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FIRMEN & FAKTEN:Kurz notiert


IKZplus Energy - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 26.04.2019

Pelletfeuerungen mit hohen Schloten?

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Wenn Kamine in Traufnähe errichtet werden, droht ihnen in Zukunft eine deutliche Erhöhung.


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Berlin. Der Bundesrat will im Zuge der EU-rechtlich geforderten Überführung nicht genehmigungspflichtiger Öl-und Gas-Feuerungsanlagen der Leistungsklassen 1 – 50 MW aus der 1. BImSchV in die 44. BImSchV auch die Ableitbedingungen für Feuerungsanlagen kleiner 1 MW, die in der 1. BImSchV geregelt sind, verändert wissen. Der Rat will erreichen, dass Schornsteine bei neu eingebauten oder wesentlich geänderten Anlagen künftig firstnah angeordnet sind und den First um 40 cm überragen müssen. Andernfalls, oder wenn trotz Einhaltung dieser Vorgaben erhebliche Belästigungen entstehen, soll der Schornstein nach dem Stand der Technik ausgeführt werden. „Wenn die erforderliche Schornsteinhöhe nach der neuen VDI 3781 bestimmt werden muss, dann wird das bei Schornsteinen in Traufnähe dazu führen, dass sie deutlich erhöht werden müssen, und zwar dann meist um mehrere Meter“, kritisiert Jens Dörschel, Fachreferent beim Deutschen Energieholz-und Pellet-Verband (DEPV). Insgesamt fünf Verbände (BDH, ZIV, DEPV, HKI und ZVSHK) warnen vor unausgereiften Regelungen.
www.depv.de

Ölmulti Shell vergrünt sich

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Ölmulti Shell verfolgt schon seit Längerem die Strategie, auch in das Geschäftsfeld Erneuerbare Energien bzw. Zukunftstechnologien zu investieren.


Bild: Shell

Hamburg. Ölkonzern Shell investiert massiv in das Erneuerbare-Ener gien-Geschäftsfeld. Die jüngsten Schlagzeilen von Ende März sind die von der möglichen Übernahme des Ökostromversorgers Lichtblick (s. News). Im Februar wurde die Übernahme des Solarstromspeicherherstellers und Community-Anbieters Sonnen bereits vollzogen. Shell war bei Sonnen bereits im Mai 2018 eingestiegen. Außerdem im März hat der Konzern ein 27-MW-Photovoltaik-Kraftwerk in Moerdijk in den Niederlanden in Betrieb genommen, das zur Energieversorgung der dortigen Shell-Raffinerie beitragen soll. Shell investiert seit 2016 über seinen Geschäftszweig „New Energies“ in Erneuerbare Energien und alternative Kraftstoffe.
www.shell.de

Pelletbranche tritt auf der Stelle

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Bildquelle: IKZplus Energy, Ausgabe 4/2019

Das vergangene Jahr kann zwar Zuwächse bei den Neuinstallationen verbuchen, dennoch tritt die Pelletbranche auf der Stelle.


Bild: DEPV

Berlin. Der Deutsche Energieholz-und Pellet-Verband (DEPV) zeigt sich mit der Entwicklung des vergangenen Jahres unzufrieden. Pelletfeuerungen wurden nicht im von der Branche erhofften Umfang installiert, obwohl es einen Zuwachs um knapp 3 % im Vergleich zum Vorjahr auf rund 33 200 Pelletfeuerungen gab (2017: 32 300).

„Damit sind wir nicht zufrieden“, erklärte DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele: „Der Anteil Erneuerbarer Energien am Wärmemarkt ist mit rund 14 % generell zu niedrig. Die politischen Maßnahmen zur Energiewende im Gebäudebereich greifen nicht, denn vor Ort werden die Menschen mit diesem Thema nicht erreicht.“

Zugebaut wurden im Einzelnen 18 000 Pelletkaminöfen, 14 500 Pelletkessel und wasserführende Pelletkaminöfen mit einer Leis tung bis 50 kW sowie 725 Kessel/Pellet-KWK-Anlagen größer 50 kW. Für dieses Jahr rechnet der DEPV mit der Zunahme des Zubaus an Pelletfeuerungen um knapp 1600 auf 34 800 Anlagen, davon jeweils etwa die Hälfte Pelletkaminöfen.
www.depv.de

Solarthermie-Jahrbuch

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Das Jahrbuch „Solare Wärme“ will die Möglichkeiten der Solarthermie wieder neu beschreiben.


Bild: Solar Promotion

Pforzheim. Die Solar Promotion, Veranstalterin u.a.der Intersolar Europe, hat erstmalig ein Solarthermie-Jahrbuch herausgegeben. Das Jahrbuch richtet sich an Architekten, Bauingenieure, Energieberater, Installateure und Planer. Inhaltlich schlägt es einen breiten Bogen. Betrachtet wird die Solarthermie aber auch im Wettbewerb der übrigen Erneuerbaren Energien.
www.solarserver.de/stj

Audi baut Europas größte PV-Aufdachanlage

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Auf den Dächern des Logistikzentrums von Audi Hungaria wird Europas größte PV-Aufdachanlage installiert.


