Lesezeit ca. 6 Min.

Eucharistiefeier


Logo von MAGNIFICAT - Das Stundenbuch
MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 01.02.2022

Liedvorschläge: GL 267, 271, 273, 275, 283, 291, 297, 460 · KG 68, 134, 387, 395, 508, 561

Freue dich, Stadt Jerusalem!

Seid fröhlich zusammen mit ihr,

alle, die ihr traurig wart.

Freut euch und trinkt euch satt

an der Quelle göttlicher Tröstung.

Vgl. Jes 66, 10–11

Tagesgebet (Oration des Morgengebetes)

Lesung aus dem Buch Josua Jos 5, 9a.10–12

In jenen Tagen sagte der HERR zu Josua: Heute habe ich die ägyptische Schande von euch abgewälzt.

Als die Israeliten in Gilgal ihr Lager hatten, feierten sie am Abend des vierzehnten Tages jenes Monats in den Steppen von Jericho das Pessach.

Am Tag nach dem Pessach, genau an diesem Tag, aßen sie ungesäuerte Brote und geröstetes Getreide aus dem Ertrag des Landes. Vom folgenden Tag an, nachdem sie von dem Ertrag des Landes gegessen hatten, blieb das Manna aus; von da an hatten die Israeliten kein Manna mehr, denn sie aßen in jenem Jahr von der Ernte des Landes ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 4,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von MAGNIFICAT - Das Stundenbuch. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1000 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 3/2022 von ZUM TITELBILD. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
ZUM TITELBILD
Titelbild der Ausgabe 3/2022 von Benedictus. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Benedictus
Titelbild der Ausgabe 3/2022 von Magnificat. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Magnificat
Titelbild der Ausgabe 3/2022 von Liebe Leserinnen und Leser!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Liebe Leserinnen und Leser!
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
Abendgebet am Vorabend
Vorheriger Artikel
Abendgebet am Vorabend
Abendgebet
Nächster Artikel
Abendgebet
Mehr Lesetipps

... Kanaan.

Antwortpsalm Ps 34, 2–7

Kehrvers: Kostet und seht, wie gut der HERR ist!

Ich will den HERRN allezeit preisen; *

immer sei sein Lob in meinem Mund.

Meine Seele rühme sich des HERRN; *

die Armen sollen es hören und sich freuen. – Kehrvers

Preist mit mir die Größe des HERRN, *

lasst uns gemeinsam seinen Namen erheben!

Ich suchte den HERRN und er gab mir Antwort, *

er hat mich all meinen Ängsten entrissen. – Kehrvers

Die auf ihn blickten, werden strahlen, *

nie soll ihr Angesicht vor Scham erröten.

Da rief ein Armer und der HERR erhörte ihn *

und half ihm aus all seinen Nöten. – Kehrvers

Kehrvers siehe Vers 9a, ferner GL 39, 1 (V. Ton) oder GL 1975 535, 5 (II. Ton) oder KG 532 (VI. Ton)

Lesung aus dem zweiten Korintherbrief 2 Kor 5, 17–21

Schwestern und Brüder! Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.

Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er ihnen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und unter uns das Wort von der Versöhnung aufgerichtet hat. Wir sind also Gesandte an Christi statt und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott ver-söhnen! Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.

Impuls zur Lesung

„Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“: Wo Menschen nicht mehr in Angst und Gram an sich selbst gebunden sind, wo sie zur Wahrnehmung des Nächsten fähig werden, da ist neue Schöpfung, sie ist schon in Umrissen da. Der Apostel lädt die Gemeinde ein, sich vom schöpferischen Gott neu schaffen zu lassen. Im Auftrag Christi, mit Christus, bittet er die Gemeinde: Lasst euch mit Gott versöhnen. Die große Wandlung, sie ist ja bereits geschehen. Alles ist getan. Gott hat in seinem Christus alles gegeben. Alles liegt daran, dass wir die Gaben annehmen.

Ruf vor dem Evangelium vgl. Lk 15, 18 Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

Ich will zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich habe mich versündigt gegen den Himmel und gegen dich.

Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

Aus dem hl. Evangelium nach Lukas Lk 15, 1–3.11–32

In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen.

Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte: Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht! Da teilte der Vater das Vermögen unter sie auf. Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.

Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er begann Not zu leiden. Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.

Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner! Dann brach er auf und ging zu seinem Vater.

Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn zu ihm: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.

Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt einen Ring an seine Hand und gebt ihm Sandalen an die Füße! Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein Fest zu feiern. Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld.

Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht antwortete ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.

Doch er erwiderte seinem Vater: Siehe, so viele Jahre schon diene ich dir und nie habe ich dein Gebot übertreten; mir aber hast du nie einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.

Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber man muss doch ein Fest feiern und sich freuen; denn dieser, dein Bruder, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

Credo

Gabengebet

Herr, unser Gott, in der Freude auf das Osterfest bringen wir unsere Gaben dar. Hilf uns, gläubig und ehrfürchtig das Opfer zu feiern, das der Welt Heilung schenkt und den Tod überwindet. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Präfation

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Vater im Himmel, zu danken und dein Erbarmen zu preisen. Denn jedes Jahr schenkst du deinen Gläubigen die Gnade, das Osterfest in der Freude des Heiligen Geistes zu erwarten. Du mahnst uns in dieser Zeit der Buße zum Gebet und zu Werken der Liebe, du rufst uns zur Feier der Geheimnisse, die in uns die Gnade der Kindschaft erneuern. So führst du uns mit geläutertem Herzen zur österlichen Freude und zur Fülle des Lebens durch unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn rühmen wir deine Größe und vereinen uns mit den Chören der Engel zum Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit.

Kommunionvers vgl. Lk 15, 32

Freue dich, mein Sohn, denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und wurde wiedergefunden.

Schlussgebet

Allmächtiger Gott, dein ewiges Wort ist das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet. Heile die Blindheit unseres Herzens, damit wir erkennen, was vor dir recht ist, und dich aufrichtig lieben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Schlusssegen

Der barmherzige Gott, der seinen Sohn für uns dahingegeben und uns in ihm ein Beispiel der Liebe geschenkt hat, segne euch und mache euch bereit, Gott und den Menschen zu dienen.

Und Christus, der Herr, der uns durch sein Sterben dem ewigen Tode entrissen hat, stärke euren Glauben und führe euch zur unvergänglichen Herrlichkeit.

Und allen, die ihm folgen auf dem Weg der Entäußerung, gebe er Anteil an seiner Auferstehung und an seiner Herrlichkeit.

Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn † und der Heilige Geist.