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Fang Deinen Sommertraumein!


Happy Way - epaper ⋅ Ausgabe 3/2021 vom 11.06.2021

Sie sehen nicht nur zauberhaft aus, sondern sind auch wunderbar selbst zu gestalten: Bastel Dir Deinen eigenen Traumfänger, lass Deinen Schlaf von ihm bewachen und schau, welche Visionen zu Dir kommen …


Artikelbild für den Artikel "Fang Deinen Sommertraumein!" aus der Ausgabe 3/2021 von Happy Way. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Happy Way, Ausgabe 3/2021

Klarheit im KopfWelche Träume hast Du? Welche bösen Gedanken hindern Dich daran, Deine Vision en ins Leben zu bringen? Ein Traumfänger kann hier Klarheit schaffen!


Es war einmal eine Spinnenfrau, zu der kam eine alte Frau und bat sie um Rat: Schlimme Albträume quälten die Tochter der alten Frau und hinderten sie daran, ein glückliches Leben zu führen. Die Spinnenfrau wies die alte Frau an, aus einem Weidenzweig einen heiligen Kreis zu formen und darin ein Netz aus Liebe zu weben. Federn sollten den guten Träumen den Weg durch das Loch in der Mitte weisen, während die bösen Träume im Netz hängenbleiben und von der Morgensonne neutralisiert werden sollten. Die alte Frau befolgte den Rat und hängte den ...

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... entstandenen Traumfänger an der Schlafstelle ihrer Tochter auf. Fortan waren ihre Nächte friedlich und sie konnte wieder Lebensfreude fi nden … Diese Legende stammt aus der Tradition der Ojibwa-Indianer. Auch andere Stämme der Native Americans sowie die australischen Aborigines kennen „Dreamcatcher“. Es gibt auch die Interpretation, nach der die guten Träume im Netz bleiben und die bösen durch das Loch in der Mitte verschwinden. Ein Träumfänger sorgt aber auch auf einer anderen Ebene für Dich: Er kann Dich dabei unterstützen, Deine Ideen, Ziele und Visionen nicht aus den Augen zu verlieren. Und er kann Dir helfen zu unterscheiden, welche Projekte an der Reihe sind und wo es sich lohnt, Energie zu investieren. Im wahrsten Sinn des Wortes fängst Du so Deinen Sommertraum ein.

Es gibt wunderschöne Traumfänger zu kaufen. Wenn Du aber mehr mit Deinen Visionen in Kontakt kommen möchtest, ist es eine feine Sache, einen Dream catcher selbst zu basteln (Anleitung siehe Seite 109).

Noch persönlicher wird Dein Traumfänger, wenn Du die Materialien in der Natur suchst! Achte darauf, welche Energien sie haben. Schön sind selbst gesammelte Federn, z. B. weil Du mit ihnen Freiheit verbindest. Oder Muscheln mit einem kleinen Loch, die für Bewegung (wie die Wellen des Meeres) stehen. Lederbänder, Holzperlen oder kleine Edelsteine dagegen sind erdende Materialien. Folge einfach Deiner Intuition!

Raus in die NaturNimm Dir einen Nachmitt ag Zeit und such Dir Deine Materialien bei einem Spaziergang durch die Natur. Federn, Zapfen oder Muscheln sind tolle Elemente für Deinen Traumfänger!


Alles, was Du brauchst

Für einen Traumfänger braucht es gar nicht viel. Vielleicht hast Du schon ein paar „Zutaten“ zu hause, z. B. holzperlen, Wolle oder Muscheln, oder Du suchst bei einem Spaziergang danach. Natürlich gibt es auch fertige Bastel- Sets, mit denen Du gleich loslegen kannst.

ein Ring aus Holz oder Metall in einer Größe, die Dir gefällt

Du kannst auch selbst einen Ring aus einem biegsamen Weidenzweig formen

Wolle oder Lederband zum Umwickeln des Rings (optional)

dünne Wolle oder ein stabiles Garn für das Netz, die Anhänger und die Aufhängung

zum Verzieren: Holzperlen, Glasperlen, Perlen aus Edelsteinen, kleine Baumzapfen, Muscheln (mit Loch)

Federn, entweder künstlich (gibt es auch in bunten Farben) oder selbst gesammelt (dann die Federn in eine Tüte geben und über Nacht in der Gefriertruhe „entkeimen“)

Schritt für Schritt zu Deinem Dreamcatcher

1. Den Ring umwickeln Wir haben unseren Metallring mit einem breiteren Lederband umwickelt (mit Alleskleber befestigen). Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig. Ein zu einem Kreis gebogener Weidenzweig z. B. sieht pur am schönsten aus.

2. Festknoten Du brauchst je nach Größe Deines Rings etwas 2-3 Meter Wolle oder Garn. Binde das eine Ende auf ungefähr 12 Uhr an Deinem Ring fest. Wenn Du magst und Dein Faden nicht zu dick ist, kannst Du das Ende, mit dem Du fädelst, in eine dicke Nadel einfädeln.

3. Mit dem Fädeln starten Wir fädeln im Uhrzeigersinn. Lege den Faden von innen nach außen um den Ring und fädle den Faden so in die Mitte zurück, dass eine Schlaufe entsteht. Teile Dir den Ring so ein, dass Du auf diese Weise acht Mal um den Ring herumfädelst und beim achten Mal wieder bei 12 Uhr angelangt bist. Für ein engeres Netz kannst Du den Ring natürlich auch in mehr Stücke teilen.

