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Eucharistiefeier


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MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 01.02.2022

Liedvorschläge: GL 266, 267, 268, 387, 440, 464 · KG 67, 40, 134, 139, 142, 181, 378, 381, 709

Wort Gottes, des Herrn: Ich werde euch beweisen, dass ich heilig bin. Ich sammle euch aus allen Ländern.

Ich gieße reines Wasser über euch, damit ihr rein werdet, und gebe euch einen neuen Geist.

Ez 36, 22–26

Tagesgebet (Oration des Morgengebetes)

Lesung aus dem Buch Exodus Ex 3, 1–8a.10.13–15

In jenen Tagen weidete Mose die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midian. Eines Tages trieb er das Vieh über die Steppe hinaus und kam zum Gottesberg Horeb. Dort erschien ihm der Engel des HERRN in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch. Er schaute hin: Der Dornbusch brannte im Feuer, aber der Dornbusch wurde nicht verzehrt. Mose sagte: Ich will dorthin gehen und mir die außergewöhnliche Erscheinung ansehen. Warum verbrennt denn der Dornbusch nicht?

Als der HERR sah, dass Mose näher ...

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... kam, um sich das anzusehen, rief Gott ihm mitten aus dem Dornbusch zu: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. Er sagte: Komm nicht näher heran! Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden. Dann fuhr er fort: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da verhüllte Mose sein Gesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.

Der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne sein Leid. Ich bin herabgestiegen, um es der Hand der Ägypter zu entreißen und aus jenem Land hinaufzuführen in ein schönes, weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließen.

Und jetzt geh! Ich sende dich zum Pharao. Führe mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten heraus!

Da sagte Mose zu Gott: Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heißt er? Was soll ich ihnen sagen?

Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin, der ich bin. Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der „Ich-bin“ hat mich zu euch gesandt. Weiter sprach Gott zu Mose: So sag zu den Israeliten: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name für immer und so wird man mich anrufen von Geschlecht zu Geschlecht.

Impuls zur Lesung

Mose ist kein harter, gleichgültiger, achselzuckender, sondern ein mitfühlender Mann. Auf die Misshandlung eines hebräischen Zwangsarbeiters durch einen Ägypter reagiert er mit äußerster Empörung, mit brandheißem Zorn. Mose erschlägt den Schläger und muss am Ende vor Pharao fliehen. Gewalt gegen Gewalt, dies aber ist nicht Gottes Weg. Daraus kann nichts Gutes entstehen. Gewalt gegen Gewalt führt zu neuer, schlimmerer Gewalt, aber nicht in die Freiheit. Mose begreift dies erst in der persönlichen Begegnung mit Gott. Er versteht es, als er begreift, dass dieser Herr die Versklavten im Blick hat, mit ihnen fühlt und sich ganz und gar für sie, die von den Herren Unterdrückten, einsetzt. Erst im Zwiegespräch mit diesem Gott wird Mose, der einst wundersam Gerettete, zum Retter.

Antwortpsalm Ps 103, 1–4.6–8.11

Kehrvers: Gnädig und barmherzig ist der HERR, voll Langmut und reich an Huld.

Preise den HERRN, meine Seele, * und alles in mir seinen heiligen Namen!

Preise den HERRN, meine Seele, * und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! – Kehrvers

Der dir all deine Schuld vergibt * und all deine Gebrechen heilt,

der dein Leben vor dem Untergang rettet * und dich mit Huld und Erbarmen krönt. – Kehrvers

Der HERR vollbringt Taten des Heiles, * Recht verschafft er allen Bedrängten.

Er hat Mose seine Wege kundgetan, * den Kindern Israels seine Werke. – Kehrvers

Der HERR ist barmherzig und gnädig, * langmütig und reich an Huld.

