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FIRE EMBLEM THREE HOUSES


N-Zone - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 21.08.2019

Strategie Führt euer Haus zum Sieg in der alles entscheidenden Schlacht! In Fire Emblem: Three Houses werdet ihr Professor an der legendären Militärakademie von Garreg Mach.


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Bildquelle: N-Zone, Ausgabe 9/2019

Eure Reise in Fire Emblem: Three Houses führt euch an die Militärakademie von Garreg Mach, an der ihr die Stelle als neuer Magister wahrnehmt. In aufregenden, rundenbasierten Schlachten führt ihr euer Haus an und trefft strategische Entscheidungen. In den Unterrichtsphasen bildet ihr eure Studenten in den verschiedensten Disziplinen aus und fördert so ihre Talente. In zahlreichen Nebenmissionen stellt ihr euer kriegerisches Können ...

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... unter Beweis und findet heraus, ob ihr fit für die alles entscheidende Schlacht um die Zukunft Fódlans seid. Eure Thronfolger und Thronfolgerinnen beschäftigt nämlich nur eine Frage: In was für einer Welt und Zukunft wollt ihr leben?

Hoffnung Fódlans

Die Geschehnisse von Fire Emblem: Three Houses spielen auf dem Kontinent Fódlan, der aus drei großen Reichen besteht: dem Heiligen Königreich Faerghus im Norden, dem Kaiserreich Adrestia im Süden und der Allianz von Leicester im Osten. Im Zentrum der drei Gebiete steht das Kloster Garreg Mach, das auf neutralem Grund die zukünftigen Herrscher, Adelsoberhäupter und das Gefolge der Reiche ausbildet. Dabei werden sie in Kriegsführung, Magie und Kampfkunst geschult. Mit seinen Einflussmöglichkeiten als Kirche und Ausbildungsstätte versucht das Kloster, den Frieden in Fódlan zu wahren. Dunkle Mächte formieren sich jedoch und planen im Verborgenen, die geheimen Schätze des Klosters an sich zu reißen. Das Miteinander der Nationen und damit die Zukunft Fódlans steht auf Messers Schneide! Doch die Geschichte eures Helden beginnt zunächst fernab der Kirche als gefürchteter Söldner. Eines Nachts suchen drei Studenten der Militärakademie eure Hilfe vor einer Räuberbande. Nach eurer heldenhaften Rettungsaktion und einem Fußmarsch zum Kloster bekommt ihr von der Leiterin und Erzbischöfin Rhea eine Stelle als Magister in der Militärakademie angeboten. Im weiteren Verlauf der Handlung unterrichtet ihr eure Schüler und führt sie in spannenden Schlachten zum Sieg. Euer Aufenthalt im Kloster ist nicht unbeschwert, denn mit eurer Ankunft werden auch die bösen Mächte aktiver. Es liegt an euch, die Geheimnisse der Kirche zu wahren und die Pläne des Bösen zu vereiteln. Dabei führt euch eure Reise durch die Abgründe eurer eigenen Vergangenheit und zur Frage, weshalb nur ihr Sothis, ein grünhaariges, mysteriöses Mädchen, sehen könnt. Die Geschichte von Fire Emblem: Three Houses ist fesselnd, umfangreich und bietet zahlreiche, teils schwierige Entscheidungsmöglichkeiten. Die Masse an Hintergrundinformationen zu Schauplätzen, Charakteren und geschichtlichen Ereignissen ist immens und lädt ein, intensiv über mögliche Motive und Antagonisten nachzudenken.

Der Kontinent Fódlan ist in drei Reiche geteilt. Zu Beginn der Geschichte herrschen Frieden und Verständnis zwischen den drei unterschiedlichen Mächten.


Das grünhaarige Mädchen Sothis erscheint in euren Träumen und spricht zu euch. Ihre Identität ist zunächst ungeklärt, da sie an Amnesie leidet.


Im Klassenbuch könnt ihr weitere Informationen zu euren Studenten abrufen. Hier findet ihr ihre Interessen, Vorlieben und Abneigungen.


Durch Prüfungen könnt ihr euren Studenten eine neue Charakterklasse zuweisen. Einige der Schüler verfügen über spezielle Klassen, die nur sie erlernen können.


Jedes der Häuser hat seinen eigenen Schwerpunkt. Die Blauen Löwen setzen auf Ritterlichkeit und das Verwenden von Lanzen.


