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Festbrennweiten und Telezooms


ColorFoto - epaper ⋅ Ausgabe 9/2021 vom 03.08.2021

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Fujifilm XF 1,4/18 mm R LM WR

Gemessen an Fujifilm spiegellos, 24 MP, APS-C: 1000 Euro kostet die lichtstarke Weitwinkeloptik mit wettergeschütztem Gehäuse. In der Bildmitte messen wir bei drei Blenden fast den gleichen Topwert. Auch der Kontrast ist durchgängig auf sehr hohem Niveau. Zu kritisieren ist allenfalls der Randabfall des Kontrasts bei Blende 1,4. Er ist noch ok, aber sichtbar – und Abblenden löst auch dieses Problem. In Summe ist das Fujinon abgeblendet ein fast perfektes und offen ein sehr gut nutzbares Weitwinkelobjektiv, lichtstark mit moderaten Schwächen am Rand – empfohlen.

Fujifilm Fujinon XF 2,8/27 mm R WR

Gemessen an Fujifilm spiegellos, 24 MP, APS-C: 2,8/27 mm entsprechen an den APS-C-Kameras von Fujifilm der KB-Brennweite 40 mm. 450 Euro kostet die Normalbrennweite mit Blende 2,8 – soweit ist also auch alles sehr „normal“. Das Außergewöhnliche ist die Baulänge von 23 mm. ...

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Wir waren skeptisch, aber Fujifilm bekommt das überzeugend hin: An Auflösung und Kontrast gibt es bei beiden gemessenen Blenden in der Bildmitte nichts auszusetzen. Der Randabfall ist offen sichtbar, aber moderat, Abblenden hilft, der Autofokus arbeitet schnell – empfohlen.

Voigtländer Apo-Lanthar 2/35 mm Asph

Gemessen an Sony spiegellos, 43 MP, KB: 940 Euro kostet das moderate Weitwinkelobjektiv ohne AF mit Lichstärke 2 für Sonys KB-Kameras. Auflösung und Kontrast sind in der Bildmitte bei Blende 2 auf ordentlichem bis gutem Niveau, bei Blende 4 und 5,6 legen beide Werte sichtlich zu.

Der Randabfall ist bei allen drei Blenden durchgängig sehr gering bis gering. Und diese extrem homogene Leistung gibt es hier bis in die Ecken. Wer auf den AF verzichtet, kann dieses Objektiv über das ganze Bildfeld mit allen drei gemessenen Blenden sehr gut einsetzen – empfohlen.

Sigma 2,8/28-70 mm DG DN C

Gemessen an Sony spiegellos, 43 MP, KB: 850 Euro kostet das Standardzoom mit Blende 2,8 und Sony-KB-Anschluss. Bei 28 mm fallen die Auflösung und besonders der Kontrast in der Bildmitte, bei beiden gemessenen Blenden hoch aus. Offen ist der Randabfall allerdings kräftig, und auch abgeblendet bleibt der Randabfall des Kontrasts etwas hoch. Bei 44 mm messen wir in der Bildmitte 160 bis 170 Linienpaare weniger – je nach Blende. Der Kontrast bleibt auf einem sehr hohen Niveau. Offen ist der Randabfall des Kontrasts jedoch deutlich zu stark. Abgeblendet ist dann das Bildfeld sehr gut nutzbar, und alle

Werte liegen im grünen Bereich. Bei 70 mm und Blende 2,8 messen wir in der Bildmitte 350 LP weniger als bei 28 mm. Abblenden bringt ein Plus von 50 Linienpaaren. Auch der Kontrast lässt in der Bildmitte im Vergleich zu den kürzeren Brennweiten nach, bleibt aber auf einem guten bis sehr guten Niveau. Allerdings messen wir bei Blende 2,8 und Blende 5,6 einen deutlichen Randabfall des Kontrasts. Der AF arbeitet durchgängig schnell, aber in Summe kann uns das 2,8/28-70 mm nicht vollständig überzeugen. Bei Blende 2,8 schwächeln gleich zwei Brennweiten am Rand – trotzdem empfohlen.

