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FEATURE: KAMERA VS. SMARTPHONE: Smart gegen klassisch


CHIP Foto-Video - epaper ⋅ Ausgabe 10/2019 vom 04.09.2019

Bei vielen Hobbyfotografen hat das Smartphone vollwertige Kameras bereits verdrängt. Haben handliche Kompaktkameras deshalb ausgedient? Ring frei für den Showdown Kreativkamera gegen Smartphone.


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FOTO: THOMASANDREAS/GETTY IMAGES

Das Beste aus beiden Welten

Smartphone und Kompaktkamera kombinieren – für Plattform-Affine macht das Sinn. Einmal eingerichtet können viele Kameras mittlerweile dauerhaft mit dem Handy verbunden bleiben. Das Telefon ruht in der Tasche, die Kamera übernimmt das Bildermachen. Nach dem Drücken des Auslösers werden Bilder und Videos direkt auf das Smartphone überspielt. Nach kurzer ...

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... Bearbeitung am Handy-Display wandert die Aufnahme dann ins Netz – auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder auch You-Tube. Auf diese Weise verschmelzen die beiden Konkurrenten zu einem leistungsstarken Duo; tolle Bildqualität trifft auf grenzenlose Flexibilität – wenn auch über einen Umweg.

Ein besonders unter Hobbyfotografen gern genutztes Sprichwort besagt, dass die beste Kamera diejenige ist, die man immer bei sich hat. Laut einer Studie des Bundesverbands für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (kurz: bitkom) nutzten im Jahr 2018 rund 57 Millionen Menschen in Deutschland ein Smartphone. Kein Wunder also, dass sich das Handy zum schnellen Bildermachen für zwischendurch fest etabliert hat. Und das anscheinend aus gutem Grund: Nicht nur, dass moderne Mobiltelefone über mehr Rechenleistung sowie ausdauernde Akkus verfügen; auch die Kameramodule haben sich über die Jahre enorm verbessert.

Sehr zum Leidwesen der Imaging-Industrie. Der Schuldige für stetig rückläufige Stückzahlen – insbesondere im Kompaktkamera-Segment – ist schnell gefunden: Warum sollten sich Kunden für eine Kompaktkamera entscheiden, wenn das Smartphone genauso gute Bilder liefert? Aber ist diese Annahme überhaupt valide?

Aus genau diesem Grund lassen wir das aktuelle Topmodell bei den Kreativ-Kameras gegen das derzeit beste Kamera-Smartphone antreten. Die subjektiven Eindrücke aus der Praxis ergänzen wir mit objektiven Messwerten aus dem Labor. Auf der einen Seite steht das Huawei P30 Pro: Im Inneren des Smartphones verrichten gleich mehrere Sensor-Optik-Kombinationen zusammen mit leistungsstarker Software ihren Dienst. Auf der anderen Seite haben wir die Sony Cybershot RX100 VII, die ganz gezielt für das Bildermachen entwickelt wurde.

Bedeutet das, dass wir hier Birnen mit Äpfeln vergleichen? Keinesfalls, denn am Ende ist für diese Gegenüberstellung der Formfaktor ausschlaggebend: Sowohl Kompaktkamera als auch Smartphone sind schön handlich und lassen sich sprichwörtlich in der Hosentasche transportieren. Beide besitzen also den großen Vorteil, immer schnell zur Hand zu sein. Apropos: In der ersten Vergleichsdisziplin dürfen die Kontrahenten ihr Arbeitstempo unter Beweis stellen und zeigen, ob sie auch mit rasanten Motiven mithalten können.

ACTION

Supersportler oder Mitläufer?

In dieser Kategorie betrachten wir in erster Linie den Autofokus und die Serienbildrate: Welches Tempo legen die Kameras an den Tag, um schnelle und vor allem scharfe Action-Aufnahmen beim Sport oder bei vergleichbaren Motiven, wie etwa Wildtieren, zu gewährleisten.

