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FAHRKULTUR


ramp - epaper ⋅ Ausgabe 46/2019 vom 11.07.2019
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Bildquelle: ramp, Ausgabe 46/2019

LE MANS 66. Rennfahrer-Epos mit Matt Damon, Christian Bale, Jon Bernthal, Caitriona Balfe und Ray McKinnon u.a.

Kinostart: 14. November (Deutschland)
15. November (USA)

PFLICHTVERANSTALTUNG

Man sieht die ersten Sekunden des Trailers, schon schnellt der Puls vor lauter Vorfreude auf 180. Zumal die ersten Sequenzen des Kinofilms »Le Mans 66« (englischer Titel: »Ford v. Ferrari«) mehr als vielversprechend aussehen. Der Film basiert auf A.J. Baimes Motorsport-Biographie »Go Like Hell: Ford, Ferrari and Their Battle for Speed and Glory at Le Mans«, womit eigentlich schon die Handlung zusammengefasst wäre: Ein ...

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... Team aus Ingenieuren rund um Carroll Shelby und Ken Miles soll 1966 beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans Dauergewinner Ferrari vom Thron schubsen. Hollywood würdigt die Tragweite dieses wahr gewordenen Motorsport-Märchens mit einer Top-Besetzung: Matt Damon als Shelby, Christian Bale als Miles, dazu Jon Bernthal als Manager Lee Iacocca, der 1964 zum Generaldirektor der Ford Division aufstieg und von 1970 bis 1978 Präsident der Ford Motor Company war. Viel Blech, Schweiß und Benzin, röhrende V8-Klänge und »Gimme Shelter« von den Stones. Übrigens: In der nächsten ramp gibt’s es mehr Informationen zum Film!

LESEN

ROADMOVIE ZUM BLÄTTERN

»BRUMMM« Nummer vier ist frisch draußen. Hier geht‘s auf ziemlich beeindruckende Weise um Motorräder, Kunst und irgendwie auch um »Easy Rider«. Diesmal unter anderem mit wunderbar gestalteten Fotoreportagen von Stanley Robertson, Heidi Zumbrun, Dennis Boussard und Sven Wedemeyer. Fotografiert wurde unter anderem bei den Santa Barbara Drag Races, dem Goodwood Revival und am Spreewaldring im Rahmen des »Built Not Bought«-Festivals. Auch die ersten drei Ausgaben sind echte Hingucker. Unbedingt ansehen.

Hermann Köpf & Christian Eusterhus: BRUMMM #04.
Kader Eins GmbH. 19,90 Euro

DIE RAMP-BUCHCHARTS

SHERLOCK FÜR FORTGESCHRITTENE

»Am Ende schaffen wir es noch, die ganze Welt abzufackeln, mein Wille und ich«, denkt Claire DeWitt auf Seite 100 von »Das Ende der Lügen«, dem dritten Abenteuer der selbsternannten »besten Detektivin der Welt« mit den unkonventionellen Ermittlungsmethoden. Diesmal entgeht sie nur knapp einem Anschlag, wodurch der Leser Einblicke in ihre Vergangenheit erhält.

Sara Gran: Das Ende der Lügen. Verlag Heyne. 16 Euro

TURBO-BIBEL

Wenn Porsche etwas ausprobiert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein paar Jahrzehnte später ein knapp 600-seitiger Bildband dazu erscheint. 1974 bauten die Zuffenhausener einen Abgasturbolader in einen Serien-911, nachdem die Technik zuvor schon in den Rennwagen 917/10 und 917/30 hervorragend funktioniert hatte. Das Ganze ist nun nachzulesen in Ryan Snodgrass‘ »Turbo 3.0«, der zuvor das Buch »Carrera 2.7« herausbrachte.