4. Einmal ganz rum So sieht es aus, wenn Du acht Mal um den Ring gefädelt hast. Anschließend Schlaufe für Schlaufe vorsichtig straff ziehen!

5. Eine neue Runde starten Um die erste Fädelrunde „fest“ zu bekommen, den Faden bei 12 Uhr einmal um den Ring schlingen. Mit der zweiten Runde beginnst Du in der Mitte der ersten Schlaufe: Hier wieder den Faden von vorn nach hinten um den vorhandenen Faden legen und zu einer Schlaufe zurück in die Mitte fädeln. Wenn etwas verrutscht, schiebe es einfach wieder so hin, wie Du es möchtest. Im Laufe der zweiten Runde wird das typische Netzmuster erkennbar.

6. … und weitere Runden Die zweite und alle weiteren Runden werden auf dieselbe Weise gefädelt: Du legst im schon vorhandenen Netz neue Schlaufen an, und zwar jeweils in der Mitte der schon vorhandenen Fäden.

7. Die letzte Reihe Wenn es zu eng für eine weitere Runde wird, knote den Faden fest. Traditionell hat der Traumfänger in der Mitte ein Loch, damit die Träume hindurchschlüpfen können.

8. Anhänger Fädle Perlen, Zapfen oder Muscheln (mit Loch) zu Anhängern auf. Die Feder befestigst Du, indem Du erst ein Band durch eine Perle ziehst und festknotest und anschließend den Kiel in die Perle steckst. Eventuell musst Du den Kiel kürzen, damit die Feder richtig passt.

Raus in die NaturNimm Dir einen Nachmitt ag Zeit und such Dir Deine Materialien bei einem Spaziergang durch die Natur. Federn, Zapfen oder Muscheln sind tolle Elemente für Deinen Traumfänger!


Alles, was Du brauchst

Für einen Traumfänger braucht es gar nicht viel. Vielleicht hast Du schon ein paar „Zutaten“ zu hause, z. B. holzperlen, Wolle oder Muscheln, oder Du suchst bei einem Spaziergang danach. Natürlich gibt es auch fertige Bastel- Sets, mit denen Du gleich loslegen kannst.

ein Ring aus Holz oder Metall in einer Größe, die Dir gefällt

Du kannst auch selbst einen Ring aus einem biegsamen Weidenzweig formen

Wolle oder Lederband zum Umwickeln des Rings (optional)

dünne Wolle oder ein stabiles Garn für das Netz, die Anhänger und die Aufhängung

zum Verzieren: Holzperlen, Glasperlen, Perlen aus Edelsteinen, kleine Baumzapfen, Muscheln (mit Loch)

Federn, entweder künstlich (gibt es auch in bunten Farben) oder selbst gesammelt (dann die Federn in eine Tüte geben und über Nacht in der Gefriertruhe „entkeimen“)

Schritt für Schritt zu Deinem Dreamcatcher

1. Den Ring umwickeln Wir haben unseren Metallring mit einem breiteren Lederband umwickelt (mit Alleskleber befestigen). Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig. Ein zu einem Kreis gebogener Weidenzweig z. B. sieht pur am schönsten aus.

2. Festknoten Du brauchst je nach Größe Deines Rings etwas 2-3 Meter Wolle oder Garn. Binde das eine Ende auf ungefähr 12 Uhr an Deinem Ring fest. Wenn Du magst und Dein Faden nicht zu dick ist, kannst Du das Ende, mit dem Du fädelst, in eine dicke Nadel einfädeln.

3. Mit dem Fädeln starten Wir fädeln im Uhrzeigersinn. Lege den Faden von innen nach außen um den Ring und fädle den Faden so in die Mitte zurück, dass eine Schlaufe entsteht. Teile Dir den Ring so ein, dass Du auf diese Weise acht Mal um den Ring herumfädelst und beim achten Mal wieder bei 12 Uhr angelangt bist. Für ein engeres Netz kannst Du den Ring natürlich auch in mehr Stücke teilen.

4. Einmal ganz rum So sieht es aus, wenn Du acht Mal um den Ring gefädelt hast. Anschließend Schlaufe für Schlaufe vorsichtig straff ziehen!

5. Eine neue Runde starten Um die erste Fädelrunde „fest“ zu bekommen, den Faden bei 12 Uhr einmal um den Ring schlingen. Mit der zweiten Runde beginnst Du in der Mitte der ersten Schlaufe: Hier wieder den Faden von vorn nach hinten um den vorhandenen Faden legen und zu einer Schlaufe zurück in die Mitte fädeln. Wenn etwas verrutscht, schiebe es einfach wieder so hin, wie Du es möchtest. Im Laufe der zweiten Runde wird das typische Netzmuster erkennbar.

6. … und weitere Runden Die zweite und alle weiteren Runden werden auf dieselbe Weise gefädelt: Du legst im schon vorhandenen Netz neue Schlaufen an, und zwar jeweils in der Mitte der schon vorhandenen Fäden.

7. Die letzte Reihe Wenn es zu eng für eine weitere Runde wird, knote den Faden fest. Traditionell hat der Traumfänger in der Mitte ein Loch, damit die Träume hindurchschlüpfen können.

8. Anhänger Fädle Perlen, Zapfen oder Muscheln (mit Loch) zu Anhängern auf. Die Feder befestigst Du, indem Du erst ein Band durch eine Perle ziehst und festknotest und anschließend den Kiel in die Perle steckst. Eventuell musst Du den Kiel kürzen, damit die Feder richtig passt.


FOTOS ISTOCK (9), B.KAEVER (8)

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