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FERNREISEN IM SOMMER: Wenn der Monsun Urlaub macht


REISE & PREISE - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 07.01.2020

Wer auf die großen Ferien angewiesen ist bzw. im Sommer eine Fernreise plant, hat nicht die große Auswahl. Denn in den tropischen Gefilden der Nordhalbkugel ist dann fast überall Regenzeit. REISE & PREISE sagt, wohin Sie problemlos reisen können.


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Bildquelle: REISE & PREISE, Ausgabe 1/2020

Nach Indien im Sommer? Vergessen Sie es, wird Ihnen der Reiseexperte sagen, überall Regen. Kommt darauf an, sagen wir. Hoch oben im äußersten Norden liegt Ladakh, eine der landschaftlich und kulturell interessantesten Regionen Indiens – und dorthin reist man besser nur im Sommer. Schneemassen und Fröste sorgen dafür, dass das Trekkingparadies von Oktober bis ...

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... April meist nur auf dem Luftweg erreichbar ist, weil die Passstraßen unpassierbar sind. Doch warum schlägt der Monsun hier im Sommer nicht so zu wie anderswo auf dem indischen Subkontinent? Die Erklärung ist ganz simpel: Die 5.000 bis 7.000 Meter hohen Bergriesen im Vorhimalaya halten die prall gefüllten Wolkenfronten des Südwest- Monsuns zurück. Sie regnen sich vorher ab.

Das ist auch in anderen Teilen der Welt so, etwa in Sri Lanka, wo das Gebirgsmassiv im Inselinnern den Inselosten in den Sommermonaten vor größeren Niederschlägen bewahrt, während die Südwestküste immer wieder von tagelangem Dauerregen heimgesucht wird.

Auch vor Reisen in den Nordosten Malaysias und in den Südosten Thailands brauchen Sie von Mai bis September nicht zurückzuschrecken. Der Grund: Die bis zu 3.000 Meter hohen Berge im Norden Sumatras sind dem Südostpassat und dem Südwestmonsun im Weg. Ähnliche geografische Gegebenheiten spielen Fernreisenden in der Karibik in die Hände. So bieten die Blue Mountains auf Jamaika dem im Sommer vorherrschenden Nordostpassat die Stirn und machen die Westküste Jamaikas im Sommer zu einem beliebten Badeziel. Ein Nachteil sind in dieser Zeit auf der Nordhalbkugel die Temperaturen, die in den Tropen im Durchschnitt 3 bis 4 Grad höher klettern als im Januar.

Besser sieht es auf der Südhalbkugel aus. Da fällt die beste Reisezeit meist in unseren Sommer und auf die Monate davor. Wie etwa auf Bali, in Ostafrika sowie auf den Inseln im Indischen Ozean und im Südpazifik. Auf flachen Inseln wie den Malediven bleibt es meist bei kurzen Tropenschauern, die Sonne lässt sich trotz Regenzeit i. d.R. sechs Stunden am Tag blicken.

Luxusbungalows vor der wilden Kulisse der Südseeinsel Bora Bora (links). Traditionell gekleidete Frauen am Strand auf der Insel Sansibar (rechts)


Riesenschildkröte auf den Seychellen (links). Strandbungalow am Haad Yao Beach auf Koh Phangan (Mitte). Trekker im nordaustralischen Kakadu N.P. (rechts)


TIPP 1: MAURITIUS: Palmenparadies mit idealen Temperaturen

Wer Temperaturen über 30 Grad nicht gut verträgt, muss auf tropische Traumstrände nicht zwangsläufig verzichten. Von Juni bis September liegen die Durchschnittstemperaturen auf der kleinen Multikulti- Trauminsel im Indischen Ozean gerade einmal bei 23 bis 25 Grad, in den vergleichsweise kühlen Nächten leistet eine Strickjacke gute Dienste. Die Strände haben Klasse, wenngleich sie dem Vergleich zu den Seychellen nicht standhalten. Pluspunkte sammelt die Insel dagegen bei der Hotellerie, die für ein ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis steht

Stilvolle Hotels flankieren den Beach von Trou aux Biches an der Nordwestküste, ohne dass dadurch die Schönheit des Strandes beeinträchtigt wird. Besonders schöne Strandabschnitte gibt es an der mittleren Ostküste um den Ort Belle Mare und rund um den markanten Inselberg Le Morne Brabant im Südwesten; allerdings gibt es hier außer feinem Sand, Luxushotels und dem fotogenen Berg nicht viel. Mauritius muss übrigens nicht teuer sein: Besonders im Inselnorden stehen zahlreiche Ferienwohnungen und einfache Pensionen zur Verfügung, die in Kombination mit einem Mietwagen (Linksverkehr!) den Grundstein für eine preiswerte Fernreise legen.

