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Faszination Angeln OSTSEE: Wiege der Wracks!


Kutter & Küste - epaper ⋅ Ausgabe 76/2019 vom 10.05.2019

Das Baltische Meer gilt als der größte Schiffsfriedhof der Welt. Übersät mit Muscheln und Seepocken dienen die stummen Zeugen zahlreicher Tragödien heute mit ihren Gerippen Meeresbewohnern als neue Heimat. GPS-Positionen? Häufig Fehlanzeige!Matthias Six bringt Licht ins Dunkel und präsentiert Ihnen einen Gewässeratlas mit 21 Wracks, GPS-Positionen und historischen Details.


Artikelbild für den Artikel "Faszination Angeln OSTSEE: Wiege der Wracks!" aus der Ausgabe 76/2019 von Kutter & Küste. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Kutter & Küste, Ausgabe 76/2019

Versunkene Schiffe, wie dieser unbekannte Dreimaster vor ...

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... Fehmarn, sind absolute Hotspots. Sie sind zwar nicht ganz risikolos zu beangeln, bringen aber oft reiche Fänge.


FOTO: E. SCHULZ

Tausende von Wracks zieren den Grund der Ostsee – nur die wenigsten von ihnen sind entdeckt und erforscht worden. Alleine vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns werden noch rund 2000 gesunkene Schiffe vermutet. Bei meiner Recherche wurde sehr schnell klar, dass GPS-Positionen von Schiffwracks selten gerne preisgegeben werden. Ich habe mit Tauchclubs, Behörden und professionellen Wracksuchern gesprochen, doch sobald es um die genaue Lage der Wracks ging, wurden die Lippen schmal und die Antworten einsilbig. Harald Bolten ist nicht nur ein bekannter amerikanischer Unterwasserfotograf und Taucher aus Florida, sondern auch ein Liebhaber von Schiffswracks. Er hat allein Tauchgänge an über 60 Wracks unternommen und eine Datenbank mit mehr als 35.000 Wracks weltweit erstellt. Auf meine Frage nach genauen Positionen von Wracks in der Nordund Ostsee schrieb er mir: „Dafür habe ich keine genauen Koordinaten, da diese von den Tauchbasen und Behörden unter Verschluss gehalten werden. Ich habe nur ungenaue Positionen für die Wracks aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, da es damals noch keine GPS-Navigationshilfen gabʺ. Er gab mir den Tipp, für genaue Koordinaten lieber entsprechende Seekarten heranzuziehen. Doch dort sind nur wenige Wracks verzeichnet, die die Berufsschifffahrt behindern.
Durch einen reinen Zufall bin ich dann beim Surfen im Netz auf Peter Klink aus Altenhof in Schleswig-Holstein gestoßen, der noch bis letztes Jahr mit Gästen geführte Tauchsafaris zu Ostsee-Wracks durchführte. Nur ihm habe ich die genauen GPS-Positionen, historischen Details und Geschichten rund um die bekanntesten Wracks der Ostsee zu verdanken. Seine Datenbank ist im Laufe der letzten 30 Jahre entstanden und hat extrem viel Arbeit und Herzblut erfordert. Viele Informationen über die Unglücksschiffe stammen von Augenzeugen, Angehörigen oder Beteiligten am Untergang der Schiffe. Diese Fakten findet man weder in Schifffahrtsämtern noch anderweitig im Netz. Viele Internetseiten beziehen oder haben ihr Wissen aus der Datenbank von Peter Klink bezogen. Ich möchte mich ganz herzlich für seine großzügige Unterstützung bedanken, kann aber trotzdem für die Positionen und Informationen keine Gewähr übernehmen. Stürme und Strömungen verändern nicht nur das Aussehen der Wracks, sondern häufig auch ihre Lage.