr habe ich ihn bei den US Open gesehen. Er war mit Juan Carlos Ferrero dort. Der sagte: „Du wirst lernen, wie man auf Hartplätzen spielt. Mach dir keine Sorgen.“ Er hat so schnell gelernt. Bei Rasen könnte das ähnlich sein. Ich denke, dass zum Beispiel Sebastian Korda, ein Amerikaner, gut auf Rasen spielen könnte. Er ist noch ziemlich jung. Jenson Brooksby ist der nächste Typ, der als Amerikaner eine Chance hat. Aber ich weiß nicht, ob er auf Rasen schon so weit ist. Bisher habe ich ihn nur auf Hartplätzen gut spielen gesehen. Wimbledon ist für die jungen Spieler schwer zu spielen, weil es so anders ist. Sie spielen nur vier Wochen im Jahr auf Rasen. Das macht es so schwierig, den Rhythmus zu finden.

Glauben Sie, dass Jannik Sinner das Zeug zum Grand Slam-Sieger hat?

Ja. Sinner ist ein großartiger Junge. Ich denke, er kann lernen, noch besser auf Rasen zu spielen. Ich weiß nicht, ob er schon so weit ist. Er versucht, sich am Netz zu verbessern, ich habe gesehen, dass er sich weiterentwickelt. Er ist jetzt schon ein großartiger Spieler. Er ist offensichtlich sehr entschlossen, sich zu verbessern. Ich war etwas überrascht, dass er den Trainer gewechselt hat, aber ich bin nicht so nah an ihm dran, ich weiß nicht, was passiert ist, ehrlich gesagt. Ich wünsche den beiden das Beste. Riccardo Piatti und Jannik. Ich bin sicher, Riccardo wird es gut gehen, er hat seine tolle Akademie und die Leute gehen immer noch dorthin. Und Jannik wird sich hoffentlich weiter verbessern und ich glaube, dass er sehr wohl ein paar Majors gewinnen wird.

Kann man heutzutage Wimbledon gewinnen, wenn man nur Serve-and-Volley spielt?

Ich weiß es nicht, weil es niemand macht. Ich glaube nicht, dass irgendjemand Serveand-Volley spielt. Gibt es jemanden, der Serve-and-Volley spielt?

Maxime Cressy?

Cressy, danke! Ich glaube nicht, dass er es gewinnen wird (lacht). Auf Rasen wäre er sicher nicht schlecht. Er hat sich bei den Australian Open gut geschlagen, aber wo ist er jetzt? Er verliert fast alle seine Matches. Aber wer weiß: In Wimbledon willst du nicht gegen ihn spielen! Ich weiß das! Denn er kommt mit jedem Schlag ans Netz. Ich hoffe, dass sich die Dinge in Wimbledon ändern. Ich mag Abwechslung. Ich würde gerne einen Spieler sehen, der mehr von der Grundlinie aus spielt, und einen, der mehr angreift. Deshalb mögen alle Alcaraz. Er kommt ans Netz, er ist gut am Netz. Wenn sie zum Beispiel den Rasen verändern würden, so wie er vor 20 Jahren war, dann wären die Plätze schneller und man müsste Serve-and-Volley spielen.

Glauben Sie, dass der Tennissport jemanden wie Carlos Alcaraz für den Tag braucht, an dem die großen Drei nicht mehr da sind?

Oh ja, ich denke schon! Ich denke, Alcaraz ist unglaublich, ich kann gar nicht glauben, wie gut er schon ist. Solche Spieler kommen vielleicht nur alle zehn Jahre vor. Wie Rafa, Novak und Roger. Ich will nicht sagen, dass er schon so gut ist, aber ich kann nicht glauben, dass er sich so gut bewegt. Wie kein anderer, den ich je gesehen habe. Es ist unglaublich, was er auf den Platz bringt. Und dazu kommt eine sehr große Energie. Er ist ein großartiger Impuls für das Tennis, das haben wir gebraucht. Vielleicht könnte als nächstes ein Amerikaner kommen, das würde helfen.

Warum?

Aus amerikanischer Sicht brauchen wir mal wieder jemanden, weil Tennis in Europa viel größer ist als in Amerika. Vor allem, weil wir bei den Herren schon lange nicht mehr gewonnen haben.

Hätten Sie erwartet, dass Novak Djokovic nach den Schwierigkeiten zu Beginn der Saison so stark zurückkommt?