Hindutempel – auf Mauritius herrscht religiöse Toleranz (links). Der Strand Trou aux Biches zählt zu den schönsten Badeplätzen der Insel (rechts)

BALI & INDONESIEN: Die beste Reisezeit ist der Sommer

Wer nach Bali reist, findet von April bis Oktober optimale Bedingungen vor. Dem Nordwestmonsun geht im März die Puste aus, dann drehen die Winde auf Südost und läuten auf der Südhalbkugel die niederschlagsärmere Jahreszeit ein. Das gilt übrigens auch für die Nachbarinsel Lombok und für weite Teile Indonesiens. Zwar hat der Tourismus auf Bali insbesondere in den Hochburgen Kuta, Legian und Seminyak neue Größenordnungen erreicht, aber die einzigartige Magie, die von Balis Kultur ausgeht, ist ungebrochen.

Unsere Empfehlung für Bali sind die Monate Mai und Juni, dann sind bedeutend weniger Touristen auf der Insel als im Hochsommer. Gute St(r)andorte finden sich an der Westküste der Bukit-Halbinsel, etwa in Balangan, südlich der Touristenhochburgen im Großraum Denpasar. Vergleichsweise entspannt geht es im netten Sanur an der Ostküste zu, die trubelige Westseite ist bei Bedarf mit dem Taxi in 20 Minuten zu erreichen. Sanur hat stilvolle Resorts, zudem hat man im Gegensatz zu Kuta das Gefühl, auf Bali zu sein. Im Osten empfiehlt sich der entspannte Fischerort Amed, ebenso schön ist das ursprüngliche Permuteran im Nordwesten der Götterinsel.

Am Silver Beach auf Koh Samui herrscht meist eine entspannte Atmosphäre (links). Auf Jeep-Safari in der Masai Mara. Hinten der schneebedeckte Gipfel des

THAILAND: Die Inselwelt um Koh Samui

Anders als die Westküste und die nördliche Ostküste sind Koh Samui und Koh Phangan trotz höherer Temperaturen für Fernreisen im Sommer geeignet, die Ferienmonate Juli und August gelten hier mittlerweile sogar als Hochsaison. Das hat durchaus seine Berechtigung, schließlich ist die Niederschlagmenge auf beiden Inseln von Mai bis September nur unwesentlich höher als im Winter. Wer auf Mai, Juni oder September ausweicht, zahlt für Übernachtungen bis zu 30 % weniger.

Am Lamai Beach an der Ostküste von Koh Samui geht es mittlerweile sehr viel trubeliger zu als noch vor Jahren, aber Charme haben zumindest der mittlere und nördliche Strandabschnitt der ehemaligen Travellerdomäne immer noch. Wesentlich entspannter geht es jedoch am traumhaften Silver Beach nördlich von Lamai zu, ein echter Tipp für Individualisten, die Ruhe suchen und die lebhaften Badeorte Lamai und Chaweng trotzdem gern in ihrer Nähe wissen. Koh Phanganist ein Ziel für Individualisten, die das Inselflair früherer Jahre suchen – ohne Massen chinesischer Touristen und ohne Rotlichtmilieu. Sie zieht es an die Strände Thong Nai Pan im Nordosten und Haad Yao an der Westküste, wobei letzterer allerdings den Nachteil ausgeprägter Gezeiten hat. Am abgeschiedenen Bottle Beach im Norden oder am Haad Sadet Beach an der Ostküste werden Rucksackreisende glücklich.

TANSANIA, KENIA & BOTSWANA: Auf in die Safariländer im östlichen Afrika

Die ostafrikanischen Länder Tansania und Kenia sind für die Sommerzeit ideal, das gleiche gilt für Uganda und weiter südlich gelegene Länder wie Malawi. Auch Reisen nach Botswana sind bedenkenlos machbar. Südlich des Äquators ist der Sommer nicht nur die regenärmste Jahreszeit, sondern auch die angenehmere, weil kühlere. In den höher gelegenen Nationalparks herrschen tagsüber Temperaturen um 25 Grad, an den Küsten meist 28 bis 30 Grad, ideal für einen Badeurlaub an den Traumstränden des Indischen Ozeans.