In dieser Disziplin hat eine hochklassige Kompaktkamera wie die Sony RX100 VII einige Trümpfe in petto: Sowohl beim Autofokus als auch bei der Serienbildrate punktet die Kamera mit sehr guten Leistungen. Die RX100 VII schaufelt in voller Auflösung samt Schärfenachführung bis zu 20 Bilder pro Sekunde auf die Speicherkarte. Dabei bewegt sie sich auf Augenhöhe mit Profi-DSLMs wie der Sony Alpha 9. Viel wichtiger ist dabei allerdings, dass auch der Autofokus mit diesen imposanten Werten Schritt halten kann.

Zudem wird bereits hier eine Stärke konventioneller Kameras offensichtlich: Der Autofokus lässt sich dank der großen Zahl an AF-Feldern auf die Anforderungen des Motivs anpassen. Die AF-Tracking funktioniert bei der RX100 VII zudem tadellos: Einmal per Touchgeste ausgewählt, verfolgt der Autofokus sein Ziel sehr präzise und schnell.

Der Autofokus des Huawei P30 Pro kann nur schwer mit schnellen Motiven mithalten und hat auch mit der gezielten Steuerung der Schärfe Probleme: Per Fingerzeig am Touchscreen lässt sich lediglich auf einen Punkt scharf stellen, anpassbare Fokus-Felder oder Fokus-Tracking sucht man allerdings vergebens. Die Serienbildfrequenz des Smartphones ist mit rund 25 fps zwar angenehm hoch, jedoch steht die Serienbildfunktion nur im Automatik-Modus zur Verfügung.

Zusammengefasst bedeutet das, dass der Fotograf beim Smartphone wählen muss: Entweder er nutzt die Automatik und schießt viele Bilder mit einer hohen Quote unscharfer Aufnahmen, oder er nimmt die Einstellungen manuell vor und fotografiert Einzelbilder mit umständlich zu bedienendem Autofokus. Die Bedienung erfolgt beim Smartphone ausschließlich per Touchdisplay. Die Kompaktkamera hält dedizierte Bedienelemente parat, das Verändern der Einstellungen geht schneller und auch präziser von der Hand.

ALLTAG

Purist oder Multitalent?

Bei der Alltagstauglichkeit punkten in erster Linie flexible Geräte, die sich jedem Motiv anpassen und die beste Bildqualität liefern. Ebenso wichtig: Wie geht die Bedienung auch in schwierigen Aufnahmesituationen von der Hand?

Bereits beim Brennweitenbereich sind Unterschiede erkennbar: Die Sony RX100 VII bietet kleinbildäquivalente Brennweiten zwischen 24 und 200 Millimetern mit Offenblende f/2,8 im Weitwinkel und f/4,5 im Tele; ein angenehm großer Bereich, kombiniert mit moderater Lichtstärke. Das P30 Pro verfügt über drei Sensor-Optik-Module mit jeweils fester Brennweite: 16 mm mit f/2,2, 27 mm mit f/1,6 und 125 mm mit f/3,4. Alle Werte dazwischen werden aus einer Überlagerung dieser Festbrennweiten errechnet.

Ganz gleich, wie die Fotos zustande kommen, die Bildqualität stimmt bei beiden Geräten. Auch in puncto Flexibilität befinden sich Smartphone und Kompaktkamera auf Augenhöhe. Dank des ausklappbaren Suchers hat der Kompaktkamera-Fotograf sein Motiv auch bei gleißendem Sonnenlicht im Blick. Zudem liegt die RX100 VII besser in der Hand, das Klappdisplay erlaubt die Bildkontrolle auch in ausgefallenen Aufnahmesituationen. Beim Huawei P30 Pro erfolgt die Bedienung ausschließlich übers Display, was gelegentlich fummelig wird. Vorsicht beim Querformat: Hier können die Finger die Objektive verdecken.

Bei der Nachbearbeitung hat das Smartphone Vorteile: Neben JPEGs speichert das P30 Pro RAW-Dateien im quelloffenen DNG-Format. Ein weiterer Vorteil besteht in der Erweiterbarkeit über Apps. So lässt sich Nachbearbeitungs-Software direkt auf dem Gerät betreiben. Korrekturen oder die RAW-Entwicklung gehen auf dem Touchscreen einfach von der Hand; eine Funktionalität, die der RX100 VII fehlt. Hier erfolgt die Bearbeitung in der Regel am PC.

