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EXTRA Kosmetik OHNE MIKROPLASTIK - SELBSTVERSUCH: Haarig


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 9/2020 vom 27.08.2020
Artikelbild für den Artikel "EXTRA Kosmetik OHNE MIKROPLASTIK - SELBSTVERSUCH: Haarig" aus der Ausgabe 9/2020 von ÖKO-TEST Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ÖKO-TEST Magazin, Ausgabe 9/2020

Auf flüssiges Shampoo aus der Plastikflasche verzichtet unsere Autorin schon länger. Aber auf Alternativen wie Roggenmehl oder Lavaerde muss sie sich trotzdem erst einlassen. Shampoofrei - ein Selbstversuch.

Das Fazit

Mein Fazit nach wochenlangem Experimentieren: Ich bleibe beim festen Shampoo, weil es praktisch und nachhaltig zugleich ist. Und aus dem Mehl backe ich Pfannkuchen. Aber was nur mache ich mit der Lavaerde?

WISSEN: ...

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... PULVER-SHAMPOO: NEUER TREND?

Kailey Bradt hatte irgendwann genug. Die Amerikanerin reiste viel und hatte Mühe, ihre Pflegeprodukte im Gepäck zu verstauen. So kam ihr die Idee, ein platzsparendes Haarwaschmittel herzustellen: Die Chemikerin wusste, dass Shampoo zu etwa 80 Prozent aus Wasser besteht - darauf wollte sie nun verzichten.

Sie gründete OWA Haircare und brachte 2019 ihre „Moondust Collection“ auf den Markt. Ein Puder, das mit Wasser aufgetragen und ausgewaschen wird. Es unterscheidet sich also von Trockenshampoo: Das frischt das Haar zwar kurzzeitig auf, reinigt es aber nicht gründlich. Bradts Puder hingegen hat nach Unternehmensangaben dieselben Eigenschaften wie klassisches Shampoo.

Die 56-Gramm-Flasche, die bislang nur in den USA und nach Kanada verkauft wird, hat den stolzen Preis von 29 Dollar, umgerechnet rund 24,60 Euro. Ihr Inhalt entspricht OWA zufolge der achtfachen Menge an flüssigem Shampoo in derselben Verpackungsgröße. Das Unternehmen verzichtet nach eigenen Angaben auf umstrittene Inhaltsstoffe, die Gesundheit und Umwelt belasten können: auf Sulfate, Parabene, Silikone sowie synthetische Farb- und Duftstoffe. Auch darüber hinaus setzt es auf Nachhaltigkeit, weil der Puder Verpackung und Transport spart.

Noch ist es ein Geheimtipp - aber hat Pudershampoo das Zeug zum Trend? Birgit Huber, stellvertretende Geschäftsführerin des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel, wagt noch keine Prognose. Wasserfreie Produkte wie feste Haarseifen oder Pudershampoos machten bisher nur einen sehr kleinen Anteil im Haarpflegesegment aus. „Das liegt auch daran, dass sie im Hinblick auf Funktion und Wirksamkeit bislang mit flüssigen Produkten in vielen Fällen nicht vergleichbar sind.“ Auch zur Nachhaltigkeit will Huber keine pauschale Aussage machen. Dafür seien umfassende Öko-Bilanzen nötig. „Verpackungen, Rohstoffe und Transport zusammen machen nach den uns vorliegenden Zahlen nur zwischen fünf und 20 Prozent der Umweltauswirkungen aus, die beispielsweise im Lebenszyklus eines Shampoos auftreten“, so die Expertin. Sie sieht die Verantwortung auch beim Verbraucher: Ein ganz wesentlicher Anteil falle auf den Wasser- und Energieverbrauch während der Haarwäsche zurück.


Foto: Maximilian Borchardt Illustrationen: Moschiorini/Shutterstock; Vector Tradition/Shutterstock

Illustrationen: samserius/Shutterstock; Levskaia Kseniia/Shutterstock; Redshinestudio/Shutterstock