Ryan Snodgrass: Turbo 3.0 Porsche’s First Turbocharged Supercar. Parabolica Press LLC. 399 Euro

EASY PAINTER

Motorrad und Kunst – zwei Begriffe, die wunderbar zusammenpassen. Im Bildband »Wheels« erzählt der in Bern geborene Künstler Olivier Mosset über seine abstrakten Werke und modifizierten Bikes. So erfährt man, dass Mosset von »Easy Rider« inspiriert im Paris der Sechziger den ersten Motorradclub Europas gründete – damals marxistisch geprägt. Später zog er nach New York, heute wohnt er mit seiner Frau in Arizona und genießt die Freiheit auf seiner 45er Harley mit Suicide-Clutch.

Olivier Mosset: Wheels. Verlag Edition Frey. 60 Euro

URLAUBSLEKTÜRE MIT BENZINGERUCH

Bis »Le Mans 1966« anläuft, kann man prima, das Buch lesen, auf dem der Film basiert. Auf 321 Seiten erzählt A.J. Baime die Geschichte über Carroll Shelby, sein Team, Henry Ford II, ein Auto, einen Gegner und den Traum vom Sieg in Le Mans. Fast schon poetisch geschrieben und obendrein informativ. Gibt’s auch als Hörbuch.

A.j. Baime: Go like hell: Ford, Ferrari, and Their Battle for Speed and Glory at Le Mans. Verlag Mariner Books. 32,72 Euro

SIEGER-EHRUNG

Seit fast 20 Jahren zeichnet der Autobuchpreis die besten Werke zum Thema Auto und Mobilität aus – als »Würdigung außergewöhnlich geglückter Bücher, die es verdient haben, einem größeren Publikum gezeigt zu werden«, wie Autor Jürgen Lewandowski schreibt. Zusammen mit der achtköpfigen Jury kürte er auch in diesem Jahr jeweils drei Gewinner in verschiedenen Kategorien – aus einer Auswahl von 80 bis 100 Neuerscheinungen, bei jährlich weltweit Zehntausenden von Druckerzeugnissen. Hier die drei besten Bücher aus dem Bereich »Motorsport« mit der Jury-Kritik dazu.

1. PLATZ

»Der Siegerwagen von Le Mans 1970 trug die Fahrgestell-Nummer 917-023 – und mit diesem Fahrzeug hat sich der Engländer Ian Wagstaff derart intensiv beschäftigt, dass dabei nicht nur ein spannendes Buch über den Weg des Hauses Porsche zum ersten, lange ersehnten Le Mans-Sieg entstand, sondern auch die faszinierende Geschichte dieses speziellen Wagens, der noch bis zum Januar 1971 Rennen bestritt. Die Auflage von nur 1.000 Büchern wird dafür sorgen, dass das Werk dereinst hoch gehandelt werden wird.«

Ian Wagstaff: Porsche 917 – 023. Heel-Verlag. 129 Euro

2. PLATZ

»Wir haben uns daran gewöhnt, Rennwagen in ihrer Gesamtheit zu sehen. Von den faszinierenden Triebwerken, die die Fahrzeuge antreiben, sieht man nichts mehr, sie tragen ihren Teil nur im Verborgenen bei. Es war die Idee des Franzis-Verlags, einmal die Rennwagen und deren Motoren nebeneinander zu stellen und so beide Teile des Pakets zu erläutern. Das Ergebnis sind 75 Beispiele dafür, wie sich Ästhetik, Ingeniosität und mechanische Perfektion über Jahrzehnte hinweg vereinen können.«

Michael Behrndt: Motor-Klassiker Rennwagen. Franzis-Verlag. 49,95 Euro

3. PLATZ

»Hier ist ein Werk entstanden, dem es gelingt, viele faszinierende Facetten der neuen Rennserie auf eine eigenständige und mit gesundem Selbstbewusstsein versehene Art und Weise zu transportieren. Und es fällt positiv auf, dass die Macher jeglichen Versuch vermieden haben, sich bei jenen Motorsportfans anzubiedern, die bei dieser Rennserie die Geräuschkulisse im besten Fall mit dem Surren der Carrera-Bahn im Kinderzimmer assoziieren.«