Auch wenn der Tourismus in der Serengeti, am Ngorongoro-Krater und in der Masai Mara in den letzten Jahren zugenommen hat, bleiben sie für uns aufgrund der spektakulären Landschaften und des Tierreichtums die besten Safarispots des Kontinents, lediglich das Okavango-Delta kann da noch mithalten, insbesondere, wenn der Wasserstand im Juli und August seinen Höchststand erreicht. Wenn Sie all das noch nicht erlebt haben, holen Sie es alsbald nach! Gut verbinden lässt sich das mit einer Anschlusswoche an den weißen Stränden an Sansibars Ostküste oder an Mombasas Südküste, etwa an den Traumstränden Diani oder Tiwi Beach

SEYCHELLEN: Traumurlaub an den weltschönsten Stränden

Ebenso wie Mauritius ist der aus 115 Inseln bestehende Seychellen- Archipel ein Ganzjahresziel. Vorteil der Zeit zwischen Juni und September sind die niedrigeren Temperaturen, die besser zu ertragen sind als im regenreicheren und schwüleren Restjahr. Das Gros der Touristen belässt es bei einem Besuch der drei Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue. Die Resortinseln der Outer Islands wetteifern mit den Malediven, haben ebenfalls klasse Strände, bieten aber wenig Abwechslung.

Eine Seychellen-Reise muss nicht sündhaft teuer sein: Auf allen drei Inseln gibt es bezahlbare Guesthouses, auch für Selbstversorger. Ein Island-Hopping mit den drei o. g. Inseln lässt sich problemlos individuell organisieren, zwei bis drei Wochen sind ausreichend. Die schönsten Badestrände gibt es im Süden der Hauptinsel Mahé und auf Praslin. Auf La Digue liegt die berühmte Bucht Anse D’Argent, die allerdings so flach abfällt, dass sie eher Planschbecken als Badestrand ist. Die fotogene Insel lässt sich auf Grund ihrer geringen Größe gemütlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Auf Mahé und Praslin gibt es zahlreiche Luxushotels direkt am Strand, die sich pauschal günstiger buchen lassen.

Kilimandscharo (Mitte). Hinduistische Zeremonie bei Permuteran auf der indonesischen Insel Bali (rechts)

Surfer am Balangan Beach auf Bali (links). Seychellen: entspannter Blick aufs Meer vor Mahé (rechts)

Afrikanischer Safari-Höhepunkt: Begegnung mit einem Löwen (links). Hotelbungalows auf Changuu Island. Das Eiland gehört zum Sansibar-Archipel vor der Küste Tansanias (rechts)

Kein Traum: Die Anse Source d’Argent auf La Digue ist wirklich so schön


Noch mehr Sommerziele – kurz vorgestellt

TIPP 8 Sri Lanka Im Sommer empfiehlt sich die Ostküste. Mögliche Ziele sind das Surfernest Arugam Bay oder der wunderschöne Uppuveli Beach bei Trincomalee, wo der Tourismus noch in den Kinderschuhen steckt.

TIPP 9Malaysias NordostküsteIn der letzten Ausgabe berichteten wir über die Perhentians Islands, wo ähnliche klimatische Voraussetzungen bestehen wie auf den Inseln um Koh Samui. Auch auf dem Festland gibt es viele schöne Strände, wo der Tourismus aber in erster Linie auf den Inlandtourismus abzielt.

TIPP 10 Peru Der Andenstaat Peru lässt sich im Sommer bestens bereisen. Das gilt für alle Regionen vom Andenhochland bis in die tropischen Gebiete im Amazonas-Tiefland, denn der Sommer ist die regenärmere Zeit. In den Höhenlagen, etwa in Arequipa und Cusco, wird es nachts in dieser Zeit allerdings sehr kalt.

TIPP 12 Costa Rica Zwischen Mitte Juli und Mitte August macht die Regenzeit eine Pause, von den Einheimischen Veranillo de San Juan genannt. Diese Trockenperiode macht sich vor allem an der nördlichen Pazifikküste bemerkbar. Vorher und im Anschluss lohnt ein Trip an die südliche Karibikküste um Cahuita und Puerto Viejo. Im August und September regnet es dort vergleichsweise wenig.

TIPP 11 Nordaustralien Australienurlaub im Sommer, wenn dort Winter ist? Ja, und zwar im Northern Territory. Dort herrscht von Juni bis August das schönste Wetter: 30 Grad und kein Regen, ideale Bedingungen für eine Tour im Crocodile-Dundee-Land.

