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Familien-Streit der Woche: Schwiegermutter verklagen – das geht zu weit …


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Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 15.02.2019

… findet auch unser Experte. Ist aber gerade so in Frankfurt passiert: Der Schwiegersohn zog vor Gericht, weil Schwiegermama auf WhatsApp über ihn lästerte. Zum Glück ein Einzelfall. Wie’s zwischen den Generationen harmonisch bleibt, erklärt Psychotherapeut Dr. Wolfgang Krüger


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Bildquelle: Bild der Frau, Ausgabe 8/2019

Lieber nette Nachrichten tippen! Das macht fröhlicher als Lästerei


Die gute Nachricht zuerst: Grundsätzlich, so der Berliner Psychotherapeut und Autor, hat sich die Beziehung zwischen Schwiegereltern und Schwiegerkindern in den letzten 30 Jahren stark verbessert. ...

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... „Schwiegereltern gestehen ihren Kindern und deren Partnern heute mehr Unabhängigkeit zu, mischen sich nicht mehr so sehr ein wie früher.“

Wenn es aber doch mal zu Reibereien kommt, wird’s schnell kompliziert: „Weil sich alle so nah sind, tut Kritik besonders weh.“ Häufigste Streit-Ursachen? „Eifersucht“, sagt Experte Krüger. „Oder nicht loslassen können.“

Und dann? Bitte nicht gleich vor Gericht! „Distanz hilft“, rät der Experte. Bei ernsten Verstimmungen erst mal auf Abstand gehen. Wichtig ist, dass Partner zueinander halten, auch und gerade gegenüber den eigenen Eltern. Partner vor Eltern – diese Rangordnung muss klar sein.“ Übrigens: Die verklagte Schwiegermutter hat vor Gericht gewonnen. Wir hoffen trotzdem, sie lästert nicht weiter.

Hand-aufs-Herz-Umfrage: … und wie klappt’s bei Ihnen?

„Offen drüber reden“
Katja Pittlik (32), Krankenpflegerin: Ich hatte eine Schwiegermutter, die war echt nicht nett. So vom alten Schlag, sie fand es okay, den Kindern mal einen Klaps gegeben zu haben. Ich habe ihr offen meine Meinung gesagt, das hat sie akzeptiert.

„Sie ist meine Freundin“
Maria Waninger (38), Krankenpflegerin: Wer schimpft nicht mal zwischendurch übereinander? Das muss aber alles im Rahmen bleiben. Meine Schwiegermutter ist wie eine Freundin für mich! Wir erziehen jetzt gemeinsam ihren Sohn.

„Respekt hilft“
Ute Biedenweg (57): Vielleicht muss man einfach mal Zugeständnisse machen – ich kann den anderen nicht ändern, nur mich selbst. Und wenn ich selbst freundlich bin, dann ist es der andere meistens auch.

Texte: Hella Hoofdmann, Anja Schmutte; Fotos: Melanie Dreysse (4), Shutterstock (3), Fotolia

„Mit Kritik muss man umgehen können“
Jutta Ahrens (63), Verwaltungsangestellte: Natürlich gibt es überall mal Streit. Kritik äußern ist doch völlig okay. Wenn es bei uns in der Familie Probleme gibt, sprechen wir das offen an. Damit ist die Sache dann auch aus der Welt.

Herzig, aber mit Hintersinn: Was all die kreide-Schnörkel solle

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, oder? Die Kreidezeit ist wieder da. Nicht als fieses Quietschen auf Schultafeln (da laufen uns schon beim Erinnern Schauer über den Rücken), sondern hinter der Fleischtheke, auf Supermarkt- Prospekten, im Café um die Ecke: Überall preisen verschnörkelte Kreideschriftzüge die Angebote der Woche. Herzchen, Blümchen und Smileys inklusive.

Was so kreativ und liebevoll aussieht, ist Werbe-Psychologie.
Konsum- und Marketingpsychologe Dr. Hans-Georg Häusel aus München verrät: „Die Kreidemalerei tut, als habe man es mit einem besonders authentischen, regionalen, heimeligen Produkt zu tun. Alle hausgemacht und direkt vom Feld …“

Und das stimmt gar nicht? Der Experte schmunzelt: „Na ja, die meisten Produkte sind maschinell erstellte und steril verpackte Massenware.“ Und die Schriftzüge kommen von einem Grafikprogramm. Übrigens: Studien beweisen, dass solche „Anti-Stress-Konzepte“ sich tatsächlich lohnen. „Dazu warmes Licht, leise Musik, freundliches Personal – das macht sogar einen Supermarkt zur Wohlfühl- Zone.“ Und der Einkauf fällt bis zu 15 Prozent größer aus.

S. HUWILER