Qual der Wahl

Noch keine zehn Minuten in eurem neuen Amt, trefft ihr bereits die wohl wichtigste Entscheidung des gesamten Spiels. Es geht an die Häuserwahl, denn ihr müsst euch entscheiden, welche Gruppe von Studenten ihr unterrichten wollt. Dabei stehen euch drei verschiedene Häuser zur Verfügung, die für die drei jeweiligen Regionen Fódlans stehen: die Blauen Löwen für das Heilige Königreich von Faerghus, die Schwarzen Adler für das Kaiserreich Adrestia und die Goldenen Hirsche für die Allianz von Leicester. Jedes der Häuser hat einen eigenen Schwerpunkt und moralische Vorstellungen, die es verfolgt. Deshalb solltet ihr die Chance nutzen, euch bei den drei Haussprechern genauestens über die einzelnen Studenten zu informieren. Die Blauen Löwen setzen unter der Leitung von Dimitri auf Ritterlichkeit, Tugend und ihre Kriegskünste. Die Schwarzen Adler mit Haussprecherin Edelgard sind für ihr analytisches Denken, Geschick und ihre magischen Talente bekannt. Claude von Riegan vertritt die Goldenen Hirsche, die für neues Denken stehen und bewandert im Fernkampf sind. Trotz der einzelnen Schwerpunkte hat jedes Haus aber auch Studenten, die sich auch für andere Bereiche interessieren. Eure Schüler sind nämlich nicht einfach nur Schachfiguren auf eurem Spielfeld. Jeder von ihnen besitzt eine eigene Persönlichkeit, Vorlieben und Abneigungen, Träume und persönliche Ziele. Solltet ihr euch einfach nicht entscheiden können, gibt es zum Glück die Möglichkeit, andere Studenten in das eigene Haus zu rekrutieren. Die detaillierten Hintergrundgeschichten lassen die Figuren des Spiels lebendig wirken und verleihen ihnen eine erfrischende Tiefe. An der Militärakademie von Garreg Mach seid ihr nämlich nicht nur Magister, sondern auch Ansprechpartner in allen Lebenslagen. Ihr könnt tiefe Bindungen zu euren Studenten eingehen oder auch die Beziehungen zwischen den Schülern fördern. Wer sich gut versteht, kämpft auch besser. Ein paar der Charaktere bedienen sich zwar an gängigen Klischees, wirken aber nicht übertrieben und insgesamt sehr glaubhaft. Die Möglichkeit, mit Permadeath zu spielen, verstärkt nochmal eure Bindung zu euren Studenten. Wichtige Einheiten zu verlieren, fühlt sich dadurch doppelt so schlimm an.

Durch Nebenquests könnt ihr euch Reputation und nützliche Gegenstände verdienen. Die Quests sind unterhaltsam und liefern einen Erfahrungsschub.


Monatlich findet ein Kampfwettbewerb statt, in dem ihr eure Studenten gegen die anderen Häuser antreten lassen könnt. Als Preise winken Gold und Gegenstände.


Entdecke das Kloster

Jeden Monat habt ihr an den Sonntagen aufs Neue die Möglichkeit, euren eigenen Tag an der Akademie zu gestalten. Dabei habt ihr die Wahl zwischen dem Erkunden des Klosters, Gruppenseminaren und Missionen auf dem Schlachtfeld. Für alle diese Unternehmungen stehen euch Aktionspunkte zur Verfügung, die dabei verbraucht werden. Die Anzahl eurer Aktionspunkte ist abhängig von eurem Dozentenrang: Verbessern sich eure Lehrkünste, könnt ihr auch mehr mit euren Studenten zusammen unternehmen. Wählt ihr am Anfang eures Tages den Spaziergang durch das Kloster, nehmt ihr auf eigene Faust die verschiedenen Räume und Gebäude der Militärakademie unter die Lupe. Dabei stellt ihr im Gewächshaus euren grünen Daumen unter Beweis oder werft die Angelrute am Fischteich aus. Der Marktplatz des Klosters bietet euch Zugang zu neuen Waffen oder Gegenständen des täglichen Bedarfs wie Geschenken, Tee, Lebensmitteln und Angelzubehör. Außerhalb des Unterrichts habt ihr die Möglichkeit, mit euren Studenten zu interagieren, um mehr über sie zu erfahren. Im Speisesaal esst ihr mit ihnen zusammen oder bereitet selbst eine Mahlzeit zu, die die Werte der gesamten Klasse beeinflusst. Auch für persönliche Einzelgespräche ist gesorgt. So könnt ihr etwa Studenten und Lehrer zum Tee einladen. Die Basis für eine mögliche Romanze? Das bleibt abzuwarten. Im Kloster habt ihr auch die Möglichkeit, mit allen Studenten, Lehrern, und sogar einfachen Soldaten Gespräche zu führen und ihnen bei Entscheidungen zu helfen. Die Dialoge sind interessant, liefern wichtige Informationen und überzeugen; hier hat man sich viele Gedanken darüber gemacht, wie man die Haupthandlung mit den Persönlichkeiten der Figuren verbindet. Nicht jede Figur unterstützt eure Entscheidungen vollkommen, daher müsst ihr euch also auch Kritik anhören. Wir haben nach all dem Lob an dieser Stelle ebenfalls etwas Kritik: Die Darstellung des Klosters hätte detaillierter sein können und von Weitem wirken die Texturen klobig. Erst, wenn man sich auf Objekte zubewegt, werden Details sichtbar. Auch die Laufanimation des Helden fällt negativ auf, die ständig flatternden Ärmel der Jacke sehen ziemlich albern aus.

