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Eucharistiefeier


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MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 01.04.2022

Liedvorschläge: GL 326, 329, 349, 368, 450, 551, 553 · KG 139, 210, 482, 484, 505, 522

Verkündet es jauchzend, damit man es hört!

Ruft es hinaus bis ans Ende der Erde!

Ruft: Der Herr hat sein Volk befreit. Halleluja.

Vgl. Jes 48, 20

Gloria

Tagesgebet (Oration des Morgengebetes)

Lesung aus der Apostelgeschichte Apg 15, 1–2.22–29

In jenen Tagen kamen einige Leute von Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Mose beschneiden lasst, könnt ihr nicht gerettet werden. Da nun nicht geringer Zwist und Streit zwischen ihnen und Paulus und Barnabas entstand, beschloss man, Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen sollten wegen dieser Streitfrage zu den Aposteln und den Ältesten nach Jerusalem hinaufgehen. Da beschlossen die Apostel und die Ältesten zusammen mit der ganzen Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und sie zusammen mit Paulus und Barnabas nach Antiochia ...

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... zu senden, nämlich Judas, genannt Barsabbas, und Silas, führende Männer unter den Brüdern. Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit:

Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder, grüßen die Brüder aus dem Heidentum in Antiochia, in Syrien und Kilikien. Wir haben gehört, dass einige von uns, denen wir keinen Auftrag erteilt haben, euch mit ihren Reden beunruhigt und eure Gemüter erregt haben. Deshalb haben wir einmütig beschlossen, Männer auszuwählen und zusammen mit unseren geliebten Brüdern Barnabas und Paulus zu euch zu schicken, die beide für den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, ihr Leben eingesetzt haben. Wir haben Judas und Silas abgesandt, die euch das Gleiche auch mündlich mitteilen sollen.

Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge: Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr euch davor hütet, handelt ihr richtig. Lebt wohl!

Antwortpsalm

Ps 67, 2–3.5–8

Kehrvers: Halleluja – oder:

Die Völker sollen dir danken, o Gott, danken sollen dir die Völker alle.

Gott sei uns gnädig und segne uns. *

Er lasse sein Angesicht über uns leuchten,

damit man auf Erden deinen Weg erkenne, *

deine Rettung unter allen Völkern. – Kehrvers

Die Nationen sollen sich freuen und jubeln, /

denn du richtest die Völker nach Recht *

und leitest die Nationen auf Erden.

Die Völker sollen dir danken, o Gott, *

danken sollen dir die Völker alle. – Kehrvers

Die Erde gab ihren Ertrag. *

Gott, unser Gott, er segne uns!

Es segne uns Gott! *

Fürchten sollen ihn alle Enden der Erde. – Kehrvers

Kehrvers siehe Vers 4, ferner GL 56, 1 · GL 1975 646, 1 · KG 623 (V. Ton)oder GL 1975 732, 1 · KG 618 (III. Ton)

Lesung aus der Offenbarung des Johannes

Offb 21, 10–14.22–23

E in Engel entrückte mich im Geist auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam, erfüllt von der Herrlichkeit Gottes. Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis.

Die Stadt hat eine große und hohe Mauer mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf. Auf die Tore sind Namen geschrieben: die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels. Im Osten hat die Stadt drei Tore und im Norden drei Tore und im Süden drei Tore und im Westen drei Tore. Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Denn der Herr, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung, ist ihr Tempel, er und das Lamm. Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie und ihre Leuchte ist das Lamm.

Impuls zur Lesung

Eine Stadt von sagenhafter Größe und Schönheit, ausgezeichnet durch vollkommenes, den Kosmos spiegelndes Ebenmaß, aus den kostbarsten Materialien erbaut und überreich geschmückt: Jerusalem. Jedoch: „Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt.“ Wie geht das zusammen? Mit seiner Vision will Johannes den bedrängten Gemeinden zu verstehen geben, dass die mächtigste Stadt auf Erden, das große, glitzernde Rom, ein falscher Gott, ein Götze ist, ein Nichts. So imponierend und unbesiegbar die römische Zentralmacht sich jetzt auch gebärdet, so sehr die Völker vor ihr zittern – die wahre Macht wohnt anderswo, in Jerusalem. Denn Israel ist, in Gottes Augen, der Mittelpunkt der Erde, und Jerusalem ist Israels Mittelpunkt. Die wahre Macht wohnt in einem neuen Jerusalem, in dem Gott mitten unter den Menschen weilt, ohne einen Tempel zu brauchen, ohne Priester zu benötigen, ohne Opferkult. Anders als der Götze Rom zwingt der wahre Gott niemanden in seinen Dienst. Johannes zeigt uns einen Gott, dessen Herrlichkeit hell in einem Menschen aufstrahlt, der in den Augen Roms als verurteilter Aufrührer einen verdient schändlichen Tod stirbt. Doch gerade von diesem Menschen sagt die Bibel, er habe so sehr in Gottes Nähe gelebt, dass er die Menschen ohne Vorbedingungen lieben konnte. Eine Stadt, eine Gemeinschaft, die das glauben kann, ist in Sicherheit. Sie braucht dazu keine angstvoll verschlossenen Tore, und sie braucht kein anderes Licht. „Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie und ihre Leuchte ist das Lamm.“

Ruf vor dem Evangelium vgl. Joh 14, 23

Halleluja. Halleluja.

So spricht der Herr: Wer mich liebt, hält mein Wort. Mein Vater wird ihn lieben und wir werden bei ihm Wohnung nehmen.

Halleluja.

Aus dem hl. Evangelium nach Johannes

Joh 14, 23–29

I n jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat.

Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch.

Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.

Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.

Credo

Gabengebet

Herr und Gott, lass unser Gebet zu dir aufsteigen und nimm unsere Gaben an. Reinige uns durch deine Gnade, damit wir fähig werden, das Sakrament deiner großen Liebe zu empfangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Präfation

Wir danken dir, Vater im Himmel, und rühmen dich durch unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn erstehen die Kinder des Lichtes zum ewigen Leben, durch ihn wird den Gläubigen das Tor des himmlischen Reiches geöffnet. Denn unser Tod ist durch seinen Tod überwunden, in seiner Auferstehung ist das Leben für alle erstanden. Durch ihn preisen wir dich in österlicher Freude und singen mit den Chören der Engel das Lob deiner Herrlichkeit.

Kommunionvers Joh 14, 15–16

So spricht der Herr: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, damit er immer bei euch bleibe. Halleluja.

Schlussgebet

Allmächtiger Gott, du hast uns durch die Auferstehung Christi neu geschaffen für das ewige Leben. Erfülle uns mit der Kraft dieser heilbringenden Speise, damit das österliche Geheimnis in uns reiche Frucht bringe. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Feierlicher Schlusssegen

Der allmächtige Gott hat uns durch die Auferstehung seines Sohnes aus Sünde und Tod befreit; er segne euch und schenke euch seine Freude.

Und Christus, mit dem wir auferstanden sind durch den Glauben, bewahre in euch die Gabe der Erlösung.

Gott hat uns in der Taufe angenommen als Kinder seiner Gnade; er schenke euch das verheißene Erbe.

Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn † und der Heilige Geist.