Edwin Baaske (Hrsg.): Formel E. Delius Klasing Verlag. 49,90 Euro

HÖREN

NEUES VOM BOSS

20 Grammys, mehr als 60 Millionen verkaufte Alben, unzählige Biografien – eigentlich könnte sich Bruce Springsteen inzwischen gepflegt zur Ruhe setzen. Doch »The Boss« hat zum Glück noch nicht genug vom Rocklegenden-Dasein, bringt stattdessen in diesem Jahr wieder ein neues Album heraus. »Western Stars« ist ein Soloalbum, enthält aber Gastbeiträge von Mitgliedern seiner E-Street-Band und weiteren Künstlern, darunter seine Frau Patti Scialfa. Springsteen selbst bezeichnet sein neues Werk als »jewel of a record«: Von »ausladenden, filmartigen Arrangements« bis hin zu Songs im Stil von Charakterstudien sei alles mit dabei.

BRUCE SPRINGSTEEN: Western Stars. Columbia Records

ZWISCHEN DEN WELTEN

»Pop und Jazz sind schwierige Verbündete«, hat Jamie Cullum mal in einem Interview gesagt. Pop sei direkt, einprägsam und Wegwerfware, Jazz dagegen bedeute inhaltliche Tiefe, Improvisation, Unvorhersehbarkeit und etwas, wofür man einfach ein Verständnis entwickeln müsse. Trotzdem gelang es dem britischen Sänger und Songwriter mit seinen bisherigen Alben immer, beide Musikrichtungen intelligent miteinander zu verbinden. Auf seinem achten Album »Taller«, auf das Fans fünf Jahre warten mussten, kombiniert der 40-Jährige neben Jazz und Pop nun auch Elemente aus Funk und Gospel.

JAMIE CULLUM: Taller. Island Records

HINGEHEN

AUTO-AUTOGRAMMSTUNDE

Wer demnächst das Petersen Automotive Museum in LA. besuchen will, sollte sich genug zu trinken mitnehmen. Denn wenn einem die Kinnlade ständig herunterfällt, macht das durstig. In dem Museum mit der abgedrehten Außenfassade stehen aktuell 50 besondere Schätze aus der Hollywood-Filmgeschichte: mehrere Batmobile, K.I.T.T. aus »Knight Rider«, der 1966 Imperial Crown aus »Green Hornet«, ein LAPD Spinner aus »Blade Runner«, die futuristischen Light Cycles aus »Tron«, ein Main Force Patrol V8 Interceptor aus »Mad Max« oder der obligatorische DeLorean. Im Giftshop des Museums gibt’s außerdem eine große Auswahl an Filmshirts und sonstigem Merchandise – ja, das muss auch sein.

Hollywood Dream Machines. Ausstellung. Petersen Automotive Museum, Los Angeles. Bis März 2020

KUNST MACHT MOBIL

Was haben ein BMW M1 Turbo, eine Alfa Romeo Giulia Sprint Speciale, die vergoldete Karosserie eines 911 der ersten Generation, ein Schwertfisch und ein Reifenstapel gemeinsam? Sie lassen sich gerade alle im Museum Art.Plus in Donaueschingen bewundern. Die Ausstellung »Vollgas – Full Speed« beschäftigt sich mit den Themen Automobil und Geschwindigkeit und zeigt dazu die in den Augen eines Petrolheads teils wunderschönen, teils ziemlich lustigen Werke deutscher und internationaler Künstler. Darunter sind beispielsweise die Arbeiten von Rainer Fetting, Robert Häusser, Jürgen Knubben sowie vom New Yorker Rob Pruitt und dem aus Guatemala stammenden Darío Escobar. Das eine oder andere Ausstellungsstück dient bestimmt auch als Anregung für die Gestaltung des eigenen Wohnzimmers.

VOLLGAS – FULL SPEED. Ausstellung. Museum Art.Plus, Donaueschingen. Bis 19. Januar 2020


© moviestills / Hope72

Merrick Morton TM and © 2019 Twentieth Century Fox Film Corporation.

Merrick Morton TM and © 2019 Twentieth Century Fox Film Corporation.

© Sony Music 2019

© Universal Music 2019

© Ted 7