Beim gemeinsamen Essen im Speisesaal lässt sich perfekt das Band zwischen euch und euren Studenten vertiefen.


Welche Events für den aktuellen Monat anstehen, seht ihr im praktischen Kalender- Tool. Darin könnt ihr euch nähere Details zu den Events anzeigen lassen.


Die gezeichneten Intro-Sequenzen sind informativ und abwechslungsreich. Die Legenden Fódlans werden durch die Zeichnungen beeindruckend in Szene gesetzt.


In zahlreichen Nebenmissionen stellt ihr eure Kampfkünste unter Beweis. Dabei erfahrt ihr mehr über eure Studenten und allerlei geschichtliche Ereignisse.


Monster sind zähe Gegner, die nicht leicht kleinzukriegen sind. Ihr und eure Studenten müsst alles geben, um sie zu besiegen.


Voller Terminkalender

Eines der wichtigsten Werkzeuge für euer Schuljahr ist der Kalender. Darin erkennt ihr, wie viele Unterrichtseinheiten ihr diesen Monat abhalten könnt und welche besonderen Events anstehen. Um optimal auf die monatliche Mission vorbereitet zu sein, solltet ihr euch die Events des Kalenders genau ansehen und planen, welche ihr wahrnehmen möchtet. Diese Events bieten die Möglichkeit, finanzielle Mittel aufzustocken, interessante Nebenmissionen abzuschließen und seltene Waffen zu erhalten. An Geburtstagen habt ihr die Chance, eure Bande zu den Studenten und Mitarbeitern des Klosters zu festigen. Schickt ihnen Blumen oder ladet sie einfach zum Tee ein! Die Feiertage sind eine nette Umsetzung der Hintergrundgeschichte in kleinere Gameplay-Events und bringen tolle Bonuserfahrung für euren Helden. Die Angel- und Gartenevents solltet ihr definitiv nicht verpassen, wenn ihr gerade knapp bei Kasse seid. Sie bieten euch die Chance, an Tagen, an denen es seltene Fische oder großen Ernteerfolg gibt, Gewinn zu machen. Gold ist vor allem für die Instandhaltung eurer Waffen essenziell! Netter Nebeneffekt: Angeln und Gärtnern füllt die Erfahrung zum nächsten Dozentenrang. Die Nebenmissionen sind meistens mit den persönlichen Geschichten der Figuren verbunden und nur begrenzt verfügbar. Ihr müsst also entscheiden, ob ihr einen Tag dafür opfern wollt. Die Belohnungen für erfolgreich abgeschlossene Nebengeschichten sind aber oft sehr lukrativ. Der Kalender ist ein nützliches Element, das dem Spiel mehr Fülle und Struktur verleiht. Positiv fällt auf, dass viel Mühe in die Gestaltung der Monate geflossen ist. Jeder Monat hat ein eigenes Intro, dass sich auf die Legenden von Fódlan bezieht. Im späteren Verlauf der Handlung wird das Intro als Zusammenfassung für vergangene Geschehnisse genutzt. Praktisch, wenn man mal eine längere Pause vom Spielen eingelegt hat und wieder in die Geschichte zurückfinden will. Durch das Kalender- und Eventsystem erhöht sich die Spielzeit zusätzlich und der Strategiegedanke trägt sich auch in Elemente außerhalb der Schlachten weiter.

In Einzellektionen unterrichtet ihr eure Studenten in den verschiedensten Disziplinen. Ihr seht auch, für welche Felder sich eure Schützlinge interessieren.


Zusammenhalt ist alles: Zusammen mit verbündeten Einheiten erhalten eure Bataillone und Kettenangriffe mehr Kraft!