Tamron 2,8/17-70 mm Di III-A VC RXD

Gemessen an Sony spiegellos, 24 MP, APS-C: Das lichtstarke Tamron ist für den APS-C-Bildkreis gerechnet und an APS-C-Kameras einem 25-105-mm-KB-Standardzoom. Ein Bildstabilisator ist für 860 Euro mit an Bord. Bei 17 mm messen wir in der Bildmitte eine hohe Auflösung, das gilt auch für den Kontrast.

Der Randabfall ist moderat, Abblenden reduziert ihn. Bei 34 mm fehlen in der Bildmitte 100 LP, was aber weiterhin ein guter Wert ist. Auch der Kontrast sinkt moderat gegenüber 17 mm. Doch der Randabfall ist nun minimal. Ob Blende 2,8 oder 5,6 ist fast egal, wir messen für beide Blenden nahezu identische Werte. Bei 70 mm und Blende 2,8 sinken Kontrast undAuflösung in der Bildmitte noch etwas ab, dazu kommt ein stärkerer Randabfall besonders des Kontrasts.

Abblenden hebt die Messwerte für den Rand sichtbar an, aber auch in der Bildmitte messen wir bei Blende 5,6 ein leichtes Plus. Untem Strich ist das Tamron ein sehr gutes Standardzoom, lichtstark und offen sehr gut einsetzbar. Die leichte Schwäche bei 70 mm steht immer noch für ein überdurchschnittliches Ergebnis – empfohlen.

Canon RF 4/70-200 mm L IS USM

Gemessen an Canon spiegellos, 30 MP, KB: Mit knapp 700 Gramm Gewicht und integriertem Bildstabilisator ist das neue 70-200-Telezoom für das R-System von Canon für 1800 Euro vergleichsweise erschwinglich, da die maximale Öffnung Blende 4 ist. Bei 70 mm und Blende 4 sehen wir in der Bildmitte sehr gute Messwerte, der Randabfall ist moderat bis gering. Abblenden reduziert den Randabfall, und nun zeigen auch die Ecken eine gute Zeichnung.

Bei 120 mm messen wir in der Bildmitte eine um 130 LP geringere Auflösung, der Randabfall ist niedriger als bei 70 mm. Abblenden senkt erneut den Randabfall. Die sehr gleichmäßige Abbildungsleistung über das Bildfeld beeindruckt. Am langen Ende steigt die Auflösung bei Blende 4 wieder etwas an, und der Randabfall sinkt weiter. Abblenden mindert den Randabfall noch etwas. Über alle drei ausgewählten Brennweiten und beide getesteten Blenden messen wir ein sehr gleichmäßiges Ergebnis mit einer homogenen Leistung auf hohem Niveau bis zum Rand und meistens sogar bis in die Ecken. Der Autofokus arbeitet zügig und zuverlässig, Vignettierung und Verzeichnung sind kein Thema – empfohlen.

Canon RF 4,5-7,1/100-500 mm L IS USM

Gemessen an Canon spiegellos, 30 MP, KB: 500-mm-Optiken zählen zu den seltenen und dann meist teuren Objektiven. Dieses 100-500er bietet bei 500 mm nur noch Blende 7,1, doch ist ein Bildstabilisator eingebaut und sein Preis nicht fünfstellig sondern 3100 Euro. Bei 100 mm und offener Blende 4 ist der Kontrast sehr hoch, die Auflösung gut. Zugleich messen wir einen sehr geringen Randabfall. Die Zeichnung reicht bis in die Ecken. Blende 8 modifiziert alle Messwerte ein wenig, aber nicht relevant. Bei 225 mm beträgt die offene Blende 5. Mittig messen wir nun rund 90 LP weniger als bei 100 mm, der Kontrast bleibt

sehr hoch, der Randabfall sehr niedrig. Abblenden kostet noch ein paar Linienpaare in der Bildmitte, alle anderen Werte steigen etwas an. Die Brennweite von 500 mm mit Blende 7,1 führt zu einem weiteren leichten Auflösungsverlust in der Bildmitte. Die besten Objektive an der Canon R liefern 300 LP mehr, aber der Kontrast bleibt hoch, und der Randabfall sehr niedrig. Blende 14 kostet weitere 100 LP, ist also eher nicht zu empfehlen.