Ehrlich gesagt, ja. Ich wusste, dass es sich auf ihn auswirken würde oder ich dachte zumindest, es würde sich für eine Weile auf ihn auswirken, bis er in Rom das erste Turnier wieder gewonnen hat. Für mich war es schrecklich, was da passiert ist, schrecklich für den Tennissport und auch für ihn persönlich. Und dann gewinnt Rafa obendrein noch die Australian Open. Das muss hart für ihn gewesen sein, denn alle haben gesagt: „Oh, Novak schafft als erstes den 21. Grand Slam-Titel.“ Nun, sie haben jemanden vergessen. Und dann hatte Nadal dieses unglaubliche, eines der besten Comebacks aller Zeiten. Diese Spieler wollen Geschichte schreiben und sie wollen die größten Matches gewinnen. Okay, sie wollen auch Rom gewinnen. Seit seiner Abschiebung hat sich Novak nur darauf konzentriert, für Paris bereit zu sein. Und ich glaube, es hat eine Weile gedauert, aber man konnte sehen, dass er immer besser wird trotz der Niederlage gegen Nadal.

Glauben Sie, dass die Generation von Tsitsipas, Medvedev und Zverev stark genug ist, die Verantwortung für die Nachfolge von Novak, Rafa und Roger zu übernehmen?

Ich glaube, sie fühlen sich alle verantwortlich. Roger, Rafa und Novak sind totale Legenden, sie sind so großartig, dass man sich eingeschüchtert fühlt, sie sind einfach so gut. Felix Auger-Aliassime ist ein anderer Typ. Er lässt sich nicht einschüchtern. Ihn habe ich eben vergessen. Er könnte sehr gut auf Rasen sein und auch Shapovalov, auch wenn er in Paris in der ersten Runde verloren hat. Felix wird Majors gewinnen, denke ich. Es ist fast unmöglich, Roger, Rafa und Novak gerecht zu werden oder ihnen auch nur nahe zu kommen. Aber die Spieler der nächsten Generation haben die Verantwortung, das Spiel voranzutreiben. Und es ist auch unsere Verantwortung, die der Tennisverbände, der ATP, der WTA, das Spiel zu fördern, das Spiel besser zu vermarkten. Es liegt in der Verantwortung aller. Serena und Venus waren die größten Spielerinnen. Serena ist die beste Spielerin aller Zeiten. Das ist eine unglaubliche Geschichte. Ich glaube, wir haben nicht genug getan, um das in den USA zu promoten. Meiner Meinung nach hätte es eine größere Geschichte werden und vielleicht mehr Kindern das Spielen ermöglichen müssen. Ich weiß nicht, wie es in Europa ist, aber ich vermute, dass es dort genauso ist: Für 99 Prozent der Eltern ist es in den USA zu teuer, in eine Profikarriere zu investieren.

Rafael Nadal hat angedeutet, bald zurückzutreten. Was glauben Sie?

Vielleicht tut er das. Aber ich glaube auch, was er meinte, war, dass er jedes Match so spielt, als wäre es das letzte, das er jemals spielen wird. Das macht er schon seit fünfzehn Jahren so. Es sieht so aus, als wäre jedes Spiel das letzte Spiel, das er jemals spielen wird. Das ist einer der Gründe, warum er so großartig ist, nicht nur wegen seines Talents, sondern weil er eine unglaubliche Einstellung hat. Meiner Meinung nach hat er die beste Einstellung in der Geschichte des Sports. Ich glaube nicht, dass es in der Historie des Sports jemals jemanden gegeben hat, der eine bessere Einstellung zum Wettkampf hatte als er. Ich wünschte, ich wüsste, wie er das macht. Ich dachte, ich habe mich fast immer angestrengt. Er strengt sich mehr an als jeder andere. Ich dachte, Jimmy Connors hat sich mehr Mühe gegeben als jeder andere, bis ich Nadal gesehen habe. Er ist unglaublich!

INFOS WIMBLEDON

Termin: 27. Juni bis 10. Juli

Ort: London

Herrenfinale 2021: Novak Djokovic -Matteo Berrettini 6:7, 6:4, 6:4, 6:3

Damenfinale 2021: Ashleigh Barty -Karolina Pliskova 6:3, 6:7, 6:3

Größtes Stadion: Centre Court (14.979 Plätze)

Rekordsieger: Roger Federer (8 Titel)

Rekordsiegerin: Martina Navratilova (9 Titel)

TV: Sky Mehr Infos: www.wimbledon.com