Erwecke Talente

Am Anfang jeder Woche dürft ihr als Magister eure Studenten unterrichten. Entscheidend für den Erfolg eurer geplanten Unterrichtseinheiten ist die Motivation eurer Schützlinge. Wie motiviert ein Schüler ist, seht ihr anhand eines Smileys im Menü. Nur ein motivierter Schüler kann auch von euch unterrichtet werden. Erhöht wird die Motivation eurer Schüler durch Aktivitäten im Kloster. Im Einzelunterricht könnt ihr eure Studenten ausbilden und ihre Stärken und Schwächen einsehen. Ihr derzeitiger Wissensstand wird euch anhand einer kleinen Kartei angezeigt, in der auch die jeweiligen Noten eingetragen sind. Einmal pro Woche könnt ihr auch eine Gruppenaufgabe verteilen, die zwei eurer Schüler gemeinsam erledigen müssen. Ihr könnt für eure Schüler auch Lernziele festlegen, an denen sie in der Woche arbeiten sollen. Nachdem ihr euren Unterricht beendet habt, kann es sein, dass eure Studenten auf euch zukommen und euch Fragen zu Strategien oder Privatleben stellen. Manchmal bitten sie euch auch um Änderung ihrer Lernziele, um ihre eigenen Motive zu verfolgen. Ein interessantes Feature, da es versucht, mehr Realismus und Interaktion in den Frontalunterricht zu bringen. Wie es sich für eine Schule gehört, werden auch in Garreg Mach Examen abgelegt. Mit dem Ablegen einer Prüfung könnt ihr eurem Helden und seinen Schülern neue Charakterklassen zuweisen, die im Kampf eine Rolle spielen. Das Unterrichten im Kloster macht Spaß, lädt dazu ein, die eigene Strategie auszubauen und bietet die Möglichkeit, auf Misserfolge im Kampf zu reagieren. Ein großes Plus ist die Vielzahl an Optionen, die man zum Zusammenstellen der eigenen Truppen hat. Die verschiedenen Charakterklassen sind gut durchdacht und machen allesamt Spaß.

Auf in die Schlacht!

Neben den Storyelementen sind die rundenbasierten Rollenspielkämpfe eines der Hauptmerkmale von Fire Emblem: Three Houses. Auf einem gitterbasierten Schlachtfeld zieht ihr und eure Studenten in den Kampf. Während der Vorbereitungsphase habt ihr die Gelegenheit, die Position eurer Figuren zu ändern, Items auszutauschen oder Fertigkeiten zu wechseln. Als Unterstützung für eure Einheiten könnt ihr Bataillone anheuern, die spezielle strategische Angriffe ausführen. Zusammengefasst bestehen eure Kampfhandlungen aus dem strategischen Platzieren eurer Einheiten, dem Angriff auf Gegner und der Verteidigung eurer Einheiten und Territorien. Startet ihr einen Angriff, wird euch eine Kampfprognose angezeigt, die berechnet, welchen Schaden ihr austeilt und wie viel Leben ihr dabei verliert. Im Menü der Kampfprognose könnt ihr zudem zwischen verschiedenen Waffen und Fertigkeiten wechseln und euch die verschiedenen Prognosen ansehen. Zusammenarbeit wird auf dem Schlachtfeld belohnt. Durch Kettenangriffe richtet ihr zusätzlichen Schaden an. Wer sich gut versteht, erhält einen Bonus auf seine Werte. Zwar schützt auch die beste Planung nicht vor unerwarteten Aktionen, doch dafür hat euer Held ein Ass im Ärmel: Mit dem göttlichen Puls lässt Sothis euch an eine beliebige Stelle des Kampfgeschehens zurückkehren. Eine weitere Herausforderung ist der Gegnertyp Monster, der euch im Verlauf der Handlung begegnet. Mit zusätzlichen Lebensleisten und einer Schutzbarriere ausgestattet, müsst ihr eine gute Strategie entwickeln, um die schwarzen Bestien zur Strecke zu bringen. Die gebotenen Schlachtfelder sind vielfältig und verlangen euch einiges ab. Das ausführliche Tutorial bietet einen angenehmen Einstieg in die strategische Welt von Fire Emblem und ist gerade Neulingen der Reihe eine gute Hilfe. Optisch sind die Kampfanimationen und Schlachtfelder ansprechend. Positiv ist, dass man das Spielgeschehen beschleunigen kann, was gerade bei langen Kämpfen mit mehreren Parteien von Vorteil ist.