In Summe zeigt das 100-500er eine sehr gute Abbildungsqualität bis an die Ränder bei allen drei gemessenen Brennweiten. Der leichte Abfall bei 500 mm ist ok – empfohlen.

Fujifilm Fujinon XF 4/10-24 mm R OIS WR

Gemessen an Fujifilm spiegellos, 24 MP, APS-C: Das Weitwinkelzoom mit Bildstabilisator und wettergeschütztem Gehäuse kostet knapp 1000 Euro, allerdings bietet es nur Blende 4. Bei 10 mm und Blende 4 sind in der Bildmitte Kontrast und Auflösung auf einem sehr hohen Niveau. Der Randabfall ist sichtbar, aber für diese Brennweite ok. Blende 8 hebt am Rand und in den Ecken den Kontrast an, die anderen Messwerte ändern sich nur wenig. Bei 15 mm und Blende 4 wird alles noch etwas besser: Die Auflösung ist moderat höher, der Randabfall von Auflösung und besonders des Kontrasts ist geringer. Blende 8 bewirkt erneut ein

Plus beim Randkontrast. Bei 24 mm und Blende 4 wird die Bildmitte erneut tadellos abgebildet, aber nun fällt die Auflösung zum Rand etwas stärker ab als bei den anderen Brennweiten. Blende 8 bringt ein deutliches Plus am Rand bei Auflösung und Kontrast, dass es in der Bildmitte dann 100 LP weniger sind, ist verschmerzbar. Sehr gut gefällt der durchgängig schnelle und treffsichere AF.

Verzeichnung und Vignettierung spielen in den Bildern keine Rolle. Eine moderate Schwäche sehen wir bei 10 mm und 24 mm an den Rändern. Alles übrige überzeugt, so holt die Bildmitte durchgängig ein überdurchschnittliches Ergebnis – empfohlen.

Fujifilm Fujinon XF 4-5,6/70-300 mm R LM OIS WR

Gemessen an Fujifilm spiegellos, 24 MP, APS-C: Mit Blende 4 bis 5,6 ist das Telezoom nicht sehr lichtstark, doch gehören Bildstabilisator und wetterfestes Gehäuse zur Ausstattung bei einem moderaten Preis von 750 Euro. Die Bildwinkel entsprechen einem 105-400 mm-KB-Zoom. Bei 70 mm und Blende 4 sind die Messwerte für Auflösung und Kontrast in der Bildmitte gut bis sehr gut, der Randabfall maßvoll. Blende 8 kostet in der Bildmitte 100 LP, doch am Rand steigen die Kontrastwerte. Bei 145 mm und Blende 5 messen wir in der Bildmitte etwas niedrigere Kontrastund Auflösungswerte, der Randabfall ist nun sehr niedrig. Blende 10 senkt den Randabfall auf ein Minimum, kostet aber weitere 100 LP in der Bildmitte. Bei 300 mm und offener Blende 5,6 fehlen in der Bildmitte gegenüber der Messung bei 70 mm rund 150 Linienpaare, der Kontrast ist gut, der Randabfall moderat. Bei Blende 11 messen wir durchgängig etwa schlechtere Werte, besonders in der Bildmitte fehlen dann weitere 100 LP. Unterm Strich ist das Tele offen sehr gut einsetzbar, nur bei 70 mm würden wir Abblenden empfehlen, wenn es auf die Ränder ankommt. Bei den kürzeren Zoompositionen arbeitet der AF sehr schnell, bei 300 mm etwas langsamer – empfohlen.