Bild: Audi

Ingolstadt/Győr. Auf den Dächern der beiden Logistikzentren des ungarischen Audi-Standorts in Győr entsteht die größte europäische Photovoltaik-Anlage, die auf einem Gebäude angebracht ist. Projektpartner ist E.on. Die Anlage wird über eine Spitzenleistung von 12 MWp verfügen. Die Bauarbeiten starten im August 2019, ab Anfang nächsten Jahres soll dann der erste Strom fließen. „Wir arbeiten konsequent an mehr Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, sagt Peter Kössler, Vorstand Produktion und Logistik bei Audi. „Bis 2030 wollen wir alle unsere Produktionsstandorte klimaneutral betreiben. Der Einsatz Erneuerbarer Energien ist dafür ein wichtiger Stellhebel.“ Die Wärmeversorgung von Audi Hungaria wird bereits heute zu rund 70 % aus geothermischer Energie gedeckt. Ziel ist, den Standort zukünftig vollständig CO2-neutral zu betreiben.
www.audi.com

Die Energiewende braucht viel Landschaftsfläche

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Wird im Namen der Energiewende und des Klimaschutzes die Landschaft zugepflastert? Das BfN mahnt.


Bild: Arcon Sunmark

Bonn. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat seinen „Erneuerbare Energien Report 2019“ vorgelegt. Eine zentrale Aussage darin ist, dass der Ausbau der Photovoltaik mehr auf vorhandene Dächer fokussieren sollte. „Die hohe Anzahl und die weite räumliche Verbreitung von Anlagen Erneuerbarer Energien tragen zum Wandel von Landnutzung und Landschaftsbild bei, sie bergen außerdem Risiken für bestimmte Arten und ihre Lebensräume. Aktuell ist beispielsweise zu beobachten, dass für die Erneuerbaren Energien zunehmend naturnahe Flächen wie beispielsweise Wälder oder extensiv genutztes Grünland in Anspruch genommen werden“, resümiert das BfN.
www.bfn.de

Photovoltaik: Mehr ist in der Regel besser

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Bildquelle: IKZplus Energy, Ausgabe 4/2019

Batteriespeicher werden in der Studie zwar grundsätzlich positiv gesehen. Jedoch würde das Mehr an Eigenstromnutzung nicht ausreichen, die Investitionskosten für Solarstromspeicher zu kompensieren.


Bild: GyulaGyukli, Fotolia

Düsseldorf/Berlin. Eigenheimbesitzer sollten die Leistung ihrer Photovoltaikanlage nicht am Stromverbrauch des Haushalts ausrichten, sondern ihr Dach voll ausnutzen. Diese Aussagen stützt die Verbraucherzentrale NRW auf eine von ihr beauftragte Kurzstudie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Möglichst viele Module sind demnach auch erstrebenswerter als ein Batteriespeicher, denn der senkt laut Studie die Rendite. Grund: Der darüber eingesparte Fremdbezug an Strom reicht nicht, um im Rahmen der PV-Laufzeit (20 Jahre) nach derzeitigem Stand nach 15 Jahren einen neuen Solarstromspeicher zu finanzieren. Rendite-Rückschläge drohen bei kleinen Anlagen durch Smart Meter.
www.verbraucherzentrale.nrw/pv-wirtschaftlichkeit

Mehr Licht in der Straße

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Bildquelle: IKZplus Energy, Ausgabe 4/2019

Die in Maxdorf getesteten LED-Straßenlaternen sparen Strom und strahlen trotzdem heller.


Karlsruhe. Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben eine neuartige, noch sparsamere LED-Straßenleuchte entwickelt. Der Clou: Sie ersetzt die herkömmlichen Hochleistungsdioden durch eine spezielle Anordnung schwächerer LEDs. Darüber kann sie nach eigenen Angaben den Stromverbrauch noch einmal um 20 % senken und außerdem eine bessere Ausleuchtung erzeugen. Die Pfalzwerke Netz AG hat im rheinland-pfälzischen Maxdorf jetzt erstmals Straßenlaternen mit den neuen Leuchtköpfen ausgestattet. Dort werden die Leuchten nun eingehend erprobt. Auch andere Kommunen interessieren sich für die Technik. Die Serienfertigung wird vorbereitet. „Wir hoffen, die Leuchte im zweiten Halbjahr 2019 ausgewählten Pilotkunden anbieten zu können“, sagt Klaus Müller, Geschäftsführer der Gratz Luminance GmbH, welche die neuen Außenleuchten im baden-württembergischen Weinsberg herstellt.
www.kit.edu

E-Autos geben weltweit Stoff

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Bildquelle: IKZplus Energy, Ausgabe 4/2019

Die Elektromobilität gewinnt deutlich an Fahrt mit großen Wachstumsraten weltweit. Die Automobilhersteller sehen in ihr ihren Zukunftsmarkt und sie wetteifern.


Bild: ZSW

Stuttgart. Anfang 2019 ist der Bestand an Elektroautos weltweit auf 5,6 Mio.gestiegen – ein Plus von 64 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Wachstum hat sich damit zum zweiten Mal in Folge beschleunigt. Markttreiber sind vor allem China und die USA: Das Reich der Mitte liegt bei den Gesamtzahlen mit 2,6 Mio. E-Autos weiter unangefochten auf Platz 1 weltweit. Danach folgen die USA mit 1,1 Mio. In Deutschland beläuft sich die Zahl jetzt auf knapp 142 000 und hat sich damit binnen eines Jahres knapp verdoppelt. Die neuen Zahlen gehen aus einer aktuellen Erhebung des Zentrums für Sonnenenergie-und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hervor. Nach Angaben der Wissenschaftler stammen weltweit gesehen die meisten Neuzulassungen, knapp 234 000, von Tesla. Danach folgen die chinesischen Marken BYD und BAIC. Erfolgreichster deutscher Hersteller war BMW mit fast 87 000 Elektroautos auf Platz 6. VW liegt auf Rang 9.
www.zsw-bw.de

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