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, * so mächtig ist seine Huld über denen, die ihn fürchten. – Kehrvers

Kehrvers vgl. Vers 8, ferner GL 518 · GL 1975 746, 1 · KG 627 (VII. Ton) oder GL 1975 650, 1 (VII. Ton)

Lesung aus dem ersten Korintherbrief 1 Kor 10, 1–6.10–12

Ihr sollt wissen, Brüder und Schwestern, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren, alle durch das Meer zogen und alle auf Mose getauft wurden in der Wolke und im Meer. Alle aßen auch die gleiche geistgeschenkte Speise und alle tranken den gleichen geistgeschenkten Trank; denn sie tranken aus dem geistgeschenkten Felsen, der mit ihnen zog. Und dieser Fels war Christus. Gott aber hatte an den meisten von ihnen kein Gefallen; denn er ließ sie in der Wüste umkommen.

Das aber geschah als warnendes Beispiel für uns: damit wir uns nicht von der Gier nach dem Bösen beherrschen lassen, wie jene sich von der Gier beherrschen ließen. Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten; sie wurden vom Verderber umgebracht!

Das aber geschah an ihnen, damit es uns als Beispiel dient; uns zur Warnung wurde es aufgeschrieben, uns, die das Ende der Zeiten erreicht hat. Wer also zu stehen meint, der gebe Acht, dass er nicht fällt.

Ruf vor dem Evangelium Mt 4, 17

Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

So spricht der Herr: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

Aus dem hl. Evangelium nach Lukas Lk 13, 1–9

Zu jener Zeit kamen einige Leute und berichteten Jesus von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit dem ihrer Opfertiere vermischt hatte.

Und er antwortete ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer größere Sünder waren als alle anderen Galiläer, weil das mit ihnen geschehen ist? Nein, sage ich euch, vielmehr werdet ihr alle genauso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt.

Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms am Schiloach erschlagen wurden – meint ihr, dass sie größere Schuld auf sich geladen hatten als alle anderen Einwohner von Jerusalem? Nein, sage ich euch, vielmehr werdet ihr alle ebenso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt.

Und er erzählte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum gepflanzt; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine.

Da sagte er zu seinem Winzer: Siehe, jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen?

Der Winzer erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. Vielleicht trägt er in Zukunft Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen!

Credo

Gabengebet

Barmherziger Gott, befreie uns durch dieses Opfer von unseren Sünden und schenke uns die Kraft, auch den Brüdern zu vergeben, wenn sie an uns schuldig geworden sind. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Präfation

Wir danken dir, Vater im Himmel, und rühmen deinen heiligen Namen. Denn jetzt ist die Zeit der Gnade, jetzt sind die Tage des Heiles. Du hilfst uns, das Böse zu überwinden, du schenkst uns von Neuem die Reinheit des Herzens. Du gibst deinen Kindern die Kraft, in dieser vergänglichen Welt das unvergängliche Heil zu wirken durch unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn preisen wir dich in deiner Kirche und vereinen uns mit den Engeln und Heiligen zum Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit.

Kommunionvers Ps 84, 4–5

Der Sperling findet ein Haus und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – deine Altäre, Herr der Heerscharen, mein Gott und mein König! Selig, die wohnen in deinem Haus, die dich allezeit loben!

Schlussgebet

Herr und Gott, du hast uns mit dem Brot des Himmels gesättigt und uns in dieser Speise ein Unterpfand dessen gegeben, was unseren Augen noch verborgen ist. Lass in unserem Leben sichtbar werden, was wir im Sakrament empfangen haben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Schlusssegen

Der barmherzige Gott, der seinen Sohn für uns dahingegeben und uns in ihm ein Beispiel der Liebe geschenkt hat, segne euch und mache euch bereit, Gott und den Menschen zu dienen.

Und Christus, der Herr, der uns durch sein Sterben dem ewigen Tode entrissen hat, stärke euren Glauben und führe euch zur unvergänglichen Herrlichkeit.

Und allen, die ihm folgen auf dem Weg der Entäußerung, gebe er Anteil an seiner Auferstehung und an seiner Herrlichkeit.

Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn † und der Heilige Geist.