PORTRÄT

Künstler oder Realist?

Gelungene Porträts – sei es von einem Begleiter oder auch von sich selbst – spielen für viele Fotografen eine große Rolle. Dementsprechend hohen Wert legen auch die Entwickler moderner Smartphones auf diese Funktion. In diesem Punkt unterscheiden sich Huawei P30 Pro und die Sony RX100 VII drastisch.

Einerseits besitzt das Smartphone eine Selfie-Kamera mit 32 Megapixeln Auflösung und Offenblende f/2 an der Vorderseite. Selbstporträts entstehen so, ohne mit dem Smartphone umständlich hantieren zu müssen – prima. Zudem hat der Fotograf sich selbst damit immer im Blick. Auf der anderen Seite werden Porträts – egal ob sie mit den Kameras auf der Vorder- oder Rückseite entstehen – bei Bedarf durch die Software optimiert. Die Smartphone-Algorithmen erlauben verschiedene Bokeh-Effekte, eine Veränderung der Lichtsituation und auch der Grad der Freistellung lässt sich nachträglich verändern. Hinzu kommt noch, dass auf der Rückseite des P30 Pro ein sogenannter „Time of Flight“-Sensor verbaut ist. Dieser zusätzliche Sensor erfasst Tiefen-Informationen und verbessert damit die Präzision der Effekte. Die Freistellung des Motivs und somit auch die Hintergrund-Unschärfe entstehen hier also fast ausschließlich digital.

Diesem massiven Feature-Aufgebot des Smartphones stellt die Kompaktkamera einen um bis zu 180 Grad nach vorne klappbaren Monitor für Selfies und den sehr guten Augen-Autofokus entgegen. Bildqualität und Schärfe stimmen, der Grad der Freistellung ist aufgrund von Offenblende f/2,8 aber geringer. Zudem verzichtet die RX100 VII selbstverständlich auf jegliche Art von kamerainterner Bearbeitung. Hintergrund-Unschärfe und die Freistellung basieren somit auf den bekannten optischen Zusammenhängen: Je weiter der Fotograf die Blende bei der Aufnahme schließt, desto schärfer wird auch der Hintergrund. Insgesamt betrachtet haben hier die Porträtaufnahmen aus dem Smartphone die Nase vorne – sofern der Fotograf die verschiedenen Effekte nicht überstrapaziert.

NACHT

Nachtschwärmer oder Sonnenanbeter?

Auch bei wenig Umgebungslicht können traumhafte Bilder gelingen, und das nicht nur mit einer DSLR oder DSLM. Aufnahmen bei Schwachlicht bringen das Kompaktmodell dennoch an Grenzen: Helligkeitsrauschen, hohe ISO-Zahlen und Wackler beim Fotografieren aus der Hand beeinträchtigen die Bildergebnisse stark.

Die Sony RX100 VII wählt hier den klassischen Weg: Steht wenig Umgebungslicht zur Verfügung, müssen die Aufnahmeparameter entsprechend angepasst werden – mit bekannten Effekten: Eine größere Blendenöffnung verringert die Schärfentiefe, hohe ISO-Werte verstärken das Bildrauschen, und lange Belichtungszeiten sorgen beim Fotografieren aus der Hand für Bewegungsunschärfe. Der Bildstabilisator des Objektivs kann hier zwar noch ein paar Blendenstufen herauskitzeln; soll die Belichtungszeit aber auf mehrere Sekunden – zum Beispiel bei Nachtaufnahmen – steigen, so führt definitiv kein Weg am Einsatz eines Stativs vorbei.

Das Huawei P30 Pro wählt einen anderen Weg: Das Smartphone kombiniert mehrere Einzelbilder zu einer Aufnahme. Die Software arbeitet dabei sehr effektiv und korrigiert entstehende Verschiebungen des Bildausschnitts zuverlässig. Hinzu kommt, dass der Sensor der Hauptkamera über eine geänderte Anordnung der farbigen Pixel verfügt. Statt der konventionellen blauen Bildpunkte kommen lichtempfindlichere gelbe Pixel zum Einsatz.