Greift ihr an, wird euch eine Kampfprognose angezeigt. Darin seht ihr, wie viel Schaden ihr verursacht und einstecken müsst.


Um eure Strategie zu verfeinern, lasst ihr euch die Werte, Waffen und Angriffe eurer Gegner anzeigen. Im Kampf solltet ihr jedes Hilfsmittel nutzen.


Die Geschichte von Fire Emblem: Three Houses ist nicht nur von glücklichen Momenten geprägt. Auch traurige Wendungen gehören hier dazu.


Liebe zum Detail

Fire Emblem: Three Houses ist ein Spiel, das den Balanceakt zwischen Handlung und Gameplay schafft. Die Geschichte ist spannend und regt dazu an, mehrere Spielstände zu starten, um die Geschehnisse aus der Perspektive der anderen Häuser heraus zu betrachten. Die Figuren sind liebevoll gestaltet, besitzen nachvollziehbare Motive und wachsen einem schlichtweg ans Herz. Das Spiel ist insgesamt ein rundes Erlebnis mit einer beachtlichen Spielzeit. Die (meisten) Animationen und 3D-Modelle sind hochwertig, wie auch die gezeichneten Sprites und Sequenzen. Es wird deutlich, dass viel Arbeit in Details und Hintergrundgeschichten gesteckt wurde. Technisch läuft das Spiel nahezu fehlerfrei. Ruckler oder Abstürze stellten wir während unseres Tests keine fest, es läuft auch im Handheld-Modus der Nintendo Switch flüssig. Ein definitiv lohnenswertes Erlebnis für Neueinsteiger sowie die Fans der Reihe! Nadine Krämer

ZUSÄTZLICHE SPIELINHALTE

Fire Emblem: Three Houses bietet neben der Einzelspielerkampagne einige Online-Funktionen. Zusätzliche Spielinhalte bietet der Erweiterungspass, den ihr separat erwerben müsst.

Über den Online-Modus des Spiels könnt ihr Austauschstudenten in euer Kloster einladen oder selbst welche entsenden. Sprecht mit dem Austauschstudenten um eine Partie Verstecken zu starten, sie als Adjutanten anzuheuern oder lokale Spezialitäten zu erwerben. In den Online- Statistiken könnt ihr nachsehen, was Spieler aus aller Welt in eurem derzeitigen Monat alles unternommen haben. Wenn ihr euch also unsicher seid, was ihr tun sollt, könnt ihr euch hier Inspiration von anderen Dozenten holen. Seid ihr während einer Schlacht mit einem Netzwerk verbunden, könnt ihr zusätzlich die Geister der Gefallenen anderer Spieler sehen. Sie erscheinen vor allem dort, wo häufig Spieler gestorben sind. Gelbe Geister zeigen sich, wo verbündete Einheiten gefallen sind. Sammelt sie ein und ihr erhaltet verschiedene Segen. Rosa Geister markieren gefallene feindliche Einheiten. Manchmal könnt ihr von ihnen Items einsammeln. Mit dem Erweiterungspass erhält Fire Emblem: Three Houses mehrstufigen DLC, der weitere Storymissionen, neue Kostüme, Quests und Schlachten einführt. Ein Teil der Inhalte wird noch 2019 erscheinen, der Rest folgt bis zum Frühjahr 2020. Der Pass muss separat zum Hauptspiel erworben werden und kostet circa 25 Euro.

MEINUNG Nadine Krämer

„Ein Spiel mit packender Story, tiefgründigen Charakteren und spannendem Gameplay: Top!“

Fire Emblem: Three Houses hat mich vollends von sich überzeugt. Ich habe richtig mit dem von mir gewählten Haus mitgefiebert und war von den Wendungen der Geschichte überrascht. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich nicht nur eine Mission nach der nächsten machen musste, sondern Zeit hatte, mich meinen Studenten zu widmen. Dabei habe ich Strategien überdacht, die Minispiele genossen und mich näher mit den Hintergrundgeschichten der Schüler beschäftigt. Aber: Bei großen Events ging es mir manchmal nicht flott genug und ich hätte mir gewünscht, schneller mehr von der Geschichte erfahren zu können. Auch die Schlachten sind interessant und es gab einige Herausforderungen, bei denen ich meine Strategie anpassen musste. Insgesamt gefällt mir das Kampfsystem gut und durch das umfangreiche Tutorial blieben selten Fragen offen. Eine Empfehlung an alle Fans der Mischung aus RPG und Strategiespiel und alle, die es noch werden wollen.