TIPP 13 Madagaskar Ganz Afrika auf einer Insel, wird oft behauptet, das stimmt aber so nicht. Tierwelt und Vegetation haben sich nach der Abspaltung von Afrika völlig anders entwickelt. Ansonsten hat die viertgrößte Insel der Welt faszinierende Landschaften und traumhafte Strände und Inseln. Die beste Reisezeit für Madagaskar ist von April bis Oktober.

TIPP 14 Zentralvietnam Der Monsun dringt hierher erst ab September/Oktober richtig vor. Die Wolken regnen sich westlich des bis zu 2.500 Meter hohen Grenzgebirges nach Laos ab. Die Temperaturen liegen von Mai bis August bei 33 bis 34 Grad.

TIPP 15 Jamaika Wie kaum ein anderer karibischer Traumstrand bleibt Negril Beach im Sommer i. d. R. von länger anhaltenden Niederschlägen verschont. Die hohen Binnengebirge spielen auch hier den Wolkenfänger. Doch die drückenden Temperaturen muss man mögen. Im Nordteil vom Strand, dem ruhigen Abschnitt, finden sich einige sehr stilvolle Luxushotels.

Beach-Volleyball am Ipanema Beach von Rio de Janeiro (links). Frau mit Ge


RIO DE JANEIRO & UMGEBUNG: Die WM hat Rio salonfähig gemacht

Ein weiteres Topziel für den Sommer ist Rio de Janeiro, die vielleicht schönstgelegene Stadt der Welt. Immer wird die Stadt am Zuckerhut in einem Atemzug mit den gefährlichsten Städten der Welt genannt. Tatsächlich ist die Kriminalitätsrate verhältnismäßig hoch, statistisch gesehen allerdings müsste ein Mensch 3.333 Jahre in Rio leben, um einem Mord zum Opfer zu fallen, ein Tourist wahrscheinlich sehr viel länger. Wer einmal in Rio war, ist mit der Lebensfreude der Cariocas infiziert: Eine Umfrage nach der Fußball-WM ergab, dass 98,3 % der ausländischen Fans ihren Freunden einen Besuch der Stadt empfehlen würden. Für ein abwechslungsreiches Urlaubsprogramm ist gesorgt: Südlich von Rio erstreckt sich eine der schönsten Küstenlandschaften des Landes, mit Regenwäldern, kilometerlangen Stränden, zahlreichen Trauminseln und kolonialen Kleinstädten.

Entdeckernaturen wagen den 500 Kilometer weiten Trip von Rio entlang der Küste bis nach São Paulo mit dem Mietwagen, ein Baustein, der sich inklusive Übernachtungen in kleinen Pousadas über spezialisierte Veranstalter schon für unter € 1.000 buchen lässt. Wer lieber an einem Ort bleibt, aber nicht die ganze Zeit in Rio verbringen will, der könnte im Badeort Armação dos Búzios sein Urlaubsglück finden, drei Autostunden östlich von Rio, wo Brigitte Bardot mehrmals ihre Ferien verbrachte. An die schönen Strände der Halbinsel fährt man mit dem Beachbuggy oder per Taxiboot.

SÜDSEE: Der Sommer ist die bessere Jahreszeit

Fast alle Inselgruppen liegen nördlich des Südlichen Wendekreises und sind klimatisch gesehen mit der karibischen Inselwelt vergleichbar. Während früher der Winter als beste Reisezeit galt, rückt seit einigen Jahren der Sommer immer mehr in den Blickpunkt, zumal in der Region zwischen Februar und April zuletzt aufgrund zu hoher Wassertemperaturen verheerende Zyklone auftraten. Ein Grund mehr, im Sommer nach Franz. Polynesien, Fidschi, Tonga oder auf die Cook Islands zu reisen. Hinweis: Auf Samoa grassierte bei Redaktionsschluss eine heftige Masern-Epidemie.

Kombinieren Sie Südsee und Australien. Im Sommer empfehlen sich allerdings nur bestimmte Bundesstaaten in Down Under, etwa Queensland, das Northern Territory sowie das nördliche Western Australia. Virgin Australia und Fiji Airways fliegen z. B. von Brisbane ab € 350 nach Fidschi und zurück, Fidschi und Rarotonga lassen sich mit Air New Zealand auf Rückflügen über die USA nach Europa einbauen.

sichtsbemalung des Sakalava-Volkes auf Nosy Be vor Madagaskar (rechts)


Badende am Punta Uva Beach bei Puerto Viejo, Costa Rica


Lemure auf Madagsaskar


Inselchen vor Rarotonga auf den Cook Islands (links). Hütten im Schatten der Palmen an der Arugam Bay auf Sri Lanka (rechts)

Gut besucht: »Rick’s Café« in Negril