Die Bildergebnisse aus dem Smartphone sind schlicht beeindruckend: Während die Aufnahmen aus der RX100 VII bereits ab ISO 6.400 deutliches Rauschen aufweisen, sind die Bilder aus dem P30 Pro selbst bei fast kompletter Dunkelheit beinahe frei von Störpixeln – unglaublich!

VIDEO

Profi-Vlogger oder Amateurfilmer?

Neben Standbildern rücken auch Videos ins Interesse von Fotografen, frei nach dem Motto: Warum nur ein Bild schießen, wenn ich 25 Aufnahmen oder mehr pro Sekunde machen kann? Doch wie sieht es hier mit Anschlüssen, der Erweiterbarkeit, dem Handling und praktischen Zusatz-Features aus?

In diesem Punkt fallen die Unterschiede erneut deutlich aus, dieses Mal allerdings zugunsten der Kompaktkamera: Die RX100 VII beherrscht genau wie das P30 Pro hochauflösende UHD-Videos mit bis zu 30 fps. In Full HD kommt die Kreativkamera allerdings auf 120 Bilder pro Sekunde und somit die doppelte Bildfrequenz des Smartphones. Experimenten mit Zeitlupensequenzen steht somit nichts im Weg – und das bei einer guten Auflösung. Extrem-Zeitlupen mit bis zu 1.000 Bildern pro Sekunde in 720p beherrschen beide Geräte.

Doch die Kompaktkamera kann noch mehr: Zahlreiche Zusatzfunktionen machen das Filmen mit der RX100 VII nicht nur einfacher, sondern verbessern auch die Qualität der Videos. Flache Bildprofile sorgen für den einfacheren Workflow in der Farbkorrektur, Proxy-Videos beschleunigen den Schnitt auf leistungsschwächeren Computern. Und auch der Formfaktor der RX100 VII spielt dem Einsatz als Filmkamera in die Hände: Das Klappdisplay erweist sich bei Video-Aufnahmen als besonders praktisch für ausgefallene Aufnahmewinkel. Ein 3,5-mm-Klinkenstecker dient schließlich als Anschluss für ein externes Mikrofon.

Am Smartphone kann der Tonabnehmer nur über Umwege und mit einem Adapter betrieben werden. Praktisch ist dafür erneut die Möglichkeit, Videos gleich nach der Aufnahme und direkt auf dem Gerät zu schneiden. Dennoch: Ein sicheres Handling beim Drehen lässt sich mit dem P30 Pro nur mithilfe von Zubehör erzielen, wie etwa einem größeren Griff. Erschwerend kommt am Ende hinzu, dass feine Justierungen, wie zum Beispiel eine kreative Schärfeverlagerung, mit dem Smartphone schlicht nicht möglich sind.

Sie haben die Wahl!

Aktuelle Smartphones halten in Sachen Bildqualität mit modernen Kompaktkameras ganz gut Schritt. Dank technischer Kniffe sind Foto-Handys in manchen Bereichen, wie zum Beispiel bei Nachtaufnahmen, sogar überlegen. Aber: In einigen Bereichen haben nach wie vor die Kompaktkameras die Nase vorne. Die Stärken und Schwächen der jeweiligen Geräte geben also vor, für welchen Zweck welches Gerät auch wirklich geeignet ist. Und genau da kommen Sie in Spiel: Fotografieren Sie gerne auf Reisen und schätzen dabei ein großes Maß an Flexibilität bei gleichbleibend hoher Qualität, lohnt sich nach wie vor die Anschaffung einer Kompaktkamera – erst recht in Hinblick auf den großen Brennweitenbereich, der optisch abgedeckt wird und nicht digital. Sie knipsen lieber Selfies mit schönem Bokeh-Effekt? Kein Problem, dann ist das Smartphone die erste Wahl. Urlaubsfilmer wiederum greifen lieber zur Kompaktkamera, der besseren Haptik und der Erweiterbarkeit mit Mikro sowie anderem Zubehör wegen. Kurz: Sehen Sie sich die Stärken des jeweiligen Geräts an und treffen Sie Ihre Wahl. Je nach Einsatzzweck sind sowohl mit der Kompaktkamera als auch mit dem Smartphone sensationelle Bildergebnisse möglich.


PRAXISFOTOS: SASCHA LUDWIG